Islamisten + Türkei führt an der Nase herum

Christen können in Nordnigeria nur noch im Untergrund leben: http://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/weltweit/detailansicht/aktuell/nigeria-die-christen-sind-untergetaucht-90666/

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Alle Welt atmete auf: Christen dürfen in der Türkei eine Kirche bauen! Endlich. Doch dahinter steckt ein perfides Spiel: Die Genehmigung liegt seit drei Jahren vor. Doch worauf soll die Kirche gebaut werden? Auf einen katholischen Friedhof! Was die sich alles an Schikanen ausdenken, ist unfassbar. Und dann lamentieren sie wegen Islamophobie in Deutschland herum: http://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/kirche/detailansicht/aktuell/getuerkt-doch-keine-neue-kirche-in-istanbul-90640/

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Was ich nicht leiden kann, das ist Heuchelei. Die Türkei unterstützt Islamisten, die Christen, Muslime und Jesiden ermorden, versklaven, vertreiben, ausbeuten… Aber hierin ist die Türkei konsequent: Der Westen ist mit der Ermordung der Menschen von Paris mit verantwortlich. Warum? Weil der Westen Islamophobie – das heißt auch islamkritische Kommentare oder Spott – unterstützt: http://www.tagesspiegel.de/politik/anschlag-auf-charlie-hebdo-tuerkei-macht-westen-mitverantwortlich/11202334.html

Wahrscheinlich sehen sie auch das als islamophob an: Die Aufforderung der Gesellschaft für bedrohte Völker an die Türkei, die Islamisten nicht zu unterstützen: http://kath.net/news/48947 Wenn man fies ist, kann man sagen: Die Türken haben halt die Regierung, die sie gewählt haben – aber die vielen, die nicht mit der erdoganschen Politik einverstanden sind, tun einem schon Leid.

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Noch einmal zu Raif Badawi: http://www.zeit.de/politik/ausland/2015-01/blogger-raif-badawi-ausgepeitscht-saudi-arabien Und die Welt muss bei dem Mord in Raten zuschauen? Hier kann man für ihn eintreten: https://www.amnesty.de/urgent-action/ua-003-2013-6/raif-badawi-droht-auspeitschung-morgen?destination=startseite&linkId=11624718

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Trainiert hat zumindest der eine Mörder in Wäldern Südfrankreichs. http://www.t-online.de/nachrichten/ausland/id_72436006/freundin-von-geiselnehmer-von-paris-in-tuerkei-gereist.html Dieser Artikel ist nichts für SPD und Grüne: Vorratsdatenspeicherung soll ausgewertet werden…

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Nun, hier kann man von einer Auseinandersetzung lesen, die es sicher bald häufiger geben wird – zumindest in aufgeregten Zeiten: http://www.focus.de/kultur/medien/talkshow-eklat-nach-paris-attentat-moderator-zu-radikalem-imam-du-bist-ein-uebler-scheisskerl_id_4393747.html Und dann werden sie schnell im Giftschrank versteckt. Darf ein Moderator emotional reagieren? Wahrscheinlich nur gegen Pegida, aber nicht gegen einen solchen Imam. Falls jemand meint, der Imam fühle sich vorgeführt – er freut sich, dass er seine Meinung verbreiten konnte.

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Schöne Sehnsucht

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Es ist gleichgültig wie gut und schön man ist,

wenn man auf Menschen trifft,

die es nicht wahrnehmen können.

Es ist erhebend und selten,

man selbst zu sein und auf einen Menschen zu treffen,

der versucht, einen zu würdigen wie man ist.

Und wenn man auf keinen solchen Menschen trifft?

Sehnsucht, bittersüße Sehnsucht kann lähmen,

kann zu einem Kampf gegen sich selbst führen.

Sehnsucht, bittersüße Sehnsucht kann aber auch hinführen zu dem,

der mich über alle Menschen hinaus wahrnimmt, würdigt, liebt.

Gott sei Dank!

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Film am Samstag

Wie heißt es unter dem Video: Man muss aufpassen, dass die Träume nicht den Verstand kontrollieren:

Lehrerin nahm Abschiedsgeschenk an

Eine Lehrerin nahm das Abschiedsgeschenk einer Klasse an – und muss nun 4000€ Strafe zahlen, weil Lehrer keine Geschenke annehmen dürfen. http://www.spiegel.de/schulspiegel/berlin-lehrerin-unter-korruptionsverdacht-wegen-schuelergeschenk-a-1011666.html Ein Vater hatte geklagt. Ich möchte ja nichts zum Vater sagen… – aber der Fall hat aus gutem Grund Aufsehen erregt, weil er die zwischenmenschliche Beziehung massiv stört. Keiner in der Abschiedsklasse kann daraus mehr einen Vorteil bekommen – aber, so wird argumentiert: Ein Geschwister der abgehenden Schüler vielleicht. Vor so viel abwegiger Argumentationskunst muss man wahrlich den Hut ziehen. Was bedeutet das, wenn eine Klasse einem Lehrer eine Freude machen will, sich Gedanken macht, Geld ausgibt, handelt – dann voller Spannung überreicht und der Lehrer sagt: Das nehm ich nicht! Zudem: Geschenke dürfen nicht mehr als 10€ Wert sein. Pro Kind war es ja auch nicht mehr als 10€ Wert, wenn ich das recht sehe. Vielleicht sollten Schulen und Lehrer vor den Abschiedsgeschenken den Klassen klar machen: Wir nehmen nichts, braucht euch keine Mühe und Gedanken machen. Wir erfahren im Artikel auch, dass Geschenke an Abgeordnete den Wert von 400€ haben dürfen.

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Linksextremisten

Zum Angriff auf eine Polizeiwache in Leipzig: Der 16. Angriff! http://www.welt.de/politik/deutschland/article136179037/Bulle-dein-Duldungsstatus-ist-aufgehoben.html Und: Welche Reaktionen gibt es? Wer stellt sich hinter die Polizisten? Politik? Medien? Werden die Straftäter konsequent verfolgt? Leipziger sprechen der Polizei Mut zu und der Oberbürgermeister will sich nicht unterkriegen lassen. Recht hat er. Doch lassen die anderen Städte Leipzig allein?

Das linksextremistische Problem sei aufgebauscht worden: http://www.welt.de/politik/deutschland/article129635099/Linksextremismus-ist-ein-aufgebauschtes-Problem.html – so Schwesig. Sie kehrt es unter den Teppich. Vielleicht vermuten manche und verharmlosen das aus diesem Grund: Die üben ja nur…

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Dschihadisten in Schützenvereinen

Diese Meldung, dass zum Islam konvertierte Deutsche in Schützenvereinen mit Vorsicht zu genießen sind, weil manche von ihnen nach Syrien in den Heiligen Krieg zogen – ist sie gut? Ist sie diskriminierend, weil nun alle Muslime in Schützenvereinen überprüft werden müssen? Vielleicht werden sie es ja schon – fühlen sich entsprechend diskriminiert? Hat ein Staat ein Recht darauf, Unschuldige zu überprüfen, weil die Wahrscheinlichkeit größer ist, dass aus diesen Reihen Gefahr für die Gesellschaft droht? Geht Schutz des Individuums vor Gemeinwohl – also vor dem Schutz vieler Individuen? Fragen über Fragen tun sich auf, wenn es Menschen aus bestimmten Gruppen gibt, die das friedliche Zusammenleben missbrauchen: http://www.welt.de/politik/deutschland/article136176652/Furcht-vor-Dschihadisten-aus-dem-Schuetzenverein.html

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Heute dürften solche Studien sicher nicht mehr so veröffentlicht werden – und sind sicher falsch – alles falsch, was zu solchen Ergebnissen kommt. Fragen wurden falsch gestellt, oder es wurden die Falschen befragt oder die Befragten hatten gerade einen schlechten Tag oder etwas Verdorbenes gegessen. Nicht Muslime denken so, die Deutschen werden ängstlicher… Wie dem auch sei: Falsch!: http://www.sueddeutsche.de/politik/studie-ueber-muslime-in-deutschland-der-islam-und-die-gewalt-1.331783

Aber wir können beruhigt sein, damals wie heute, was auch immer die Studien ergeben: 1/4 der Muslime in Deutschland sind in Wahrheit keine Muslime, weil sie etwas glauben, was sie aus westlicher Perspektive nicht glauben dürfen.

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Muslime haben Recht auf Spott + Blutspur + Spiegelblasphemie

„Auch Muslime haben ein Recht auf Spott“ http://www.welt.de/kultur/medien/article136177207/Auch-Muslime-haben-ein-Recht-auf-Spott.html Meine Rede: Wer in unserem Land ernst genommen werden will, der muss auch Kritik und Spott ertragen. Und andererseits: Wenn man ihn vor Kritik und Spott bewahren will, dann nimmt man ihn nicht Ernst, für voll, nimmt ihn unter seine mütterlichen oder paternalistischen Arme.

Und so lange sie beleidigt reagieren, wenn man über sie spottet oder Kritik an sie übt – sind sie in unserer Gesellschaft noch nicht angekommen. Ein Mauerblümchen Bonus gibt es nicht – vor allem nicht für diejenigen, die selbst keine Scheu davor haben, anderen voll vors Schienbein zu treten.

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Wir finden in letzter Zeit viele weiter führende Artikel, die die Koran-Hermeneutik / Auslegung ansprechen. Neulich hatte ich Al-Sisi im Blog, gestern einen Beitrag aus Die Zeit – und heute weitere. Den Finger immer wieder auf diesen wunden Punkt legen – das ist unsere Aufgabe – udn es ist gut, dass es zumindest in dieser aufgeregten Zeit immer mehr tun. Denn ohne eine neue Koran-Hermeneutik mögen, wie ich immer wieder schreibe, Muslime sich noch so sehr vom Terror distanzieren, werden ihn aber nie loswerden, weil er eben vom Koran und den Ahadith vorgegeben wird, wenn er denn im traditionellen Sinn gelesen wird. Hier zu den guten Beiträgen:

„Blutspur im Namen des Islam“ http://www.cicero.de/weltbuehne/attentat-frankreich-blutspur-im-namen-des-islam/58706 Noch einer, der die Beschwichtigungen a la Thomas de Maiziere satt hat. Es lassen sich eben wirklich nicht mehr alle für dumm verkaufen.

Martina Fietz vom Focus schreibt: „Nötig ist darüber hinaus auch eine offen geführte Diskussion darüber, warum sich Extremisten überhaupt auf den Koran berufen können“ http://www.focus.de/politik/deutschland/anschlag-von-paris-floskeln-helfen-nicht-gegen-angst-vor-dem-islam_id_4390595.html

Siehe auch die bewundernswerte Ayaan Hirsi Ali: http://www.welt.de/print/welt_kompakt/debatte/article136179412/Ende-des-Appeasements.html

Nuhr: „Jetzt ist man wieder zwei Wochen lang entsetzt. Und dann ist man wieder islamophob, wenn man die Freiheit hochhält…“ (sein Angriff auf Pegida in dem folgenden Kontext ist ein Zugeständnis an die Meinungsmacher unseres Landes, denke ich mir. Auch ein Herr Nuhr muss vorsichtig sein und darf sich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, denn, wie er sagt: Nach zwei Wochen wird man all die Stimmen wieder analysieren und sehen: der war islamophob, der war islamophob… Und da ist es dann gut, wenn man wenigstens zeigen kann: ich war gegen Pegida. Dann dar man ungestört weiterreden.

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Und was zeigt spiegel-online, mal wieder feige, wie man es gewohnt ist zum Thema Blasphemie – eine Karikatur mit Blick auf das Christentum. Es ist immer dasselbe – und dabei schrien sie noch: Wir sind Charlie. Zudem: Man muss nicht Blasphemie befürworten – es wäre schon mal gut, wenn spiegel und co. einfach nur die Wahrheit schrieben. Das wäre für manche schon heftig genug. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/kommentar-zu-charlie-hebdo-mehr-blasphemie-bitte-a-1011941.html Der Autor mag sich jetzt ganz groß vorkommen, indem er Blasphemie fordert. Wir müssen dem Islam gegenüber nicht blasphemisch werden – nur Wahrheit, liebe Journalisten und keine Feigheit – das wäre doch schon einmal was. Nur ein klitzekleines bisschen Wahrheit auch mit Blick auf den Islam! Keine Verteufelung der Islamkritiker, das wäre doch auch mal was, die Meinungsfreiheit hoch zu halten, auch wenn man nicht der Meinung der demonstrierenden Menschen ist. Das wäre doch schon mutig! Auch wenn Herr Maas, seines Zeichens Justizminister, anderer Meinung ist, ihm in Sachen Meinungsfreiheit Paroli bieten – das wäre schon klasse! Den Koran und die Ahadith mal zu lesen – und darzustellen, was darin steht und wie das ausgelegt wird – nicht nur so, wie es die Westler gerne hören wollen, sondern so, wie es allgemeine Auslegung in der arabischen Welt ist – das wäre doch schon einmal was. Ich hoffe, der Cicero läuft in dieser Hinsicht dem Spiegel den Rang ab. Und der Spiegel lernt vom Cicero.

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Zeitungen und ihre Selbstgerechtigkeit und der Versuch, aus dem Terrorangriff in Paris für sich selbst Kapital zu schlagen: http://www.stefan-niggemeier.de/blog/20077/zeitungsverleger-instrumentalisieren-charlie-hebdo-anschlag-fuer-kampf-gegen-pegida/ Niggemeier stellt auch dar, welche Zeitungen das Attentat für den Kampf gegen Pegida instrumentalisieren.

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Serap Sileli sagt schon lange, wie man die Lage einschätzen muss – aber die Politik und ihre abgehobenen Fans scheinen einfach nicht sehen zu wollen: http://www.cileli.de/2014/08/das-haessliche-gesicht-der-religion-des-friedens/#more-2786 und: http://michael-mannheimer.net/2015/01/08/serap-cileli-ueber-pegida-gegner-sollten-sich-schaemen/

Und was sagt Lale Akgün? http://www.deutschlandfunk.de/islam-in-deutschland-die-liberalen-muslime-sind-leider-eine.694.de.html?dram%3Aarticle_id=308202

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Die auch Leid tragenden Kanadier – hier der Premierminister Harper – sagen: Dass internationale Dschihadisten dem Westen den Kampf angesagt haben – und wir müssen ihm begegnen. http://www.jihadwatch.org/2015/01/canadas-harper-the-international-jihadist-movement-has-declared-war-we-are-going-to-have-to-confront-it Wer es noch nicht glaubt und immer nur von Einzeltätern ausgeht mag an diese Blutspur erinnert werden – wobei ich aus der Erinnerung nur ein paar aus Europa und Nordamerika nenne: New York (2001), Madrid (2004), London (2005), Fort Hood (2009), Moskau (2010 und 2011), Toulouse (2012), London (2013), Boston (2013), Ottawa (2014), Sidney (2014), Paris/Creteil (2014), Paris (2015). Nur: Wie soll man dem begegnen? Es gibt wohl kaum den einen richtigen Weg, es müssen viele Wege gegangen werden. Die Staaten werden aus sicherheitstechnischen Gründen viele gehen müssen – welchen können wir gehen? Nichts beschönigen – an unseren Werten festhalten – Dialog fördern – Muslime zum Nachdenken anregen über die Auslegung von Koran und Ahadith.

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Auch Dawkins, der Chefatheist, hat sich zu den Morden in Paris geäußert: http://www.kath.net/news/48937

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Islamischer+christlicher Gott

Der Glaubenspräfekt Kardinal Müller meint: Der christliche Gott ist etwas ganz anderes als Allah: http://www.kathnews.de/glaubenspraefekt-kardinal-mueller-der-christliche-gott-ist-etwas-ganz-anderes-alsallah

Daran kann im Grunde kein Christ zweifeln, der die Selbstoffenbarung Gottes in Jesus Christus als Grundlage des christlichen Glaubens ansieht und erfahren hat und der nicht aus lauter Freude am Opportunismus eine Gleichsetzung proklamiert.

Die muslimisch geglaubte Selbstoffenbarung Allahs im Koran hat andere Folgen, eine andere Gesellschaft, einen anderen Umgang der Menschen untereinander, ein anderes Ziel zur Folge. Man sieht es an allen islamischen Staaten und vielen dominanten nichtstaatlichen Gruppen. Vor allem aber ist wichtig: Im Koran wird der christliche Glaube abgelehnt. Mohammed sagt zwar, es sei derselbe Gott und er würde nun endlich Gott richtig darstellen – sorry: Allah sagt das durch Mohammed – aber Christen finden im Koran die Selbstoffenbarung Gottes in Jesus Christus nicht angemessen wiedergegeben, im Gegenteil, sie wird bekämpft. Dass Mohammed Jesus als Propheten bezeichnet, ist natürlich freundlich, trifft aber den christlichen Glauben nicht im geringsten, sondern ist eine massive Abwertung – und als eine solche auch von Mohammed gedacht, damit er seine Botschaft unter die Menschen bringen kann. Denn mit einem Sohn Gottes kann er nicht konkurrieren – also macht er ihn zu einen bedeutenden Propheten – den er selbst aber überstrahlt.

Man muss Gegensätze nennen – und trotz der Gegensätze zu einem Miteinander kommen, das die Menschen bereichert. Ein Vertuschen der Gegensätze hilft nicht weiter, im Gegenteil: Friede, Freude, Eierkuchen ist nur eine kurze Zeit gemeinsam genießbar, bevor man sie sich dann einander um die Ohren haut. Ehrlichkeit, Wahrhaftigkeit gehören zum Dialog. Wer mit dem anderen nicht ehrlich umgeht, hat unehrenhafte Gründe. Nimmt den anderen nicht ernst. Muslime nehmen Christen ernst, denn sie scheuen sich nicht, ihren Glauben dem der Christen sachlich und von rauer Herzlichkeit geprägt, entgegenzustellen. Also sollten Christen sie auch ernst nehmen und die Diskussion von Ehrlichkeit geprägt sein lassen.

(Das habe ich geschrieben, bevor der Terroranschlag auf Charlie Hebdo bekannt geworden ist. Ich möchte in diesem Zusammenhang auch auf meinen Beitrag vom 29.12. hinweisen: http://blog.wolfgangfenske.de/2014/12/29/kirche-und-islam/ )

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Hier habe ich einen ähnlichen Beitrag gefunden: http://www.idea.de/nachrichten/detail/thema-des-tages/artikel/der-glaube-an-jesus-christus-und-an-den-koran-sind-unvereinbar-83082.html

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Islamisten + Türkei

Das ist ja wieder einmal ein Ding. Erdogan hatte gegen die Islamophobie in Europa geschimpft – in Paris werden Menschen ermordet, weil man ihnen Islamophobie vorwirft – nun warnt Davutoglu Merkel vor der Islamophobie – sie solle gegen Pegida vorgehen.

Dann: Erdogan hatte gesagt, es gibt nur einen Islam – und was sagt nun Davutoglu? Die Gewalttat von Paris dürfe nicht mit dem Islam in Verbindung gebracht werden. Ach. Und mit wem arbeitet die Türkei in Syrien und im Irak zusammen? Nicht mit Muslimen? Mit der ISIS – die sollen alle nicht mit dem Islam in Verbindung gebracht werden?

Und wie schlimm es den Türken in Deutschland ergeht, weiß Davutoglu natürlich auch und wird Zahlen vorlegen. Ich hatte neulich schon geschrieben, Erdogan wünsche sich wohl, dass Merkel gegen die Pegida so vorgeht wie er gegen unliebsame Demonstranten. Soweit sind wir hoffentlich noch nicht. http://www.tagesspiegel.de/politik/tuerkei-warnt-vor-islamfeindlichkeit-pegida-im-kopf/11208414.html

Ich wüsste einmal gerne, wie viel Türkei Stämmige in Deutschland die Einmischungen aus Ankara ablehnen.

Manche Situationen erfordern Zurückhaltung

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Diese Situation, in der wir im Augenblick durch das Attentat erleben, erfordert eine gewisse Zurückhaltung. Keiner sollte Öl ins Feuer gießen, denn das wird sich bekanntlich für alle Beteiligten nicht gut auswirken. Menschen guten Willens sollten allesamt zeigen, dass sie zur Zusammenarbeit bereit sind – auch wenn es Differenzen in der Weltsicht gibt. Wenn sich die Lage beruhigt hat, wenn man wieder in der Lage ist, sachlich zu argumentieren, dann sollte man die Differenzen wieder beim Namen nennen – aber erst einmal geht es darum, die Gemeinsamkeiten zu betonen.

Es geht mir nicht darum, dem Herrn Maas nach dem Mund zu reden, der meinte, dass Islamkritiker die Gesellschaft spalten würden. Wer die Gesellschaft spaltet, darüber lässt sich wirklich wunderbar streiten, nach dem Motto, den die Politik verfolgt: Wer nicht unserer Meinung ist, spaltet die Gesellschaft.

Darum geht es nicht. Alle sachlichen Auseinandersetzungen haben das Ziel, das Beste für unsere Gesellschaft zu erstreiten. Ich sehe, dass es nicht das Beste für unsere Gesellschaft ist, wenn man jetzt die Lage auszunutzen versucht und Öl ins Feuer gießt.

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