Ostermontag: Emmaus-Jünger

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Der Ostermontag ist der Tag, an dem Christen sich an die Begegnung der Emmaus-Jünger mit Jesus erinnern.

“Schauen wir die Geschichte von den Emmaus-Jüngern an: Der Glaube an den Auferstandenen ist ein Prozess. Nach einem Dialog, nach Belehrung ist ein Zeitpunkt gekommen, in dem die Jünger den Auferstandenen an einem ganz bestimmten Erlebnis, in einer ganz bestimmten Situation erkennen.

Ein minilanger Prozess wird im Johannesevangelium beschrieben: Maria sieht, aber erkennt nicht, macht sich ihre Gedanken, spricht viel – und auf einmal aufgrund der Anrede Jesu: Erkennen!

Auch Paulus ist in diese Reihe einzuordnen: Er verfolgt Christen, hat sicher mit zahlreichen von ihnen gesprochen, darüber nachgedacht, hat alles abgelehnt und für dumm und gefährlich angesehen – und dann vor Damaskus das Erkennen!

Und so erging und ergeht es zahlreichen Menschen durch die Jahrhunderte und in aller Welt. Gott erhebt auch sie aus dem Staub – in den sie sich hinein erniedrigt haben. Sie verstehen nichts – und verstehen doch alles.

Manche sagen: Ich glaube nicht an die Auferstehung. Macht nichts. Der Glaube kann nicht erzwungen werden. Was vielleicht Voraussetzung ist: In Ablehnung oder Wohlwollen – die Beschäftigung mit Gott in Jesus Christus. In der Ablehnung und in der Beschäftigung ist man mit dem Auferstandenen schon auf dem Weg. Und dann? Irgendwann macht es mehr oder weniger deutlich: Klick. Und man sagt: Nicht verendet der Mensch – der Mensch wird vollendet! Gott sei Dank.” http://www.evangelische-religion.de/auferstehung-2.html

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Herr bleibe bei uns

Ein sehr altes Gebet, das Jesus Christus anredet (Lk 24,29):

Ist es das Bedürfnis nach Schutz in der Dunkelheit, die in Jesus Sicherheit sucht, ist es die Erfahrung dessen, der die Schrift auslegt und somit Trauer in Freude verwandeln kann, ist es die Nähe dessen, der tot war und nun als der Auferstandene die Schrecken des Lebens nimmt, was dieses Wort zu einem Gebet umprägen ließ? Was auch immer: Diese Bitte der Emmaus-Jünger wird erfüllt: Und er ging hinein, um bei ihnen zu bleiben.

Bleibe bei uns, (Herr,)

denn es will Abend werden

und der Tag hat sich geneigt.

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Christentum verändert Welt (2): Kindstötung

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Das zweite Kapitel des Buches von Schmidt: Wie das Christentum die Welt veränderte, wird überschrieben: Wie das menschliche Leben heilig wurde.

In der Antike war es üblich, Kinder zu töten. Wenn sie behindert waren, wenn man kein Mädchen wollte, wenn man schon zu viele hatte. Und dem war nicht nur in der Antike so, sondern ist weltweit verbreitet gewesen und mancherorts noch heute so. Christen haben sich gegen die Säuglingstötung gewendet und haben ausgesetzte Kinder aufgenommen. Der christliche Kaiser Valentian I. (364-375) hat Säuglingstötungen verboten.

Nicht nur die Säuglingstötung und Aussetzung wurde von den Christen von Anfang an bekämpft, sondern auch die Abtreibung. Es gab auch heidnische Menschen, die gegen die Abtreibung waren (Pythagoreer waren gegen die Tötung jeglichen Lebens, aber auch der Arzt Galen und im Eid des Hippokrates wird dagegen eingeschritten). Aber die Kirchen wandten sich auf breiter Ebene dagegen. “Die Verurteilung der Abtreibung, der Kindstötung und der Kindesaussetzung durch die alte Kirche hat entscheidend zur Institutionalisierung der Heiligkeit des menschlichen Lebens in den westlichen Gesellschaften beigetragen.” (66)

Aber nicht nur diese Themen, sondern auch die Ablehnung der Gladiatorenspiele, der Abschlachtung von Menschen zum Vergnügen anderer, hat dazu beigetragen. Konstantin der Große hat 315 verboten, dass Gesichter von Kriminellen und Sklaven mit Brandeisen markiert wurden, Constantius (337-361) hat Gefängnisse eingerichtet, in denen Männer und Frauen getrennt wurden, denn die Frauen waren vorher für die Männer Freiwild, da in römischer Tradition Frauen ohne Mann keinen Wert hatten. Wo auch immer Christen hinkamen, wurden Menschenopfer bekämpft. Weitere Themen werden in dem Buch genannt.

In der Zusammenfassung wird eine Geschichte erzählt: Ein amerikanischer Soldat begegnete während des 2. Weltkrieges auf einer Insel einen Eingeborenen, der eine Bibel hatte. Der Soldat sagte: Wir Gebildeten glauben nicht mehr an das Buch. Da sagte der Eingeborene: Da haben Sie aber Glück, dass wir daran glauben, sonst würden wir sie heute verspeisen. (86)

Morgen folgt die Fortsetzung.

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Juden und Christen im vorislamischen Saudi Arabien

Forschungen über das vorislamische Saudi Arabien bringt neues Licht in die Zeit vor dem Islam. Es wird nicht mehr so sicher gesagt werden können, dass Mohammed erst die arabischen Stämme einigen musste. Es gab wohl Zentralregierungen. Vor allem gab es viele Juden und Christen. Der Koran gibt das ja auch wieder: Mohammed erzählt das Alte Testament neu, denn er wollte es ja erneuern, zudem hat er neutestamentliche Bezüge und sah sich, wie Johannes der Täufer, als apokalyptischen Prediger. http://www.haaretz.com/jewish/archaeology/.premium-1.709010

Es wäre schön, wenn unabhängige und unideologische Forschung möglich wäre. Wie der Artikel andeutet, ist sie so richtig zurzeit nicht möglich. Das würde an die Ehre Saudi Arabiens und des Yemen kratzen, wenn sich herausstellen würde, dass die Geschichte des Islam in diesem Bereich doch anders gewesen sein sollte, als es sich ExtremMuslime so vorstellen.

Ach ja, Extrem-Muslime lieben Geschichte nicht, die ihre Ideologie nicht bestätigt.

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Oh weh, wieder ein Diez

Oh weh, wieder ein Diez – dieses Mal aus dem Geist Reza Aslans und anderer: http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/religionen-und-gewalt-jesus-der-terrorist-kolumne-a-1084303.html Polemisch. Muss man Polemik widerlegen? Einem Polemiker kommt es ja nicht auf Argumente an. Also lassen wir das. Vielleicht sollte man nur daran erinnern: Auch gegenüber Kritikern der Kirche sollte man kritisch sein.

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20 Tipps für Dominanz einer Gruppe

Wie bringt man als Gruppe (A) andere (B) dazu, sich einem zu unterwerfen?

  1. Heiratet die Frau der Gruppe B einen aus Gruppe A, gehören die Kinder automatisch zur Gruppe A.
  2. Wechselt einer aus der Gruppe B in die Gruppe A, geht sein Erbe automatisch in die Gruppe A über, die Familie der Gruppe B bekommt nichts.
  3. Männer der Gruppe A heiraten bewusst Frauen aus der Gruppe B.
  4. Männer der Gruppe A heiraten vor allem Frauen der Gruppe B aus einflussreichen Familien.
  5. Männer der Gruppe A heiraten viele Frauen der Gruppe B, die sich gegen eine solche Heirat nicht wehren können, haben somit viele Nachkommen, die automatisch der Gruppe A zugeführt werden.
  6. Wenn Gruppe A dominiert, werden auch Frauen der Gruppe B entführt. Das hebt die Ehre des Mannes der Gruppe A.
  7. Stirbt der Mann der Gruppe A, werden die ehemaligen Frauen der Gruppe B mit Männern aus Gruppe A liiert.
  8. Es wird mit Todesstrafe verboten, sich aus der Gruppe A der Gruppe B zuzuordnen, das heißt, dass der gesellschaftspolitische Diskurs zur Überzeugung des einen oder der anderen unterbunden wird.
  9. Gruppe A zeigt die Dominanz durch Kleidung, Gebäude, mediale Vorherrschaft – versucht Gruppe B dasselbe, wird das als Angriff auf Gruppe A bzw. Beleidigung der Gruppe A angesehen.
  10. Gruppe A kritisiert ständig an Einzelnen der Gruppe B herum, wenn sie etwas tun, was ihr nicht passt und fordern Gruppe B auf, sich stärker auf die Bedürfnisse der Gruppe A einzustellen.
  11. Gruppe A wird etwas ermöglicht, auf Augenhöhe mit der Gruppe B. Und unter der Hand übernimmt Gruppe A alles – bis sich Gruppe B dessen bewusst wird, wurden Tatsachen geschaffen.
  12. Gruppe A siedelt viele Menschen in das Gebiet der Gruppe B.
  13. Gruppe A kauft sich ein Haus oder ein Gelände von der Gruppe B und verkauft es nur noch an Menschen der Gruppe A.
  14. Gruppe A erwartet von der Gruppe B Zuwendungen und Hilfeleistungen, und sieht diese, wenn sie gegeben wird, dann als ihr zustehendes Recht an. Von Dankbarkeit keine Spur. Dankbarkeit würde den anderen aus Gruppe B erheben.
  15. Kinder der Gruppe B werden mit Stipendien an die eigene Schule gelockt.
  16. Hilfsorganisationen der Gruppe A kümmern sich zuerst um die Gruppe A – um Mitglieder der Gruppe B nur widerwillig.
  17. Gruppe A stellt widerspenstige Menschen der Gruppe B an den Pranger, verbreitet Angst und Schrecken, damit keiner es wagt, die eigene Meinung zu sagen.
  18. Gruppe A stellt sich als Opfer der Gruppe B dar, damit Menschen der Gruppe B vor lauter Mitleid mit Gruppe A die eigenen Leute der Gruppe B anfeinden, ausgrenzen, zurechtweisen.
  19. Gruppe A arbeitet auf ein Ziel hin – die unterschiedlichen Untergruppierungen lehnen sich zwar öffentlich ab, aber letztlich dient jede Untergruppe dem einen Ziel: Gruppe B zu unterwerfen. Zudem liebt A angesichts von Unrechtstaten der Gruppe A zu sagen: Was geht uns die Gruppe A im Land XY an? Wir leben hier. Und erntet dafür unterwürfiges Kopfnicken von manchen aus der Gruppe B.
  20. Gruppe A macht nie Fehler – Schuld sind immer die Menschen der Gruppe B.

Parallelen zu einer bestehenden Gruppe sind rein zufällig. Oder auch nicht.

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Kampf gegen Rechts + Flüchtlinge bedankt euch bei Ramelow + Tod eines Flüchtlings

Initiativen gegen Rechts sollen stärker finanziert werden  – also gegen die CDU/CSU – oder sind Rechtsextremisten gemeint? Wahrscheinlich, denn die rechte Regierung wird ja sicher nicht mehr Gelder für einen Kampf gegen sich selbst zur Verfügung stellen. Oder sind ganz andere gemeint? Sicher: Eine unliebsame Partei, die den anderen das Regieren schwer macht. Und die soll mit Steuermittel kalt gestellt werden.

Wie auch immer das gemeint ist, das beste Mittel im Kampf gegen Gegner der bisher dominanten politischen Parteien ist gute Politik. Ohne diese können sie noch so viel Geld ausgeben – es wird nichts helfen. Die AfD wird sowieso weniger Zustimmung erhalten, Dank den Österreichern und co. die die Grenzen schließen, denn die Menschen sind vergesslich. Ob die Politik nun gut ist oder nicht: Die Politik anderer trägt auch dazu bei, dass die AfD an Wählern verlieren kann.

Zudem: Bürger denken mit – und halten nicht alles für rechtsextrem, was Linke ihnen als rechtsextrem vor Augen malen.

Apropos gute Politik: Im Mai soll ein Integrationsplan der Regierung herauskommen. Im Mai! Und umgesetzt werden kann er dann erst 2017 oder 2018? Weil man sich dann mit viel Hin und Her darauf geeinigt hat?

Und so was hilft nicht gerade, Menschen von der AfD wegzuführen. Altmaier verkauft seinen Traum als Relität: http://de.reuters.com/article/deutschland-fl-chtlinge-altmaier-idDEKCN0WN0E9

(Nachtrag: Nicht nur Integration unterstützen, sondern verlangen: http://www.jihadwatch.org/2016/03/germany-wants-muslim-migrants-to-integrate-or-lose-their-rights-to-residency )

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Die Hooligans in Brüssel können nur stark werden, weil die Politik versagte und Menschen meinen, sie müssten nun brachial selbst das Heft in die Hand nehmen, um sich und ihre Gesellschaft zu schützen. Dass diese selbst jedoch kriminell werden und – möglicherweise – einer Ideologie folgen, die in der Menschenverachtung in nichts nachsteht wie die derjenigen, die sie bekämpfen, wird ihnen in ihrer blinden Wut kaum bewusst.

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Warum legt der Spiegel so viel Wert auf die Aussage eines Bürgermeisters – aus Antwerpen? http://www.spiegel.de/politik/ausland/belgien-debattiert-ueber-die-integration-radikaler-muslime-a-1084228.html Das ist interessant, dass diese nicht wie so viele andere kritischen Stimmen einfach unter den Teppich gekehrt wird. „Europa entwickelt sich leider zu einem großen Belgien, anstatt Belgien zu einem kleinen Europa.“ Er hat die Erfahrung gemacht: „Angela Merkels Politik sei falsch, die Integration junger Muslime gescheitert“.

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Die Flüchtlinge in Idomeini sollen sich bei Ramelow für die ausgestreuten falschen Hoffnungen bedanken: http://www.spiegel.de/politik/ausland/idomeni-geruechte-ueber-grenzoeffnung-wecken-falsche-hoffnungen-a-1084301.html Vorgestern hatte ich auf dieses unverantwortliche Reden Ramelows hingewiesen. Manchmal scheinen unsere Politiker zu glauben, sie leben noch in einer kleinen abgeschlossenen Provinz und ihre Worte werden nicht weltweit gehört.

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Der Tod eines Flüchtlings zeigt, wie wenig vorbereitet unser Land auf schwere Krankheiten ist. Trotz hoher Ansteckunsgsgefahr wurde er in die Gemeinschaftsunterkunft entlassen: http://www.br.de/nachrichten/gimba-fluechtling-geisenfeld-hepatitis-100.html Es ist vom Bermudadreieck: ärztlicher Schweigepflicht – laxen Regeln – Abwälzen der Verantwortung die Rede.

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Islamisten: Pakistan, Festnahmen, Irak + Ahmadiyya + Käßmann: Terroristen – den Feind lieben

Die Demonstration gegen Angst vor Islamisten wurde aus Gründen der Angst vor Islamisten abgesagt: http://www.jihadwatch.org/2016/03/brussels-march-against-fear-canceled-for-fear-of-jihad-attack

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Erdogan, der die Türkei als seinen ihm eigenen Sandkasten ansieht, will wieder einmal einschüchtern. Profitieren ja, aber sich europäischen Maßstäben einordnen: Nein: http://www.focus.de/politik/videos/tuerkei-erdogan-wuetet-gegen-deutschen-botschafter-bei-medien-prozess_id_5387401.html

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Ahmadiyya werfen den Dschihadisten vor, den Koran nicht richtig zu verstehen. Sunniten und Schiiten werfen unisono mit den Islamisten den Ahmadiyyas vor, keine Muslime zu sein, also auch: den Koran nicht zu verstehen. http://www.jihadwatch.org/2016/03/time-mag-jihadists-dont-understand-the-quran Und was sagen wir Nicht-Muslime? Der wahre Islam ist der Ahmadiyya-Islam. Auch wenn er nur von prozentual äußerst wenigen Muslimen akzeptiert wird. Ich finde leider keine Zahlen. 85% der Muslime sind Sunniten. Schiiten wohl 10-13%. Die restlichen Prozente müssen sich die Ahmadiyyas mit zahlreichen anderen Gruppen teilen. Von daher stellt sich immer die Frage: Sehe ich, was ist, oder lasse ich mich von dem täuschen, was ich will?

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In Pakistan hat sich wieder ein Barbar unter Christen gemischt, die fröhlich das Osterfest feierten und sich mit über 70 anderen ermordet: http://www.spiegel.de/politik/ausland/pakistan-dutzende-tote-bei-explosion-in-park-in-lahore-a-1084321.html Ich hatte gestern schon auf das schreckliche Ereignis hingewiesen.

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Mit Traurigkeit sehe ich die Freude der christlichen Familie aus dem Gaza-Streifen, die die Möglichkeit bekommen haben, ein paar Tage in Israel zu sein. Die Tagesschau berichtetet über sie. Was wird aus ihnen nun werden, wenn sie zurück müssen? Werden sie für ihre Freude zur Verantwortung gezogen werden? Besteht die Möglichkeit, diese Menschen vor der kommenden Folter zu retten? Sollten sich Kirchen dafür einsetzen, diesen Bruder und die Schwestern zu retten?

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Weitere Razzien in und bei Brüssel und Festnahmen in Italien. In Sicherheit darf sich keiner wiegen. Aber gut ist es, dass die Regierungen endlich aufgewacht zu sein scheinen. Wenn denn die Justiz nicht alle wieder frei lässt.

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Es gibt wieder Flüchtlinge – weil die irakische Armee gegen die IS kämpft und vorrückt. http://www.spiegel.de/politik/ausland/mossul-tausende-iraker-fliehen-vor-offensive-gegen-is-miliz-a-1084317.html Es ist Krieg, aber das begreifen die Journalisten in ihren sicheren Wohnungen nicht. Genauso wie es Flüchtlinge gab, als die Russen und die Syrische Armee gegen die Extremisten vorgegangen sind. Es bleibt nicht aus. Leider. Aber nicht denjenigen ist die Schuld anzulasten, die die Islamisten bekämpfen, sondern die Schuld ist denen mit anzulasten, die den Islamisten so weiten Raum gegeben haben, dass es dazu gekommen ist.

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Kann man all diese Leute, die den Terror bejubeln, nicht in ihre Heimatländer abschieben? Dort können sie über den Mord an Menschen so viel jubeln, wie ihr Land es zulässt. Aber in Europa will keiner solchen barbarischen Jubel hören: http://www.jihadwatch.org/2016/03/uk-muslim-prisoners-scream-allahu-akbar-celebrate-brussels-jihad Auch gute  Muslime nicht, wie wir immer wieder von EuroMuslimen gesagt bekommen.

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Muslime schreien in Chikago: Death to America: http://endingthefed.com/muslims-in-chicago-chant-death-to-america-where-was-the-mainstream-media-on-this.html Es ist ja schön, dass sich Obama immer wieder für Muslime einsetzt und sie in höchsten Tönen lobt. http://www.jihadwatch.org/2016/03/obama-we-have-to-reject-any-attempt-to-stigmatize-muslim-americans-and-their-enormous-contributions-to-our-country Aber tut er auch etwas dafür, dass ihn seine Amerikaner ernst nehmen? Handelt er gegen solche genannten Auswüchse?

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Käßmann wird zitiert, dass sie sagte, wir sollen Terroristen lieben. Das ist in der verkürzten Form, gerade auch weil man heute etwas anderes unter Liebe versteht als Jesus, klar, dass das Empörung und Spott hervorruft. Aber Käßmann sagt mehr: http://www.focus.de/politik/deutschland/margot-kaessmann-wir-sollten-versuchen-den-terroristen-mit-liebe-zu-begegnen_id_5387454.html – Und Liebe, das sollte sie auch sagen, heißt nicht, wie heute viele verstehen, herzen, umarmen, … – sondern sie als Menschen behandeln, auch wenn sie selbst unmenschlich handeln. Käßmann ist ja dafür, dass man ihnen Grenzen setzt… – alles richtig. Aber sie bedenkt nicht, dass wir in unserer Kultur nicht mehr davon ausgehen können, dass alle die christlich-religiöse Sprache sprechen und verstehen.

Und man sollte bedenken: Erst derjenige, der durch Schmerzen hindurch geht, kann nachvollziehbar von Feindes-Liebe sprechen. Bei uns Wohlstandskindern klingt das eher platt, ideologisch, naiv, wenn wir einfach Jesus zitieren. Verfolgte, die Jesus nachfolgen, kämpfen sich mühsam zur Feindesliebe hindurch und tragen sie nicht auf einem plärrenden DVD-Rekorder vor sich her.

Man muss aufpassen, dass man nicht billige Liebe verstreut, die Täter aus ihrer Verantwortung entlässt. Täter sind verantwortlich für ihr barbarisches Tun. Zudem: Wir dürfen nicht vorschnell über die Täter sprechen und die Opfer vergessen. Die vielen, vielen Verletzten in Brüssel, in Pakistan… – deren Angehörigen, die unter Schock stehen, dann ist vorschnelle, leichtfertige Rede über Feindesliebe eine Verhöhnung.

Meine Stellungnahme zum Thema Feindesliebe: http://blog.wolfgangfenske.de/2016/01/08/intelligente-feindesliebe-verantwortungspazifismus-wehrhafte-feindesliebe/

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Terror und Auferstehung

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Weil Jesus Christus vom Tode auferweckt wurde, setzen sich Christen für die Kultur des Lebens ein. Sie bauen – wo andere zerstören, sie lieben – wo andere hassen, sie nehmen auf – wo andere ablehnen, sie setzen sich ein – wo andere resignieren, sie erheben die Stimmen für die Stummen – wo andere sie niederschreien…

Der Terror, das Leiden, das Menschen einander zufügen, das Leiden, das Krankheiten und Not dem Menschen zufügen – widersprechen nicht dem Glauben an die Auferstehung.

Der Glaube an die Auferstehung widerspricht dem Terror und dem Leiden.

Darum können wir uns gegenseitig ein frohes Osterfest wünschen: Der Herr ist auferstanden . er ist wahrhaftig auferstanden. Halleluja.

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Der Name “Ostern” kommt von Osten: Sonnenaufgang, Licht, Wärme, aufwachen und aufstehen.

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Nachtrag: In Pakistan hat sich ein frommer Extremmuslim/Islamist unter Christen gemischt, die das Osterfest feiern. Im Augenblick sieht es so aus, als gäbe es über 65 Tote, Männer, Frauen, Kinder. http://www.spiegel.de/politik/ausland/pakistan-dutzende-tote-bei-explosion-in-park-in-lahore-a-1084321.html (Inzwischen haben sich die Taliban dazu bekannt.)

Islamisten im Jemen sollen einen gefangenen Pater gekreuzigt haben: http://www.salzburg.com/nachrichten/welt/chronik/sn/artikel/pater-thomas-im-jemen-gekreuzigt-189366/