Segen am Sonntag

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In jeder Facette unserer Gesellschaft sollten Christen sich in Wort und Tat zu ihrem Glauben bekennen.

Gott segne Euch, das zu tun.

Wir sind manchmal zu schwach und schweigen – das macht nichts. Manchmal möchte Gott auch unser Schweigen und er wandelt es.

Gott segne Euch, indem er Euer Schweigen in Segen wandelt.

Aber die Tat sei aus dem Glauben gewirkt – auch wenn wir schweigen: Gegen Unrecht, Ungerechtigkeit, Lieblosigkeit, Gewalt, …

Gott segne Euch, indem er Eure Untätigkeit nicht zum Unsegen, zum Unheil werden lässt.

Manchmal haben wir Angst, aus dem Glauben zu wirken.

Gott segne Euch mit Mut, mit Kraft, mit Geborgenheit.

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Probleme angehen

Es gibt in unserer Zeit eine Menge Probleme, die man nicht gezielt angeht, weil sie in ihrer geballten Form neu sind. Manche alten Traditionen ändern sich in geballter Form – man hat kein Konzept entwickelt, damit umzugehen – und versucht nun hier und da ein paar Pflästerchen aufzutragen. Man versucht, dies und das Neue mit einzubeziehen – aber alles ist nur Flickenschusterei. Meine Frage ist immer: Können nicht Leute, die in diesen jeweiligen Fragestellungen eingearbeitet sind, zusammentun und versuchen, eine gemeinsame Strategie gegen diese Problem herauszuarbeiten? Tabulos, ohne Angst vor irgendwelchen ständigen Querschießern, einfach mit Blick auf das Wohlergehen der Beteiligten?

Es mag auffallen, dass ich keine Themen genannt habe. Extra nicht. Denn dann würden die Gedanken um diese ausgewählten Themen kreisen. Aber es liegen sehr viele solcher Themen vor, die ich im Blog nicht einmal mit dem Nennen abdecken kann – und so kann jeder Leser und jede Leserin ihre eigenen Erfahrungen in Hinsicht auf Probleme im Blick haben.

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Ehe+Treue

Pfarrer sollten künftige Ehepaare fragen, ob sie wüssten, was sie sich mit der ewigen Treue versprechen, denn sie würden sich selbst damit überfordern: http://www.pro-medienmagazin.de/index.php?id=5&type=98&news[id]=7025&news[action]=detail Oh, Mann. Natürlich wissen sie, was sie sich da versprechen, denn sie meinen es ehrlich, denn es ist ihr Traum, den sie sich damit zu erfüllen suchen. Diese Aussage ist einzuordnen wie die dämliche Forderung, dass Paare schon vor der Hochzeit einen Ehescheidungsvertrag abschließen sollen. Für äußerst Reiche mag das sinnvoll sein, damit sie sich sicher sind, dass sie nach der Hochzeit nicht ausgenommen werden wie ein Huhn. Aber normalerweise muss man sich darüber keine Gedanken machen. Wer sich Gedanken machen müsste, das sind Frauen, die dann auf einmal da mit ihrem Kind/ihren Kindern sitzen und nicht wissen, wie sie das Leben weiter meistern können, weil sie die Gesellschaft überwiegend allein lässt. Aber in die Ehe geht man voll Vertrauen zu dem Partner, der Ja, sagt – und man glaubt, dass sein Ja auch ein Ja ist. Und Kirche sollte dieses Ja verbindlicher machen – sollte massiv Hilfen im Vorfeld anbieten, bevor das Ja verraten wird. Sie sollte nicht in das Horn blasen, das Ja zu schwächen.

Natürlich weiß auch ich, dass alles nichts hilft, wenn einer meint, sein Ja verraten zu müssen und zu wollen. Auch ich weiß, dass es manchmal besser ist, dass Ehen geschieden werden, statt einen Partner lebenslang an den anderen zu binden. Auch ich weiß, dass Beratungen nicht angenommen werden müssen. Aber das muss als Sünde, als Schuld angesehen werden und nicht als eine mögliche Option. Man kann Tipps geben, was auf jeden Fall zu vermeiden ist, damit Ehen nicht zerbrechen, man kann Erfahrungen mitteilen, man muss aber auch Sünde Sünde nennen.

Eine Ehe mit einem geliebten Menschen – ein Leben lang – das ist der große Traum der meisten Menschen und Kirchen sollten alles dazu tun, dass dieser Traum Wirklichkeit werden kann. Und das schließt ein, dass man lehrt: Der Mensch soll vertrauenswürdig sein, soll Vertrauen nicht verspielen, soll Mensch sein und keiner, der nur dem leichten Leben und dem oberflächlichen Glück nachjagt. Ehe-Ethik ist gefragt.

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Rose ohne Wurzel

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Ich benötige keine Wurzel sagte die Rosenblüte. Ich bin schön – zu schön, für so ein dreckiges Ding da unten. Und stolz drehte sie sich von der Wurzel ab. Sie verdarb. Die Wurzel sprosste neu.

Soviel zum Thema: Der Mensch von heute, der seine christliche Wurzel leugnet.

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