Bizarr sieht sie aus, die durch Eiskristalle veränderte Welt.
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Weltwahrnehmung – ein Lernprozess: Kritik hat das Ziel, Missstände zu verbessern
Bizarr sieht sie aus, die durch Eiskristalle veränderte Welt.
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Ich denke, es gibt sehr viel Kritik an Kirchen und ihren Vertretern. Ob sie sich die zu Herzen nehmen werden? Und auch hier wird Kritik geübt – der Beitrag sollte gelesen werden: http://kath.net/news/58020
Leider haben die Menschen auch in den Kirchen kaum noch verlässliche Partner im Kampf um ihre christliche Freiheit und ihre demokratische Selbstbestimmung. Viele Äußerungen von Bischöfen oder Kirchenfunktionären unterscheiden sich nicht wesentlich von politischen Stellungnahmen. Im Gegenteil, manchmal erscheinen sie wie religiös verbrämte Verlautbarungen von Regierungssprechern, die eine unrealistische Fernstenliebe propagieren und dabei das konkrete Leben ihrer Schäflein vor Ort übersehen. Viele der letzten Weihnachtsansprachen atmen diesen Geist. Immer mehr Menschen wenden sich ungläubig kopfschüttelnd von den Kirchen ab, wenn der politischen Bevormundung draußen im Land im Kirchenraum, bei der Predigt zumal, die klerikal-moralisierende Bevormundung folgt. Die Verkündigung der Kirche ist erschütternd horizontal und flach geworden.
Kritik dient auch dazu, sich selbst zu fragen: Trifft das auch auf mich zu? Dennoch, was ich neulich sagte: Man darf nicht aus Zusammenfassungen der Medien auf den gesamten Text schließen, da sie aus ihrer politischen Perspektive vereinfachen. Ich denke, der Autor wird die Predigten, Ansprachen usw. ganz gelesen und gehört haben, um zu diesem Urteil zu kommen.
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Kirchen setzen sich ein in Krankenhäusern für Kranke, sie setzen sich ein für Behinderte, in Gefängnissen für Gefangene, für Trauernde wo auch immer. Sie setzen sich ein für Menschen, die im Alltag Not leiden: die Tafel sei genannt, die Kleiderkammern, die Häuser für Mutter-Kind-Kuren, die Altenheime, die Gemeindedienste, der Einsatz für Obdachlose, Kinderbetreuung. Sie setzen sich ein für Menschen, die den Drogen verfallen sind. An den jeweiligen Orten der Gemeinden setzen sie sich für alle ein, die sie um Hilfe angehen, bzw. weisen sie an kompetente Kräfte der Caritas, Diakonie usw. weiter. Überall sind ehrenamtliche Helferinnen und Helfer unterwegs.
Das ist auch gut so und wir können dankbar dafür sein, dass sie es tun.
Meine Frage ist: Geben sie sich auch Mühe, Menschen nicht nur äußerlich zu helfen, sondern sie auch innerlich zu stärken, indem sie auf Jesus Christus hinweisen? Nicht fundamentalistisch, nicht überfallend, nicht extrem – aber wenn er der Motor der Menschen ist für ihre Hilfsbereitschaft, achten die Verantwortlichen auch darauf, dass die vielen, vielen Helferinnen und Helfer auch in dieser Hinsicht geschult werden, dass sie nicht nur für den Körper da sind, sondern auch für die Psyche und für die Seele? Oder haben wir auch in den Kirchen den Körperkult übernommen und vergessen vor lauter Körper die Seele?
Ich finde es kurios: Es gab eine Körperfeindlichkeit der Christen. Inzwischen ist die Körperfreundlichkeit so groß geworden, dass die Stärkung der Seele vernachlässigt wird. Täusche ich mich? Ich denke, dass das sehr stark von den jeweiligen Individuen abhängt, von der jeweiligen lokalen Leitung. Aber könnte auch das institutionalisiert werden? Wird es schon? Wird es an den jeweiligen Schulen gelehrt?
Auch muss man darauf achten, dass im Namen der Kirche nicht alle möglichen Spiritualitäten den Zuflucht suchenden Menschen geboten werden. Die Kirche darf kein trojanisches Pferd für alle möglichen Weltanschauungen – und damit für Pseudohilfen – werden. Wir verspielen unseren guten Ruf, den wir vielfach noch haben. Auch darauf hat die jeweilige Leitung zu achten bzw. auch darauf muss die Aus- und Weiterbildung achten.
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Ich wünschte gestern ein gutes neues Jahr und sagte, warum ich guten Mutes bin.
Das heißt natürlich nicht, dass ich nicht sehe, dass es weiterhin Anschläge geben wird, dass sie weltweit sehr viele Opfer kosten können, ich sehe auch nicht, dass der Krieg in Syrien und Irak schnell beendet sein wird. Entsprechend sehe ich, dass viel Blut vergossen werden wird in Afghanistan, Pakistan, im Südsudan – und hoffentlich nicht im Kongo und in Südafrika.
Weiterhin sehe ich auch großes Gefahrenpotential für unser Land, was politische Fehlentscheidungen betrifft, ich nannte einige: weiter Ablehnung von Russland, falsche Migrantenpolitik, Einschränkung der Äußerungsfreiheit – und wer weiß was die Bundestagswahl bringen wird.
Auch Trump sehe ich nicht einfach rosarot. Ich schrieb das alles.
Aber: Ich sehe, dass die politischen Vorzeichen besser sind. Dass Verantwortliche so langsam realisieren, was sie den Bürgern und Zugereisten zumuten können und was nicht. Dass sie nicht nur reagieren, sondern politisch vorausschauend agieren. Und das muss erwähnt werden, denn das macht Hoffnung. Auch wenn ich nicht blauäugig durch eine rosarote Brille schaue.
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Die Polizei hat herausgefunden, dass am Silvester 2015/2016 im wesentlichen Nordafrikaner Frauen belästigt haben. Und dann ist die natürliche Folge davon, dass am Silvester 2016/2017 Nordafrikaner im Hauptvisier stehen. Und genauso klar ist es, dass wenn die Polizei die Arbeit zur Sicherheit der Frauen macht, sie von Kritikern kritisiert wird. Rassismus! Kritiker haben noch nicht kapiert, dass unbescholtene Nordafrikaner die Hauptleidtragenden der Schandtaten ihrer nordafrikanischen Mitmenschen sind. Von daher werden sie sicher froh sein, dass die Polizei diese Maßnahme ergriffen hat, damit Nordafrikaner nicht wieder in Verruf geraten. Zudem hatte sie einen Verdacht, dass die Eingekreisten zu einer bestimmten Klientel gehören. Man kennt als Polizei sicher so langsam seine Pappenheimer kurz: fahndungsrelevante Personen: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/silvester-kontrollen-in-koeln-was-bitteschoen-ist-ein-nafri-a-1128172.html Nun wird weiterhin Rassismusvorwurf laut, weil die Nordafrikaner bei der Polizei unter der Bezeichnung Nafris laufen. Das sind so Diskussionen, die man nur unter Kopfschütteln wahrnehmen kann – aber natürlich notwendig sind, damit kein Rassismus um sich greift und auch Sicherheitskräfte aufpassen müssen, dass sie vor lauter Eifer des Gefechts hier nicht abgleiten. Nun, die Arbeit der Polizei scheint Erfolg gehabt zu haben – Zweck heiligt zwar nicht die Mittel – aber man lernt daraus.
Ich frage mich nur: Wenn da bestimmte Klientel / fahndungsrelevante Personen unter den Menschen gewesen sein sollen, warum hat man sie nicht gleich in Gewahrsam genommen – und ab nach Hause? Ist mir schon klar, so einfach geht das nicht. Aber das muss doch auch im Interesse der Kritiker liegen, damit alle hier wohnenden unbescholtenen Nordafrikaner gemeinsam mit den vielen Menschen aus Deutschland und anderen Ländern auch in Frieden und Freiheit Silvester feiern können.
Hier erfährt man, dass ungefähr 2000 „fahndungsrelevante Personen“ gezielt nach Köln gereist seien: http://www.focus.de/politik/deutschland/polizei-pk-zur-silvesternacht-in-koeln-etwa-2000-fahndungsrelevante-personen-nach-koeln-gereist_id_6432008.html
Ich frage mich nur: Was machen die 2000 fahndungsrelevanten Personen, wenn sie nun frustriert wieder zurück in die Städte gebracht werden, aus denen sie – abenteuerlustig nach Frauen – aufgebrochen sind?
Müller-Vogg fragt auf twitter: Kann es sein, dass manchen Zeitgenossen #racialprofiling für schlimmer halten als massenhafte sexuelle Belästigung von Frauen? Und Jens Spahn sagt auf Twitter (vermutlich sarkastisch): Es ist geschafft: keiner diskutiert übers eigentliche Problem (sexuelle Übergriffe durch junge Nordafrikaner), aber über ne Abkürzung.
Nachtrag: Und was sagt die Grünen-Chefin Simone Peter?: https://www.welt.de/politik/deutschland/article160768922/Gruenen-Chefin-stellt-Rechtmaessigkeit-der-Polizeikontrollen-infrage.html
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In letzter Zeit liest man immer häufiger von mutigen Menschen, die sich gegen eine Horde anderer entgegenstellen. Auch wenn sie unterlegen sind, sie sind zu bewundern. Die Feiglinge, die zu vielen über einzelne Frauen und Männer herfallen, müssten sich selbst einfach nur verachten für ihre Feigheit: http://www.focus.de/regional/berlin/polizei-berlin-helfer-geschlagen_id_6431709.html
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Warum sagt keiner den Mädchen: Wenn ihr alkoholisiert seid, seid ihr Gewalttätern ausgeliefert: http://www.badische-zeitung.de/freiburg/drei-teenager-sollen-13-jaehrige-sexuell-belaestigt-haben–128356560.html Passt auf euch auf – es tut kein anderer!
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Neue Internetzeitung von Klaus Kelle. Wir haben schon hervorragende Seiten, Seiten hervorragender Bürger mit guten Kommentaren zur Lage. Und nun kommt eine weitere dazu, die jedoch anders als Tichys Einblicke bzw. Broders Ach gut usw. intensiver Informationen bringt: http://the-germanz.de/ Ich frage mich nur: Sie wollen sich von anderen Medien absetzen – aber woher haben sie ihre Informationen? Beispiel Stromversorgung und Schadprogramm: http://the-germanz.de/schadprogramm-in-netzwerk-von-us-stromversorger/ Ich denke, der Unterschied besteht zu der Anmerkung, die im letzten Absatz zu finden ist:
Die Vorwürfe der US-Regierung gegen Russland beruhen auf Geheimdiensteinschätzungen, die kaum unabhängig zu überprüfen sind, weil die Dienste keine Beweise herausgeben. Eine eindeutige Zuordnung zu einem Herkunftsland oder einer speziellen Hackergruppe ist nach Überzeugung von Experten in den meisten Fällen mit herkömmlichen Methoden kaum noch möglich.
Oder ist das auch schon Teil der dpa-Meldung?
Kommentar wird deutlich von der Info getrennt? http://katholon.de/2016/12/05/the-germanz-ist-online/
Man muss am Anfang wohl noch seinen Stil finden. Von daher noch eine Frage: Warum als Name: The-German-Z? The Germanz = australische Sprachschule. Vielleicht kann man sie the German-ze nennen, wenn Z von Zeitung kommt. Spaß beiseite.
Ich wünsche ihr auf jeden Fall viel Erfolg.
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Ein paar Fake-News der Gut-Medien werden hier aufgezählt: https://jungefreiheit.de/kultur/medien/2017/die-deutungshoheit-wackelt/
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Übrigens: Linke Fakes sind nicht besser als rechte Fakes. Gutmenschen Fakes sind nicht besser als Schlechtmenschen Fakes. Kluge Fakes sind nicht besser als dumme Fakes. Wir sollten uns um Wahrhaftigkeit bemühen. Allesamt.
Auch dann, wenn ich als lieber Mensch mit vollkommenem Durchblick gegen die schlimmste aller schlimmen Gruppen, Politiker, Dunkelmenschen, Blödmenschen, politischen Menschheitsverbrecher unserer Zeit ankämpfe? Auch um Verharmlosern dieser schlimmsten aller schlimmen Gruppen die Augen zu öffnen – wenn es nicht anders geht – mit Fakes?
Wer bewusst Fakes nachmacht oder verwendet oder nachgemachte und verwendete sich verschafft, gerät in Gefahr, als Fakerer angesehen, abgestempelt und nicht ernst genommen zu werden.
(Ich sagte absichtlich Fakerer, weil ich nicht weiß, ob die Bezeichnung Faker geschützt ist…)
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Je offener die Grenzen, desto mehr Grenzen im Innern – eine interessante Beobachtung: http://www.tichyseinblick.de/meinungen/im-bodenpersonal-der-deutschland-ag-rumort-es/
Die Grenzen sind offen – wo müssen nun überall Barrikaden errichtet werden, Umzäunungen? Auf den Feiermeilen.
An den Grenzen keine Polizisten – wo sind sie nun zum Schutz der Bürger? In den Innenstädten.
Während die Grenzen offen sind, werden die Bürger durch Sicherheitsmaßnahmen eingeengt.
Je unbeobachteter die Grenzen sind, desto stärker werden die Bürger durch Videoüberwachung beobachtet.
Je weniger die Grenzen geschützt sind, desto mehr müssen Bürger ihre Wohnungen schützen, sind aber auf der Straße gefährdet.
Es ist kurios, was politisch abläuft. Und der Beitrag beobachtet, dass das immer weniger Menschen einfach so mitmachen würden.
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SPD-Jäger meinte, man habe den Eindruck gehabt, dass Amri sich vom Salafismus hin zur allgemeinen Kriminalität und ins Drogenmilieu hinein bewege. http://www.berliner-zeitung.de/berlin/nrw-innenminister-jaeger–amri-schien-sich-vom-salafismus-wegzubewegen-25394182
Bislang dachte ich immer, dass ein und dieselbe Kriminalität eine Hydra ist. Sie hat unterschiedliche Köpfe, ist aber eben – kriminell. Darum haben, soweit ich das erinnere, hin und wieder Städte Erfolg, die jegliche Kriminalität gleichermaßen bekämpfen: Diebstahl wie Drogen wie Extremismus. Wenn sich nun unser Staat, wie es den Anschein hat, im Grunde – so kann man den Beitrag verstehen – auf extremistische Kriminelle fokussiert, vernachlässigt er die anderen Köpfe der Hydra: Nicht so schlimm… Aber das ist ein Fehlschluss.
Zudem: Das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung wird nicht nur durch Salafisten eingeschränkt, sondern gleichermaßen durch die Kriminellen, die einbrechen, Frauen und Männer belästigen, die Drogen verkaufen und dadurch viele Menschen des Landes zerstören. Drogen als eine Form des Terrorismus – ein Land lahmzulegen.
Nicht nur die Flüchtlingsfrage macht die AfD groß – sondern auch die Vernachlässigung der Sicherheit. Aber die kann ja wunderschön schön geredet werden: Alles nur Gefühl. Realität = wunderbar! Dann wird mit Zahlen jongliert wie man wohl früher auf dem Jahrmarkt mit Bällen jongliert hat und die staunende Bevölkerung klatscht enthusiastisch. Zumindest der naive Teil.
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Rot-Rot-Grün – hier wird schon einmal Stimmung gemacht: http://www.vorwaerts.de/artikel/r2g-rot-rot-gruen-mehr-phantom In dem Beitrag geht es anders, als der Link suggeriert (rot-rot-gruen-mehr-phantom) darum, dass viele in der SPD dafür sind, für rot-rot-grün zu kämpfen – also kein Phantom ist. Vor allem auch der Schreiber des Artikels.
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Ich muss vielleicht manche an so etwas hier erinnern, weil sie das nicht mehr wissen – damit möchte ich mir viele Aussagen des folgenden Links nicht zu eigen machen, nur darauf hinweisen, dass Grün und Braun nicht immer so leicht auseinanderzuhalten waren: https://www.biorama.eu/peter_bierl_interview/ Peter Bierl auch hier: https://www.antifainfoblatt.de/artikel/%C3%B6kofaschismus-und-esoterik Und auch hier: http://www.taz.de/!5203719/
Und auch das wird mancher nicht mehr wissen: http://www.zeit.de/1998/23/esoterik.txt.19980528.xml
Es ist nicht immer alles so einfach wie es aussieht.
Heute ist das leichter zu unterscheiden, weil sich politisch viel getan hat und sich eben eine Gruppe durchgesetzt hat. Zum Glück für unser Land.
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Sie meinten es gut, die 400 Aktivisten auf dem Friedensmarsch von Berlin nach Aleppo. Schon kurze Zeit danach oder wenige Kilometer heißt es: Es sind nur noch 80 dabei. Warum? Angeblich sollten nur weiße Flaggen gezeigt werden – aber syrische Rebellen nutzten den Marsch als Werbepropaganda und da machen dann viele nicht mehr mit. Zu recht. Es ist aber schlecht, dass sie nicht stark genug sind, die Werberebellen in die Schranken zu weisen, sondern selbst aufgeben: http://www.taz.de/!5370035/ Und der Leiter, der gegen das Zeigen der Rebellenflagge ist, wird beschuldigt, kolonialistisches Gebaren zu zeigen, weil er sich nicht den Werberebellen unterordnet. So schnell wird aus einem guten Menschen sozusagen ein Verräter, den man beschimpfen kann. Sobald er sich mir, dem Ideologen, nicht unterordnet, kann ich ihn als Feindbild aufbauen und entsprechend behandeln.
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Islamisten haben im Irak einen Polizeiposten angegriffen: http://www.spiegel.de/politik/ausland/irak-mehrere-tote-bei-angriff-auf-kontrollposten-a-1128173.html
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Angriff auf ein Istanbuler Nachtlokal: http://www.spiegel.de/politik/ausland/istanbul-augenzeugen-berichten-von-horrornacht-nach-anschlag-a-1128157.html
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Doppelanschlag in Bagdad: http://www.t-online.de/nachrichten/ausland/id_79953546/irak-viele-tote-bei-doppelanschlag-in-bagdad.html
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Über die Schießerei vor einer Moschee in Istanbul lässt sich noch nicht viel sagen: http://www.focus.de/politik/ausland/berichte-ueber-verletzte-schiesserei-vor-moschee-in-istanbul_id_6432015.html
Liebe Leserinnen und Leser meines Blogs,
ich wünsche Euch ein gesegnetes neues Jahr 2017.
Im Augenblick sehe ich eine Menge guter Vorzeichen:
Die Regierung scheint aus den Fehlern zu lernen – und es bleibt zu hoffen, sie handelt und redet nicht nur. Als Bürger muss man jedoch fleißig weiter druckvoll seine Meinung sagen, damit sie nicht wieder abhebt und in Welten entschwebt, die sie sich selbst geschönt hat. Tendenzen, Meinungsfreiheit und die Freiheit sie zu äußern, einzuschränken, müssen sehr intensiv beobachtet werden, denn es scheinen Bestrebungen im Gange zu sein, die einer Demokratie nicht gut tun. Der Staat darf bestimmte Aufgaben nicht outsourcen, um Gerichte zu umgehen. Ein Justizminister sollte sich hier am Riemen reißen.
Außenpolitisch habe ich allerdings Bauchschmerzen, wenn ich daran denke, wir könnten Schulz als Außenminister bekommen. Wir sollten uns lieber von Österreich Außenminister Kurz ausleihen.
Die Annäherung der USA und Teilen von Europa an Russland scheint eingeleitet zu sein – wie es sich gehört – und so könnte es auch endlich eine gute Ukraine-Politik geben, die die Ukraine als neutral und föderalistisch ausrichtet. Ebenso ist eine kluge Israelpolitik durch Trump und Großbritannien im Blick. Andere Länder sind schon zu sehr von den islamischen Staaten eingewickelt worden, um noch frei entscheiden zu können. Ich hoffe, dass auch die Politik unseres Landes hier wieder entideologisierter wird und die Partnerschaft mit Israel fördert.
Wenn die Zusammenarbeit mit Russland gelingt, dann wird es auch Syrien und den Irak besser gehen, weil man die Islamisten besser bekämpfen kann – allerdings muss zunächst der Vorbehalt des Westens gegen Assad fallen und man muss bereit sein, Syrien massiv finanziell zu unterstützen – zum Aufbau der befreiten Gebiete. Eine Zusammenarbeit mit Russland ist auch angesichts der kommenden Konflikte mit China unumgänglich. Ich hoffe noch auf Augenmaß der chinesischen Regierung, dass sie keine Angst auf die umliegenden Staaten ausübt, sondern um Zusammenarbeit bemüht ist. Zudem könnte eine Zusammenarbeit mit Russland dazu führen, die Afrika destabilisierende Politik der islamischen Öl-Staaten zu begrenzen. (Ich hoffe immer noch, dass die westlichen Staaten nicht die islamischen Satellitenstaaten um Russland herum zur Destabilisierung Russlands unterstützen.)
Und es gibt Hoffnung, was die UN betrifft. Kann ein Mann allein frischen Wind in dieses System bringen? Er benötigt die Hilfe und massive Unterstützung aller verantwortlich denkenden Länder. Ich hoffe, unseres ist dabei.
Was noch äußerst unsicher ist: Wer kann Trump einschätzen? Ich noch nicht. Von daher ist der Blick ins neue Jahr nicht ganz so optimistisch – aber unter Clinton wäre er sehr betrübt gewesen.
Afghanistan, Pakistan, viele Länder in Afrika – sie bereiten Sorgen – diese sind nur gemeinsam in Zusammenarbeit der Staaten: USA, EU, Russland, China und anderer regionaler Größen zu bewältigen. Ob es im Jahr 2017 gelingt, diese zu vernetzen?
Wirtschaft wird weitermachen, Wissenschaft wird es tun, die Künstler werden weiterhin die Welt prägen, Journalisten werden mehrheitlich hoffentlich gute Arbeit leisten. Polizisten sowie Menschen, die Sozialberufe haben, werden weiter ihre wichtige Arbeit tun – hoffentlich immer besser unterstützt von der Politik. Viele Menschen unseres Landes üben ihren Beruf verantwortlich aus, engagieren sich ehrenamtlich zum Wohl unserer Gesellschaft. Und dass das weiterhin geschieht, davon bin ich überzeugt.
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Was Euer privates Leben betrifft:
Mein Tipp als Christ:
Legen wir es in Gottes Hand, handeln wir nach bestem Wissen und Gewissen so, wie wir denken, dass es Gottes Willen entspricht: in enger Verbindung zu Gott.
Wenn wir nicht mehr handeln können, weil das Denken nicht mehr mitmacht, weil die körperlichen Kräfte schwinden, auch dann: Legen wir uns in Gottes Hand, damit er uns gnädig hinüberleitet in seine Welt, in seine herrliche und umfassende Liebe.
Gott segne Euch.
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Je weiter die moderne Wissenschaft vordringt, desto stärker merkt der Wissenschaftler, dass die Logik gesprengt wird. (Im folgenden Abschnitt äußere ich mich als Laie. Aber das wird jeder Fachmann merken.)
Die Aussage, ich kann nur glauben, was ich sehe, mag noch vor ein paar Jahrhunderten gestimmt haben. Aber unter Berücksichtigung heutiger Forschung ist diese Aussage unhaltbar. Allein die Existenz unseres Sonnensystems, die Existenz der Planeten ist rätselhaft, unverständlich – es gibt Modelle, die das Entstehen erklären sollen – aber mehr haben wir nicht. Wir wissen im Grunde nur: Es gibt die Sonne, es gibt Planeten – aber warum, wieso, wie geht das? Was ist Gravitation? Warum diese Positionen? Diese Winkel?… (Das musste ich jetzt mal loswerden.)
Ich glaube nur, was man beweisen kann – ist ebenso unhaltbar, weil man eben so viel nicht beweisen kann, sondern von Prämissen ausgeht, von denen man hofft, dass sie als tragfähiges Fundament dienen können.
Wir bauen uns Modelle – damit uns das Gefundene logisch erscheint. Manche behaupten steif und fest: So ist es! Weil sie etwas benötigen, an dem sie sich festhalten können. Sensiblere aber wissen gleichzeitig: Es muss nur einer kommen, der Neues entdeckt – und das Modell muss revidiert werden. Denken wir nur an das Atommodell vor ca. 100 Jahren und heute. (Auch das muss ich mal loswerden: Wurde das Higgs-Teilchen nun zweifelsfrei gefunden oder nicht? Man liest mal so und mal so. Vielfach als Hoffnung, es gefunden zu haben. Nach dem Motto: Forscher gehen davon aus, es gefunden zu haben…)
Materie ist die Grundlage (Materialismus in seinen unterschiedlichsten Ausprägungen) – kann das heute ein Physiker überhaupt noch guten Gewissens sagen? Oder hat man inzwischen “Elektrizität”… zur Materie erklärt? Quanten – Lichtpäckchen, Licht/Materie-Wellen, schneller als Licht… Es ist alles fließend – und das ist Wissenschaft: Gespannt sein auf das, was kommen wird. Wie passen Relativitätstheorie und Quantenphysik zusammen? Die Quanten lassen die Logik kollabieren.
Allein die Entstehung einer Zelle, das, was wir in unserem Körper 100Billionen mal haben: Sie ist nicht nur einfach so Schritt für Schritt entstanden – es müssen manche “Teile” gleichzeitig hinzugekommen sein und gleichzeitig begonnen haben zu interagieren. Das ist undenkbar – vor allem auch in dem kurzen Zeitraum, in dem eine (? – es müssen gleichzeitig mehrere Zellen entstanden sein) Zelle seit der Entstehung der Erde entstehen konnte (so glauben ja manche, dass Leben aus dem All auf die Erde gekommen ist – was aber genauso unlogisch ist – zumindest zurzeit).
Wissenschaft heute ist im Grunde so zusammenfassbar:
Wir glauben, dass wir irgendwann einmal alles, was wir erkennen, auch mit dem logischen Verstand (was ist das?) erfassen können. (Das gilt freilich nur, wenn man als Wissenschaftler, der sich um sein Metier kümmert, überhaupt philosophisch an das Ganze denkt.)
Was ist “Sprache”? Sie ist immer begrenzt. Der Mensch versucht das, was er erlebt, was er sieht, in Sprache auszudrücken. Gibt es eine Welt außerhalb der Sprache? Ja, denn der Mensch wächst ja in der Sprachfähigkeit – und dadurch entdeckt er immer mehr von dem, was ihn umgibt. Gedichte sind eine Form, z.B. Erlebtes immer weiter zu formulieren – dass andere aus Wort und Zwischenräumen der Sprache mein und ihr Erleben wieder erkennen, sich wiederfinden können. Ähnlich Philosophie und Theologie – man treibt die Sprache immer weiter – und damit die Erkenntnisfähigkeit des Menschen.
Sprache, Logik, Verstand… – wachsen mit dem, was man findet. Wenn man etwas nicht kennt, sieht man es nicht. Wenn man etwas nicht finden will, erkennt man es nicht. (Man denke nur an die Euphorie, als man den DNA-Strang isolieren konnte – und dann erst, als man sah, dass nicht alles am DNA/DNS “Strang” liegt, begann man zu suchen – die Epigenetik entstand.) Und dann, wenn die Zeit reif ist, die Sprache weitergekommen ist, der Blick geschärft ist: dann kann man erkennen. Wir versuchen mit unseren begrenzten Sinnen das Wunder der Natur – und weiter gehend: Das Wunder der Schöpfung ein wenig zu durchleuchten. Nicht nur die Wissenschaft wird immer weiter getrieben – sondern auch die Sprache. Und mit der Sprache das Erkennen. Ich möchte nur daran erinnern, wie schwer es ist, das, was man wissenschaftlich im Kosmos erkennt, sprachlich auszudrücken – mathematische Erkenntnisse kommen an die Grenze der Sprache und des Denkbaren – aber mathematisch richtig. (Die Trinitätslehre [Gott Vater/Sohn/Geist sind ein Gott – aber jeweils eigenständig – oder nicht?] ist auch so etwas: Man kann sie nicht verstehen – versucht sie zu denken – in Sprache zu fassen – in Bildern – die aber nie wirklich passen.)
Und hier möchte ich als Christ den Glauben ansprechen: Mit dem Glauben ist es ähnlich. Wissenschaft und Glaube – zwei Seiten einer Medaille, sich in der Welt zurechtzufinden. Oder befindet sich doch beides auf einer Seite der Medaille – nur schwerpunktmäßig unterschieden?
Damit sind wir wieder beim Wunderwesen Mensch. Er ist das einzige Wesen, das alles untersuchen und reflektieren kann. Und: Er kann sich auch selbst reflektieren: Wie denke ich, warum denke ich das, was ich denke… Er hat die Freiheit, sich zu gestalten, sich gestalten zu lassen. Zum Guten, zum Bösen. Er hat die Freiheit. Zufall? Von Gott gewollt? Kann die gewisse Freiheit von der Natur – Zufall sein? Wobei “Zufall” bekanntlich kein wissenschaftlich relevanter Begriff ist.
Noch eine Anmerkung zum Lückenbüßer-Gott: Gott darf nicht als Lückenbüßer für wissenschaftliche Lücken angesehen werden – Wissenschaft darf auch nicht als Lückenbüßer für Gott angesehen werden. An dieser Stelle sei jedoch angemerkt, dass Gott mit jeder beantworteten Frage nicht zurückgedrängt wird, sondern im Gegenteil: mehr Raum bekommt, da mit jeder beantworteten Frage sich wieder eine Unmenge an neuen Fragen öffnen. Mit jedem Wissen nimmt Unwissen zu. Und, so heißt es in christlicher Tradition: Alle Fragen werden in Gott beantwortet.
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