China und unsere Wirtschaft + Türkei-Beziehung + Internationaler Strafgerichtshof + Defizitgrenze + Afrika unterstützen + ETIAS

Ich hatte das Thema China und unsere Wirtschaft im Blog. Es ist gut, dass es allgemein vertieft wird: http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/bjoern-conrad-ueber-chinesische-investitionen-in-europa-a-1121354.html

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Ich hoffe auch, dass die Beziehungen zur Türkei bald besser werden. Um der Menschen Willen. Das habe ich schon häufiger geschrieben – aber dazu muss sich die türkische Regierung massivst bewegen. Und ob das wirklich noch unter Erdogans autoritärer Herrschaft klappen wird, ohne dass wir die Menschenrechte verleugnen?: http://www.spiegel.de/politik/ausland/frank-walter-steinmeier-trifft-in-ankara-recep-tayyip-erdogan-eisiger-empfang-a-1121452.html

Türkische Soldaten suchen übrigens Asyl in Deutschland: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/ramstein-tuerkische-nato-soldaten-beantragen-asyl-in-deutschland-a-1121619.html

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Der Internationale Strafgerichtshof war ein Versuch. Ein guter Versuch. Muss Putin wirklich diesen verlassen? War eine Reformation nicht möglich? Ich denke auch, dass so ein Gericht eben nicht ganz neutral ist, da es verschiedene Kräfte gibt, die an es zerren. Nur gibt es keine Möglichkeit, Neutralität zu vereinbaren, darum zu ringen? Richtlinien zu erstellen, die eine solche wirklich ermöglichen? Wenn Russland austritt, werden andere es auch tun. Die Relevanz des Gerichts ist kaum mehr erkennbar, vor allem, weil auch andere große Länder damit Schwierigkeiten haben, so zum Beispiel die USA (die auch ausgetreten sind), China ist meines Wissens nicht drin. Damit sind alle Großen draußen – und die Frage stellt sich: Warum bleibt überhaupt noch jemand Mitglied? http://www.spiegel.de/politik/ausland/russland-wendet-sich-vom-internationalen-strafgerichtshof-ab-a-1121601.html Er ist eine Hoffnung – und es sollte alle Mühe darauf verwendet werden, dass er so ausgebaut wird, dass möglichst viele Mitglied bleiben/werden – er aber eben neutral ist und keiner Machtkonzentration, weder der des Westens, noch des Ostens, noch islamischer Staaten hörig ist. Und vielleicht sollte man besonders strittige Themen im Augenblick noch ausklammern. Besser den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach.

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EU-Wirtschaft und Defizitgrenze: http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/sechs-euro-staaten-koennten-2017-defizitgrenze-verfehlen-a-1121607.html Ist die EU solidarisch, wenigstens noch ein wenig, dann muss sie Italien unter die Arme greifen. Sie lässt die Flüchtlinge-Aufnahmeländer zu sehr allein. Zumindest wird in Medien nicht davon berichtet, dass die EU ihnen inzwischen wirksame Hilfe zukommen lässt, Hilfe, die über Ankündigungen hinausgehen.

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Da liege ich also mit meinen Hinweisen zum Thema Afrika nicht ganz falsch http://blog.wolfgangfenske.de/2016/11/05/chinas-schulden-und-usa-der-wirtschafts-crash-cyberkrieg-afrika-wirtschaft/  – ein Interview mit einem ehemaligen Afrika-Diplomaten: http://www.blauenarzisse.de/neustart-im-heimatland/

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In der Tagesschau wurde der Beitrag zu ETIAS eingeleitet, es solle Terrorismus bekämpfen – und solle ein Beitrag gegen Rechtspopulismus sein, weil es eben das Thema Terrorismus aufgreife. http://www.tagesschau.de/ausland/eu-einreisegenehmigung-103.html Nur: Was hat ETIAS mit illegalen Einwanderern zu tun, die eben terroristisch unterwegs sein können? Wenn ich das richtig verstanden habe, geht es mit ETIAS um eine ganz andere Klientel, eben Geschäftsleute, Touristen usw. Andere werden andere Wege suchen und finden, um dem SchengenRaum einen Besuch abzustatten. Vielleicht werde ich den Zusammenhang auch noch irgendwann erfahren bzw. kapieren.

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Innovatives Potential der Kirchen

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Die Gründe, sich heute nicht kirchlich gebunden zu fühlen, sind vielfältig:

Kirche hatte in der Vergangenheit immer eine Funktion, neben Glaubensvermittlung: Sie war Heiratsmarkt, Treffpunkt, um Infos auszutauschen, brachte Ansehen im Ort… – das darf man ja nicht übersehen. Und wenn Kirche “nur noch” für Glauben da ist, dann ist man auch weniger bereit, Zeit dafür zu investieren.

Heute fallen diese Dinge vielfach weg, weil die Menschen das anderswo suchen. In Dörfern wurde das den Kirchen  weggenommen und wurde dann säkularisiert, so zum Beispiel Chöre, Altennachmittage, Nachbarschaftshilfen…

Ansehen bekommt die Kirche heute noch da, wo sie gesellschaftspolitisch in schweren Situationen aktiv ist: zum Beispiel Flüchtlingshilfe, Notfallseelsorge, Vermittlung von Werten (in Schulen…), Anbieten von Jugendgruppen, Krankenhäusern, Behindertenhilfe, in Fragen des Todes usw.

Kirche musste immer Nischen finden – die ihnen dann mehr oder weniger vom säkularen Staat abgenommen wurden. Bis hin zu Weihnachtsmärkten – bzw. kirchliche Feste überhaupt, die nicht vom säkularen Staat abgenommen werden, sondern vom Kommerz.

Das ehrt natürlich, dass alle das übernehmen, was Christen entwickelt haben, aber das bedeutet auch, dass Kirchen weiterhin ein sehr großes innovatives Potential entwickeln und beibehalten müssen. Und das ist nur Folge des Klebens an Jesus Christus und dem Wirken in der Kraft des Geistes.

Wo gibt es heute Defizite? Vereinsamung von Menschen, alles kostet was – viele Gruppen und Individuen können es sich nicht leisten, Menschen haben Hobbys und Fähigkeiten, aber sie können sie nicht einsetzen, keiner ist da, der sie ermutigt, bewundert, darin bestärkt, Ort für Kunst und Kultur, überforderte Eltern und Kinder, ein Ort, an dem Zugereiste freundliche Menschen finden, die ihnen weiterhelfen, ein offenes Ohr für sie haben. Raum bieten für Emotionen: Lachen, weinen, zweifeln, fröhlich sein, tanzen, Wut hinaus schreien…

Viele Christen vor Ort wissen, wo Mangel herrscht. Mögen sie Phantasie und Kraft haben, diesem auch abhelfen zu können. Aber das nicht nur als notwendige Sozialarbeit, sondern aus der Liebe, die Jesus Christus uns ins Herz und den Verstand gibt.

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Christliche Soziallehre

Ich denke, dass diese Darlegung (s. Link) es sich aus christlicher Perspektive zu einfach macht:

Der Mark wird es regeln – und der Staat hat dazu beizutragen, dass das auch in einem zielführenden Rahmen geschehen kann… Es sollen – sage ich mal so – Arme nicht unterstützt werden, der Markt soll unterstützt werden – und das hat zur Folge, dass alle am Wohlstand partizipieren – somit es auch im Grunde keine Armen mehr gibt? http://www.nzz.ch/feuilleton/zeitgeschehen/katholische-soziallehre-barmherzig-sollen-die-anderen-sein-ld.126978

Woher kommt diese sonderbare Sicht? Habe ich in meiner Naivität etwas falsch verstanden? Das klingt natürlich alles sehr gut – nur ist das menschliche Leben äußerst vielfältig und von daher muss die Gemeinschaft solidarisch aufgebaut werden. Denken wir nur an Alte, körperlich und psychisch Kranke, Behinderte, Menschen, die der Markt nicht benötigt, weil er andere Fähigkeiten verlangt als die Menschen bieten können.

Was im Augenblick wohl falsch läuft, ist die Anspruchshaltung mancher. Damit hängt zusammen, dass manche Menschen nicht in der Lage sind, sich dieser Gesellschaft und ihrer Anforderungen anzupassen – ich denke da auch an manche Zugereiste. Nur: Es herrscht in einem so geregelten Staat wie dem unseren Angst davor, dass Menschen, die nicht mithalten wollen (nicht diejenigen, die nicht können), gefährlich werden können. Der Zusammenbruch der ungeregelten Wirtschaft wäre eine Katastrophe für unser Europa, weil Menschen außer Rand und Band geraten können. Von daher werden sicher mehr Menschen einfach so mitgezogen, als es Denker für richtig ansehen, weil das der Gesellschaft teuer kommt.

Warum sage ich das? Weil der Markt auch von anderen Faktoren bestimmt wird als vom Markt selber. Und hier ein Gleichgewicht zu schaffen, das ist Politik. Dass hier aber auch das Gleichgewicht nicht mehr gegeben ist, das wissen wohl auch einige. Aber das wird in Kauf genommen. So lange das Gleichgewicht nicht von vielen stärker bewusst zerstört wird, indem keiner mehr arbeiten gehen will, geht es noch. Unser Problem wird aber in Zukunft eher sein, dass so viele Menschen zugereist sind, die nicht in der Lage sein werden, sich in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Diese müssen „mitgeschleppt“ werden, um eben keine Extremisten zu erzeugen. Und diese Menge birgt eine massive Gefahr. Kurz: Marktpurismus ist, auch wenn er modifiziert wird, gefährlich.

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Organtransplantation + HIV

Dass es immer noch Unregelmäßigkeiten im Zusammenhang von Organtransplantationen geben soll, verwundert, haben manche noch nichts aus den vergangenen Skandalen gelernt und dass das für die Patienten kontraproduktiv ist? http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/uke-in-hamburg-kommt-der-naechste-transplantationskandal-a-1121357.html

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Bleiben Menschen leichtsinnig? So gibt es keinen Rückgang der HIV-Neuinfektionen. Überwiegend Homsexuelle Männer sind betroffen (2200) abwer auch heteros (750) und durch Drogen (250): http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/weiter-kein-rueckgang-bei-hiv-neuinfektionen-a-1121216.html

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Wolffsohns guter Brief + Hamburg: Kirchen müssen schließen + Evangelisieren statt politisieren

Michael Wolffsohn schreibt an Bedford-Strohm und Marx einen wichtigen und richtigen Brief: http://m.bild.de/politik/ausland/michael-wolffsohn/antwort-an-kardinal-und-ekd-vorsitzendem-48758212.bildMobile.html Ob nun eine vernünftige Reaktion folgen wird? Ohne Totschlagargumente (Rechtsgerichtet, gegen Muslime…?).

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In Hamburg müssen viele Kirchen schließen: http://www.focus.de/regional/hamburg/kirche-in-der-krise-immer-weniger-mitglieder-jede-fuenfte-kirche-in-hamburg-schliesst_id_6209085.html Ich vermute, die Politisierung der 68ger schlägt zurück. Man dachte, Kirche zu politisieren, das wäre hilfreich. Zu evangelisieren wäre sicher hilfreicher gewesen. Man kann den Hamburgern nur wünschen, dass sie wieder die Kraft der Hausgemeinden kennen lernen: Man trifft sich hier und dort in den Häusern, zum Bibellesen, zum Gebet, zum Singen, zum Mahl, zum Teilen – in Ehrfurcht vor Gott (vgl. Apostelgeschichte 2,42ff.). Apropos „Politisieren“ – es geht die Idee um, dass Politisierung Gemeinden trennt – Evangelisierung Gemeinden eint. Aber das muss sich noch bis zu den oberen Kreisen herumsprechen. Hat sich noch nicht. Sonst würde nicht so viel Gewicht auf Politik gelegt werden und der Glaube auf Sonntagsreden beschränkt bleiben. Gilt nicht nur für die Hamburger.

Um nicht missverstanden zu werden: Auch eine evangelisierende Kirche kann nicht unpolitisch sein. Die Frage ist nur: Worauf wird das Gewicht gelegt? (Dazu siehe auch den ersten Text oben: http://blog.wolfgangfenske.de/2016/11/16/innovatives-potential-der-kirchen/ )

Dazu siehe auch: http://www.pro-medienmagazin.de/fernsehen/detailansicht/aktuell/kirche-soll-allen-suchenden-eine-heimat-bieten-98323/

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Kirchliches Gender-Treiben? + Frauen wählen Männer + Sexistische Grüne + Unklarheiten in des Papstes Amoris laetitia + Der Markt wirds regeln + Michael Patrick Kelly

Auch kirchliches Gender-Treiben, so wie es zu vermuten ist, muss man genau beobachten und kritisieren: http://www.kath.net/news/57459

Was ich interessant finde, das ist die Argumentation. Da wird ein Papier herausgegeben, das die kirchliche Sicht nicht erwähnt – und dann heißt das, man habe sie nicht erwähnt, weil sie selbstverständlich sei. Wenn das zum Konzept von Kirche und kirchlichen Gruppen wird, dann können wir das christliche Menschenbild bald ganz vergessen, weil es keiner mehr erwähnt, wird sang und klanglos bald irgendwo im Orkus der Geschichte landen und in der Gegenwart vergessen werden.

Auch hier muss man kirchlichen Gruppen auf die Finger schauen. So einfach sollen sie das christliche Menschenbild nicht verschleiern und dann vollkommen vernichten dürfen.

Aber als Taktik, einfach Christliches verschweigen und damit zum Verschwinden bringen, ist mir hier im Blog sehr erwähnenswert, weil sie mir noch nicht aufgefallen war. Die Anpassungssucht kirchlicher Kreise an den Zeitgeist ist immens.

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Warum Frauen weiße alte Männer wählen – eine Aufklärung von Lizzy Stender: http://www.achgut.com/artikel/warum_frauen_alte_weisse_maenner_waehlen Das Bild, das Bild – löscht das Bild, es ist Beeinflussung der Grünen vor der Männerwahl!

Aber: warum stellen sich eigentlich – und das ist auch fies, bei den Grünen drei Männer und eine Frau zur Wahl? Müssten sich nicht drei Frauen und drei Männer zur Wahl stellen? irgendwas läuft bei den Grünen aus dem sexistischen Ruder.

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Vier Kardinäle stellen dem Papst Fragen zu Amoris laetitia, die Irritationen ansprechen – und das öffentlich, weil auf ihre Fragen von Seiten des Vatikans bislang nicht eingegangen ist: http://www.kath.net/news/57463 Ein interessanter Vorgang. Meine Frage ist: Lässt der Papst eigentlich seine Schriften von juristisch versierten Mitbrüdern Korrektur lesen?

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Michael Patrick Kelly und seine Lieder auf seinem christlichen Weg: http://www.pro-medienmagazin.de/kultur/musik/detailansicht/aktuell/vom-millionaer-zum-freiwilligen-tellerwaescher-98293/

Pfingstlied – modern:

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Tag der Toleranz + Erschreckende Islamisten-Anzahl + Özoguz mahnt vor Razzien + Müllers Äußerung + Steinmeier in der Türkei + Kubas Amnestie + Honkong-Demokratie + Pakistan: Richter bedroht

Der 16.11. ist der Tag der Toleranz. Aber islamistischen Ideologien gegenüber sollte man keine Toleranz zeigen: http://www.igfm.de/news-presse/aktuelle-meldungen/detailansicht/ – wie auch anderen Menschen verachtenden, erniedrigenden Weltanschauungen nicht. Das Problem besteht heute aber auch darin, dass immer mehr Menschen nicht mehr bereit sind, überhaupt andere Meinungen zu tolerieren. Es ist das Gespür dafür abhanden gekommen, was muss toleriert werden, was darf nicht mehr toleriert werden. Und darüber muss unsere Gesellschaft ringen. Zum Teil heftig ringen. Aber sie muss es tun.

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Die Zahlen, die hier genannt werden und die Anzahl der Islamisten wiedergibt, ist erschreckend: http://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/detailansicht/aktuell/de-maiziere-verbot-der-koran-verteilungen-signal-gegen-islamisten-98320/ Wenn diese mal alle loslegen sollten, dann wird es eng in unserem Land. Dabei würden nur ganz wenige schon genügen, um unser Land lahm zu legen.

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Islamisten in Europa: Ein Scharia Gericht in Großbritannien schickt eine Frau wieder zu dem Mann zurück, der sie massivst misshandelt: https://www.jihadwatch.org/2016/11/uk-sharia-court-orders-woman-to-return-to-abusive-rapist-husband Für muslimischen Frauen gibt es keine westlichen Rechte? Haben wir ein Zweiklassensystem? Einheimische Frauen haben andere Rechte als Frauen aus muslimischen Ländern? Was sagt die UN-Menschenrechtskommission dazu? Wahrscheinlich nichts, weil sie von muslimischen Staaten abhängig ist.

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Özoguz ist skeptisch angesichts der Razzien. Verschwörungstheorien und so, sie fordert Augenmaß bei der Islamistenverfolgung und vor einem falschen Signal…: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/aydan-oezoguz-mahnt-zu-augenmass-bei-ermittlungen-gegen-islamisten-a-1121395.html

Was finden wir auf Wikipedia zu Özoguz? Altbekanntes: „Özoguz hat zwei Brüder…, die das islamistische Internetportal Muslim-Markt betreiben.“ Aber diese Brüder, so erfahren wir weiter, sind eine Ausnahme in der Özoguz-Familie. https://de.wikipedia.org/wiki/Aydan_%C3%96zo%C4%9Fuz

Hat die Staatsministerin kein Vertrauen in den Staat? Oder weiß sie etwas, was wir nicht wissen?

[Nachtrag: Wendt bezeichnet die Aussagen von Özoguz als: „grenzenlose Frechheit“ „offenbar kennt sich Frau Özoguz mit Islamisten wesentlich besser aus als mit der inneren Sicherheit.“ https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2016/wendt-aeusserungen-von-frau-oezoguz-sind-grenzenlose-frechheit/ Wie lange wird Wendt noch geduldet? Eine spannende Frage. Er sagt, was er politisch denkt. Und das treibt sicher manchen die Zornesröte ins Gesicht und die Faust wird geballt.]

[Nachtrag2: Özoguz wurde von vielen kritisiert – und spricht nun von einem Missverständnis.]

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Die Äußerung von Entwicklungsminister Müller ist natürlich rassistisch. Er hätte fragen müssen: „Wenn ein afrikanischer und ein deutscher Mann 100 Dollar verdienen, Preisfrage: Was bringen sie nach Hause? 30 Dollar. Und du weißt sicher, was sie mit dem Rest machen: nämlich Alkohol, Suff, Drogen, Frauen natürlich.“ http://www.spiegel.de/politik/deutschland/minister-mueller-entschuldigt-sich-fuer-rassistische-aeusserung-a-1121363.html Aber, das wäre dann sexistisch – gegen den Mann gerichtet. Geht nicht. Geht wirklich nicht. Von daher ist diese Aussage schärfstens als rassistisch und sexistisch abzulehnen. Ja, er hat sich auch entschuldigt: Zu undifferenziert.

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Zwischen Steinmeier und der autoritären Türkei-Erdogan-Regierung gab es einen Austausch etwas heftigerer Art: http://www.spiegel.de/politik/ausland/frank-walter-steinmeier-liefert-sich-schlagabtausch-mit-tuerkischem-kollegen-a-1121378.html Und nun? Konsequenzen?

Erdogan beschimpft Schulz und das Europa-Parlament, weil Schulz sich zögerlich zeigt: http://www.focus.de/politik/videos/bis-ende-des-jahres-geduld-zeigen-erdogan-stellt-ultimatum-fuer-beitritt-in-die-eu_id_6206847.html

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Werden auch die politischen Gefangenen entlassen? http://www.spiegel.de/panorama/justiz/kuba-begnadigt-hunderte-haeftlinge-im-jahr-der-barmherzigkeit-a-1121437.html Darüber liest man nichts.

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Weil in Hongkong zwei China-Kritiker bei der Vereidigung das Wort „China“ sonderbar aussprachen, dürfen sie nicht ihren Sitz im Parlament einehmen: http://www.spiegel.de/politik/ausland/hongkonger-gericht-schliesst-china-kritiker-aus-parlament-aus-a-1121417.html

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Ägypten: Todesurteil gegen Mursi/Morsi wurde aufgehoben: http://www.spiegel.de/politik/ausland/aegypten-todesurteil-gegen-ex-praesident-mohamed-morsi-aufgehoben-a-1121351.html

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In Pakistan werden Richter und Anwälte bedroht, die es mit Opfern zu tun haben, die mit Blasphemievorwürfen konfrontiert werden: http://www.igfm.de/news-presse/aktuelle-meldungen/detailansicht/ Vermutet hat man das mit Blick auf den Fall Asia Bibi schon lange. Denn sie wird sicher nicht frei gelassen, weil kein Richter es wagt. Darum wird der Fall immer wieder hinausgeschoben. Pakistan: Nichtmuslime und Muslime, die nicht den Extremisten hörig sind und ihnen nachlaufen, sind zu bewundern. Sie gehen ein großes Risiko ein.

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Flüchtlingspolitik: Trumpisierung und linke Knebelspiele + Ziege schlachten + Flüchtlingsbildung und -einstellung + Frankreich-Wahl

Was von dem so genannten Integrationsgipfel verlautbart wird, klingt nicht gut. Ich hatte das Thema gestern. Er sollte nicht Integrationsgipfel genannt werden, denn wie es aussieht, sollen nicht Zugereiste integriert werden, sondern Inländer zu Planeten zugerichtet werden, die um die Zugereisten als Sonne herumkreisen. Das ist nicht hilfreich, das führt nur zu mehr Ärger und trennt die Gesellschaft. Es verschlimmert das, was Merkel mit dem Zulassen der Migranten begonnen hat, statt es so langsam in geordnete Bahnen laufen zu lassen. Und einfach gestrickte Menschen werden sich gegen die Zugereisten als Sündenböcke wenden, statt gegen die Politik, die solche Zustände forciert. Solche Strategen forcieren eine Trump-isierung der Gesellschaft – geben dann aber wahrscheinlich den anderen die Schuld, die Gesellschaft zu spalten, weil sie nicht gehorsam hinter deren Vorpreschen hinterher trampeln. http://www.achgut.com/artikel/integrationsgipfel_forderungen_zur_abschaffung_der_alten_bundesrepublik

Der Bürger wird jedoch so langsam wieder mündiger – und er lernt so langsam wieder, dass er Macht hat. Die linken und liberalistischen Knebelspiele wirken immer weniger.

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Sie schlachteten eine Ziege im Schrebergarten. Warum auch nicht? In der Heimat macht man es doch auch so… Nur: Wer belehrt diese Menschen, was in unserem Land gemacht werden darf und was nicht? Oder wussten sie es und haben sich darüber hinweggesetzt? (Wobei ich gestehen muss: ich vermute nur, dass es sich nicht um autochtone Deutsche handelt, sondern um Zugereiste. Ich hülle mein Haupt in Asche, wenn ich irren sollte.) http://www.focus.de/regional/stuttgart/in-stuttgart-spaziergaengerin-hoert-schreie-maenner-schlachten-tier-in-schrebergarten_id_6205133.html

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Was sollen wir zu dieser Studie sagen: Alle denken so wie wir, wir denken so wie alle. Das ist das Ergebnis der Studie. Und was die Bildung betrifft: Ist ein Schulabschluss in Syrien gleichbedeutend mit einem in Deutschland? Ich hatte es im Blog vor langer Zeit – nö, ist es nicht. Was sagt diese Studie? : http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/fluechtlinge-befragung-zeigt-hunger-nach-bildung-und-demokratie-a-1121331.html Selbst spiegel-online meint. „Die Autoren der Studie kommen zu einem bemerkenswerten Schluss“. Inzwischen wird die Enttäuschung bei den Arbeitgebern usw. nicht ganz so groß sein, weil sie inzwischen wissen, wie Realität und Studien zu nehmen sind.

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Wie werden die Franzosen auf einen Kandidaten bei der Wahl reagieren, der nur antritt, um Le Pen zu stoppen? Medial wird er wohl hoch gespielt werden, weil Hollande, Sarkozy kaum jemanden begeistern, ebenso werden Medien wohl kaum Le Pen hervorheben. So haben sie wieder einen Kandidaten, den sie ins Amt heben können – zumindest wie Trump zeigt – lautstark für ihn Propaganda machen können: http://www.spiegel.de/politik/ausland/frankreich-emmanuel-macron-will-praesidentschaftskandidatur-bekanntgeben-a-1121436.html

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Lob

P1040922

Gotteslob ist etwas ganz Besonderes: Das Geschöpf nähert sich dem Schöpfer, es übergibt sich als aus Materie geschaffenes Wesen dem, der ihm den Geist und die Seele gab. Das bewusst zu tun, ist nur dem Menschen möglich.

Der Mensch wendet sich aus freiem Willen dem zu, der Ursprung seines freien Willens ist – und mündet mit seinem freien Willen lobend in Gott ein.

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