Ukraine – Russland – EU

Wer Nachrichten über die EU und Russland hört, der muss einfach immer wieder staunen. Was hören wir landauf, landab in den Nachrichten – auch in der Tagesschau? Die Russen unterstützen in letzter Zeit vermehrt die Rebellen. Wie bitte? Haben die nicht schon Divisionen an Panzern dort stehen? Lauteten die Nachrichten vor ein paar Wochen nicht noch so? Man muss nur genau hinhören, dann hört man all diese politischen Propaganda-Spielchen – und kann nur hoffen, sie bleiben dennoch vernünftig.

Warum können sie sich nicht darauf einigen: Die Ukraine bleibt neutral wie die Schweiz, bekommt ein förderales System? Und wenn sich dann alles entspannt hat, kann man in Ruhe über alles weitere nachdenken.

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Wir sind das Volk + Eine Hand wäscht…

Pegidas wie Anti-Pegidas sind das Volk. Ob die einen nun gegen dies und die anderen gegen jenes demonstrieren bzw. für dies und für jenes – es zeigt die Auseinandersetzungen in unserem Volk an. Und dass es in einem Volk unterschiedliche Meinungen gibt über das Wohl, über Wege in die Zukunft des Volkes, das ist gut. Besser ist es, wenn das Volk nicht nur unterschiedliche Meinungen hat, sondern wenn auch allen die Möglichkeit gegeben wird, diese zu äußern, zum Beispiel durch Demonstrationen.

Bis auf die Ideologen an den Rändern dürften Pegidas und Anti-Pegidas gar nicht so weit auseinander liegen. Ich vermute: Beide möchten im Grunde das so beibehalten, wie es in unserer Gesellschaft aussieht. Beide möchten es bunt – aber/und beide möchten es: geregelt bunt. Denn wenn sich bestimmte Gruppen, die zuwandern, sich nicht an die Regeln in unserem Land halten, wird es auch bei uns nicht bunt, sondern alles Einheitsgrau, Meinungsfreiheit wird eingeschränkt, Ideologien beherrschen das Zusammensein, nicht Offenheit, sondern zwischen den Zeilen reden usw. Daran ist weder Pegidas gelegen noch den Anti-Pegidas. Vermute ich. Bis auf den Links- bzw. Rechtsextremen Rändern, die auf Gewalt aus sind. Aber auch die nicht gewalttätigen Hasser der jeweils anderen Gruppe haben im Grunde nichts verstanden. Sie leben in ihrem Schubladendenken und fühlen sich in ihren kleinen weltanschaulich ausgepolsterten Schublädchen ganz wohl.

Pegidas wie Antipegidas ist daran gelegen, dass die Medien wahrheitsgemäß berichten und nicht versuchen, die Menschen zu erziehen bzw. aus volkspädagogischen Gründen Informationen vorenthalten.

Von daher: Ich freue mich, dass an den Menschenmassen auf den Straßen deutlich wird, dass den Menschen an einer guten Gestaltung unserer Gesellschaft sehr gelegen ist. Seien es nun die Pegidas, die sehr viel angestoßen haben – auch wenn sich viele von ihnen abgrenzen – seien es die Antipegidas, die den status quo – also eine offene Gesellschaft – festschreiben wollen.

Und beide geben somit der Politik einen Rahmen, wie sie weiter gehen kann. Mit Blick auf Freiheit, mit Blick auf Abwehr von Gefahren, die die Freiheit bedrängen. Und Medien bekommen auch einen Rahmen. Wobei ich bei vielen Medien noch nicht sehe, dass sie kapieren. Es ist ein Anti-Reflex – statt nachzudenken, sie beharren auf ihre Schublädchen, wahrscheinlich weil die Pegidas einen wunden Punkt getroffen haben. Aber vielleicht kommt es noch. Bei manchen kann man Nachdenklichkeit ein wenig wahrnehmen.

Nun, so denke ich: Es ist genug. Weiteres wird nichts mehr bringen, nur noch Verhärtungen, Dummheiten werden größer, Grenzziehungen heftiger. (Freilich kann man die Antifas mit ihrer Gewaltbereitschaft immer stärker entlarven. Aber wer es bislang nicht kapiert hat, wes Geistes Kind sie sind, wird es auch in Zukunft nicht kapieren wollen, weil er mit den Gewalttätern sympathisiert.) Schlagworte und Argumente wurden ausgetauscht – nun muss man sich dran machen, die Gesellschaft entsprechend zu gestalten. Ich kann im Augenblick nicht sehen, dass mehr zu erreichen ist. Aber es wird wahrscheinlich noch ein wenig weitergehen, bis es sich totläuft. Besser wäre es: Auf dem Höhepunkt einen Schlussstrich zu ziehen.

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Eine Hand wäscht die andere? Manchmal sind solche Hintergrundinformationen echt spannend. http://www.blu-news.org/2015/01/27/lobbyismus-auf-sunnitisch/  Aber da es die guten Menschen betrifft und nicht die bösen Pegidas, wird das kaum an die große Glocke gehängt werden.

Hier wird das sogar so formuliert: Pegidas, haltet euch mit eurer politischen Meinungsäußerung zurück, sonst könnte das Abu Dhabi Werk vielleicht die Firma nicht mehr finanzieren? So verstehe ich den Artikel „Sie sägen am Ast, auf dem sie sitzen“ – dass sich die FR nicht schämt, einen solchen Artikel zu veröffentlichen. http://www.fr-online.de/wirtschaft/dresden-pegida-emirate-sie-saegen-am-ast–auf-dem-sie-sitzen,1472780,29530822.html

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Das ist äußerst Schade, dass Buschkowsky zurücktritt. Hoffentlich treten andere an seine Stelle, die mutig und mit Rückgrat sagen, was wirklich ist, um die Gesellschaft zum Positiven hin zu verändern. Die Politik benötigt ehrliche Menschen: http://www.welt.de/politik/deutschland/article136834622/Heinz-Buschkowsky-tritt-ueberraschend-zurueck.html

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So viel zu dem Thema „Linksextreme“: http://www.welt.de/politik/deutschland/article136846153/Steine-und-Farbbeutel-auf-Haeuser-von-AfD-Kandidaten.html Es kostet Mut für seine politischen Entscheidungen einzustehen, weil Linkschaoten nicht in der Lege sind, demokratische Spielregeln einzuhalten. Man mag gar nicht daran denken, wie es in ein paar Jahren aussieht, weil die Politik noch immer nicht willens ist, diesen Ideologen Paroli zu bieten – s. Ministerin Schwesig.

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So ist das. Wenn jemand von der CDU einen Versprecher macht, dann geht der Sturm los: http://www.welt.de/politik/deutschland/article136847997/Erwischt-CDU-Vize-Kloeckner-hat-Hitler-gesagt.html Wie war das mit Herrn Beck – schon vor Jahren (2013)? Kein Sturm brach los. Er hat sich ja auch entschuldigt: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/paedophilie-debatte-um-gruene-volker-beck-taeuschte-oeffentlichkeit-a-923357.html

Die Themen sind natürlich anders. Was jedoch anzumerken ist: Manche dürfen sich üble Aussagen erlauben – und kaum einer sagt was; manche dürfen sich nur versprechen – und los geht das Hallali. Daran merkt man wunderschön, wer Medien dominiert und welches Interesse Medien haben. So viel zum Thema Unbehagen an unseren Medien. („Lügenpresse“). Bewusstes Missverstehen und gewolltes Wort im Mund Herumdrehen ist auch anderweitig zu beobachten.

Es muss ein Umdenken in vielen Medien geben. Ob es kommt?

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Verbrechen

Zwei – gegen eine schwangere Frau, überrascht, vertrauensselig, naiv und wehrlos, einer hält sie fest, der andere mordet: http://www.focus.de/panorama/welt/neue-erkenntnisse-im-fall-maria-p-sterbende-schwangere-versuchte-noch-brennend-zu-fliehen_id_4432609.html Unfassbar, einfach unfassbar. Auch wenn solche bestialischen Verbrechen zurzeit in Syrien, im Irak, in Nigeria tausendfach geschehen – auf einmal rückt es ganz nah.

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Wenn nicht aktiv gegen die Ermordung von Journalisten und Menschen, die ihre Meinung frei vertreten angegangen wird, dann sehen wir uns beim nächsten Anschlag wieder: http://www.pro-medienmagazin.de/journalismus/detailansicht/aktuell/wir-sehen-uns-beim-naechsten-anschlag-90867/ So wird es sein.

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43 Polizisten wurden von Islamisten auf den Philippinen getötet: http://www.focus.de/politik/ausland/konflikte-rund-37-polizisten-im-kampf-mit-philippinischen-rebellen-getoetet_id_4430281.html Das ist eine Nachricht unter so vielen. Ich habe Bilder davon gesehen – ich will sie nicht verlinken. Und es ist nun für mich keine Nachricht mehr unter vielen.

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In Libyen wurden 9 Menschen (4 Gäste und 5 Wachleute) bei Angriff auf ein Hotel getötet: http://www.welt.de/politik/ausland/article136848609/Neun-Tote-bei-Geiselnahme-in-Luxushotel-in-Tripolis.html

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84% der Palästinenser sollen angeblich annehmen, Israel stünde hinter dem Anschlag in Paris. Das würde den Attentätern sicher nicht besonders gefallen, dass ihre Glaubensbrüder so von ihnen denken: http://www.jihadwatch.org/2015/01/84-of-palestinians-believe-israel-was-behind-paris-jihad-massacres Zudem: Die Palästinenser sollen für Charlie Hebdo Karikaturen sein? Wer steckt wohl hinter diesen Informationen?

(Nachtrag: Dazu wohl die richtigere Botschaft: http://www.jihadwatch.org/2015/01/thousands-of-palestinians-protest-charlie-hebdo-and-freedom-of-speech )

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Und was hat es mit der Schließung dieser Schule auf sich? Der Vorwurf: Die islamische Schule soll angewiesen haben, bei Verletzungen der Kinder keinen Notarzt zu rufen – die Schule bestreitet so etwas mit Angriff auf die für die Schließung Verantwortliche: http://www.vienna.at/gefahr-im-verzug-islamische-schule-in-wien-brigittenau-geschlossen/4212511

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Kunstkurse

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Im neuen Art-Magazin http://www.art-magazin.de/  werden auf ca. 20 Seiten Kunstkurse angeboten.

Auch wenn vielleicht die einzelnen Künstlerinnen und Künstler und Gruppen arm sein sollten – was für ein Zeichen des Reichtums unserer Kultur ist das! Was für eine große Rolle die Phantasie spielt, das Wiedergeben dessen, was man sieht, was man fühlt. Wie viele Techniken, die versuchen, das Sehen und Fühlen angemessen in Einklang wiederzugeben. Natürlich sehen und fühlen Künstlerinnen und Künstler nicht nur. Auf manchen Bildern kann man das Summen der Insekten hören oder den Duft der Wiesen und Pflanzen riechen.

Aber es geht auf den Seiten nicht nur um malen oder fotografieren, sondern auch um schmieden, schweißen, glasblasen, bildhauern, tanzen, Theater spielen, filmen, töpfern, um Architektur, Design, Drucktechniken…

Zur Würde des Menschen gehört auch, sich ganz frei künstlerisch zu betätigen.

Seit wann gibt es den modernen Menschen? Seit ganz deutlich wird, dass er Kunstwerke geschaffen hat, seit etwa 40.000 Jahren (wobei es freilich schon lange vorher gewisse Anzeichen dafür gibt).

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Einsatz gegen Ausbeutung + Soja gegen Urwald

Um die Situation der Textilarbeiterinnen in Kambodscha kennenzulernen, haben drei junge Leute aus Norwegen die Situation vor Ort kennengelernt. Nun setzen sie sich gegen die Ausbeutung von Textilarbeiterinnen ein: http://www.focus.de/politik/videos/schockierendes-experiment-wo-kommt-die-kleidung-eigentlich-her_id_4427254.html

Hier kann man sich über „Saubere Kleidung“ informieren und dafür engagieren: http://www.saubere-kleidung.de/

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Der Urwald muss dem Soja weichen: http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/amazonas-regenwald-in-brasilien-soja-moratorium-ausweiten-a-1014963.html Die Naivität der guten Menschen wird ständig durch solche Nachrichten drangsaliert: Auch gut sein wollen schadet.

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Kirchensteuer: „Reine“ Christen und Atheisten Hand in Hand

Auch ohne Kirchensteuer wird die Kirche nicht aus besseren Christen bestehen. Oder sind die Menschen der Freikirche bessere Christen? Meine Meinung: Kirche sollte sich nicht leichtfertig aus dem öffentlichen Raum zurückziehen und dadurch die vielen Chancen verpassen. Kirchen wie Freikirchen sollen ihre Aufgaben erledigen zum Wohl unserer Gesellschaft. Und die von Atheisten immer wieder ins Feld geführten Argumente sollten hinterfragt werden, statt leichtfertig nachgeplappert zu werden. Als Jugendlicher war ich auch für die „reine Kirche“, klein aber fein. Inzwischen sehe ich es anders. Ich denke, dass die Kirchen viele Aufgaben nur anpacken können, weil sie Menschen hat, die nicht aktiv mitmischen, sondern sie nur zu finanzieren mithelfen. Das ist wie mit anderen Gruppen auch. Man kann nicht überall mitmischen – aber man kann, wenn die finanziellen Ressourcen vorhanden sind, den Gruppen helfen, sich zu engagieren. Dass die Kirchen allerdings auch Geld zum Fenster rauswerfen, so in der Genderfrage und vielen anderen Bereichen, das ist bekannt und muss gesondert von der Frage nach den Kirchensteuern angeprangert werden. Ebenso ist bekannt, dass sie Gelder zurückhält, wo sie sie stärker einbringen müssten, aus Angst vor der Zukunft. Aber auch das hat nichts damit zu tun, dass Kirchensteuern einkassiert werden. Themen, die nicht zusammengehören, sollte man nicht mit der Frage der Kirchensteuer vermengen. http://www.kath.net/news/49205

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Keine Terroristen + keine Linken bei Beerdigung von Khaled + Ehrenmord?

Die Mörder von Paris waren keine Terroristen, sie haben 12 Menschen ermordet – aber sie waren keine Terroristen. Warum nicht? Weil die UN sich nicht auf eine Definition dessen festlegen kann, was ein Terrorist ist, so der Chef der BBC im arabischen Raum. http://www.jihadwatch.org/2015/01/head-of-bbc-arabic-dont-call-charlie-hebdo-killers-terrorists Ich kann mir gut vorstellen, warum sich die UN, wenn es denn stimmen sollte, sich auf keine Definition festlegen mag: Der Druck der islamis(tis)chen Staaten und der Staaten, die von ihrer Gnade abhängig sind, ist wohl zu groß.

Ich hoffe, dass einmal die Zeit kommt und die Welt nicht mehr vom arabischen Öl und Gas usw. abhängig sein wird, dann wird wieder ein Terrorist Terrorist genannt werden dürfen, dann wird der Druck auf die Meinungsfreiheit wieder nachlassen, weil auch westliche Staaten nicht mehr einsehen werden, dass sie sich den Versuchen diktatorischer Länder beugen sollten.

Aber es ist ja auch schwer, Terrorismus zu definieren. Wären dann all die Pakistaner, die Millionen gesammelt haben, um die Charlie Hebdo Mitarbeiter zu ermorden – alles Terroristen?

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Interessant finde ich die Charakterisierung derer, die angesichts der Ermordung von Khaled B. auf die Straße gingen, als: „linke Szene“ – und das durch die taz! Also: Die linke Szene war bei der Beerdigung nicht dabei – warum nicht? Weil der Mörder nicht ihren Vorstellungen entsprochen hat, so die taz: http://taz.de/!153481/ Mausert sich die taz zu einem guten Blatt? Wir erfahren hier auch über den Unmut von Leuten, die die Polizei kritisiert haben, weil sie überhaupt die Mitbewohner in die Untersuchung einbezogen hat, statt sich auf die Rechtsextremisten zu beschränken.

Wie beschränkt muss man sein, um ein so enges Weltbild zu haben. Die Mörder sind immer die Rechten. Manchmal denkt man, wir würden in einer aufgeklärten Welt leben, in der gleiches Recht für alle gilt. Nichts da. Zur Beerdigung kamen übrigens, so die taz: „fast nur Schwarze“.

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War die bestialische Ermordung der zum Islam konvertierten 19 jährigen schwangeren Maria P. ein Ehrenmord? http://www.berliner-kurier.de/polizei-justiz/trauer-um-getoetete-maria-der-wald-der-schande,7169126,29662310,item,2.html

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Linke, Rechte – Pegida – Fahimi SPD + Christen und Pegida

Ja, jeder kann so ein Schreiben verfassen. Und jeder kann ein Schreiben allgemein unterschreiben. Frage ist: Hat Fahimi überprüfen lassen, woher das Schreiben kam? Hat sie überprüft, wieweit dieses Schreiben die Meinung der Magdeburger Pegida wiedergibt? Das sind Fragen, die sich politisch Verantwortliche stellen müssen, bevor sie mit einem Pamphlet an die Öffentlichkeit gehen. Wenn sie es nicht tun, handeln sie verantwortungslos und sind als Volksvertreter inakzeptabel, weil sie alles Mögliche heranziehen, um einem Teil des Volkes eins überzubraten, ohne sich die Mühe zu machen, näher hinzuhören. http://michael-mannheimer.net/2015/01/25/die-spd-generalsekretaerin-und-der-angebliche-frau-auslaenderddrecksau-pegida-schreiben/

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Pegida und kein Ende: Nun sieht sich die Evangelische Allianz Frankfurt dazu bemüßigt, sich von einer Pegida-Veranstalterin zu distanzieren, weil sie unangemessenes Vokabular benutzt habe: http://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/detailansicht/aktuell/evangelische-allianz-distanziert-sich-von-pegida-organisatorin-heidi-mund-90853/ Was hat sie gesagt?: „Ich bin stolz auf die deutschen Männer, die endlich einen Arsch in der Hose haben.“ Man schäme sich für sie – sie solle sich von ihrem „religiös-nationalistischen Gedankengut“ distanzieren. Und man unterstütze die Kräfte, die für ein friedliches Miteinander einstehen.

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Christen bei Pegida – Christen gegen Pegida: http://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/detailansicht/aktuell/zeit-autorin-besuchte-christliche-pegida-anhaenger-90843/

Es geht um Politik – und darum, darüber zu streiten, was verantwortungsvolle Politik ist. Warum sollten Christen sich darüber nicht streiten? Wir haben keinen Führer und auch keine Elitäre Gruppe, die über alle anderen stehen und sagen: Da gehts lang – und alle Christen traben brav wie eine Schafherde hinter diesen menschlichen Führern hinterher. Sondern: Christen, jeder Einzelne und jede Einzelne hat aus Verantwortung für die Gesellschaft aus ihrem Glauben heraus den Weg zu gehen, den sie / er für richtig hält.

Was Christen allerdings – und zwar allen – nicht zukommt,

ist die Würde eines Menschen zu negieren,

ist, nicht gesprächsbereit zu sein,

ist Gewalt anzuwenden,

ist, sich über andere Christen zu erheben,

ist Hass und Destruktion

das gilt für alle politischen Seiten.

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Schüler wurden in Lübeck zur Toleranz-Demo gezwungen? http://www.focus.de/panorama/welt/europaschulen-in-luebeck-1000-schueler-auf-demo-fuer-toleranz-weil-sie-mussten_id_4431538.html Natürlich nicht. Alle machten freiwillig mit. Gruppendruck gibt es an diesen Schulen nie und nimmer.

Immer, wenn Schulen von oben herab politisch tätig werden (müssen) – wird es heikel. (Nachtrag: 28.1.: http://www.focus.de/politik/deutschland/wir-nehmen-diese-kritik-sehr-ernst-schueler-zur-toleranz-demo-gezwungen-jetzt-ermittelt-das-schulamt_id_4434203.html )

So viel zum Thema Demokratie: http://www.echo-online.de/region/rhein-main/Pegida-sagt-in-Frankfurt-Schweigemarsch-ab;art7943,5840628 Linke Eier-, Flaschenwerfer – verhindern ein demokratisch verbrieftes Recht: Demonstrationsfreiheit. Kein Grund, stolz zu sein, dass die Polizei eine legale Demonstration nicht schützen konnte. Wer über die Linkschaoten stolz ist, sollte befürchten, morgen selbst Opfer zu sein.

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„Pegida unterwandert Toleranzfest“ http://www.n-tv.de/politik/Pegida-unterwandert-Toleranzfest-article14391791.html Vielleicht hätte man eine Gesinnungsüberprüfung vorschalten müssen? Hinein dürfen nur Parteimitglieder der Linken und der Grünen? Gabriel natürlich nicht und Schily auch nicht. Manche von der CDU dürfen, unter anderem diese Frau: http://www.blu-news.org/2015/01/26/ihr-koennt-mir-nichts-ich-bin-migrantin/

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Wie sehr unsere Länder für Meinungsfreiheit eintreten, wird daran deutlich, dass ein Lehrer in Frankreich für ein paar Monate suspendiert wurde, weil er Mohammedkarikaturen zeigte: http://hpd.de/artikel/11065

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Muslime gegen muslimischen Terror: http://www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de/2015/01/508403/deutsche-muslime-treten-radikalen-entgegen-euer-glaubensbekenntnis-entspricht-nicht-unserem/ Wenn wirklich mehr Muslime gegen den Terror mobil machen, dann kann das ja nur gut sein. Mögen es so viele werden wie diejenigen, die gegen die Mohammedkarikaturen demonstriert haben.

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Ein Scherz? Die türkische Nationalflagge an einen Marienbrunnen befestigt: http://www.augsburger-allgemeine.de/wertingen/Tuerkische-Nationalflagge-am-Marktplatz-id32774907.html Ob Türken das als Scherz ansehen?

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Frauenverfolgung

Christliche Frauen werden in Pakistan (und anderen islamischen Ländern) aus zwei Gründen verfolgt: Sie folgen aus Sicht der Verfolger einer falschen Religion und sie sind Frauen. Sie werden vergewaltigt, entführt, zu Heirat mit Muslimen gezwungen, zur Konversion gezwungen – und zwar sehr verstärkt: http://www.persecution.org/2015/01/26/dramatic-increase-in-attacks-on-christian-women-and-girls-in-pakistan/ Es ist schlimm, was den Frauen und Christinnen – nicht nur Christinnen, es geht auch Hindumädchen in Pakistan so – in diesen Ländern angetan wird. Und sie haben kaum Menschen, die für sie eintreten, weil alle Angst haben. Warum Angst? Weil diese Interpretation des Islam, die die Frauen verfolgt, Menschen insgesamt knechtet. Wehe, einer wagt es, sich für das Recht von Minderheiten einzusetzen. Der bekommt es mit einer geballten Ladung an frommen Muslimen zu tun. Polizisten, Richter, Frauenrechtlerinnen und andere Menschenrechtler, Politiker – alle, die sich für ein menschlicheres Pakistan – aus ihrer Islamsicht heraus – einsetzen, haben ein schweres Leben.

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