Lob

P1050106

Du bist sehr gelobt worden, sagt sie mir. Prima, denke ich. Sicher, weil ich einen solchen tollen Artikel in einem Magazin veröffentlicht habe – und frage, um das nicht nur zu denken, sondern auch vom gegenüber zu erfahren, weil es den Geist hebt: Warum wurde ich gelobt? Weil du dem alten Ehepaar ein Schälchen Johannisbeeren gebracht hast. Tja, so ist es: Taten zählen mehr als Worte.

Impressum auf www.wolfgangfenske.de

EKD-Ehe-Papier+Bibel 2.0+Kirchenkritiker

Die Auseinandersetzung mit dem EKD-Ehe-Papier geht weiter: http://www.idea.de/detail/frei-kirchen/detail/gilt-die-bibel-nicht-mehr-in-der-evangelischen-kirche-25558.html Das Schiff EKD wurde geentert…

*

Die App You-Version der Bibel wurde bislang 100 Millionen mal runtergeladen. Man kann aus 376 verschiedenen Sprachen wählen: http://www.pro-medienmagazin.de/index.php?id=8&type=98&news[id]=6932&news[action]=detail Dazu s. auch http://now.youversion.com/

*

Es ist noch nicht klar, warum ein orthodoxer Priester, der auch Kirchenkritiker ist, ermordet wurde. Hoffentlich ist die Ideologisierung der Russisch-Orthodoxen-Kirche noch nicht so fortgeschritten, dass hier das Motiv zu suchen ist. „Er war der letzte freie Priester des Moskauer Patriarchats“ http://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft.html?&news[action]=detail&news[id]=6931

Impressum
auf www.wolfgangfenske.de

Augstein

Nun, dann soll er einmal zu denken beginnen und nicht Phrasen dreschen: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/jakob-augstein-merkel-und-die-deutschen-bilden-ein-buendnis-der-angst-a-914775.html Sichtbar wird die Turbulenz, das Große, das Revolutionäre in der Gesellschaft – na, dann möge er doch nach Ägypten und Syrien gehen. Da geht es zurzeit drunter und drüber. Das ist nur ein Scherz – dass er dahin gehen soll.

Deutlich wird in unserer Gesellschaft, dass sie ständig mit neuem konfrontiert wird, mit neuen Waren, Techniken, Kulturen, Künsten, Wirtschaftsschrecken… – jeder sucht auf seinem kleinen Gebiet etwas Neues zu machen, um aus der Menge herauszustechen. Aber gleichzeitig passt man sich eben massiv an, um ja nicht negativ aufzufallen, bloß keine eigenen Gedanken haben, die von der öffentlichen Meinung abweichen. Und die öffentliche Meinung kann unbarmherzig sein – so unbarmherzig, dass ich mit meinen Neuen, das ich beisteuere, gar nicht wahrgenommen werde, sondern es gegen mich verwendet wird.

Wir leben in einer Zeit, in der man versucht, kleine Fehler der Gesellschaft auszubessern. Im Großen läuft es ja ganz gut. Freilich deuten die Weichen, die heute gestellt werden, darauf hin, dass Augsteins Traum von massiven Veränderungen der Gesellschaft sich schon als sich realisierend abzeichnet. Wahrscheinlich nur nicht so, wie Augstein es sich wünscht.

Impressum
auf www.wolfgangfenske.de

 

Afrika 1: Was ist aus dem Stolz geworden?

Was ist nur aus dem Stolz, dem Selbstbewusstsein geworden? Wenn wir frei sind, wird alles besser! Und der überwiegende Teil von Afrika versinkt im Sumpf. Das ist ein äußerst trauriger Artikel: http://www.welt.de/kultur/article118718883/Warum-die-Weissen-nach-Afrika-zurueckkommen-sollen.html Was Afrika betrifft – man sieht alles an Mugabe. Was war das für ein kluger Mann und Kämpfer. Was ist aus ihm geworden? Ein Diktator und politisches Kleinhirn.

Was ich aber denke, ist, wir sollten Afrika unterstützen – bis es auf eigenen Füßen stehen kann. Das liegt in unserem eigenen Interesse – das muss man immer sagen, damit auch andere auf den Zug aufspringen. Denn wenn es nicht im eigenen Interesse liegt, dann helfen nur Kirchen und Hilfsorganisationen, und die sind bei solchen komplexen, den gesamten Kontinent betreffenden Neuerungen überfordert. Kann man zumindest als Kirchen die Stämme mit einem Wertesystem einigen? Nur: Mir ist nicht deutlich: Wenn Intellektuelle in Afrika die korrupte Elite, die nur in die eigenen Taschen wirtschaftet, das Volk ausbeutet für inkompetent hält: Wer soll diese korrupte Elite entmachten? Kann man Afrika aufbauen – an diesen Leuten vorbei? Wie schon angedeutet: Selbstlos waren unsere Kolonialmächte ganz gewiss nicht. Eine Blut- und Ausbeutungsspur mahnt. Wären wir heute weiter? Der Ostkongo lässt böses ahnen. Ausbeutung pur – freilich jetzt nicht mehr unter westlicher politischer Oberhoheit.

Ich hatte das Thema schon einmal vor längerer Zeit. Wenn ich mich recht erinnere, ging es da um Züge im Kongo. Es werden noch die Züge aus der Kolonialzeit benutzt – aber auch sie verrotten so langsam. Und daran entzündete sich der Wunsch mancher aus dem Kongo, dass die Kolonialmächte wiederkommen mögen, um den Verfall aufzuhalten, Neues zu bauen…

Impressum
auf www.wolfgangfenske.de

Afrika 2

Was würde Afrika helfen? Kirchen und Hilfsorganisationen versuchen mit Spenden und anderen Geldern zumindest die Menschen zu helfen, sich selbst zu helfen. Brunnen bohren, Wasser abkochen können, Nahrungsmittel anbauen, hier und da medizinische Grundversorgung… Für alles andere sind sie überfordert.

Gandhi wollte Indien lehren, dass es sich von den ausländischen Produkten befreit und sich auf die eigenen Produkte besinnt. Hier einen innerstaatlichen Kreislauf in Gang zu setzen, könnte evtl. Afrika weiter helfen, sich zu lösen von den Billigprodukten aus Amerika und Europa (Textilien, Fleisch…). Aber es wäre naiv zu meinen, ein Land könne sich noch vollkommen abschotten. Dazu sind die technischen Errungenschaften des Westens doch zu verlockend und zum Teil notwendig: Fernsehen, Internet, Autos, Kühlanlagen… Um das wieder finanzieren zu können, muss man selbst etwas anbieten.

Was manche dieser Länder anbieten können sind Bodenschätze. Doch die Preise werden von den Ländern und wirtschaftlichen Mächten bestimmt, die es nicht gerade gut meinen mit dem jeweiligen Staat. Hier muss unser Denken ansetzen: Gerechte Bezahlung für die Bodenschätze. Und diese gerechte Bezahlung muss dem Staat zugute kommen – und nicht einzelnen korrupten Führern. Diese sind zwar im Westen ausgebildet worden, aber solche Werte wie Nächstenliebe, Solidarität, Gemeinschaft – das haben viele leider nicht mit genommen in ihr Heimatland. Warum nicht? Weil eben unsere Wirtschaft auch nicht auf diesen Werten basiert. Wir haben verschiedene Strömungen im Land: Die der zwischenmenschlichen Werte (Achtung, Solidarität, einer helfe den anderen, Demokratie, Gerechtigkeit…) und die der Wirtschaft (Gewinnmaximierung). Und diesen zweiten Teil haben wir exportiert.

Ich träume davon, dass Afrika für das, was es zu bieten hat, gerecht bezahlt wird, dass es als Partner angesehen wird und nicht als Erdteil, den Konzerne unter sich aufteilen. Dass die Führer der Staaten sich nicht bereichern, sondern eben diese Werte, Solidarität… leben. Dass die Menschen sich auf ihre eigene, lokale Wirtschaftskraft besinnen und diese fördern. Damit wären wir schon ein ganzes Stück weiter gekommen. Das wäre sinnvoller als eine Re-Kolonialisierung. Nur: Wie kann das bewerkstelligt werden, wenn nicht dadurch, dass einzelne Menschen beginnen und sich zusammentun?

Und der Westen? Die Politik des Westens? Sie sollte vermehrt die Unrechtsstrukturen in der Wirtschaft abbauen. Hier, EU, wärest du am Zug und nicht in der Entwicklung von neuen Toiletten-Maßstäben und graden Bananen und Gurken und abschottenden Rosenverordnungen…

Impressum
auf www.wolfgangfenske.de

Afrika 3

Afrika, der große Kontinent mit seinen Nationen, Völkern, Stämmen muss seinen eigenen Rhythmus finden – damit er in das Orchester der Nationen, Völker, Stämme seine eigene Nuance einbringt. Und das geht nur unter Spannungen, Auseinandersetzungen, Schmerzen. Von Außen kann man ein wenig helfen – aber eben immer nur ein wenig. Was man jedoch abstellen muss, ist die Ausbeutung.

Impressum
auf www.wolfgangfenske.de

Rückgrat

Es ist schon interessant zu sehen, dass der Bürgermeister, der mit dem Rückgrat, in den Spiegel gucken will, nach der Ermordung eines jungen Mannes durch Menschen mit Migrationshintergrund – gegen Fremdenhass aufruft: http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/drohungen-gegen-buergermeister-lemmermann-weyhe-erstattet-anzeige-a-914828.html Ähnliches war in England zu beobachten: Da ermordet ein Islamist einen Soldaten und der Kampf der Regierung gegen empörte Engländer beginnt.

Nun, der erstgenannte Mann, der mit dem Rückgrat, hat danach viele bösartige Mails bekommen, deren Absender er nun zur Anzeige bringt – darin zeigt er Rückgrat.

Als politische Elite hat man schlicht und ergreifend Angst, dass der Druck in der Bevölkerung unkontrolliert entweicht. Nur: Wer ist mit dafür verantwortlich, dass sich der Druck überhaupt aufbauen kann?

Impressum
auf www.wolfgangfenske.de

Halal-Fleisch

Halal-Fleisch – von vor der Schlachtung betäubten Tieren oder nicht? Die Diskussion unter Muslimen ist vorhanden – manche meinen, ein Tier vor der Schlachtung zu betäuben, widerspreche nicht dem Glauben. Wesentlich sei das Gebet über das nach Mekka gedrehte Tier und der Ausblut-Schnitt. Andere sehen das nicht so: http://journalistenwatch.com/cms/2013/08/05/jouwatch-unterstutzt-diese-petition-an-das-bundesverfassungsgericht-verbieten-von-halal-fleisch-in-deutschen-markten/

Und wenn nun Halal draufsteht – ist das dann so Halal, dass es für alle Halal ist? Denn dann ist eine Betäubung des Tieres vor der Schlachtung nicht vorgesehen. Wenn sich die Mehrheit der Muslime gegen eine Betäubung einsetzt, muss dann die Firma, die betäubt hat, weil manche Muslime es so als richtig gesehen haben, wegen religiöser Kriegsführung gegen diese Mehrheit der Muslime damit rechnen, angeklagt zu werden? Man begibt sich als Halal-Fleisch-Firma auf wackligen Boden. Schadensersatzforderungen könnten kommen. Das könnte nicht ein so cleverer wirtschaftlicher Schachzug sein, Halal-Produkte herzustellen, wenn man sich nicht der Mehrheit der Muslime unterwirft. http://de.wikipedia.org/wiki/Halal

Impressum
auf www.wolfgangfenske.de

Kichern: Türkischer Abgeordneter

Vor ein paar Wochen war Israel noch Schuld an den demokratischen Strömungen in der Türkei. Nun soll Deutschland schuld sein. Warum? Was sollen wir in Deutschland für ein Interesse daran haben, dass Menschen im Gezi-Park demonstrieren? Die Antwort: Deutschland wolle dem wirtschaftlichen Aufschwung der Türkei schaden und den Istanbuler Flughafen verhindern: http://www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de/2013/08/482986/gezi-park-proteste-jetzt-soll-deutschland-schuld-sein/ Sorry, aber das ist doch nur zum Kichern. Zum Glück kam das nicht von der türkischen Regierung, sondern nur von einem Abgeordneten der Erdogan AKP.

*

Die Gesellschaft für bedrohte Völker wendet sich gegen eine Unterstützung der syrischen Terroristen/Rebellen durch die Bundesregierung: „denn sie führen Krieg gegen Kurden, Christen und andere Minderheiten.“ Die Bundesregierung will nämlich ein Verbindungsbüro dieser Terroristen/Rebellen in Berlin finanzieren. Von dem brutalen Kampf gegen Kurden und Alawiten wird in dem Artikel auch berichtet. Was Christen betrifft, werden allein die Entführungen der beiden Bischöfe genannt – aber das unmenschliche Vorgehen gegen Christen schreit zum Himmel – der Westen bleibt leider weitgehend taub. Törichte Politik wird unangenehme Konsequenzen haben: http://www.katholisches.info/2013/08/05/bundesregierung-darf-syrische-islamistische-opposition-nicht-laenger-unterstuetzen/ und: http://www.gfbv.de/pressemit.php?id=3606

Impressum
auf www.wolfgangfenske.de

Niemand zu sehen

P1040736

Neulich bin ich durch die Straßen eines Dorfes gegangen. Kein Mensch war zu sehen. Aber an den gepflegten Werken der Menschen, den Häusern, Autos, Toren, Laternen, Asphalt… weiß man freilich, dass es hier auch Menschen gibt.

Man geht durch die Natur, hört und sieht Tiere, riecht und sieht Blumen, spürt die Luftbewegungen, schmeckt und sieht viele Köstlichkeiten – kein Gott ist zu sehen. Aber man darf wissen, dass es ihn gibt.

Impressum auf www.wolfgangfenske.de