Familienministerium + Politisch engagierte Christen + FPÖ Österreich

Das Familienministerium unterstützt eine (?) Gruppe, die Menschen mit anderer politischer Meinung fertig machen. Das sind also nicht nur üble Gerüchte, sondern findet tatsächlich in unserem Land statt, das sich noch demokratisch nennen darf – und so etwas unterbinden muss, damit es demokratisch bleibt. Eine Gruppe stellt einen AfD-Zahnarzt an den Öffentlichkeitspranger und versucht, ihm seine berufliche Grundlage zu nehmen. Das passt gut zu Diktaturen, die ihre Schlägertrupps unliebsamen Menschen auf den Hals schicken, um Menschen einzuschüchtern. Natürlich schlägern die nicht, aber einen Menschen menschlich und beruflich fertig zu machen widerspricht meinem Verständnis von Menschenrechten. Zudem widerspricht es meinem Verständnis, dass mit meinen Steuergeldern solche Trupps unterstützt werden. Das kann doch nicht mit unserem Recht übereinstimmen. Kann sich einmal einer, der sich juristisch in unserem Land auskennt, nachsehen, ob die Regierung rechtens handelt und die Verantwortlichen in diesen Gruppen auch? http://www.bz-berlin.de/berlin/kolumne/linke-jagen-berliner-zahnarzt-und-bekommen-geld-vom-staat

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Es ist häufig zu beobachten, dass Christen, die politisch engagiert sind, nicht die Messlatte „christlichen Glauben“ anlegen, sondern politische Gesinnung. Und das ist kein Kennzeichen des Wahlkampfes in Österreich, sondern das begleitete die Auseinandersetzungen in den Kirchen das gesamte 20. Jahrhundert lang. Da fühlte man sich auf nationalsozialistischer Seite politisch gut, auch wenn der christliche Glaube vollkommen dagegen sprach, ebenso fühlte man sich kommunistisch auf der guten Seite, obwohl der christliche Glaube vollkommen dagegen sprach – und von beiden politischen Lagern auch massive Angriffe gegen Christen stattgefunden haben. Und Christen haben die Angegriffenen allein gelassen, weil nicht der Glaube zählte, sondern die politische Gesinnung. Wenn einem die politische Gesinnung wichtiger ist als der Glaube, der Maßstab Jesu Christi, dann sollte man als Christ Buße tun, wie die Kirchen es nach 1945 getan haben. Ich muss meine Unwissenheit gestehen: Haben Christen, die sich für den Kommunismus einspannen ließen, eigentlich auch Bußworte verfasst? Christen, die sich als Jünger ihrem religiösen Kommunistenführer Mao angeschlossen haben – haben sie öffentlich Buße getan?: http://www.kath.net/news/55241

Grundsätzlich gilt: http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/ – es geht um das Verhalten von Katholiken bei Wahlentscheidungen. Und so sollten sich die Bischöfe auch nicht in aktuelle Wahlkämpfe einmischen, sondern zwischen den Wahlen deutlich sagen, was aus kirchlicher Sicht geht, was nicht.

Zum Stuttgarter Schuldbekenntnis: https://de.wikipedia.org/wiki/Stuttgarter_Schuldbekenntnis

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Apropos Österreich: Wie konnte es dazu kommen, dass in Österreich Linke als Heuchler beschimpft werden und die FPÖ so starken Zulauf hat? http://www.zeit.de/kultur/2016-05/oesterreich-wahl-rechtspopulisten-roeggla Ist das eine rhetorische Frage – oder ist die ernst gemeint? Abgesehen davon, dass auf Linkslastigkeit um normalen Turnus Rechtslastigkeit folgt, dann wieder Linkslastigkeit… – kann man an den Fingern einer Hand abzählen, was los ist: (1) Politik fühlt sich sicher, ist für sich da, statt für die Wähler, (2) Politik setzt den eigenen Kopf durch, weil sie denkt, sie sei klüger, besser, schöner als die Wähler, (3) Politik gestaltet ihr Land nach eigenem Gutdünken, statt auf die Wähler zu achten, (4) Politik, Medien, politische Gruppen stecken alle unter einer Decke – das ruft einfach Widerspruch hervor; (5) die öffentlichkeitswirksamen Gruppen diffamieren Emporkömmlinge, unflätig fallen sie über neue Konkurrenz her. Das sind fünf Finger einer Hand. Die lassen sich aber alle auf einen Finger an der Hand reduzieren: Wähler fühlen sich von den Gewählten nicht mehr vertreten.

Eine Politik, die nicht in der Lage ist, so etwas zu minimieren, die muss sich über die Reaktion der Wähler nicht wundern. Und wenn sie sich darüber wundert, muss sie einfach abgewählt werden: ein 16 Jähriger nigerianischer Dealer wollte Türken Drogen andrehen. Die wollten nicht. Und auf einmal kamen 30 weitere Nigerianer und griffen die Türken an. http://www.krone.at/Oesterreich/Afrikaner_gingen_bei_U6-Station_auf_Tuerken_los-30_Mann_gegen_Duo-Story-510938

Und wenn Politik sagt: Dafür können wir doch nichts! Dann muss sie sich überlegen, wie sie ihr Monopol aufgibt, für alles zuständig sein zu wollen. Klar, es gibt keinen Weg, außer eben den politischen. Aber dann muss man auch dafür Verantwortung tragen und tun, was man kann, um die Menschen im Land zu schützen.

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Wettbewerb: Flüchtlinge entwurzeln + Merkel setzt Asylrecht außer Kraft + Integration mit Erfolg + 78000 Einsätze + Flüchtlingsgeschichten

Ich  verstehe ehrlich gesagt nicht, warum manche als großes Ziel in die Welt setzen, dass Flüchtlinge unbedingt nach Europa kommen sollen. Das Ziel muss doch sein, die Lage so hinzubekommen, dass möglichst wenige fliehen wollen.

Gutes Tun misst sich bei mir nicht daran, Menschen zu uns zu holen, sondern in der Nähe ihres Heimatlandes die Bedingungen so herzustellen, dass sie dort bleiben, um möglichst schnell nach Hause zu können, wenn die Lage befriedet ist.

Gutes Tun misst sich bei mir nicht daran, Menschen zu entwurzeln, sondern ihnen zu helfen, in ihrer Heimat, ihrer Kultur, ihrer Religion so leben zu können, wie es sich Menschen ersehnen. Bei uns finden sie nur Einsamkeit, vor allem auch dann, wenn zu viele auf einmal kommen, so dass man nicht in der Lage ist, sie menschengerecht zu integrieren.

Manche meinen regelrecht ein Wettbewerb ausrufen zu müssen: Wer nimmt die meisten Menschen auf. Alle Staaten Europas, die UN, natürlich auch die Kriegstreiber, Saudi Arabien, Katar, Türkei, sollte es daran gelegen sein, die Menschen vor Ort zu unterstützen. Die Gelder dafür zur Verfügung zu stellen. Da kann man mit weniger Gelder viel mehr Gutes tun.

Und ich verstehe ehrlich gesagt nicht, wenn die Kirchen den klaren Blick verlieren und auch Menschen entwurzeln wollen. Vor Ort helfen, so viel man kann. Und wenn dann noch jemand nach Europa will, dann kann man ihn ja nach Europa kommen lassen. Aber zuvor muss die Situation vor Ort menschlich geregelt werden, damit Menschen nicht gezwungen werden zu kommen.

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In Idomeni gibt es noch immer Flüchtlinge. warum hat die griechische Regierung eigentlich das Lager noch nicht geräumt? Warum lässt sie es zu, dass die Bahngleise blockiert werden? http://www.t-online.de/nachrichten/ausland/eu/id_77880220/idomeni-fluechtlinge-wollten-mit-gewalt-nach-mazedonien-durchbrechen.html Wahrscheinlich darum, weil auf diese Weise die Gewalttäter unter den Flüchtlingen gebunden sind.

Ist eigentlich Calais inzwischen wieder frei? Man hört nichts mehr davon.

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Merkel hat Asylrecht außer Kraft gesetzt, so Doris Schröder-Köpf: http://www.welt.de/politik/deutschland/article155470022/Merkel-hat-Asylrecht-faktisch-ausser-Kraft-gesetzt.html Und ausbaden müssen es die anderen.

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Eine neue Studie, die wieder etwas herausfindet, was alle Welt weiß – aber so haben wir es wenigstens schwarz auf weiß: Flüchtlinge bringen dem aufnehmenden Staat viel Geld – vorausgesetzt, sie werden in Arbeitsmarkt und Gesellschaft integriert. http://www.welt.de/wirtschaft/article155441392/So-viel-Gewinn-bringen-Fluechtlinge-den-EU-Staaten.html

Was wird das Papier der Regierung zum Thema Integration bringen? Gutes oder nur Wischiwaschi? Ich bin gespannt. Diese Studie kann übrigens auch dann nur stimmen, wenn sie in ein reiches Land kommen. In Griechenland zum Beispiel haben selbst die Einheimischen kaum Chance, das Land voranzubringen, weil der Arbeitsmarkt keine Arbeit anbietet.

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2015 gab es in NRW im Kontext von Flüchtlingsheimen 78.000 Polizei-Einsätze: http://www.focus.de/regional/nordrhein-westfalen/vertraulicher-lagebericht-78-000-polizeieinsaetze-in-zusammenhang-mit-asylunterkuenften-in-nrw-in-2015_id_5282954.html Und wie viele Polizisten wurden neu eingestellt? Da ich nicht davon ausgehe, dass die Polizisten vorher aus purer Langeweile Däumchen gedreht haben, sondern vorher schon massivst gearbeitet haben, stellt sich die Frage nach der Fürsorge der Politik für die Polizisten. Vielleicht sollte ich nicht fragen, weil Polizisten arg frustriert sind angesichts des Versagens der Politik.

(Nachtrag: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/fluechtlinge-zahl-der-straftaten-gesunken-a-1093311.html – da denkt man sich: Ach so, es gab also doch welche. Wurde das bislang nicht politisch bestritten?)

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Das ist das Problem, dass manche nach Deutschland kommen und überhaupt keine Ahnung haben, was Deutschland eigentlich ist, die ihre Kultur mitbringen und hier ausrasten, weil sie gelernt haben, in bestimmten Situationen kollektiv auszurasten. http://www.zeit.de/zeit-magazin/2016/21/fluechtlinge-thueringen-unterkunft-randale-2015/seite-3 Es gibt Ausnahmen. Wenige.

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Islamisten + Nadine al-Budair + IS/Al Qaida + PriesterHinrichtung + Erdogans Türkei

Es gibt Menschen, denen darf man nicht vertrauen. Und dazu gehören Ideologen aller Art, aber auch die Islamisten. Zwei Polizisten, die der Taliban zugehören, erschossen acht ihrer Kollegen: http://www.spiegel.de/politik/ausland/afghanistan-polizisten-erschiessen-acht-kollegen-a-1093090.html Leider steht nicht auf ihrer Stirn geschrieben: ich bin ein Taliban. Von daher säen sie Misstrauen in die Sicherheitskräfte.

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Ich hatte diese mutige Frau schon einmal im Blog: Nadine al-Budair. Ich frage mich wie es ihr inzwischen eigentlich so geht? Sie meint, dass nach all den Grausamkeiten durch islamische Gruppen arabische Analysten auftauchen würden, „und verbreiten eine pathetische Botschaft, die immer gleichen Worte wiederholend und dem Freund ins Ohr flüsternd: `Diese Terroristen repräsentieren nicht den Islam, sondern nur sich selbst.´ Das soll alles sein, was uns einfällt, um uns von unserer Schuld freizusprechen.“ Dazu s. http://www.focus.de/politik/nadine-al-bedair-christen-als-terroristen-im-nahen-osten-arabische-autorin-provoziert-muslime_id_5335759.html

Ich finde diese Sprache von der „Schuld freisprechen“ interessant. Ist diese Haltung muslimisch? Sie kommt vor, aber das bedeutet ja nicht, dass sie Kern des Glaubens ist.

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Soll die Welt traurig sein, wenn sich islamistische Gewalttäter gegenseitig bekämpfen? Das Mitleid hält sich wahrscheinlich in Grenzen. Aber man muss an die arme Bevölkerung denken, die einmal unter diesen Terroristen zu leiden haben und dann noch mehr, wenn sich diese terroristischen Gruppen auch noch bekämpfen: http://www.cicero.de/weltbuehne/al-quaida-der-islamische-staat-bekommt-konkurrenz/60922

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Ein Priester, Yacob Boulos, wurde durch die IS hingerichtet, weil er gebetet hat: https://www.jihadwatch.org/2016/05/islamic-state-beheads-christian-priest-for-praying-at-the-altar-of-his-church

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Erdogan reißt sich die Türkei immer mehr unter den Nagel. Die Türken sind zu bedauern – schon wieder eine Diktatur? http://www.spiegel.de/politik/ausland/tuerkei-vor-aufhebung-der-immunitaet-kommentar-a-1093170.html

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Selektiver Mutismus: Schweigen und Schule + Unrechts-Amnesie

Eine neue Krankheit könnte diagnostiziert worden sein: selektiver Mutismus. http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/selektiver-mutismus-wenn-das-kinder-nicht-redet-obwohl-es-koennte-14234126.html Ich vermute, dass es die Schulen einmal beschäftigen wird wie LRS, denn es gibt nicht wenig Schülerinnen und Schüler, die einfach nicht reden. Sie wissen um die schlechten Noten – aber sie schweigen. Für diese wäre es schön, wenn sie auch Notenschutz bekämen, dass die schriftlichen Arbeiten zum Beispiel stärker gewertet werden, weil sie nicht selten schriftlich stärker sind. Also RS (Rede-Schwäche).

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Das soll es also geben: Schlechtes eigenes Verhalten verdrängen – und das schlechte Verhalten anderer betonen. Unrechts-Amnesie alt bekannt – wissenschaftlich neu entdeckt: http://dradiowissen.de/beitrag/unrechts-amnesie-unser-eigenes-schlechtes-verhalten-verdraengen-wir

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Heidentum in der Kirche + Afghanischer Christ fast ermordet + AfD und Kirche + Kirchen für Scheinfrieden + Papst und Islam

Nicht von Außen kommt der größte Angriff auf die Kirchen – er kommt von Innen. Josef Ratzinger machte sich 1958 so seine Gedanken über die Zukunft der Kirche: http://www.kath.net/news/43699

Man muss bedenken, dass 1958 Zeit des Kalten Krieges war und der Euro-Kommunismus im Begriff war, die Maßstäbe der Kirche zu verrutschen. Der Kommunismus ist vergangen. Seitdem gibt es weitere Gruppen und Grüppchen, die sich in den Kirchen breit machen, dem Zeitgeist hörig. Dazu gehörten auch die Ableger der 68ger, die Kindesmissbrauchenden, ich denke, auch sie muss man gesellschafts-politisch einordnen, denn die Sexualität wurde bekanntlich gesellschaftspolitisch umfunktioniert.

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Ein afghanischer Christ wurde in einem Hamburger Flüchtlingsheim fast totgeschlagen, weil er Christ ist. Und was machen die Kirchen? Sich nicht für die Brüder und Schwestern einzusetzen, die leiden (weltweit) ist auch eine Form des Heidentums in der Kirche. Die Solidarität mit den Brüdern und Schwestern ist äußerst gering ausgeprägt: http://www.focus.de/politik/deutschland/prozess-beginnt-zum-christentum-konvertierter-iraner-angegriffen_id_5542347.html Aber ich muss gestehen: Es wurde in den letzten Jahren besser. Es hat gedauert, bis die Landeskirchen die verfolgten Christen überhaupt öffentlich wahrnahmen. Ich hoffe, es wird noch weiter besser, dass man begibbt, sich auch für verfolgte Christen im land einzusetzen.

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Wie wird man die ungeliebte Kirche los? Entweder man bekämpft sie äußerst brutal, das ist das Anliegen der Kommunisten gewesen. Oder man versucht sie durch Gleichgesinnte zu beherrschen, das war der Versuch Hitlers. Atheisten versuchen, den Kirchen die Leute wegzunehmen, indem sie massiv Antiwerbung machen, zurzeit vor allem über die Geldschiene und Geschichtsvergessenheit. Kirchen sind vielen ein Dorn im Auge, weil sie aufgrund der vielen Mitglieder schon eine sozialpolitische Macht darstellen.

Nun versucht auch AfD-Storch Menschen gegen die Kirche aufzubringen – also auch über die Geldschiene. Zudem hat sie entdeckt – was ein offenes Geheimnis war – dass Kirchen Verträge mit dem Land geschlossen haben – was eben unter Hitler begann: Reichskonkordat 1933. Allerdings wurden nach 1945 Staatskirchenverträge erneut diskutiert und ausgehandelt.

Interessant ist auch, dass sie das Anliegen von Papst Benedikt XVI. auch in die Waagschale wirft. In der Kirche herrscht seit langer Zeit ein Kampf zwischen denen, die meinen, man könne eine Art reine Kirche wieder herstellen, wenn die Kirche sich ganz auf sich selbst besinnt. Andere meinen dagegen, dass diese Selbstbesinnung Flucht vor Verantwortung in der Welt ist. Wenn allerdings von Storch oder andere Politiker (z.B. Kirchenkritik ein Lieblingsthema der FDP und der Linken) hier einhaken, dann haben sie eben das im Sinn, eine sozialpolitische Kraft zu verdrängen, damit sie ihnen nicht mehr Schwierigkeiten bereiten kann. Eine Kirche, die das mit sich machen lässt, hat sich der jeweiligen politischen Strömung untergeordnet, statt Feld in der Brandung zu sein, wird sie zum Schlick. Anders ist es, wenn es aus ihr selbst heraus angegangen wird, dann wird sie auf eine andere Art stark sein. Sie darf sich in dieser Entscheidung von keiner Ideologie, von keiner Partei reinreden lassen.

Nachtrag: Von Storch setzte einen Antrag durch, bei bilateralen Verträgen auf den Schutz von Minderheiten, auch Christen, zu achten http://www.freiewelt.net/nachricht/von-storch-bekommt-mehrheit-im-eu-parlament-fuer-schutz-von-christen-10052214/

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In Arte kam ein Film über Christen im Orient und ihre schlimme Lage. Dazu folgender Artikel: http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/tv-kritik/dokumentation-christen-in-der-arabischen-welt-auf-arte-14236024.html : „Leider bietet die hiesige Ignoranz wenig Grund zur Hoffnung“.

Es ist nicht Ignoranz, es ist Feigheit und das verschließen der Augen vor der islamischen Realität.

Die Menschheitsgeschichte ist noch nicht zu Ende. Von daher wird auch das Christentum dort nie zu Ende sein. Das Schlimme ist nur, dass die jetzt lebenden Menschen unter den islamischen Mühlen zerrieben werden – und das interessiert kaum einen. Ich hatte es im Blog schon häufig: Die Christen hatten sehr viel Folter, Verfolgung, Missbrauch zu erleiden. Erst als es den Jesiden ähnlich ging, da hat man sich dann langsam dazu bequemt, die Situation der Christen auch wahrzunehmen. Das ist auch die große Schuld unserer christlichen Kirchen. Sicher, es gibt viele kleinere Gruppen, die etwas dagegen tun, und sehr einsatzbereite einzelne Persönlichkeiten. Aber auch ihnen hat man genug Steine zwischen die Beine geworfen. So bekommt man den Eindruck: Den großen Kirchen liegt der Scheinfriede näher als die Fürsorge für die verfolgten Christen. Und das sage ich nicht erst seit heute.

Hier kann man den Film sehen: http://www.arte.tv/guide/de/060824-000-A/christen-in-der-arabischen-welt

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Interessant an diesem Papst Franziskus ist, dass man nie weiß, ob er das gesagt hat, was er gesagt haben soll. Denn vielfach ist das, was er gesagt hat bzw. gesagt haben soll, starker Tobak. Und so soll er gesagt haben, dass die Eroberungen durch den Islam zur Seele des Islam gehören. Das ist freilich nicht neu. Allerdings die Kombination, dass man das auch von der Jüngeraussendung durch Jesus sagen könne, zeigt dann doch wie wenig er verstanden hat, wenn er das denn gesagt haben soll. Dann könnte man ja Mohammed gleich als eine Art Gesinnungsbruder Jesu bezeichnen. http://www.kath.net/news/55219 Mohammeds Eroberungen – und Jesu Aussendung in einem Atemzug zu nennen, ist kurios. Was sie gemeinsam hatten: Menschen von ihrer Religion zu überzeugen (so Jesus) bzw. zu ihrer Religion zu unterwerfen (so Mohammed). Dass sich allerdings die Kirche bzw. ihre Vertreter vielfach falsch verhalten hat/haben, weil sie so handelte/n wie Mohammed, (z.B. in Südamerika) das ist inzwischen Konsens gewesen. Ist es das nicht mehr?

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SPD + Wahlprogramm

Ich denke nicht, dass die SPD verschwinden wird. Wir haben keine Partei, die ihre Stelle einnehmen könnte. Freilich hat Merkel die CDU fast zur SPD gemacht, aber eben nur fast. Sie ganz zur SPD machen, würde die CDU zerreißen. Sie hat ja jetzt schon kaum noch Profil – und das würde ganz verschwinden, wenn die CDU noch mehr die SPD ersetzen wollte. Die Dominanz von Merkel darf nicht über die Lage der CDU hinwegtäuschen. Sie ist die Einzige, die das alles machen kann, was sie macht. In der Nach-Merkel-Ära werden die Flügelkämpfe losgehen, die Merkel zurzeit noch verhindert, indem sie rechts blinkt aber links fährt. http://www.rolandtichy.de/kolumnen/mueller-vogg-gegen-den-strom/der-guten-alten-spd-geht-die-luft-aus/ 

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Ich hatte das neulich im Blog:

Meine Themen – ohne viel Nachdenken (was man ihnen wohl ansieht), einfach Brainstorming über das, was in unserem Land angepackt werden muss (vieles geht freilich nicht im nationalen Alleingang – aber auch hier Konzepte erarbeiten, wie solche EU-weit und UN-weit durchsetzbar gemacht werden können):

Innenpolitik:

Rentenfrage – damit Altersarmut vermieden wird.

Integration – fördern und fordern, wer die Forderungen nicht annimmt, damit die Gesellschaft zerstört, sollte mit Nachdruck dazu gebracht werden, wieder sein sehnsüchtig erwartetes Heimatland aufzusuchen.

Wohnungsmarkt – es gibt moderne innovative Vorschläge, Wohnungen zu errichten – das fördern. Müssen ja nicht immer die klassischen Häuser sein.

Förderung der Dörfer in den neuen Bundesländern, damit auch dort Menschen angesiedelt werden können – dazu neue Wege in der Schaffung elektronischer Arbeitsplätze, Konzepte zur Entwicklung ländlicher Gebiete.

Wirtschaft und Finanzen:

Intensives Vorantreiben der Besteuerung von Finanzgeschäften – ist keine nationale Sache – aber das kann doch sicher argumentativ in der EU weiter getrieben werden.

Hilfen für Selbständige, um diese Möglichkeit zu vereinfachen – auch steuerlich (keine Vorauszahlungen zum Beispiel). Viele kleine Betriebe, Dienstleistungen schaffen.

Intensive Kontrolle von Betrieben, die herumtricksen, weil traditionelle christliche Ehrlichkeit nicht mehr so vorhanden ist – da kann man vielleicht Erfahrungen Italiens einholen. Das ist auch wichtig, um Gelder einzutreiben, um gesellschaftlich relevante Projekte durchzusetzen.

Stellen errichten, in denen Arbeitnehmer dunkle Machenschaften in den Betrieben anonym melden können. Nicht, um die Firma pleite gehen zu lassen, sondern um Arbeitnehmer zu schützen. (Vielleicht gibt es das schon – aber das dann auch deutlicher bewerben.)

Das Soziale der sozialen Marktwirtschaft wieder stärken, statt immer stärker durch Lobby-Arbeit der Firmen hintertreiben zu lassen.

Solidargemeinschaft nicht schwächen, sondern stärken (Krankenkassenbeiträge usw.).

Flexible Steuerpolitik, um diejenigen, die asozial viel Geld anhäufen, ohne es selbständig privat für Soziales auszugeben abzunehmen (ich weiß, das klingt für eine freie Gesellschaft utopisch, aber vielleicht gibt es doch Möglichkeiten, das zu tun, damit man die sozialen Berufe stärker stellen kann).

Erbschaftssteuern dann, wenn sie nicht nachweislich in die Firmen gesteckt werden, sondern in die nächste Yacht, das nächste Privatflugzeug. Ich denke, dass eine höhere Besteuerung von Luxusgütern auch ein Weg wäre, hier anzusetzen.

“Kirchensteuern” – als Staatszusatzsteuern für diejenigen, die aus der Kirche ausgetreten sind. Zur Unterstützung von NGOs, sozial aktiven Vereinen, Künstlern, Integrationsproblemen (Psychologen)…

Zeugenschutzprogramm für Menschen, die Menschenhändlern entflohen sind – die Frauen nicht ausweisen… (gibt es meines Wissens in strenger Form noch nicht).

Familienpolitik:

Weg von der verrückten Genderei (ist aber eher Thema der CDU).

Keine Experimente, sondern Familienförderung dort, wo sie in Armut abrutschen bzw. abgerutscht sind.

Kindergärten kostenfrei – aber auch nicht auf Kosten der Kommunen, das ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.

Bildungspolitik:

Inklusion nicht flächendeckend, sondern nur ausgewählte Schulzentren, ist eher bezahlbar. Und zwar so viele Schulzentren, wie sie auch bezahlt werden können, damit die Kids optimal versorgt werden können.

Die Universitäten so unterstützen, dass man von deren Experten in politischen Entscheidungsphasen profitieren kann und nicht auf Firmenexperten zurückgreifen muss.

Verkehrspolitik:

Von der Straße auf die Bahn – wieweit ist dieses Thema ausgereizt?

Außenpolitik:

Patenschaften für arme Länder – intensiv vorantreiben auch in der EU.

Realpolitik mit Menschenrechten verbinden. Da jedoch die Menschenrechte durch unser Land allein nicht viel weitergebracht werden können, müssen Menschenrechtsinstitutionen massiv unterstützt und weitergeführt werden. Durch beste und engagierteste Diplomaten dazu beitragen, dass die UN-Institutionen endlich das werden, was sie sein sollen: Hüterin der Menschenrechte und nicht Klüngelsystem irgendwelcher Potentaten und Ideologen.

Städtepartnerschaften mit russischen Städten, damit ein kalter Krieg vermieden wird. Und: Kampf gegen das sinnlose Herumboykottieren.

Städtepartnerschaften mit anderen EU-Ländern stärker forcieren, damit wirklich ein Netzwerk auf der untersten Ebene entsteht.

Zeitbegrenzte Zusammenarbeit mit Assad zur Befriedung Syriens.

USA und Russland dazu drängen, dass die Ukraine ein neutraler Staat wird, den beide Seiten massiv unterstützen müssen.

Mit den Briten (und anderen) zusammen ein neues EU-Konzept ausarbeiten.

Langfristig mit Israel denken – was schadet der Region, was fördert die Region?

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Prostitution + Gewerkschaft der Kinder

Ich hatte am 1.4. schon auf die ehemalige Prostituierte Huschke Mau hingewiesen. Hier gibt es einen weiteren Artikel: http://www.sueddeutsche.de/leben/prostitution-alle-freier-sind-taeter-1.2989558 : „Die meisten beratungsstellen sind Pro-Sexarbeit und beschönigen alles. Die verstehen überhaupt nicht, was das Problem ist. Die meisten Huren, die aufhören wollen und es nicht alleine schaffen, fühlen sich von denen verarscht – genau wie ich.“ … „Ich war süchtig, hatte Phobien, Depressionen und eine posttraumatische Belastungsstörung… Der Ausstieg war echt hart. Es ist immer noch hart… Was Freier einer Hure antun, ist krass. Aber dass unsere Gesellschaft so tut, als wäre Prostitution in Ordnung, ist fast noch schlimmer.“

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In Südamerika kämpfen Kinder für Recht auf Arbeit ohne Ausbeutung und Ausbildung: http://www.taz.de/Aus-Le-Monde-diplomatique/!5304061/

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Dalai Lama und Obama + Mutige Norweger

Der Dalai Lama ist in dieser politischen Hinsicht ein vernünftiger Mann: „Ich habe mehrer Male den Präsidenten Obama aufgerufen, seine katastrophale Unterstützung für die Saudis und ihre terroristische Proxies im Nahen Osten zu beenden, aber meine Appelle stießen auf taube Ohren.“ Er hat übrigens Putin für seinen Kreuzzug gegen die teuflischen Terroristen gelobt. So lesen wir zumindest hier: http://noch.info/2016/05/dalai-lama-putin-muss-seinen-kreuzzug-gegen-den-us-saudischen-staatsterrorismus-fortsetzen-ich-glaube-dass-die-obama-regierung-und-saudi-arabien-fuer-das-blutvergiessen-im-nahen-osten-verantwortlic/ Ob er das mit dem Kreuzzug und den teuflischen Terroristen wirklich so gesagt hat?

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Die Norweger sind echt mutig: Sie halten Gelder an die Palästinenser zurück, weil diese damit terroristische Familien unterstützen: http://www.breakingisraelnews.com/67727/norway-refuses-pay-palestinian-terrorists/#zoMimutIcotiG0hC.97

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