Hannah More

In dem Buch von Eric Metaxas: Sieben Frauen, die Geschichte schrieben, SCM 2017, wird auch Hannah More vorgestellt. Im englischen Wikipedia gibt es zu ihr einen Beitrag: https://en.wikipedia.org/wiki/Hannah_More  aber nicht in unserem Deutschen. Warum nicht? Sie war eine sehr eindrucksvolle und bedeutsame Persönlichkeit. (Folgende Infos kommen aus dem Metaxas-Buch – ausgenommen die Links.)

Sie hat 1745-1833 gelebt. Und in diesem „-“ steckt so viel Leben, dass man es sich kaum vorstellen kann.

Sie wurde mit ihren vier Mädchen-Geschwistern intensiv von ihren Eltern unterrichtet. Mit vier Jahren konnte sie schreiben – und wünschte sich immer Papier – ein Luxusartikel. Sie wurde mit 16 Lehrerin im Internat ihrer Schwester und hatte eine sehr fortschrittliche Pädagogik. Interessant finde ich, dass sie sich für die Liebesheirat einsetzte, gegen politische oder ökonomische Vernunftehe – was damals Ansatz evangelikaler Christen war, denn die Ehe solle die Gottesherrschaft fördern und nicht private Vorteile. Das hieße, Christen förderten die Liebesehe. Sie schrieb Gedichte und Theaterstücke.

Ein Mann verliebte sich in sie und wollte sie heiraten – schob die Heirat aber immer wieder hinaus, bis es Hannah More zu viel wurde und sie nicht mehr heiraten wollte. Mit 29 Jahren wurde sie in die hohe Gesellschaft Londons eingeführt, lernte viele Künstler kennen. Sie wurde eine gefeierte Theaterschreiberin – ließ es dann aber sein, weil einmal der Vorwurf aufgekommen war, der Teil eines Stückes sei Plagiat gewesen (was wohl nicht stimmte).

Sie lernte John Newton kennen, den Mann, der Kapitän auf einem Sklavenschiff war, dann Pfarrer wurde und sich sehr stark für die Sklavenbefreiung einsetzte. Ebenso lernte sie einen homosexuellen Atheisten kennen. Auch wenn sich ihre Wege trennten – er blieb Teil der hohen Londoner Gesellschaft – sie wurde immer stärker vom christlichen Glauben angezogen – blieben sie freundschaftlich verbunden. Nachdem sie sich vom Theater und der Londoner Gesellschaft gelöst hatte, schrieb sie christliche Literatur, weil Kunst die Gesellschaft prägt wie Gesetze es tun – Religion sollte in die Kultur, die areligiös war, wieder eingebracht werden.

1785 lernte sie Wilberforce kennen, der zwei Ziele im Leben hatte: Sklavenbefreiung und Verbesserung der Sitten. Und beide arbeiteten seitdem zusammen. Als 1788 Wilberforce einen Gesetzesentwurf zur Abschaffung der Sklaverei einbrachte, förderte sie die Akzeptanz dieses Entwurfs in der Gesellschaft durch ein sehr emotionales, menschliches Gedicht zum Thema Sklaverei, das weite Verbreitung fand und Menschen emotional berührte. (Das Gedicht: https://www.poetryfoundation.org/poems-and-poets/poems/detail/51885 Weitere Gedichte: http://www.poemhunter.com/hannah-more/ ). Der Kampf gegen die Sklaverei wurde nicht nur im Parlament geführt, sondern auch künstlerisch.

Ebenso wurde der Kampf gegen die Sittenlosigkeit geführt: Die obere Schicht kümmerte sich weder um den christlichen Glauben noch um irgendwelche christliche Sitten – und das hatte dann auch Folgen für die unteren Schichten. Um das zu ändern, gründete sie über 12 Sonntagsschulen, das heißt die Kinder, die während der Woche arbeiten mussten, sollten am Sonntag gebildet werden, was unter den Besitzern dieser Menschen großen Unmut und Widerstand hervorrief, denn nur Ungebildete kann man beherrschen.

Gleichzeitig schrieb sie unter Pseudonymen Flugblätter, um die Monarchie zu unterstützen, damit über Großbritannien nicht so eine schlimme Zeit wie die französische Revolution hereinbrechen solle wie über Frankreich. Diese wurden in Hundertausenden Exemplaren gedruckt – sodass sie nicht mehr länger anonym bleiben konnte. Mit vielen Flugblättern zur Hebung der Sitte unter den Armen wie unter den Reichen erregte sie Aufsehen (im ersten Jahr schon 2 Millionen Auflage) – vor allem auch, weil sie antireligiösen Schriften Paroli bieten wollte.

Zudem wurde ein Netzwerk von Sozialreformern (Clapham Sect) gegründet, das weltweit aktiv wurde: Ausbildung von Afrikanern und Aussendung von Missionaren nach Indien, damit Indien nicht nur kolonial ausgebeutet wird, sondern der Bevölkerung geholfen werde. Sie immer mittendrin und aktiv und vorantreibend – ebenso setzte sie sich für Frauenrechte und Frauenbildung ein – allerdings nicht im Sinne der aufkommenden Feministinnen – und natürlich auch nicht im Sinne des frauenfeindlichen Rousseaus, sondern im biblischen Sinn. Sie war sich bewusst, dass Christen ihre eigene Sicht haben und diese auch einbringen sollten. Sie wurde zum Vorbild vieler Frauen.

Ich konnte das Leben nur kurz wiedergeben. Es lohnt sich, mehr darüber zu lesen – über diese erstaunliche Frau, die in ihrer Zeit so viel bewirkte. Hier gibt es auch ein paar weitere Infos: http://www.victorianweb.org/authors/more/bio.html

Die anderen Frauen, die Metaxas vorstellt, werde ich nicht wiedergeben – selber lesen.

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Konservative Kirchen wachsen – liberale nehmen ab + JakobswegPilger + Ideologie + Frauke Petry und Manfred Rekowski + Woelki und AfD: Nation-Welt + Kirche in China

Eine interessante Beobachtung aus Kanada. Dort wurde in einer Untersuchung herausgefunden, dass konservative Gemeinden wachsen und liberale Kirchengemeinden schrumpfen: http://www.kath.net/news/58065 Ob das nur für Kanada gilt?

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JakobswegPilger haben zugenommen: http://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/weltweit/2017/01/04/jakobsweg-mit-neuem-pilger-rekord/

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Ideologie bedeutet: Rücksichtslos Richtigkeiten realisieren wollen, ohne die Realität zu berücksichtigen.

Ideologie bedeutet: Ich zwinge alle zu meiner idealen Welt unter Missachtung der Wirklichkeit – und viele müssen darunter leiden.

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Frauke Petri und Manfred Rekowski (Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland) – ein Streitgespräch, von dem hier eine Zusammenfassung gegeben wird – ist diese Zusammenfassung richtig?: http://www.idea.de/politik/detail/erstmals-streitgespraech-zwischen-afd-chefin-und-kirchenleiter-99449.html

Woelki und andere haben in einem Buch zum Thema AfD usw. Stellung bezogen: https://www.domradio.de/themen/rainer-maria-kardinal-woelki/2017-01-04/kardinal-woelki-fuer-widerstand-gegen-rechtspopulismus Ob die Zusammenfassung wirklich das wiedergibt, was Woelki und seine Leute zum Thema zu sagen haben? Leider bleibt auch diese Zusammenfassung im allgemeinen stecken. Ich bin gespannt.

Denn wichtig ist in dieser Frage ja nicht, ob die Würde allen Menschen gilt, ob vor Gott alle Menschen gleich sind und vor den Christen auch usw. Das ist selbstverständlich. Das ist grundlegend richtig, ohne Abstriche. Thema in der ganzen Auseinandersetzung ist: Wie schaffen wir es, dass diese christlichen Grundsätze mit den begrenzten Möglichkeiten einer Gesellschaft zusammenzubringen sind. (Und dabei muss man leider berücksichtigen, dass es in einer Gesellschaft auch immer viele nationalistische, egoistische, utilitaristische… Hornochsen gibt. Es ist so – auch wenn man es für falsch hält.) Ob das Buch auch darüber spricht? Das wäre auch ein wichtiges Thema im Gespräch zwischen Petry und Rekowski. Ob das auch Thema war? Realpolitik? Verantwortung gegenüber einer Gesellschaft? Christen sind World-Player – daran hat kein normaler Mensch Zweifel. Die Frage ist: Wie passen World und Nussschale Nation zusammen? Schaffen die Kirchenvertreter es, unideologisch an die Frage heranzugehen?

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Der Westen muss sich für verfolgte Christen einsetzen: https://de.zenit.org/articles/der-westen-muss-die-verfolgten-christen-retten/ Chef-Christen haben anderes zu tun: Sie wollen die Welt retten.

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Das ist immer wieder zu beobachten: Weil so viele Menschen weltweit Christen werden wollen, ist vieles außer Kontrolle, denn das machen sich auch Scharlatane zu Nutze. http://www.n-tv.de/panorama/Vater-und-Tochter-in-China-hingerichtet-article14433846.html Von daher ist es gut, dass es christliche Organisationen gibt, die Christen vor Ort unterstützen, dass christlicher Glaube fundiert weitergegeben werden kann. Zum Beispiel: https://www.gottes-liebe-weltweit.de/start

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Unisex Toilette

Jeder vernünftige Mensch sieht, dass eine solche Toilette – wie soll man es sagen, um nicht despektierlich zu wirken – kontraproduktiv ist. Passend wäre ein anderes deutsches Wort mit sch… – aber das wäre eher ein Kalauer. Die versuche ich zu vermeiden. Was darüber hinaus entsprechend zu beurteilen ist, ist das in dem Artikel gezeigte Piktogramm. Ich muss es nicht näher erläutern, vermute ich. Es ist diskriminierend.: http://www.bz-berlin.de/berlin/kolumne/hat-man-mal-die-frauen-gefragt-was-sie-von-unisex-toiletten-halten Übrigens sind solche Toiletten auch wieder Zeichen einer vergangenen Zeit. Vor ca. 50 Jahren hätte man sie noch einrichten können – vielleicht, denn die Alten wussten schon, warum man Frauen- und Männertoiletten trennen sollte. Aber heute macht das gesellschaftspolitisch noch weniger Sinn. Das ist eben: Ideologie. Gegen die Realität seine ideale Welt durchdrücken wollen. Andere leiden dann darunter.

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Grüne Islamophobie

Es wird von einem muslimischen Demo-Veranstalter einem Grünen vorgeworfen, er betreibe Islam-Bashing, weil er kritisiert hatte, dass Frauen nur in einem eigenen Abschnitt demonstrieren mussten. Zudem meinte der Veranstalter, dass die türkischen Fahnen nicht Nationalismus bedeuten würden. Es seien auch syrische Fahnen usw. dabei gewesen: http://derstandard.at/2000050125012/Geschlechtertrennung-bei-muslimischer-Demonstration-empoert-Gruene

Wie neulich der gute Mensch, der für Frieden in Aleppo demonstrieren wollte, sich den Vorwurf gefallen lassen musste, er betreibe Kolonialismus, weil er keine syrischen Rebellenfahnen auf seinem Friedensmarsch haben wollte, so muss sich nun auch dieser Grüne vorwerfen lassen, er würde Islam-Bashing betreiben, weil er europäische Werte vertritt. Sie fressen ihre Freunde.

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Einblicke in Tichys Einblicke + Ärger über S. Peter + Pilsl Mut + Zahlen + Gegen AfD + Unzumutbare Zustände in Flüchtlingsheimen + Sozialbetrug + Sie haben es nicht anders verdient + Witze über IS-Islamistinnen

Einblicke in die Arbeit von Tichys Einblicke: http://www.tichyseinblick.de/kolumnen/alexander-wallasch-heute/der-unverstellte-unabhaengige-blick-auf-eine-erschreckende-diskursverweigerung/

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Der Ärger über Simone Peter geht weiter – und ich verstehe, warum. Es geht tiefer. Denn wie neulich geschrieben: Es wurde durch diese unqualifizierten Äußerungen ein Ventil geöffnet. Seit langem angestauter Druck in der Bevölkerung konnte endlich einen Weg finden, sich zu äußern. Kritik an wichtiger Arbeit der Polizei durch die Grüne S.P. http://www.focus.de/regional/koeln/koeln-silvester-einsatz-peter-kritik-so-emotional-reagiert-die-frau-eines-koelner-polizisten_id_6439037.html Kam von Seiten der Grünen einmal Lob und Unterstützung für die Arbeit der Polizei, der Einsatzkräfte insgesamt? Ich habe davon nichts wahrgenommen – muss allerdings nichts heißen, weil ich kein Grünen-Mitglied bin, bekomme ich wohl auch vieles nicht mit. Trittin klärt uns auf: http://www.zeit.de/politik/deutschland/2017-01/innere-sicherheit-die-gruenen-koeln-polizei

Und der Ärger über S.P. und ihre Partei hat auch die CSU geäußert: http://www.focus.de/politik/deutschland/csu-klausur-seehofer-fegt-die-option-schwarz-gruen-vom-tisch_id_6447367.html

Dazu auch: http://www.focus.de/politik/videos/serge-menga-gebuertiger-afrikaner-hat-klare-worte-zum-vorgehen-der-polizei-in-koeln_id_6451043.html

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Ich denke schon dass das auch für einen Oberösterreicher Polizeidirektor nicht so ohne ist, das zu sagen: http://www.epochtimes.de/politik/europa/oberoesterreichs-polizeidirektor-traue-mich-zu-sagen-alle-auffaelligen-sind-muslime-a2016360.html Die Aufgabe der Politik besteht nun darin, Möglichkeiten zu geben, dass diese Gefährder keine Gefahr mehr bedeuten – und gleichzeitig Möglichkeiten anzugehen, den unbescholtenen Flüchtlingen und Migranten zu helfen, Fuß zu fassen bzw. die Zeit des Wartens sinnvoll zu überstehen. Das muss Hand in Hand laufen, wenn in Mitteleuropa das Problem sinnvoll gelöst werden muss. Die Polizei kann nur Sicherheitsmaßnahmen ergreifen – und muss es auch mutig angehen. Politik und Gesellschaft obliegt das andere. (Dazu noch einmal unten.)

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Was man mit Zahlen alles machen kann. Sie sind sicher richtig – aber stimmt der Kontext?: http://www.focus.de/politik/videos/wdr-legt-bericht-offen-nicht-nur-nordafrikaner-viele-deutsche-an-silvester-im-visier-der-bundespolizei_id_6451575.html

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Überschrift: „ARD-Vorsitzende Karola Wille kontert AfD-Attacken“ http://meedia.de/2017/01/04/oeffentlich-rechtliche-medien-wichtiger-denn-je-ard-vorsitzende-karola-wille-kontert-afd-attacken/ Man muss beachten: Wie sie kontert – ist das der Überschrift Wert? Aber interessant:

Wir müssen dialogorientiert sein und unser journalistisches Arbeiten transparent machen. Es hat sich gelohnt, unsere Kritiker einzuladen, uns im journalistischen Alltag zu begleiten. Danach sprachen beispielsweise Pegida-Anhänger von mehr Achtung, die sie nun gegenüber unserer journalistischen Arbeit hätten.

Ich denke, das ist wichtig, was sie hier sagt und was die Sender tun (ich glaube ihr das – und nehme an, dass sie nicht nur einen eingeladen hat). Das Problem liegt aber tiefer – denn es kommt sicher nicht auf die intensive Arbeit der Journalisten an, sondern darauf, dass bestimmte politische Meinungen stärker in den Äther geschleudert werden, um der Bevölkerung das zu suggerieren, was mediale Macht für richtig hält, und andere eher weniger oder nur mit kritischem Kontext – und ich hoffe, sie reflektiert auch in die Tiefe des journalistisch-politischen Kosmos hinein.

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Was ich schon immer im Blog sage und natürlich andere vernünftige Menschen auch: Solange wir die Zustände nicht im Griff haben, sollten wir keine neuen kommen lassen. Wir müssen die Menschenrechte wahren – und die wahrt man nicht, indem man sagt. Refugees Welcome und sie dann in irgendwelchen Unterkünften seelisch verkümmern lassen. Das muss man auch all diesen Leuten deutlich machen, die immer der Regierung nach dem Mund reden: Solange wir die Menschenrechte nicht wahren können – hört auf, die Lage schön zu reden! Vor lauter Ideologie – weil ihr nicht wahrhaben wollt, dass wir so nicht weitermachen können! – macht ihr das Leben dieser Leute zur Hölle.  http://www.morgenpost.de/berlin/article209172233/Undercover-Wir-zuechten-Terroristen-selbst-heran.html (Es ist freilich auch möglich, dass sich die Zustände inzwischen weitgehend geändert haben – denn es dauert immer, bis Bücher geschrieben, gedruckt sind usw. Es ist zu hoffen, dass dem so ist.)

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Sozialbetrug – wer sagt, dass man das nicht wusste, ist Naivling. Endlich wird genauer hingeschaut: https://www.welt.de/politik/deutschland/article160885523/Polizist-warnt-vor-vielfachem-Sozialbetrug-durch-Asylbewerber.html Noch einmal: Es geht nicht gegen die Flüchtlinge, es geht um diejenigen, die die Not von Menschen und die Hilfsbereitschaft anderer ausnutzen. Wie man hört – es ist organisiert. Zudem: Dass mafiöse Gruppen Menschen nach Europa lenken – dürfte auch nicht neu sein. Aber vielleicht hat man jetzt endlich ein wenig Luft, um sich die Leute genauer anzuschauen.

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Da durfte ein Gefährder nicht nach Afghanistan ausgeliefert werden, weil man dort einen Anschlag befürchtete. Nun ist er verschwunden. http://www.focus.de/politik/videos/derzeit-549-islamisten-im-visier-duerfen-wegen-ihrer-gefaehrlichkeit-bleiben-so-tricksen-gefaehrder-deutsche-behoerden-aus_id_6452751.html Wer trägt die Verantwortung, wenn er Menschen zu Schaden kommen lässt? Trägt sie einer? Es ist das Gesetz? Dann ändert das Gesetz – oder der Gesetzgeber ist verantwortlich. Und wer ist der Gesetzgeber? Man muss die einfachsten Dinge heute wieder durchbuchstabieren – denn am Ende gibt es keinen verantwortlichen Politiker – und alle, die etwas anderes behaupten, werden von den so wunderbar neutralen Medien in ihre beliebten Schublädchen gesteckt.

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Der mutmaßliche Amri-Kontaktmann war schon einmal zur Bewährung verurteilt – unter einem anderen Namen: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/bilel-a-kontaktmann-von-anis-amri-unter-falschem-namen-verurteilt-a-1128769.html

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Witze-Satire über IS-Islamistinnen: http://www.bento.de/politik/real-housewives-of-isis-das-steckt-wirklich-hinter-dem-bbc-sketch-1108584/#refsponi

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Obama rasselt noch einmal kräftig + Massaker verhindert

Obama rasselt noch einmal kräftig. Ist das normal für einen Staatsmann der USA? War schon seit Sommer geplant. http://www.focus.de/politik/deutschland/brandenburgs-ministerpraesident-dietmar-woidke-kritisiert-stationierung-von-us-panzer-an-der-grenze-zu-polen_id_6452988.html

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In der Türkei wurde möglicherweise ein sehr schwerer Anschlag verhindert: http://www.spiegel.de/politik/ausland/izmir-autobombe-toetet-mehrere-menschen-vor-gerichtsgebaeude-a-1128786.html

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Wimmelbild + Werbung als Propaganda – oder Erwachsenenpädagogik

Ein Wimmelbild, das die taz erregt – vor allem Verwunderung darüber, dass sich niemand darüber erregt. Wahrscheinlich schauen kaum Leute so genau hin. Wie dem auch sei: Dafür haben wir ja die taz, dass sie genau hinschaut und sich darüber aufregt und das Dunkle ans Licht bringt – und vielleicht jemanden animiert, die Zeitung bzw. den Karikaturisten anzuzeigen. Darauf läuft es doch hinaus – oder habe ich etwas falsch verstanden?: http://taz.de/!5367484/

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Es ist interessant: Es kommt natürlich nicht von ungefähr, dass Firmen mit Menschen aus anderen Kontinenten werben. Das ist ihr Beitrag, wie es in dem Artikel https://www.welt.de/wirtschaft/article160877420/Warum-ein-Lidl-Werbeprospekt-einen-Shitstorm-ausloeste.html heißt:

„Wir leben im 21. Jahrhundert, wo verschiedene Rassen zusammen existieren. Wir sehen da keine Unterschiede. Je mehr Sie von der Welt kennen, desto größere Toleranz entwickeln Sie. Deshalb beschäftigen wir Models aus allen Teilen der Welt“, postete das Unternehmen.

Sie wollen damit die europäische Gesellschaft für eine tolerante, weltläufige Sicht aufbrechen. Weil die Menschen das spüren, gerade aus ehemaligen Ostblockländern, dass sie auf diese Weise zum Heil der Welt erzogen werden sollen, reagieren sie äußerst allergisch. Wenn man in einem bestimmten Markt werben will, dann passt man sich normalerweise an – es sei denn, man hat es aufgrund seiner Größe nicht mehr notwendig – und kommt dann auf die Idee, die potentiellen Kunden erziehen zu wollen. Das merken wir ja auch – in allen möglichen Katalogen. Auch sonst versucht Werbung in gesellschaftliche Prozesse einzugreifen. Das zu beobachten ist spannend. Werbung als pädagogisches Element zur Sozialisierung der Bevölkerung. 

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Politische Mantras + Berliner Chaoten + Antimuslimische Extremisten – Solidarität mit Muslimen + Kulturloses Ekelpaket + Linksextremisten + NS-Spruch

In dem folgenden Beitrag geht es darum, dass hin und wieder politische Mantras einen Knacks bekommen. Immer wieder wird der Bevölkerung gesagt: Die prekäre Sicherheitslage hat nichts mit den Flüchtlingen zu tun… Das glaubt nur kaum einer mehr – aber dennoch wird es gesagt. Manche, die der Regierung und ihren Medien sehr viel zutrauen, wiederholen es mehr oder weniger heftig und aggressiv. Und dann kommt es doch vor, dass ein Politiker einmal übersieht, dass es das Mantra gibt und lässt die Katze aus dem Sack. So ging es dieses mal Gerda Hasselfeld: http://cicero.de/berliner-republik/deutschland-und-der-islamistische-terror-verhallende-mantras

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Was zwei Intensiv-Täter in Berlin machten… – mit einem Auto, das im Oktober gestohlen worden war, mit Schildern, die 2015 von einem Auto gestohlen worden waren, unter dem Blick von Zeugen – die sich dann irgendwann einmal gemüßigt zeigten, die Feuerwehr zu rufen, erfahren wir hier: http://www.bz-berlin.de/berlin/neukoelln/zwei-der-neukoellner-boeller-chaoten-sind-intensivstraftaeter

Und was passierte mit diesen Intensivtätern? Klaro – wer hätte es anders gedacht!?: der Richter ließ sie auf freien Fuß. Natürlich wird noch weiter ermittelt. http://www.bild.de/regional/berlin/sachbeschaedigung/tatverdaechtige-boeller-chaoten-auf-freiem-fuss-49576090.bild.html

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Diejenigen, die Nafris genannt werden, haben versucht, den Deutschen Staat anzutanzen – so CDU Innenpolitiker Schuster: http://www.focus.de/politik/deutschland/gruppen-von-jungen-nordafrikanern-cdu-politiker-zu-silvesternacht-2016-haben-versucht-deutschen-staat-anzutanzen_id_6444222.html Das ist eine gute Formulierung. Aber ob sie Richtern, Medien, anderen Politikern… die Augen öffnen wird? Es laufen noch die Untersuchungen über die gelenkten Gruppen und ihren Lenkern und Mitläufern: http://www.focus.de/politik/deutschland/silvesternacht-2017-polizei-und-politik-raetseln-ueber-motive-der-nordafrikaner-in-koeln_id_6442593.html (Zu den Nafris s. nächster Blog: Kolping und Nafris)

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Auch verbal Gewalttätigen darf man keinen Raum geben. Das gilt für alle Extremisten – auch antimuslimischen. Es gibt sie natürlich, wie es alle mögliche Arten von Extremisten gibt – aber man darf ihnen keine Plattform bieten, auf denen sie werben und sich gewalttätig ergießen können. Wo gewalttätige Worte fallen können sie in Gewalttätern ihre giftige Frucht bringen. Zudem tragen sie dazu bei, dass bestimmte Seiten keine Chance haben, als gesellschaftspolitischer Diskussionspartner akzeptiert zu werden. An den Formulierungen wird auch deutlich, dass das nationalsozialistische/ideologisch Rechtsextremistische – somit auch das antichristliche – aufgegriffen wird. Somit das Antihumane. Christen stellen sich immer auf die Seite der Angegriffenen – auch auf die Seite der Muslime, wenn sie angegriffen werden. Das ist so eine Art Pawlowscher Reflex von Christen. Solche Angriffe führen zur Solidarisierung. Und das ist auch gut so: https://www.kirche-und-leben.de/artikel/bischof-felix-genn-wegen-predigt-zum-islam-diffamiert-und-bedroht/

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Und auch das gehört sich schlicht und ergreifend für Menschen unserer Kultur nicht: http://www.focus.de/politik/videos/vorsitzender-des-zentralrats-der-muslime-mazyek-beklagt-mehr-feindseligkeit-gegen-muslime_id_6443629.html Spucken ist normalerweise ja nicht mehr so in bei uns – von daher müsste man die Hintergründe der Spuckenden kennen (Herkunft…) – aber wer als Deutscher andere Leute anspuckt, weil er ein Ekelpaket ist, verrät unsere Kultur, Christen verraten Christus.

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Dass Linksextremisten nicht vor Gewalttaten zurückschrecken – weiß man, manche wollen es nur nicht wahrhaben. Belege: https://linksunten.indymedia.org/de/node/200242 (Stürzenberger)

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Er machte ein „Like“ zu dem Spruch: Meine Ehre heißt Treue – und muss nun 2000€ Strafe zahlen. Warum? Es ist ein SS Spruch – und der Liker hatte es nicht gewusst und auf seine Familie bezogen. Er wurde von irgendjemanden angezeigt: http://www.focus.de/regional/duesseldorf/duesseldorf-nazi-spruch-tuersteher-muss-wegen-like-bei-facebook-2000-euro-strafe-zahlen_id_6445411.html

Zu dem Spruch: https://de.wikipedia.org/wiki/Meine_Ehre_hei%C3%9Ft_Treue Interessant an diesem Artikel finde ich nun wieder, dass dort steht: Goebbels konnte „dem SA Mob entkommen“, während wenige SS-Leute die SA aufhielten. Hier wird die SA als Mob bezeichnet – die SS (eher heldenhaft) nicht. An meinem Hinweis erkennt man: Wie diffizil die Sprache in dieser Angelegenheit ist, dass sogar Wikipedia entgleisen kann, wenn man übertrieben penibel liest. Und dieser arme Mann, der von Tuten und Blasen keine Ahnung hat, muss 2000€ zahlen. Klar. ist gesetzlich verboten. Aber vielleicht sollte man die Bevölkerung darüber aufklären, dass der Satz verboten ist? Nein, lieber nicht, weil dann der Satz wieder hoffähig wird, weil ihn viele gut finden, die von Geschichte keine Ahnung haben. Und dann wird er Eingang finden in Poesiealben. Lieber still und leise die Leute verurteilen, weil sie nicht wissen, was sie liken?

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In so einer Kneipe feiern doch nur Menschen, die sich aus dem Umfeld kennen. Oder ist das in Salzgitter-Thiede anders? Von daher wundert mich das hier: http://www.focus.de/regional/videos/neujahrsnacht-in-salzgitter-er-pruegelte-feuerwehrleute-ins-krankenhaus-wer-kennt-den-brutalen-schlaeger_id_6446606.html

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