Angst

Es ist schlimm, wenn Journalisten aus Angst nicht mehr wagen, das zu berichten, was sie berichten müssen – das gilt auch für subjektiv empfundene Angst: http://www.welt.de/kultur/article137779536/Eine-Warnung-vor-Putins-Informationskriegern.html

In jedem Beruf muss man froh sein, wenn es Menschen gibt, die ihre Angst überwinden und freien Gewissens zu ihren Werten stehen. Manche müssen darauf achten, dass sie sich nicht durch Unrecht und Ungerechtigkeit korrumpieren lassen. Manche Berufsgruppen, wie Journalisten, Richter, Polizisten, Politiker… benötigen auf ganzer Linie einen starken Charakter.

Es gibt auch eine Form der Unterwerfung unter Mehrheitsmeinungen, die nicht im Druck des Staates begründet liegt, sondern allein darin, dass man einer anderen mächtigen Gruppe gefallen will. Und diese Form der Unterwerfung ist subtiler. Wenn ein Staat unterdrückt, dann kann man sich wehren. Wenn eine Gruppe Wohlverhalten einfordert, dann ist das schon schwerer, weil es häufig nicht so richtig zu durchschauen ist.

Das gehört aber zu den täglichen Auseinandersetzungen in einer Gesellschaft – es sei denn, diese Gruppe besetzt alle Schlüsselstellen.

Man muss eine Gesellschaft fördern, in der jeder und jede seine Meinung ohne Angst sagen darf. Jeder. Jede. Ohne Angst.

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Konstantin und Kirche

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Gestern habe ich Konstantin hervorgehoben. Manche sehen das als großes schwarzes Kapitel der Kirchengeschichte an. Kirche – Hand in Hand mit Politik…

Kirche besetzt von Anfang an öffentlichen Raum. Wo Jesus anwesend ist, wird öffentlicher Raum in Beschlag genommen: Kranke, Not Leidende, Suchende, Zuhörende, Streitbare Geister – alle werden angezogen, Raum wird besetzt…

Auf den ersten Seiten der Evangelien lesen wir schon – und das ist für die mini-kleine Gemeinde von damals erstaunlich: ihr seid das Salz – der Erde! Ihr seid das Licht – der Welt! Salz, Licht, greifen nach Raum. Und so geht es weiter und weiter. Christen sind öffentlich – und werden dann auch öffentlich von Nichtchristen zur Rechenschaft gezogen.

Es gibt kein quietistisches Christentum. Und wenn man selbst nichts sagt, so macht man durch Taten von sich reden. Christen hatten schon ein vernetztes System – das haben sich dann Konstantin der Große und Karl der Große und wie die Machtpolitiker noch alle heißen, zu Nutze gemacht – aber auch die Glaubenden haben davon profitiert, profitieren müssen. Denn sie lassen sich ja nicht einfach benützen, sondern erkennen die Lage der Zeit um wiederum politisch Raum zu greifen.

Nicht Konstantin ist das Problem – und das sehen wir ja an den damaligen Kirchenkämpfen, die ja zum Teil von lächerlichen Animositäten geprägt waren. Wie Kirche auch öffentlichen Raum ergreift, so stellen sich die Christen auch gegenseitig öffentlich immer wieder ein Bein, drücken sich gegenseitig in den Staub und bieten wunderbares Schauspiel den Nichtchristen.

Die Frage ist: Wie gehen wir mit der Verantwortung um, die uns in der jeweiligen Zeit gegeben ist. Hörig oder selbständig? Menschen untertan oder Gott? Sind wir so sensibel, das eine vom anderen unterscheiden zu können?

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Christen im Visier

Es war nur eine Frage der Zeit, bis die Ideologen verstanden haben, dass es unter den Christen eine große Gruppe von Menschen gibt, die deren Welt beglückende Ideologie nicht teilen. Und von hier aus beginnen sie nun ihre Attacken: https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Scholz-unterstuetzt-Kongress-radikaler-Christen,fuehrungskraeftekongress100.html Diese werden immer massiver werden. Wir kennen es von anderen Ideologien: Sie werden nicht bei Kritik stehen bleiben, sie werden, wie hier Scholz – andere ins Visier nehmen – damit sie sich ja nicht mehr trauen, sich mit den Christen sehen zu lassen. Dazu s. auch: http://www.die-tagespost.de/Im-Blickpunkt-Mobbing-der-ueblen-Art;art456,158859

Der NDR-Artikel ist ein schönes Beispiel dafür, was unsere zeitgemäße Ideologen nicht mögen: christliche Vernetzungen. Ich denke aber, dass das immer wichtiger werden wird, dass wir Christen uns vernetzen, um diesen Angriffen Paroli bieten zu können. Die Frage ist, wie werden sich die Kirchenleitungen verhalten. Werden sie sich auf die Seite der angegriffenen Brüder und Schwestern stellen oder werden sie sich gegen sie wenden mit diesen politischen Welt Beglückungs-Ideologen? Werden sie einfach nur still halten und hoffen, dass man sie nicht wahrnimmt?

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Dass Christen im Visier von Christen sind – und zwar von Christen, die eine andere Politik wollen, die ein anderes Menschenbild haben – das wird wohl auch in Auseinandersetzungen innerhalb des Vatikan deutlich werden: http://www.kath.net/news/49643

Die christliche Ethik steht im Fokus mancher kirchlicher Gruppen. Warum? Die christlichen Gruppen auf Vordermann zu bringen, um ein anderes Menschenbild zu vertreten – welches?

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Es ist spannend zu beobachten – und ich muss gestehen: ich habe noch keine Ahnung, wer die treibenden Kräfte dahinter sind. Welche Gruppen sind in der Lage, dieses so aggressiv voranzutreiben? Die traditionelle Sichtweise: Kommunismus, Liberalismus, Atheismus – das dürfte hier nicht greifen.

Deutlich wird:

Es geht für Abtreibung, für Sterbehilfe, gegen Familie, gegen Missionierung, das heißt gegen Verkündigung der Botschaft Jesu im traditionellen Sinn, gegen die Bibel ausgerichtet und gegen die christliche Tradition gewendet, gegen den Schöpfungsglauben, gegen besondere Erwähnung von verfolgten Christen… –

es geht für eine Art Christentum, das sich moralisch anpasst, das allen vordergründig gut tut, das einem zeitgemäßen Jesusbild folgt, ohne dass damit die Nachfolge des auferstandenen Jesus Christus – dem Herrn – verbunden ist, das somit den Namen Jesus zu einem auswechselbaren Namen erklärt, es geht um eine Art ausgehöhltes Christentum, das sich nicht mehr von Ideologien und Religionen abgrenzen darf.

So erscheint mir diese Intention ausgerichtet zu sein. Sind die Akteure für ein solches Christentum alle voneinander gelöst? Haben sie eine Triebkraft, in deren Diensten sie stehen?

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Es ist richtig, dass Christen auch Christen kritisieren. Was nicht richtig ist: Dass Gruppen die politischen Schlagworte benutzen, die auch in der Gesellschaftspolitik verwendet werden, um mit ihnen als Totschlagargument Andersdenkende mundtot zu machen.

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Medien + Ukraine/NATO-OTAN

Netter Witz: Kohl und Honecker rennen um die Wette. Kohl gewinnt. In den Medien der DDR stand dann zu lesen: Honecker wurde 2. Kohl wurde Vorletzter. – Wie Medien die Realität umbiegen. Unsere. Nicht die der DDR. http://www.rolandtichy.de/tichys-einblick/medien-wie-erich-honecker-doch-noch-gegen-helmut-kohl-gewinnt/

Und das kann man an den Pegidas erkennen – aber genauso an dem Thema Ukraine. Und an der Ukraine wird sich nichts ändern – wenn sich die Grundlage nicht ändert. Und die Grundlage hat sich nicht geändert. Eine Truppenentflechtung ist kein Kampf gegen die Ursache der Ukraine-Krankheit. Und diese ist mit der Nato und deren Bestreben, die Ukraine einzubinden, eng verbunden. Die Nato mag natürlich empört sein: Unterstellt und Russland doch Kriegswillen – dabei sind wir so friedlich, dass wir Nato sogar otaN nennen! Aber es kommt nicht darauf an, ob sich die Kampf Nato im otaN als das Gegenteil definiert, sondern darauf, wie sie von anderen wahrgenommen wird.

OtaN klingt nach Wotan / Odin: Kriegs- und Totengott.

Was haben Medien damit zu tun? Sie pochen nicht darauf, dass die Grundlage geändert wird, sie stellen nur die Oberfläche dar – und damit erscheint Putin als Aggressor uns wird als Aggressor dargestellt. Er mag es ja sein – aber: Solange die Grundlage, die Expansions-Politik der Nato, keine andere wird, wird sie mitschuldig bzw. ist schuldig an der Eskalation in der Ukraine.

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Können Putin und Medwedew nicht ihre Macht nutzen, um in Russland die politische Wildwestmentalität einzuschränken? Haben sie selbst Teil an der Ausbreitung dieser Mentalität? http://www.spiegel.de/politik/ausland/russland-mord-an-putin-kritiker-nemzow-a-1021051.html

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Selbstentwürdigung

Menschen entwürdigen sich selbst – sei es als Akteure, als Zuschauer, als TV-Verantwortliche: http://www.focus.de/kultur/kino_tv/ableger-von-britische-sendung-wirbel-in-den-usa-show-zeigt-sex-vor-publikum_id_4504922.html

Mir ist klar: So lange die Kasse stimmt – machen Menschen alles, um sich zu entwürdigen.

Schade. Gott hat den Menschen aufgewertet, damit er seinen Verstand einsetzen, damit er die in ihm gesteckten Gaben verantwortlich wahrnehmen kann – Gott traut uns Menschen sehr, sehr viel zu.

Aber manche Menschen nutzen all das, um einfach tiefst unter ihrer Würde zu leben, um sich selbst zu entwürdigen, sich selbst bloßzustellen und Schaden nehmen an der Seele.

Natürlich, so lange sie keiner zwingt, sich selbst zu entwürdigen, sollen sie es tun.

Wenn ich das richtig sehe, fanden in der Antike viele Menschen die hohe christliche Moral besonders gut. Denn Moral bedeutet auch, sich nicht zu entwürdigen, sich zu entwerten, bedeutet, sich unter Gleichgesinnten sicher zu fühlen. Es wäre schön, wenn Christen auch an dieser Stelle in unserer Gesellschaft wieder einen Kontrapunkt setzen könnten.

Das finden viele ärgerlich – aber dann können sie Christen wenigstens wieder vorwerfen, sie meinten, sie seien etwas Besseres oder ihnen unlautere Beweggründe unterstellen, weil sie als Kritiker zu bequem sind, sich über Moral Gedanken zu machen.

Liebe Christen, es wird Zeit, sich nicht mehr von anderen vorschreiben zu lassen, wie sich Kinder Gottes zu verhalten haben, sondern aus der Beziehung zu Gott heraus, Gottes Willen zu tun.

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Kluge Migrationspolitik

Was ist eine kluge Migrationspolitik? Auf jeden Fall keine Politik, die immer nur auf Probleme reagiert, sondern vorausschauend agiert: http://www.welt.de/debatte/kommentare/article132661699/Einwanderung-muss-begrenzt-werden.html – und sie muss die abgebenden Länder berücksichtigen, die aufnehmenden Länder und die jeweiligen Sozialstrukuren.

Der Prof., Paul Collier, aus England sieht übrigens auch, dass es nicht die Ärmsten sind, die aus den Ländern auswandern (- die haben gar nicht das Geld dazu, die Menschenschmuggler zu bezahlen, könnte man ergänzen).

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Christen- + Juden- + Atheistenbedrängnis

In Indien wurden Gemeindeleiter verprügelt – durch Polizisten: http://www.persecution.org/2015/02/26/twenty-christians-beaten-and-detained-by-police-for-distributing-religious-literature-in-india/

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Eine christliche Familie musste aus Pakistan fliehen – und sucht um Asyl in Honkong http://www.jihadwatch.org/2015/02/they-will-kill-us-pakistani-christian-family-seeks-asylum-in-bangkok-after-escape

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Zur Vereinigung von ISIS und Boko Haram: http://www.focus.de/politik/ausland/zusammenschluss-der-milizen-boko-haram-und-der-is-afrika-droht-eine-gefaehrliche-achse-des-terrors_id_4504849.html

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Die Bundesregierung warnt durch Herrn Maas alle Antisemiten: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/kippa-debatte-bundesregierung-will-juden-schuetzen-a-1020933.html Es wäre nur sehr schön, wenn den harten Worten auch Taten folgen würden, wenn Demonstranten, die gegen Juden hetzen, nicht mit Konsequenzen rechnen müssen, wenn die Israelfahne von Sicherheitskräften weggenommen wird, um Provokationen zu verhindern… In letzter Zeit können manche Vorkommnisse genannt werden, angesichts derer man so seine Zweifel hat, ob der Rechtsstaat wirklich angemessen gehandelt hat. Und so spricht Reinhold Robbe von „Unsicherheit und Überforderung“ von Polizei und Staatsanwaltschaft. http://kath.net/news/49623

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1/4 der britischen Muslime hegt gewisse Sympathien für Charlie-Hebdo-Terroristen: http://www.nzz.ch/newsticker/ein-viertel-der-britischen-muslime-hat-laut-umfrage-verstaendnis-fuer-pariser-attentaeter-1.18490639

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Finanzielle Transparenz erst dann, wenn eine Bedingung erfüllt ist? http://www.srf.ch/news/schweiz/wie-viel-auslaendisches-geld-fliesst-an-schweizer-muslime Österreich will Fremdfinanzierung islamischer Gemeinden verhindern – hat große Zugeständnisse an die Moscheegemeinden gemacht: http://www.handelszeitung.ch/politik/moscheenfinanzierung-aus-dem-ausland-verboten-745731

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Dass Islamisten auch in deutschen Gefängnissen für Nachwuchs sorgen, geht aus dieser Info hervor: http://www.wn.de/NRW/1899207-Vollzugsbeamte-schlagen-Alarm-Islamisten-unterwandern-NRW-Gefaengnisse

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Wo das Herz der türkischen Regierung schlägt, ist hinreichend bekannt: http://kath.net/news/49626

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In Bangladesh wurde ein Atheist ermordet: http://www.jihadwatch.org/2015/02/bangladesh-atheist-writer-hacked-to-death-after-threats-from-muslims Wird Erdogan was dazu sagen? Natürlich nicht. a) Bangladesh liegt nicht in der Türkei auch nicht in der USA, b) auch wenn es Muslime waren, sie können es nicht gewesen sein, denn Muslime tun so was nicht c) war der Getötete kein Muslim.

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Nicht Armut macht den Terroristen, sondern die Gewaltlust: http://www.welt.de/debatte/kommentare/article137876040/Nicht-Armut-macht-Terroristen-sondern-Gewaltlust.html

Und die Gewaltlust kann gefördert werden. So gibt es Weltanschauungen, die sie fördern und solche, die sie einschränken. So gibt es Filme/Texte, die sie fördern und solche die sie einschränken.

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ISIS ermordet Homosexuelle: http://www.jihadwatch.org/2015/02/islamic-state-throws-another-gay-man-off-a-building-crowd-stones-him

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27.2. um 285

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Am 27.2. um das Jahr 285 ist Konstantin der Große geboren worden. Er hat die Zeichen der Zeit erkannt: Ohne das Christentum geht nichts mehr. Er beendete die Christenverfolgungen und versuchte als Machtpolitiker, das Christentum in seinem Sinne zu prägen.

“Hinsichtlich der göttlichen Vorsehung soll ein Glaube, eine Auffassung, eine gemeinsame Ansicht über das höchste Wesen bei euch herrschen; was ihr aber über diese unbedeutenden Fragen untereinander ausklügelt, möget ihr auch hierin nicht einer Meinung sein, sollte in eurem Geiste verbleiben, wohl verwahrt in eurem geheimsten Denken. Das herrliche Gut gemeinsamer Freundschaft jedoch, der Glaube an die Wahrheit, die Ehrfurcht vor Gott und der Beobachtung des Gesetzes soll bei euch unerschütterlich feststehen. Inniger wird oft die Freundschaft, die von neuem durch Versöhnung zustande kommt, nachdem die Feindschaft beseitigt ist.” (http://www.aphorismen.de/suche?f_autor=2146_Konstantin+der+Gro%C3%9Fe)

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