Aufgaben der Kirchengemeinden

Februar 21st, 2017

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Aufgabe der Kirchengemeinde:

Menschen ansprechen – motivieren, die

a) Gemeinschaft suchen (gegen Einsamkeit, mit anderen reden wollen, gemeinsam etwas unternehmen wollen…)

b) ihre Fähigkeiten einbringen wollen (Lebenssinn, Anerkennung, Wertschätzung)

c) Glaubensantworten suchen

Die Menschen von a) und b) werden nicht geködert für c) – es werden Möglichkeiten geboten, wenn der Lebensweg nach c) sucht, dass sie dann Hilfe auch bekommen können.

Wir haben ja als christliche Gemeinde die wunderbare Möglichkeit, eben über a) und b) hinaus etwas bieten zu können: den Bezug zu Gott in Jesus Christus. Wenn wir das nicht ernst nehmen, wird die Kirche zu einem Verein unter anderen Vereinen. Das ist keine Abwertung der Vereine, sie bieten ungemein wichtige Arbeit in unserer Gesellschaft. Kirche ist kein Verein. Sie ist eine eigenständige Größe. Sie kann sich zum Verein machen. Dann wird sie allerdings ihrem von Gott gegebenen gesellschaftspolitischen Auftrag nicht gerecht.

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Balsam für meine Seele

Februar 21st, 2017

(Amelie Himmelreich)

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Klaus Kelle: Bürgerliche Mitte heimatlos

Februar 21st, 2017

Klaus Kelle über seine Sicht unserer politischen und religiösen Lage: https://www.pro-medienmagazin.de/kultur/buecher/2017/02/20/journalist-revival-fuer-das-christentum-in-deutschland/

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Samenbank-Baby

Februar 21st, 2017

Es geht mir nicht darum, dass die Erwartungen des Paares nicht realisiert wurden: http://www.heftig.de/jennifer-cramblet Ich finde es schlimm, lesen zu müssen, dass sie sich ein Kind aussuchen, dass möglichst so aussehen soll wie die Mutter.

Wie man sich einen Urlaubsort aussucht – nach bestimmten Kriterien, so sucht man sich ein Kind aus, wie man sich ein Auto aussucht… – es ist schlimm. In mir sträubt sich jede moralische und seelische Faser.

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Geduld, Geduld, Geduld + Mutmaßlicher Einbrecher erschossen + Haitis Gefängnisse

Februar 21st, 2017

Wie viel Geduld von Helfern abverlangt wird, das zeigt dieser Beitrag. Es ist bewundernswert, dass sie diese Geduld aufbringen: http://www.zvw.de/inhalt.waiblingen-asylunterkunft-putzplan-stoesst-auf-widerstand.eefdf91f-467e-4ee0-857e-ca621fa52619.html Hier in einem Flüchtlingsheim in Griechenland scheint es zu gelingen: http://www.daserste.de/information/politik-weltgeschehen/weltspiegel/sendung/griechenland-flucht-oinofyta-100.html Woran liegt es, dass es mal gelingt, mal nicht? An den Bewohnern? Sind sie in dem positiven Beispiel von Griechenland homogener?

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Spanien leidet unter der Arbeitslosigkeit. Fast 20%. Ich frage mich, ob die hier, die für die Migranten demonstrieren, alle Arbeit haben. Es scheint mir eine gesellschaftspolitische Blauäugigkeit vorzuliegen, die nur so zu verstehen ist, dass die Demonstranten den Druck der Arbeitslosigkeit nicht spüren http://www.tagesspiegel.de/politik/demonstration-in-spanien-160-000-setzen-in-barcelona-zeichen-fuer-fluechtlinge/19412206.html

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In Spanien passiert zurzeit das, was man immer befürchtet hat: Die Massen-Überwindung der Sperranlage. Wie die Tagesschau berichtete, denkt amnesty international daran, dass Marokko absichtlich die Menschen an die Grenze lässt, um bessere Bedingungen auszuhandeln. Der Fall Türkei belehrt auch andere.

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Ein mutmaßlicher tunesischer Einbrecher wurde von Polizisten erschossen – http://www.bild.de/regional/ruhrgebiet/polizei/erschiesst-einbrecher-in-herten-50513320.bild.html Normalerweise bringe ich solche Themen nicht im Blog, könnte aber wieder zu einem Politikum werden. Oder halten die Grünen sich jetzt zurück?

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Bamf soll Handys von Asylbewerbern auslesen dürfen. Bislang durfte man das nur mit der Einwilligung der Zugereisten bzw. bei Verdacht einer Straftat aufgrund eines richterlichen Beschlusses: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/fluechtlinge-bamf-soll-handys-von-asylbewerbern-ueberpruefen-duerfen-a-1135345.html

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Er missbrauchte ein sechsjähriges Mädchen in einer Flüchtlingsunterkunft. Bei dem danach entstandenen Handgemenge wurde der Vater des Mädchens durch einen Polizisten erschossen. Urteil: ein Jahr und acht Monate auf Bewährung. Warum? Er hat gestanden – das wurde als strafmildernd angesehen. http://www.rbb-online.de/panorama/beitrag/2017/02/Prozess-nach-MIssbrauch-an-sechsjaehrigem-Maedchen-startet.html

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Wenn bei Ahnungslosen die Emotion verrückt spielt: http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/freiburg-raubueberfall-auf-21-jaehrigen-buergerin-kritisierte-polizei-heftig-wegen-festnahme-von-drei-tatverdaechtigen-a2053551.html

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Wie schlimm es in Haitis Gefängnissen zugeht: http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/haiti-haeftlinge-ueber-katastrophale-lage-im-gefaengnis-das-ist-die-hoelle-a-1135371.html Und so geht es vermutlich in vielen Gefängnissen der Welt zu. Aber man darf dem Staat keinen Vorwurf machen – es geht den normal lebenden Menschen zum großen Teil auch nicht viel anders. Die Korruption ist immens. Das kann niemanden beruhigen – aber das sind so Beispiele, vor denen man hilflos steht, weil Änderungen in absehbarer Zeit nicht im Blick sind – und einem selbst auch die Hände gebunden sind.

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SPD + SPDs VeggieDay + Vorschlag: SPD Wahlprogramm

Februar 21st, 2017

Die SPD auf Grünen-Abwegen: Der Veggie Day. Nicht das ist übel, dass manche Vegetarier sind – warum sollte es auch sein – nur dass andere gezwungen werden sich diesen Vorgaben von höchster Stelle anzupassen: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/umweltministerium-serviert-bei-veranstaltungen-nur-noch-vegetarische-kost-a-1135231.html Von Volkserziehung per Speiseplan wird hier geredet: http://www.focus.de/politik/videos/vegetarismus-predigen-und-mittags-schnitzel-essen-barbara-hendriks-in-kantine-des-umweltministeriums-auch-weiterhin-fleisch_id_6674564.html

Neulich war das Thema, dass irgendwo Bratwürstchenverkäufer keinen Platz mehr bekamen für ihren Stand. Und dann gab es Aufruhr. Un die Veggie-Fans haben dann freilich gesagt: Warum so ein Aufruhr? Man wird doch noch einmal einen Tag ohne Bratwürstchen auskommen! Aber das ist ja nicht das problem. Das Problem ist, dass eine Minderheit eine Mehrheit ihre Haltung aufzwingen will. Und das schmeckt wirklich nicht jedem.

Noch ein weiterer Punkt SPD auf Grünen-Abwegen: https://www.welt.de/politik/deutschland/article162070856/Oezoguz-fordert-Wahlrecht-fuer-Migranten-ohne-deutschen-Pass.html

In HR-Info habe ich gehört, dass sich Schulz und die SPD von Agenda 2010 distanzieren. Zudem wurde dort in einem Kommentar gesagt, dass die Agenda mit für das Entstehen der AfD verantwortlich sei. Das halte ich für fragwürdig. Warum? Wenn die Agenda nicht gewesen wäre, wäre eine Rechtsextremisierung noch stärker, weil unsere Wirtschaft desolat wäre. Man schaue nur auf Frankreich. Sie mag korrekturbedürftig sein – aber man sollte sie nicht verlassen.

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Schulz plant vieles – auch die Korrektur an Agenda 2010. Das wird als sozial Populismus bezeichnet. Bevor er das forderte – hat er eigentlich nachgerechnet? Wünschen können wir als Wähler viel – aber ist das aus Sicht der verantwortlichen Politik realistisch? Die Konkurrenz wird sicher nachrechnen.

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Ich habe – wie im Blog häufig erwähnt – nie verstanden, warum die SPD so wenig Zuspruch bekommen hatte. Und nun – ich muss gestehen – verstehe ich nicht, warum die SPD soviel Zuspruch bekommt. Es ist freilich schön für sie. Verbindet sich das mit der Erwartung, die ich auch im Mai 2016 in meinem SPD-Wahlprogramm formuliert habe? Werden die Erwartungen aufgegriffen und umgesetzt? Im Augenblick sieht es so aus, als würden die SPD-Minister, von denen zu hören ist, eher auf Marginalien Wert legen. Das muss sich unbedingt ändern.

Meine Themen – ohne viel Nachdenken (was man ihnen wohl ansieht), einfach Brainstorming über das, was in unserem Land angepackt werden muss (vieles geht freilich nicht im nationalen Alleingang – aber auch hier Konzepte erarbeiten, wie solche EU-weit und UN-weit durchsetzbar gemacht werden können):

Innenpolitik:

Rentenfrage – damit Altersarmut vermieden wird.

Integration – fördern und fordern, wer die Forderungen nicht annimmt, damit die Gesellschaft zerstört, sollte mit Nachdruck dazu gebracht werden, wieder sein sehnsüchtig erwartetes Heimatland aufzusuchen.

Wohnungsmarkt – es gibt moderne innovative Vorschläge, Wohnungen zu errichten – das fördern. Müssen ja nicht immer die klassischen Häuser sein.

Förderung der Dörfer in den neuen Bundesländern, damit auch dort Menschen angesiedelt werden können – dazu neue Wege in der Schaffung elektronischer Arbeitsplätze, Konzepte zur Entwicklung ländlicher Gebiete.

Wirtschaft und Finanzen:

Intensives Vorantreiben der Besteuerung von Finanzgeschäften – ist keine nationale Sache – aber das kann doch sicher argumentativ in der EU weiter getrieben werden.

Hilfen für Selbständige, um diese Möglichkeit zu vereinfachen – auch steuerlich (keine Vorauszahlungen zum Beispiel). Viele kleine Betriebe, Dienstleistungen schaffen.

Intensive Kontrolle von Betrieben, die herumtricksen, weil traditionelle christliche Ehrlichkeit nicht mehr so vorhanden ist – da kann man vielleicht Erfahrungen Italiens einholen. Das ist auch wichtig, um Gelder einzutreiben, um gesellschaftlich relevante Projekte durchzusetzen.

Stellen errichten, in denen Arbeitnehmer dunkle Machenschaften in den Betrieben anonym melden können. Nicht, um die Firma pleite gehen zu lassen, sondern um Arbeitnehmer zu schützen. (Vielleicht gibt es das schon – aber das dann auch deutlicher bewerben.)

Das Soziale der sozialen Marktwirtschaft wieder stärken, statt immer stärker durch Lobby-Arbeit der Firmen hintertreiben zu lassen.

Solidargemeinschaft nicht schwächen, sondern stärken (Krankenkassenbeiträge usw.).

Flexible Steuerpolitik, um diejenigen, die asozial viel Geld anhäufen, ohne es selbständig privat für Soziales auszugeben abzunehmen (ich weiß, das klingt für eine freie Gesellschaft utopisch, aber vielleicht gibt es doch Möglichkeiten, das zu tun, damit man die sozialen Berufe stärker stellen kann).

Erbschaftssteuern dann, wenn sie nicht nachweislich in die Firmen gesteckt werden, sondern in die nächste Yacht, das nächste Privatflugzeug. Ich denke, dass eine höhere Besteuerung von Luxusgütern auch ein Weg wäre, hier anzusetzen.

“Kirchensteuern” – als Staatszusatzsteuern für diejenigen, die aus der Kirche ausgetreten sind. Zur Unterstützung von NGOs, sozial aktiven Vereinen, Künstlern, Integrationsproblemen (Psychologen)…

Zeugenschutzprogramm für Menschen, die Menschenhändlern entflohen sind – die Frauen nicht ausweisen… (gibt es meines Wissens in strenger Form noch nicht).

Familienpolitik:

Weg von der verrückten Genderei (ist aber eher Thema der CDU).

Keine Experimente, sondern Familienförderung dort, wo sie in Armut abrutschen bzw. abgerutscht sind.

Kindergärten kostenfrei – aber auch nicht auf Kosten der Kommunen, das ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.

Bildungspolitik:

Inklusion nicht flächendeckend, sondern nur ausgewählte Schulzentren, ist eher bezahlbar. Und zwar so viele Schulzentren, wie sie auch bezahlt werden können, damit die Kids optimal versorgt werden können.

Die Universitäten so unterstützen, dass man von deren Experten in politischen Entscheidungsphasen profitieren kann und nicht auf Firmenexperten zurückgreifen muss.

Verkehrspolitik:

Von der Straße auf die Bahn – wieweit ist dieses Thema ausgereizt?

Außenpolitik:

Patenschaften für arme Länder – intensiv vorantreiben auch in der EU.

Realpolitik mit Menschenrechten verbinden. Da jedoch die Menschenrechte durch unser Land allein nicht viel weitergebracht werden können, müssen Menschenrechtsinstitutionen massiv unterstützt und weitergeführt werden. Durch beste und engagierteste Diplomaten dazu beitragen, dass die UN-Institutionen endlich das werden, was sie sein sollen: Hüterin der Menschenrechte und nicht Klüngelsystem irgendwelcher Potentaten und Ideologen.

Städtepartnerschaften mit russischen Städten, damit ein kalter Krieg vermieden wird. Und: Kampf gegen das sinnlose Herumboykottieren.

Städtepartnerschaften mit anderen EU-Ländern stärker forcieren, damit wirklich ein Netzwerk auf der untersten Ebene entsteht.

Zeitbegrenzte Zusammenarbeit mit Assad zur Befriedung Syriens.

USA und Russland dazu drängen, dass die Ukraine ein neutraler Staat wird, den beide Seiten massiv unterstützen müssen.

Mit den Briten (und anderen) zusammen ein neues EU-Konzept ausarbeiten.

Langfristig mit Israel denken – was schadet der Region, was fördert die Region?

Denzel Washington + Trump / Le Pen / Wilders / AfD + Trump und die Medien

Februar 21st, 2017

Ein recht gutes Interview mit Denzel Washington – auch zur politischen Lage in den USA: http://www.spiegel.de/kultur/kino/denzel-washington-im-interview-zu-seinem-neuen-film-fences-a-1134699.html

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Inzwischen kann man auch in unseren Medien immer wieder ruhigere Stimmen zu Trump hören: https://causa.tagesspiegel.de/politik/amerika-nach-der-wahl-was-ist-von-trump-zu-erwarten/trumps-wahnsinn-gehoert-zur-verhandlungstaktiknbsp.html Zudem auch Warnungen vor psychologischen Ferndiagnosen, dem selbst der eine oder andere Psychiater frönt – warum auch immer. Aber Ferndiagnosen gibt es immer noch. Ob das jeweils mit seinem Ethos als Psychiater zusammenpassen kann? Mit meiner Küchenpsychologie schon – Trump ist ein offenes Buch. Aber ich denke, dass Psychiater aufpassen müssen, dass sie sich nicht unglaubwürdig machen.

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Wenn etwa die Hälfte derer, die in den USA gewählt haben, Trump gewählt haben, wenn ein großer Teil der Franzosen Le Pen wählen bzw. in den Niederlanden Wilders, in unserem Land (wie manche meinen) die AfD (*), dann kann man die Wähler für verrückt erklären und eine Diktatur der Rechtwähler erstreben. Aber diese Wahlen sind Ausdruck dafür, dass etwas falsch gelaufen ist in der Vergangenheit, dass die Politik, die gemacht wurde, an vielen in den jeweiligen Staaten vorbei gegangen ist. Sie erkennen sich in dem, was in ihrem Staat passiert nicht wieder. Und all diejenigen, die selbst ernannten Rechtwähler, sollten nicht schimpfen und sich über die Andersdenkenden erheben, sondern sich fragen: Was ist falsch gelaufen? Wo hat die Politik an der Bevölkerung vorbei regiert. Das zu fragen heißt nicht, dass man die Politik der genannten gutheißt, das zu fragen heißt: Es ist schlimm, wenn Regierungen nicht mehr die Belange eines großen Teils der Bevölkerung berücksichtigen, sondern sich mit ihren jeweiligen Anhängern von der Bevölkerung abhebt – und wie man vor wenigen Monaten erkannt hat, in einer sich selbst bestätigenden Blase lebt. Eine Blase, in der die Stimmen der Unzufriedenen gar nicht mehr durchdringt, weil man sich gegen sie abgesichert hat – und das auf vielfältige Weise: man blockt sie ab und beschimpft sie. Indem man Letzteres macht, fühlen sie sich wenigstens wahrgenommen und in ihrer Wählerhaltung bestärkt.

Aber das verstehen die „Rechtwähler“ nicht, die laut gegen diese Bös-Wähler schreien, dass sie selbst ihren Teil dazu beitragen, dass die Gesellschaft gespalten wird.

(*) Die AfD liegt bundesweit bei ca. 9-12%. Von daher mit den anderen Ländern kaum vergleichbar http://www.wahlrecht.de/umfragen/ – Das soll nicht beruhigen, sondern dazu Ansporn sein, gute Politik zu machen, das heißt keine Blasen-Politik, die an vielen Menschen des Landes vorbeigeht. Wilders hat zurzeit ca. 16,9% – das ist zwar auch nicht viel, aber angesichts der zersplitterten Parteienlandschaft zurzeit die Partei mit den meisten Stimmen in den Niederlanden. Le Pen liegt bei ca. 25%.

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Apropos Trump: Ich hatte die Nachricht von Fox über Schweden – und die dortigen üblen Zustände – gelesen – von daher habe ich sofort Trumps Worte einordnen können: http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/donald-trump-versucht-aussage-ueber-schweden-aufzuklaeren-14886461.html Was mich freilich gewundert hat: Hat ein Präsident der USA nicht eigene Informationsquellen? Schweden spricht von sinkender Kriminalitätsrate. Das Problem: Traut man noch einer Polizei, die aus politischen Gründen Zahlen zurückgehalten hatte? Macht sie es immer noch? Zudem geht es ja nicht um die allgemeine Kriminalität. Warum verspottet man Trump nicht mehr tagelang nach diesen Fauxpas, wie sonst auch, weil man die schwedische Situation lieber nicht zur Sprache bringt? Ich sagte schon: Man wird misstrauisch.

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Über Trump und die Medien: http://www.spiegel.de/politik/ausland/donald-trump-medien-sollten-cool-reagieren-kolumne-fleischhauer-a-1135363.html

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Irgendwie komme ich mir fast wie ein Prophet vor: Überall Aufruhr wegen Trump – wie ich es vor der Wahl Trumps angekündigt hatte: http://www.spiegel.de/politik/ausland/donald-trump-in-grossbritannien-briten-wollen-queen-schuetzen-a-1135464.html Was sich noch nicht abzeichnet: Der wirtschaftliche Untergang der USA, weil die Proteste überhand nehmen und jegliche wirtschaftliche Entwicklung bremsen.

Aber etwas anderes ist passiert: Menschen protestierten gegen Trump und wurden dann entlassen. Nun wird zum Boykott dieser Firmen aufgerufen – und andere kaufen nun erst recht bei diesen Firmen ein. http://www.spiegel.de/lebenundlernen/job/donald-trump-mindestens-hundert-migranten-nach-anti-trump-protesten-entlassen-a-1135455.html Es ist ein zäher Kampf in der Gesellschaft. Wer wird siegen? Wer gibt zuerst nach? Der gewählte Präsident – oder diejenigen, die ständig den Zorn am Köcheln halten? Was war eigentlich noch einmal „Demokratie“?

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Es gibt eine Zeichnung, auf der gezeigt wird, dass der Fahrer von Trump diesem eine Fahrt mit offenem Cabriolet durch Dallas einlädt.

Sind sich Menschen, die solche Bilder liken, eigentlich bewusst, was sie da machen? Sind sie sich bewusst, dass das Hatespeech ist, das was sie an Trump kritisieren, selbst machen? Kann man Menschen, die so etwas malen bzw. unterstützen, politisch als Demokraten für voll nehmen? Kann man den Mord an einen Politiker christlich gutheißen? Auch im „Witz“ sollte man seine christlichen und menschlichen Maßstäbe wahren. Christen sollen für Politiker beten – aber nicht ihren Tod wünschen.

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Irak + Türkei + Sufismus-Islam

Februar 21st, 2017

Zur üblen Lage im Irak: http://www.zeit.de/politik/ausland/2017-02/bagdad-korruption-krieg-proteste-islamischer-staat-situation/seite-3

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Interessant finde ich die Information, dass Merkel den türkischen Ministerpräsidenten zu einem rechtsstaatlichen Verfahren aufruft – wenn der ganze Staat nicht mehr rechtsstaatlich genannt werden kann – wie kann dann ein rechtsstaatliches Verfahren in einem punktuellen Fall gefordert werden? http://www.zeit.de/politik/ausland/2017-02/tuerkei-benali-yildirim-auftritt-oberhausen-deniz-yuecel

Was mich der NSA-Prozess gezeigt hat: Merkel weiß manches nicht – und will es wohl auch gar nicht wissen. Von daher sind manche Entscheidungen von damals (2015) verständlich. Sie muss sich auf ihre Berater verlassen können.

Zudem: Erdogan will wieder nach Deutschland, um seine Schäfchen aufzuputschen – oder sie zu Wölfen zu machen? Dürfte er bei uns eigentlich verhaftet werden wegen Umwandlung eines mehr oder wenigen demokratischen Staates in einen nicht „lupenreinen“ demokratischen Staat? Sagen wir es vorsichtig. Denn auch, wenn es demokratische Staaten geben sollte, die entsprechend aufgebaut sind (angelehnt an Frankreich, USA?) – so ist es doch nicht sauber, dass er es für sich beansprucht – und dann unter diesen Umständen, die alles andere als demokratisches Handeln erkennen lässt. Eine Verhaftung Erdogans würde zumindest die Demokratie im Land ungemein stärken. (Aber wahrscheinlich auch das Chaos.) Aber Erdogan muss keine Angst haben bei uns. Höchstens vor Böhmermanns.

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Ich finde solche Beiträge zum Islam gut, weil auch Menschen, die keine Ahnung haben, sehen, dass es auch anderen Islam gibt. http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2017-01/sufismus-islam-mystik-fundamentalismus Ich befürchte allerdings, dass er nur Menschen im Westen intensiver auf sonderbare Wege führen will und Muslime in ihrer Aversion gegen Sufismus bestätigt. Der Westen wird eher die sufistischen Bildungsprogramme aufnehmen als die arabische Welt es tun würde – das bedeutet: Öffnung des Westen für den Islam. Und so geht es dann am Schluss des Beitrages auch darum, den Westen anzusprechen. Dass der realexistierende Islam eher von den Sunniten geprägt wird, als vom Sufismus, mag man bedauern – aber der bestimmt nun einmal allein schon aufgrund seiner äußerst vielen Anhänger eher, was Islam ist, als die kleine Gruppe der Sufis:

Weil der Sufismus jede Form von Gewalt ablehnt, kann er als Gegenpol zum gewaltorientierten Extremismus wirken. Seine Konzepte sollten in die Bildungsprogramme der westlichen und arabischen Welt einbezogen werden. So kann der negative Einfluss von Fundamentalisten eingedämmt werden, die den wahren Geist des Islams zerstören. Außerdem müssen westliche und arabische Denker gleichermaßen die vielen Vorurteile über den Islam dekonstruieren. Religiöse Ghettos sind gefährlich, denn sie führen zu Polarisierung und befeuern die Islamophobie im Westen. Wir brauchen eine neue Annäherung an den Islam. Das kann nur gelingen, wenn wir versuchen, den Islam wirklich zu verstehen. Die Bedeutung des Sufismus zu erkennen, wäre dafür ein wichtiger Schritt.

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Segen am Sonntag

Februar 19th, 2017

Heute werde ich im Blog nur diesen Segen veröffentlichen:

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In einer Welt der Unsicherheit,
Herr, segne uns mit einem Blick, der auf dich schaut.

In einer Welt, in der Lug, Trug, Unterstellung und Propaganda regiert,
Herr, segne uns mit Lippen, die Wahrheit reden.

In einer Welt des Geschreis,
Herr, segne uns mit einem Ohr, das dir zuhört.

In einer Welt, in der Menschen hin und her irren,
Herr, segne uns mit einem festen Gang, der Menschen stärkt.

In einer Welt, in der Hände Grausames tun,
Herr, segne uns mit Händen, die lieben und segnen:

Es segne dich und behüte dich, der gnädige und barmherzige Gott, der Vater und der Sohn Jesus Christus und der Heilige Geist. Heute, Morgen und in Ewigkeit. Amen.

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Gott erschafft

Februar 18th, 2017

Kirsche 

(Bild vom letzten Jahr. Noch ist es nicht soweit.)

Gott erschafft aus der Leere, aus dem Nichts.

Gott erschafft – es ist alles voller Überraschungen.

Es war nichts – auf einmal war alles.

Es war etwas – auf einmal war Leben.

Ich war nicht – auf einmal bin ich.

Das ist unsere Hoffnung. Weiterhin unsere Hoffnung.

Über innere Leere hinaus – Gott erschafft in mir.

Über den Tod hinaus – Gott erschafft mich neu.

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PS: Sonntag und Montag wird es keinen Blogeintrag geben!