Merkels Neujahrsansprache + „Postfaktische Filterblasen“ + Interview mit Göring-Eckardt + Werte entwerten + Grüne Wehleidigkeit + Witze

Wie unterschiedlich doch die Wahrnehmungen in unserem Land sind. Einmal die Neujahrsansprache von Angela Merkel: https://www.zdf.de/nachrichten/heute/videos/neujahrsansprache-von-angela-merkel-100.html

Dann die Erfahrungen von Renate Sandvoß: http://www.journalistenwatch.com/2017/01/01/renate-sandvoss-merkels-neujahrsansprache-hohn-und-spott-fuers-deutsche-volk/

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Wolfgang Röhl über „postfaktische Filterblasen“ – vieles, was ich an postfaktischen Aussagen unserer Qualitätsmedien vergessen habe, finden wir hier wieder: http://www.achgut.com/artikel/postfaktische_filterblasen._dummdeutsch_reloaded

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Was soll man zu dem Interview sagen? Lieber nichts. Vielleicht doch: Schuld sind immer die anderen: http://www.zeit.de/politik/deutschland/2017-01/katrin-goering-eckardt-gruene-emanzipation-interview/komplettansicht : Ich zitiere nur ein wenig: „Sicherheit ist ein Anliegen linker Politik“; „Dass die Polizei (sc. in Köln) nicht alles richtig gemacht hat, sagen die Beamten selbst.“; „CDU und CSU tragen seit über zehn Jahren Verantwortung für die innere Sicherheit in unserem Land.“ (Die Grünen haben nicht blockiert? – Oh, ich wollte doch nichts sagen!), Einschätzung Tunesiens als sicheres Land habe nichts gebracht, weil Tunesien die Papiere zu langsam bearbeitet hätte; Grüne als Garantie der Willkommenskultur und der „offenen Wertegesellschaft“… Usw. usw. usw. Interessant finde ich die Betonung „linker Politik“ – und gleichzeitig den Hinweis, dass man nicht den Fehler wiederholen möchte – mit Blick auf eine Wunschkoalition… Was ja verbal schon die Wunschkoalition preisgibt. Was die AfD betrifft: Grüne seien der Hauptfeind der AfD. Echt? Ich dachte immer Merkel. Wie dem auch sei: G-E will „Hart in der Sache, fair im Umgang“ bleiben. Der letzte Absatz ist kurios. Wo findet sie außer vielleicht in irgendwelchen zu vernachlässigenden Randgebieten diese Diskussion, dass Frauen besser zu Hause bleiben sollen? Und was hat die Genderfrage mit dem gerechten Gehalt zu tun?:

Ich stelle fest, dass es doch wieder heißt, ob es nicht generell besser sei, wenn die Frauen zu Hause bleiben. Ich registriere, dass die Kritik an über 20 Prozent weniger Gehalt für Frauen jetzt als Gender-Wahn bezeichnet wird, dass Politiker die hart erkämpfte Quote in Führungsetagen für „balla-balla“ erklären.

Mir hängt die Bezeichnung „offene Wertegesellschaft“ nach. Klasse. Einfach klasse, die Formulierung. Wir haben Werte, sind aber offen für alles Mögliche? Werte sind Werte, die keine Werte sind. Werte kann man wunderbar entwerten, aber auch Werte entwerten ist ein Wert. Sie hat es sicher nicht so gemeint, aber wie dann?

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Medien sollten nicht weinerlich werden, nur weil einer Grünen der scharfe Wind entgegenpfeift: http://www.zeit.de/politik/deutschland/2017-01/simone-peter-die-gruenen-koeln-silvester-polizei-kritik Auf einmal wird von Debattenkultur usw. gesprochen. Vorher, als ständig Menschen heftigst und unangemessen in die Parade gefahren wurde, weil sie Meinungen äußerten, die nicht zum guten Ton der Grünen usw. passte, da hat keiner Debattenkultur verteidigt. Es geschieht Frau Peter nur das, was sich in unserem Land leider seit langem abzeichnete. Natürlich sind Fragen legitim. Der Witz ist nur, das merkte man an der Reaktion des Chefpolizisten, dass Fragen der Grünen dazu führen, dass man sich schleunigst vor lauter Angst vor politischem Druck, ducken muss. Wir haben so etwas doch die ganzen letzten Jahre vernommen. Selbst der eigene Boris Palmer musste schon so manchen Angriff ertragen, nur weil er als Pragmatiker was gesagt hat, was den ChefGrünen nicht gepasst hat. Kretschmann ebenfalls. Und wie ist es erst denen ergangen, die nicht in der grünen Partei waren? Das spürt die Bevölkerung – und nutzt nun endlich ein Teil die Gelegenheit, zurückzuschnalzen. Zudem: Ohne Ahnung von der Situation zu haben, wurde wieder einmal die Rassismus-Keule herausgeholt – und das Schlimme ist: Durch inflationären Gebrauch des Wortes Rassismus, wird es irgendwann furchtbar abgeflacht. Somit können die Menschenrechtsverletzungen, die mit dem Wort verbunden sind, nicht mehr adäquat ausgedrückt werden, weil niemand mehr das Wort ernst nimmt. Aber das schrieb ich schon häufig. Seit Jahren. Jetzt wird erst einmal sachlich untersucht, was los war. Und das wäre auch unabhängig von Peter passiert. Das sollte sie sich nicht auf ihre Fahnen schreiben.

Frau Peter bekommt jetzt überall die Möglichkeit, sich zu verteidigen und wird auch vielfach verteidigt. Das ist natürlich ehrenwert und die Medien sind zu loben – aber haben eben diese Medien anderen in den letzten Jahren auch diese Chancen geboten? Bekanntlich ist ein großer Teil der Journalisten Fan der Grünen – und das macht sich auch an diesem Fall wieder bemerkbar.

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Vor Nordadfrikanern darf man übrigens nicht warnen – aber vor Männern. https://www.berlinjournal.biz/polizei-durfte-nordafrikaner-nicht-nordafrikaner-nennen/ Ist nicht diskriminierend. Männer sind Männer und eben in der Mehrheit. Wenn es um Minderheiten geht, dann darf man sie nicht nennen. Kennen wir schon: Christen darf man angehen – aber Muslime nicht; Jesus – Schenkel klopf – aber Mohammed nicht; Heteros darf man verwitzen – Homos nicht, Deutsche darf man verwitzen, aber Zugereiste nicht. Dabei besteht die Vermutung, dass erst der in einer Gesellschaft wirklich anerkannt ist, über den man auch ohne rot zu werden oder ein schlechtes Gewissen zu haben, Witze machen kann. Sind Ostfriesen/Bayern und Blondinen eine Mehrheit in unserem Land? Ich muss mich mal erkundigen, ob diese inzwischen als Witzobjekt gestrichen wurden – und schauen: Wer ist nun der Witzbold? Sorry, es ging nicht um Witze in der Silvesternacht. Aber irgendwie hängt doch alles zusammen.

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Ahmad Nofal und der extreme Islam + Anti-Israel-Resolution der UN

Der muslimische emeritierte Professor aus Jordanien, Ahmad Nofal, beklagt, dass gemäßigte Muslime vor allem durch saudisch-salafistischen „abstoßenden Islam“ unterdrückt werde. Er fordert eine Magna Charta islamischer Länder. http://www.focus.de/politik/videos/der-mensch-wurde-zum-monster-islamischer-theologe-beklagt-selbstzerstoerung-arabischer-welt_id_6438668.html

Allerdings meint er auch, dass, wenn Muslimbrüder gewählt würden, man diese auch regieren lassen sollte. Wenn Al Sisi so weitermacht bzw. seine Sicherheitskräfte nicht in den Griff bekommt, wird der Prof die Muslimbrüder in Ägypten an der Macht genießen können. Und wer unterstützt die Muslimbrüder? Soweit ich weiß nicht Saudi Arabien sondern der andere Extremisten fördernde Staat: Katar. Die arabische Welt zerstört sich selbst, so Nafal. Vielleicht wäre das eine Möglichkeit, neu anzufangen? Aber soweit sind wir wohl noch lange nicht.

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Wie absurd und ideologisch die UN Resolution 2334 ist, zeigt ansatzweise dieser Beitrag: http://www.pro-medienmagazin.de/kommentar/2017/01/03/fuer-die-vereinten-nationen-gehoert-die-klagemauer-nicht-zu-israel/ Ich habe dazu schon meine Meinung geäußert. Unter diesem Link finden wir jedoch Argumente des profilierten Kenners Ulrich W. Sahm.

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Abschiebehaft + Verhinderte Anschläge + Asylanträge in D + Anschlag in der Türkei + Anschlag auf Moschee in der Schweiz

Es muss unbedingt etwas geschehen, damit Menschen, die abgelehnt wurden, entweder mit allen möglichen Mitteln integriert werden – oder aber in Abschiebehaft kommen. Es geht nicht an, dass Bürgerinnen – auch die Zugereisten – dieses Landes darunter leiden müssen, dass ein paar von ihnen ausrasten. Müssen wir das ertragen? Wirklich ertragen? https://www.welt.de/regionales/hamburg/article160794793/Aegypter-missbraucht-Hamburgerin-in-Unterkunft.html Wenn einer seit Jahren hier lebt – rutscht er vollkommen aus der Sozialisierung raus? Kümmert sich keiner um ihn?

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Ich hatte neulich einige terroristische Anschläge genannt. Gibt es eigentlich auch eine Liste verhinderter Anschläge? https://conservativedailypost.com/breaking-isis-cell-found-virginia-arrests-made-massive-muslim-operation-exposed/

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Ein Anwalt setzt sich, so sollten es gute Anwälte auch machen, für den ein, der im Saarland als mutmaßlicher Terrorist festgenommen wurde. Das Argument: Er wollte das Geld von der IS nicht für die Umsetzung der sehr detailliert ausgedachten Terror-Pläne, sondern um seine Familie zu unterstützen: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/terrorverdaechtiger-von-saarbruecken-anwalt-geht-gegen-haftbefehl-vor-a-1128405.html

Und das finde ich sehr clever. Auf diese Weise kann jeder geplante Terroranschlag, der vereitelt wurde, verteidigt werden. Du hast mit dem Terroristen zusammengearbeitet? Klar! Starke Leute bedeuten guten Schutz für die Familie! Du hast 100.ooo€ bekommen von Terroristen! Klar, ich wollte mir davon ein tolles Fahrzeug kaufen. Und du hattest keine Angst, dass sie dich wegen der Prellereien ermordet hätten? Nö, dann hätte ich die Polizei um Hilfe gebeten und alle Namen verraten. Allein schon, weil einer so clever ist, muss er frei gesprochen werden.

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Dass Deutschland mehr Flüchtlinge aufgenommen hat als alle anderen EU-Länder zusammen – muss einem doch nicht wundern. Wenn man Menschen willkommen heißt, dann kommen sie auch. Von daher sollte man diese Info nicht dazu benutzen EU-Bashing zu betreiben. Merkel, ein paar Politiker und ein Teil der Bevölkerung wollten es so (heute vielleicht nicht mehr – aber man darf die Vergangenheit nicht außer Acht lassen): http://www.zeit.de/gesellschaft/2017-01/migration-asylantraege-entscheidungen-deutschland-eu

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Der Anschlag an Neujahr in der Türkei galt explizit Christen: http://www.katholisch.de/aktuelles/aktuelle-artikel/is-bezeichnet-anschlag-als-aktion-gegen-christen Interessant wie die IS Christen sieht.

Wie der Erzbischof Paolo Bizzetti sieht, treffen die IS-Anschläge aber auch hauptsächlich Muslime. Das heißt, von islamistischen Angriffen sind alle betroffen und darum müssten alle gemeinsam dagegen vorgehen. Dass die Gefahr der IS unterschätzt wurde, sagt er auch – aber zumindest laut dieses Beitrages wird nicht erkennbar, dass er damit die Zusammenarbeit mancher türkischer Leute mit den IS anspricht. Und weil die IS jetzt sauer ist, dass die Türkei die Hand weggezogen hat, muss die Türkei leiden. Aber gut, dass sie die Hand von den IS abgezogen hat, sonst wäre die weltpolitische Lage noch komplizierter. Der Fokus – was die Zusammenarbeit der Türkei mit der IS betrifft, sollte nicht allein auf der Türkei liegen. Sie hat das gemacht, was gängig war, hat nur zu spät gemerkt, dass sich der Westwind drehte.

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Diese Information über den Anschlag auf die Moschee in der Schweiz – ist sehr, sehr sonderbar. Die Frage, warum das Thema kaum aufgegriffen wird, liegt auf der Hand – wird aber in diesem Beitrag nicht erwähnt, weil es sich wohl zu den AutorInnen nicht herumgesprochen hat: Der Täter war Schweizer, ja, aber ghanaischer Abstammung oder aus Ghana, das war nicht so klar. Ich hatte das vor ein paar Tagen im Blog. Und weil der Mensch, der den Anschlag verübte, eben kein autochtoner Schweizer war, was dieser Beitrag noch immer suggeriert (!), gab es auch keinen Aufschrei in den Medien: http://www.zeit.de/2017/01/zuerich-moschee-schuesse-medien-oeffentlichkeit/seite-2 Sie wollen in dem Artikel wohl sagen, dass nicht nur Synagogen geschützt werden müssten sondern auch Moscheen. Als Beleg wird eben dieser Fall angesprochen. Sonderbar, sehr sonderbar. Oder stimmt meine Info nicht?: http://blog.wolfgangfenske.de/2016/12/21/luegen-gespenstische-tagesschau-tagesschaus-auslassung-okkulter-schweizer-votum-fuer-buergerverdummung/ Wenn meine Info stimmt, kann man nur bitten, dass die Journalisten der Zeit genauer recherchieren, um nicht solche Vorwürfe wie „Lügenpresse“ aufkommen zu lassen, die dann aufkommt, wenn Ideologie die Fakten übertönt.

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Trump + Gambias Angst + Afghanistans (Un)Sicherheit

Noch eine Anmerkung zu Trump: Trump ist nicht in das politische Netzwerk eingebunden. Aber ich denke, er wird eingebunden werden – er wird eingebunden werden müssen. Die Zusammenarbeit mit Russland muss aus dem emotionalen Bereich in den diplomatischen übergehen. Genauso ist das mit Blick auf China einzuordnen. Der Grundansatz ist gut – aber auch hier: die Emotionen, die mit Trump durchgehen, müssen geregelt werden. Das wird nicht unbedingt die Aufgabe der ernannten Minister sein. Da bin ich auch gespannt wie das weiter gehen wird, denn sie sind wohl eher Einzelkämpfer – ob sie sich einer politischen Gesamtperspektive einordnen werden – oder, was ich vermute, so mancher nach einiger Zeit doch wieder sein Privatleben entdeckt? Die Aufgabe der Einbindung Trumps muss durch die geschehen, die der spiegel-online despektierlich „Trumps Vollstrecker“ nennt: http://www.spiegel.de/politik/ausland/donald-trump-seine-vollstrecker-treten-den-dienst-an-a-1128322.html Aber das sind die Politik-Profis, die hoffentlich in der Lage sein werden, die emotionale Seite Trumps politisch ein wenig zu zähmen.

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Ich denke, dass ein Übergang in Gambia nur möglich ist, wenn dem jetzigen Präsidenten ein Exil angeboten wird, in dem er leben kann – und seinen Anhängern – samt Sicherheitsapparat – Sicherheit versprochen wird. Und jemand muss da sein, der das garantieren kann. Denn ich denke, das Problem werden die Sicherheitskräfte sein, die Lynchjustiz vermuten – vielleicht zu recht, weil so mancher an ihnen Rache üben möchte. Angst ist der Ratgeber der Regierung, die nicht abtreten will. Und sie wird nicht abtreten, so lange sie sich nach dem Abtreten nicht in Sicherheit wähnen kann: http://www.spiegel.de/politik/ausland/gambia-uneinsichtiger-praesident-jammeh-droht-mit-krieg-a-1128338.html Und die Menschen aus Gambia, die den Neuen gewählt haben bzw. sich mit dem Neuen arrangieren können, haben Angst, dass sich der Alte samt seinen Sicherheitskräften rächen könnte. Und Angst kann sich dann in Racheakten entladen, wenn der neue Präsident an die Macht kommen sollte. Es ist eine Zwickmühle – vielleicht finden die Nachbarstaaten einen Weg. Nigeria dürfte stark genug sein, den alten Präsidenten aufzunehmen.

(Nachtrag zu Gambia:

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In Afghanistan gibt es 407 Bezirke. 33 werden von den Taliban beherrscht und 116 sind umkämpft, so erfahren wir in diesem Artikel: http://www.spiegel.de/politik/ausland/afghanistan-taliban-peitschen-sechs-maenner-aus-a-1128340.html So viel zu denen, die sagen, man könne niemanden nach Afghanistan zurückschicken. Ich selbst denke, es ist schlimm, wenn junge Männer ihre um Freiheit kämpfenden Frauen und Kinder und Eltern allein lassen und sie den Taliban überlassen. Man kann niemanden dazu zwingen, sich für seine Mitmenschen und Verwandten einzusetzen, aber in den freien Gebieten könnten sie es sich besser überlegen, ob sie es wollen, als bei uns.

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Worum geht es Glaubenden?

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Glaubenden geht es nicht darum, dies oder jenes zu bekommen. Es geht ihnen in erster Linie nicht um Schutz, Bewahrung, Wohlergehen. Nicht in erster Linie geht es um diese Dinge – aber auch. Glaubende sind keine Lebensverächter, die nicht um das Brot bitten, die sich nicht nach Gemeinschaft sehnen, nach innerem Frieden (Vater unser), nach Gesundheit und Befreiung (Taten Jesu).

Glaubenden geht es darum, Gott zu sehen, ihn wahrzunehmen in welcher Situation auch immer man lebt. Es geht darum, erleuchtet zu werden von dem Licht der Herrlichkeit der Liebe Gottes. Und dieses Umfangen werden von der Gegenwart Gottes ist das, was uns nach dem irdischen Leben weiterhin gewährt wird.

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"Man soll nicht aus alter Gewohnheit glauben, nicht aus Angst vor dem Tod, nicht für alle Fälle, nicht deshalb, weil uns jemand zwingt, nicht aus humanistischen Grundsätzen, nicht deshalb um die Seele zu retten oder um originell zu sein. Man soll glauben aus dem einfachen Grund: weil es Gott gibt." Lautet ein bekanntes Zitat von Andrej Sinjawski. ( Zu Sinjawski: https://de.wikipedia.org/wiki/Andrei_Donatowitsch_Sinjawski )

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Posaunenchöre – immaterielles Kulturerbe + Altes Testament weist auf Jesus Christus hin + Jesus fuhr nie Rolls Royce

Posaunenchöre – immaterielles Kulturerbe – sind „evangelisches Markenzeichen“: http://unsere.ekhn.de/index.php

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Evangelische Kirchen haben sich von Luthers Auslegung des Alten Testaments distanziert, die betonte, dass das AT auf Jesus Christus hin auszulegen sei: http://unsere.ekhn.de/index.php Es wird abgeschwächt: ausschließlich auszulegen sei.

Wer sagt, das AT sei ausschließlich auf Jesus Christus hin zu verstehen, engt ein.  Aber wir können uns auch nicht gänzlich davon verabschieden. Dürfen es nicht. Denn auch die frühen Christen haben das AT aus der Perspektive gelesen, dass es auf Jesus Christus hinweist – und damit haben sie den Bogen geschlagen: den Bogen der Heilsgeschichte. Gott weist durch seine Propheten auf Jesus Christus hin. Und weil Gott darauf hinweist, können wir – auch auf diesem Weg – erkennen, dass Jesus Christus der von Gott Gesandte ist. Er ist die Mitte der Zeit. Wir können uns nicht von der gesamten Kirchengeschichte lösen – vor allem auch darum nicht, weil das auch das Bestreben der Antisemiten zu aller Zeit war: Löst euch als Christen vom AT! Kurioserweise haben zeitgenössische Bestrebungen auch ein solches Geschmäckle, wobei sie aber nicht antisemitisch argumentieren, sondern im Gegenteil. Aber Christen können das AT nicht aus dem Zusammenhang mit Jesus Christus lösen. Warum auch? Die Frage ist nur: Wie gehen wir als Christen damit um? Wie gehen wir als historisch-kritische Ausleger damit um? Welchen hermeneutischen Ansatz wählen wir für unser persönliches, gemeindliches Leben? Wie sehen wir selbst Gottes Wirken seit Anbeginn der Schöpfung bis zur Zeit Jesu und die Zeit der Gemeinde – bis zu seinem Wiederkommen?

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Ich finde die Aussage, die ich im Internet fand, klasse: Jesus fuhr nie Rolls Royce – also soll man auch keinen fahren. Und das wird im Internet gesagt. Benutzte Jesus das Internet? Also sollten Leute, die sagen, man dürfe keinen Rolls Royce fahren, weil Jesus auch keinen gefahren sei, nicht das Internet verwenden, um ihre Meinung kundzutun.

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Polizisten als Prügelknaben + Feuerwehrmänner angegriffen + Merkels Neujahrsansprache + Merkel und Davos

Polizisten als Prügelknaben der Nation: http://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/gesellschaft/2017/01/02/pruegelknaben-der-nation/ Nicht der Nation. Polizisten sind Prügelknaben linker wie rechter Gruppierungen und krimineller Gruppierungen Zugereister. Die Politik hat die Polizei ausgedünnt – und hat damit mit dazu beigetragen, dass zu wenig Polizisten zu viele Aufgaben aufgehalst bekommen. Aber die normalen Bürger sehen dieses Gebaren schon seit Jahren mit großen Sorgen. So langsam ändert sich das Vorhaben der Politik, zumindest verbal, aber die Fehler der Vergangenheit lassen sich nur langsam beheben.

Wenn man allein daran denkt, wie vielen Polizisten es verwehrt wurde, zu Hause mit der Familie ins neue Jahr hinüberzugehen, nur weil die Politik noch keine Idee hat, wie man mit den ganzen kriminellen Kleinbanden umgehen kann. Das ist erschreckend. Jeder junge Mensch, der heute noch zur Polizei geht, ist sehr zu bewundern. Und die Polizisten, die den Dienst noch nicht quittiert haben und diejenigen, die immer noch menschlich bleiben, auch sie sind zu bewundern.

Kein Geld für die Polizei? Das sind solche üblen Ausreden – man muss Prioritäten setzen – und wem werden Gelder hinterhergeschmissen?

(Nachtrag: Der Ärger eines Polizisten: http://www.focus.de/politik/deutschland/unfairer-umgang-hatte-so-nen-hals-koelner-polizist-erzaehlt-erstmals-was-die-gruenen-schelte-ausloeste_id_6440993.html )

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Das ist auch so eine schlimme Nachricht, die man nicht verstehen kann: http://www.haz.de/Nachrichten/Der-Norden/Uebersicht/Feiernde-verletzen-Feuerwehrleute-in-Thiede-bei-Salzgitter-schwer Hoffentlich werden die Täter gefasst und die Aussage, man hätte die Feuerwehrleute nicht als solche erkannt, wird nicht strafmildernd vor Gericht gelten gelassen – wie auch Alkoholisierung nicht.

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Ich hatte die Neujahrsansprache Merkels kurz erwähnt, hier wird sie intensiver diskutiert. Zum Beispiel der Satz:

Oder zumindest nichts, was irgendeinen Aufschluß böte. Zwar appelliert sie an „Zusammenhalt, Offenheit, unsere Demokratie“ – nur zu welchem Ziel und Zweck, darüber schweigt sie. Doch was bedeutet ‚Zusammenhalt’, wenn nicht einmal der Kanzlerin einfällt, wofür man zusammenhalten sollte? Vielleicht für Christentum, Aufklärung, Humanismus, die europäische Kultur? Nichts davon erwähnt Merkel, weil jedes klare Bekenntnis sofort den Umkehrschluß nach sich zöge: Für Christentum heißt gegen Islam, für Aufklärung heißt gegen Koranschulen und DITIB, für Humanismus heißt gegen die Verachtung von Frauen, Homosexuellen und Andersgläubigen; und für europäische Kultur heißt Opposition gegen jede, auch friedliche Einwanderung. Denn Multikulti und die Vermischung mit muslimischen oder anderen Einflüssen bedeutet das Ende der europäischen Kultur. Wenn die Europäer als Träger einer Kultur verschwinden, wenn immer mehr Menschen im Koran und nicht in Bibel und griechischer Philosophie die Grundlagen erkennen, dann verschwindet auch Europa als Idee und kulturelle Einheit. Und mit ihm auch alle Traditionen, Ideale und Formen, in denen es sich selbst erkannte: Bach, Mozart oder Chopin sind Muslimen, Buddhisten oder den Anhängern von Voodoo so egal wie Giotto, Vermeer oder van Gogh, wie Shakespeare, Petrarca oder Goethe. Denn auch diese Olympier sind nicht die ihren.

Das ist insgesamt ein interessanter Beitrag von: http://nicolaus-fest.de/schreckensbotschaft-merkels-neujahrsansprache/ – Und ich wüsste gerne, was Merkel darauf antworten würde.

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Das finde ich spannend, das Ergebnis von Davos im letzten Jahr:

Das Motto in Davos lautet in diesem Jahr „Responsive and Responsible Leadership“ („Anpassungsfähige und verantwortungsvolle Führung“). „Das letzte Jahr hat gezeigt, dass politische Führer sich den Forderungen der Menschen anpassen müssen, die ihnen die Führung anvertraut haben, während sie zugleich eine Vision und einen Weg vorwärts aufzeigen müssen, damit die Menschen sich eine bessere Zukunft vorstellen können“, so Weltwirtschaftsforum-Gründer Klaus Schwab.

Was Merkel damit zu tun hat? Sie war nicht dabei. Aber hat wohl dennoch daraus gelernt. Alles Weitere in dem Artikel.

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Islamisten und andere Organisierte + Missbrauch des Asylrechts + Mutige Menschen benötigen wir

Ein Syrer wurde im Saarland festgenommen: http://www.focus.de/politik/deutschland/festnahme-im-saarland-syrer-soll-anschlag-zu-silvester-geplant-haben_id_6434239.html

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Arabische junge Männer – wie viele es im Land gibt, kann man sich anhand dieses Beitrags ein wenig andenken: http://www.focus.de/politik/videos/in-der-silvesternacht-nicht-nur-koeln-auch-in-anderen-staedten-versammelten-sich-verdaechtige-gruppen_id_6434168.html Und sie (natürlich nicht alle) scheinen sich irgendwie zu organisieren. Und das bedeutet für die Gesellschaft? Wahrscheinlich nur kleinkriminelle Absichten. Noch. Aber sie scheinen irgendwie locker organisiert zu sein – und das kann gefährlich werden. Tausende!

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Und das in der Die Zeit!: http://www.zeit.de/2017/01/asylrecht-kriminelle-einwanderer-einwanderung-gewalt/seite-3 Natürlich muss man sich in solchen Beiträgen von den bösen Deutschen abgrenzen, wie es der Autor macht, aber es ist doch ein Fortschritt, wenn der Autor zu den Forderungen kommt, zu dem auch Menschen kommen, die sonst als Populisten beschimpft und zu Beginn des Beitrags abgelehnt werden. Das heißt: Man wird in unserem Land vernünftiger. Zwischen alle Migranten behalten – und alle Zugereisten rauswerfen, gibt es sehr viele Möglichkeiten vernünftiger Politik, auf die man sich einigen könnte. Und es werden positive Vorschläge aufgegriffen – die in meinem Blog schon seit langem zu lesen sind.

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Menschen, die als Verfolgte zu uns kommen, die haben sicher kaum solche Kenntnis von unserem Sozialsystem, wissen kaum, wie sie es sicher unterlaufen können. Von daher sind Menschen, die aus dem Ausland kommen und Sozialbetrug begehen, sicher als solche sofort erkennbar, die nicht geflohen sind, also keine wahren Flüchtlinge sind: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2017/asylbewerber-begehen-sozialbetrug-durch-identitaetsfaelschung/ Ich hoffe, dass diese Leute abgeschoben werden ohne überbrückende Hilfsgelder zu bekommen.

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Ein Mann bewahrte ein Mädchen vor Zwangsprostitution: http://www.huffingtonpost.de/2017/01/01/uber-fahrer-maedchen-rettung_n_13920938.html Wach seine Umwelt beobachten – das ist für die Menschenrechte äußerst wichtig.

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Grenzzaun gestürmt + Weltfremde Grüne + Opfer des Terrors + R2G in Berlin

Migranten – kann man sagen: Angreifer? – stürmten den Spanischen Grenzzaun: http://www.focus.de/politik/videos/ceuta-1100-migranten-stuermen-grenzzaun-zu-spanischer-exklave_id_6433426.html

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Was Simone Peter gesagt hat, gehört schlicht und ergreifend zu den pawlowschen Reflexen mancher Grün_innen. Sie musste das sagen. Das gehört zum grünen Instinkt. Das ist grüne emotionale Politik, Täter sind irgendwie Opfer, Schuld ist die Polizei. Von daher darf man nicht so hart mit ihr umgehen. Diese Grün_innen können gar nicht anders. Manche schon, sie haben diesen grünen Instinkt noch nicht so ganz oder nicht mehr so ganz. Manche – aber weniger Grüne sondern eher Linksgestrickte – haben einen anderen Instinkt, die wittern gleich überall Nationalsozialismus. Sicherheit = Nazi und so. Polizei sowieso = Nazi. Bürger auch.

Aber wie gestern gesagt: Wir können dankbar sein, dass wir auch diese Grün_innen haben, denn Menschen mit Verstand können ihr Tun reflektieren und fragen: War das wirklich Nazi? War das falsch reagiert? Was geht vor: Sicherheit potentieller Opfer oder Täter? Und dann kommt man zu einem Entschluss, der verantwortlich getroffen werden muss. Und Verantwortung resultiert aus Freiheit und Einsetzen des Verstandes. Dann kann man, wie gestern geschrieben, selbst aus diesen Instinkt geleiteten Angriffen und der Reflexion eigenen Verhaltens lernen. Steht auch in dem verlinkten Beitrag, weil ein solches lernendes Verhalten zu Menschen gehört, die nicht pur Instinkt gelenkt sind : http://www.focus.de/politik/deutschland/wo-leben-sie-eigentlich-gruene-polizei-schelte-nach-silvester-ist-weltfremd_id_6434841.html

Auch hier wird das Thema – etwas sachlicher als im genannten Link, argumentativer angegangen: http://www.zeit.de/politik/deutschland/2017-01/koeln-silvesternacht-polizei-racial-profiling Was mich übrigens ärgert: Dass die Politik es überhaupt zulässt, dass wir in Deutschland nicht mehr munter feiern können, ohne dass solche Gruppen Gefahren mit sich bringen. Von daher muss das Thema nicht nur an Silvester angegangen werden, sondern grundsätzlich. Und da haben die politisch Verantwortlichen ja noch ein wenig Zeit bis zur Wahl. (Am Rande: Aber wie große Zeitungen so sind: Sie heben Meinungen sofort wieder auf durch eben die gegenteilige Meinung: http://www.zeit.de/2014/15/polizeikontrolle-hautfarbe-kopftuch-racial-profiling Damit machen sie sich unangreifbar – und für jedermann lesbar: Jeder kann sich dann das herauspicken, was er will.)

Meine Sicht. die ich gestern geäußert hatte, über das soeben Gesagte hinaus: Wenn Kriminelle nicht mehr auffallen, weil sie nicht mehr so dominant sind, dann werden auch entsprechend Nordafrikaner und Afrikaner nicht mehr gezielt überprüft. Darum muss die Politik handeln, indem sie Kriminelle abschiebt – oder ein ganz anderes schnell wirksames Konzept entwickelt. Individuelle Betreuung sämtlicher Drogendealer und Taschendiebe und Antänzer, ihre Isolierung von ihnen Gleichgesinnten… – wird kaum möglich sein. Aber in der Regierung gibt es doch so viele kluge Köpfe, die vom Steuerzahler finanziert werden, denen wird sicher etwas einfallen. Wir haben im Grunde wieder ein Jahr verloren.

Noch ein Beitrag zum Thema: http://cicero.de/berliner-republik/kritik-an-polizeikontrollen-die-innere-sicherheit-der-simone-peter : Grüne ducken sich weg, wenn Gewalttaten geschehen und behindern Sicherheitsbehörden. (Allerdings trifft der Vergleich mit der AfD nicht: Es geht bei den Nordafrikanern um Herkunft – nicht wie bei der AfD um Gesinnung. Im Zusammenhang der Erstgenannten geht es um die Frage der Diskriminierung, bei den Zuletztgenannten um die Demonstrationsfreiheit.) Treffende Kritik auch von Kirsch (GdP): http://www.focus.de/politik/videos/silvester-einsatz-in-koeln-gewerkschafter-kritisiert-simone-peter-und-landet-viralen-hit_id_6435995.html

Ich muss allerdings sagen: Es gibt zwei/drei Grüne, von denen ich vermute, dass sie realistischer sind: Boris Palmer und Winfried Kretschmann. Ich habe einmal ein Interview mit Robert Habeck gehört – der klang auch ganz vernünftig. Cem Özdemir wird auch immer realistischer: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/koeln-gruenen-chef-cem-oezdemir-distanziert-sich-von-ko-chefin-simone-peter-a-1128287.html

Boris Palmer wagt wieder zu widersprechen: http://www.focus.de/politik/videos/nach-nafris-twitter-post-boris-palmer-springt-koelner-polizei-bei-rassismus-debatte-unnoetig_id_6434816.html

Das alles habe ich gestern Nachmittag geschrieben. Nun freut es mich mitteilen zu können, dass auch Frau Peter zum Nachdenken gekommen ist.

Auch wenn der Begriff Nafri Ärger auslöste – wenn ich das richtig verstanden habe, gilt der nicht für alle Nordafrikaner, sondern für Intensivtäter/Kriminelle aus diesen Ländern. Von daher dürfte Rassismus nicht vorliegen. Der Vorwurf dürfte ja nicht der verkürzten Sprache insgesamt gelten, denn dann wäre SPDler oder CDUler auch negativ.

Wenn einer ein Haar in der Suppe finden will, dann findet er immer etwas – und sei es sein eigenes Haar in der Suppe. Oder das Spiegelbild seiner Haare?

(Nachtrag: Die Diskussion geht heftig weiter: http://www.focus.de/politik/deutschland/gruenen-chefin-simone-peter-parteiuebergreifende-kritik-nach-aeusserungen-ueber-polizeiarbeit_id_6438023.html Wie groß das Unverständnis ist, zeigt Hans-Peter Uhl; freilich gibt es auch Verteidiger: https://www.amnesty.de/2017/1/2/koelner-polizeieinsatz-ist-eindeutiger-fall-von-racial-profiling)

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Schauen wir einmal kurz weg von Köln und schauen wir nach Dortmund: https://www.wochenblick.at/silvester-in-dortmund-allahu-akbar-und-kirchenbrand/ Was ich interessant finde: Syrer sollen wegen des Waffenstillstandes Allahu Akbar gerufen und herumgeböllert haben. Das müssen dann Assad-Syrer gewesen sein. Warum sollten Islamisten-Syrer und Rebellen-Syrer wegen des Waffenstillstandes Allahu Akbar rufen? a) Gilt der Waffenstillstand nicht für Islamisten-Syrer und b) Rebellen Syrer haben nur Nachteile von der Waffenruhe. Aber sind so viele Assad-Syrer bei uns – und dann noch welche, die sich trauen zu outen? Ich vermute, die Allahu Akbar (Allah ist der Größte) Schreie haben einen anderen Hintergrund.

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Vielleicht ist mir auch etwas entgangen. Aber kann das sein, dass wir über die Opfer des Terroranschlags in Istanbul intensiver informiert werden als über die Opfer des Terroranschlags in Berlin? Dazu würde auch dieser Beitrag passen: http://www.blick.ch/news/politik/fam/frank-a-meyer-der-taeter-als-opfer-id5978176.html : Täter sind die interessanteren Opfer.

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Fleischhauer über das, was der berliner Berlin-Regierung wirklich wichtig ist: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/rot-rot-gruen-in-berlin-deutsche-schaut-auf-diese-stadt-kolumne-a-1128241.html Und das haben die Berliner_innen gewählt. Vor lauter Kopfschütteln kann man gar nicht mehr klar denken.

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