Lobt, was euch zerstört

Lobt, was euch zerstört, so könnte man diesen verrückten Artikel interpretieren, der Jugendbanden die Füße küsst: http://www.tagesspiegel.de/meinung/kontrapunkt-mentales-altersheim-jugendbanden-und-demographie/2691704.html Ob dieser Journalist oder was er sonst von Beruf sein mag, einmal darüber nachgedacht hat, was er den Menschen damit antut, die von irgendwelchen Banden niedergeschlagen, ermordet, verängstigt, vergewaltigt wurden? Wahrscheinlich nicht. Ich enthalte mich eines weiteren Kommentars.

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Legale Einwanderung

Legale Einwanderung: Ja. Wenn sie denn geordnet ist und die illegalen Wege sperrt. Dass damit nicht die Probleme behoben sind, sondern die Vielfalt der Probleme gleichzeitig angegangen werden muss, hatte ich häufiger im Blog betont. http://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/id_73831548/deutsche-wollen-laut-umfrage-legale-einwanderung-ermoeglichen.html

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Es muss mit allen Mitteln vermieden werden, was dieser Beitrag hier schildert: In Ingolstadt werden Asylsuchende nicht mehr in Bars usw. hineingelassen, weil Frauen nicht mehr sicher sind: http://www.donaukurier.de/lokales/ingolstadt/Ingolstadt-Feiern-ohne-Fluechtlinge;art599,3047699 Und es wird auch gesagt, dass man Neuankömmlingen Integrationskurse anbieten solle – die beinhalten, wie man sich in Deutschland zu benehmen hat.

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Nur etwa 14% der Einwanderer aus Afrika fliehen aus Gründen der Verfolgung oder aufgrund von Kriegskonflikten. Zudem gehören sie nicht den ärmsten Schichten an, die bewegen sich nur innerhalb von Afrika. Leider, so beklagen Afrikaner, würden die Rückkehrer keine nennenswerte Größe sein und auch zur Demokratie im Land nichts beitragen, ihnen ginge es nur um Profit. http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/forschung-und-lehre/afrikanische-fluechtlinge-kaum-einer-kehrt-zurueck-13562679.html

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Gewalttäter

Auch Italien scheint ein Problem mit Gewalttätern zu haben. Es bleibt nur zu hoffen: Der Staat knickt nicht ein. http://www.spiegel.de/politik/ausland/expo-in-mailand-strassenschlachten-zur-eroeffnung-a-1031719.html Politische Gewalttäter haben immer das Bedürfnis mords Radau zu machen, damit man denkt, die Welt ist voll von solchen Radaubrüdern und -schwestern. Dabei sind sie eben nur ein paar Radauer. Und Staaten dürfen vor ihnen nicht einknicken, weil Demokratie nicht darin besteht, randalierenden Minderheiten mehr Rechte einzuräumen als stillen Mehrheiten.

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Islamisten + NSA

Das ist wirklich nicht die Alternative: Lieber NSA als Islamisten. Islamisten sind eine Gefahr, die bekämpft werden muss. Die NSA muss man politisch in den Griff bekommen. Das ist die richtige Vorgehensweise. Die NSA bedroht unsere Freiheit auch. Vielleicht noch nicht so deutlich. Aber das, was sie herausfindet, könnte eines Tages missbraucht werden – und wer weiß, ob es das nicht schon wird. Zudem: Was bislang im Zusammenhang der Geheimdienste herausgekommen ist, dass sie allesamt auch Wirtschaftsspionage treiben, das ist auch Störung der Freiheit. http://www.welt.de/debatte/kommentare/article140359149/Deutschland-ist-gefaehrdet-taeglich-und-ueberall.html

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ISIS hat weiterhin Zulauf: http://www.jihadwatch.org/2015/05/3000-more-foreign-jihadis-join-the-islamic-state Sie ist ein Exportschlager in die islamische Welt: http://www.jihadwatch.org/2015/05/indias-spy-agency-warns-of-threat-from-islamic-states-af-pak-group

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Konservative Christen

P1070344

Muss die Redaktion von Cicero jetzt mal zeigen, dass sie auch anders kann? http://www.cicero.de/berliner-republik/meinungsdiktatur-putin-und-pegida-religioese-rechte-und-ihre-unheiligen-allianzen/seite/2 

Christen diskreditieren das Ethos der Freiheit? Sicher, wenn sie sich an Gruppen anlehnen, die für Christen äußerst fragwürdig sind. Aber so pauschal wie der Artikel kann man das nicht sagen, denn für Christen ist auch Freiheit eingebettet in Verantwortung für die Gesellschaft. Jeder Christ nimmt Verantwortung auf seine Art und Weise wahr. Von daher ist der Artikel eher eine Diskreditierung von Menschen, die in die Gesellschaft eine andere Meinung einbringen. Dass Christen sich mit anderen vernetzen – sollte das nur linken oder rechten Gruppen erlaubt sein?

Als Zuckerguss meines Beitrages möchte ich ein Zitat aus dem Artikel bringen:

"Indes zeichnet sich unter betont rechtgläubigen Christen seit einigen Jahren eine ideologische Verhärtung ab, die in zweifelhafte Allianzen sowie in einen Habitus führt, der das christliche Zeugnis verdunkelt. Frust über die eigene gesellschaftliche und innerkirchliche Marginalisierung, überzogene Selbstviktimisierung wegen laizistischer Ressentiments und ungerechter Medienberichte, Selbstreferentialität in den Meinungsblasen sektiererischer Internet-Parallelwelten und Freund-Feind-Denken haben das Milieu der „letzten Aufrechten“ nicht wählerischer werden lassen in den Mitteln der Auseinandersetzung und in der Bündnispolitik."

Da möchte ich dem geschätzten Andreas Püttmann nur sagen: Wow!

Dass ich ihn schätze, ist nicht ironisch gemeint. Und es ist auch gut, wenn Menschen darauf hinweisen, wenn etwas in christlichen Gruppen schief läuft. Aber dieser Beitrag ist zu pauschal und voller Verallgemeinerungen.

Zu Püttmann: http://blog.wolfgangfenske.de/2013/01/06/puttmann/

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Friedrich und Carus

Man vergleiche einmal von Carus: Phantasie aus der Alpenwelt: http://www.artnet.com/artists/carl-gustav-carus/phantasie-aus-der-alpenwelt-adler-die-auf-einem-wtiSO7K77YTV2hvdxFoSw2 mit dem Bild von Caspar David Friedrich: Wanderer über dem Nebelmeer: http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Wanderer_%C3%BCber_dem_Nebelmeer bzw. dem Morgen im Riesengebirge: http://de.wikipedia.org/wiki/Morgen_im_Riesengebirge

Was für ein Unterschied es macht, ob auf dem Berggipfel ein Mann im Gehrock am Abgrund über den Nebelwolken steht, der die Berge betrachtet – und wir durch ihn, in der Ferne den großen trinitarischen Berg als Ordnung angesichts des Unwirschen – oder ob wir über den Nebeln sind, auf der Spitze ein Kreuz, zu dem eine städtisch gekleidete Frau einen Mann hinaufzieht – oder ob zwei Adler auf der Spitze des Berges über den Wolken sitzen, in der Ferne ebenfalls ein dreieckiger Berg – allerdings schroffer.

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Flüchtlinge

Wenn es so weit gekommen ist, dass man im Wahlkampf lieber nicht das Thema Flüchtlinge aufgreift, es sei denn, dass man sie nicht will, dann ist das ein Anzeichen dafür, dass die Politik versagt hat. Es ist ein Anzeichen dafür, dass es für Flüchtlinge eng wird, weil sie keine Akzeptanz in einem großen Teil der Bevölkerung mehr bekommen. Dann muss man sich auch nicht mehr über Diskriminierungen wundern, die nur noch mit Androhen von massiver Strafen nur eine Weile zurückgehalten werden können, im Alltag aber doch durch harte Nadelstiche Seelen verletzen können.

Eine Politik: Kommt her, alle, die ihr wollt – die ist falsch. Sie ist unrealistisch. Auch unsere inzwischen ziemlich friedliche EU-Bevölkerung kann kippen. Bekanntlich ist die Schicht zwischen Zivilisation und Aggression nur hauchdünn. Und das muss jede Realpolitik berücksichtigen. http://www.faz.net/aktuell/politik/wahl-in-grossbritannien/fluechtlinge-in-grossbritannien-lieber-kein-mitgefuehl-13564195.html

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