Diesen Film finde ich genial – darum hatte ich ihn auch schon häufiger:
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Weltwahrnehmung – ein Lernprozess: Kritik hat das Ziel, Missstände zu verbessern
Diesen Film finde ich genial – darum hatte ich ihn auch schon häufiger:
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Ja, die tumben Alten, die nicht begreifen wollen, dass ihre gute alte Zeit, die es nie gegeben hat, verschwunden ist – und nicht begreifen, dass jetzt die gute neue Zeit da ist!
Was ist die gute neue Zeit? Die gute neue Zeit ist die Zeit, die unsere Regierung ganz toll findet, das ist die Zeit, in der unsere MegaMedien Politik machen und alle jungen Menschen beeinflussen – nur die tumben Alten nicht.
Die tumben Alten sind für Trump, für die AfD, für Brexit, sind gegen Flüchtlinge und gegen Mexikaner, sie sind gegen alle Wirtschaftsverträge, sie sind gegen vollkommene Globalisierung, sind einfach doof auf allen Ebenen – und man sollte sie von sämtlichen Wahlen ausschließen. Natürlich gibt es auch noch tumbe Junge, die so denken wie die tumben Alten. Denn die Doofheit der Alten ist so eine Art Virus. Medial muss man diesen Virus durch Denunziation der Infizierten einzuschränken versuchen. Man nennt diejenigen, die das tun, Zivilcourage-Messenger – als der man dann dienen kann, treu gegenüber der Regierung und ihren Hofmedien. Jeder junge Mensch, der nicht tumb und doof ist, muss die an den Pranger stellen, die eben tumb und doof sind. Man darf natürlich nicht vergessen: Es gibt auch fortschrittliche Alte – eben nicht nur die tumben und doofen Alten – das sind diejenigen, die alles Moderne mitmachen – vielleicht, um ihr Alter zu kaschieren, die jungen Menschen zwingen, das, was sie für modern halten, mitzumachen?
Ist der Beitrag übertrieben? Inspiriert wurde er von Michael Thumann (Jahrgang 1962 – wie ich wikipedia entnehme): http://www.zeit.de/politik/ausland/2017-01/populismus-vergangenheitskult-russland-usa-europa-5vor8
Der Beitrag schließt übrigens mit einem Kalauer, der schon einen langen weißen Bart hat, aber einem russischen liberalen Oppositionspolitiker in den Mund gelegt wird:
Der russische liberale Oppositionspolitiker Grigori Jawlinski wollte auf einer Wahlveranstaltung herausfinden, was hinter diesem Gefühl steckt. „Bitte sagen sie mir“, fragte er eine alte Frau, die laut vor sich hin schimpfte, „was konkret war denn früher besser?“ Die alte Dame war überrascht, überlegte kurz und antwortete: „Nun, wissen sie, früher waren die Männer jünger.“
Das sind so „Argumente“, die das ganze entlarven.
Übrigens ist das, was der ChefAtheist Dawkins und andere fordern ähnlich: Die alten Religionen sind an allen Übeln schuld – also muss man sie aus den Hirnen der Kids entfernen. Wie? Ich kann mich nicht erinnern, das bei Dawkins gelesen zu haben – außer eben, dass man Religion aus der Öffentlichkeit verbannt.
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All diese ideologischen Gesellschaftsveränderer haben etwas nicht begriffen:
Eine Gesellschaft zeichnet sich dadurch aus, dass in ihr unterschiedlichste Strömungen miteinander ringen. Das ist immer so. Und wenn eine Gesellschaft nicht ideologisch auf Vordermann und Führer und der genossigste Genosse getrimmt wird, dann wird das auch immer so bleiben. Und diese Strömungen, die um Mehrheiten ringen, können unterschiedlichster politischer Art sein, religiöser Art, kultureller Art. Ich halte es für eine freie Gesellschaft für äußerst gefährlich, wenn irgendwelche Menschen kommen, und nun meinen, die Gesellschaft in welche Richtung auch immer trimmen zu müssen. Und das findet im Augenblick weitgehend noch argumentativ statt, obgleich die Kraken der Ideologien schon hier und da ihre gewalttätigen Arme ausfahren.
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Was ist die liberale Ordnung, die seit 70 Jahren in Europa gilt, die nun in Frage gestellt wird – laut Röttgen? Das ist eine FakeNew – denn das, was heute als liberale Ordnung dargestellt wird, ist keine 20 Jahre alt. Was viele heute vertreten, das galt noch vor wenigen Jahrzehnten, bis sich eine linksliberale Gruppe immer stärker durchsetzte und diese ihre Ordnung für sakrosankt erklärte. http://www.focus.de/politik/videos/im-zdf-heute-journal-eine-minute-vor-zwoelf-fuer-europa-cdu-mann-roettgen-hat-eindringliche-warnung_id_6555758.html Nachdem man nun mehr oder weniger schleichend gedacht hatte, alles durchdrungen zu haben – das gilt auch für die USA – beginnen nun wieder die gesellschaftlichen Kräfte ihre Stimme zu erheben, die diese linksliberale Ordnung nicht einfach so ohne sie zu hinterfragen mitmachen. Und Röttgen gehört – wie ich aus diesen Worten schließe – mit zu dieser Truppe, die dachte, die Konservativen mal so eben aus der CDU zu verdrängen. Was nun spannend ist, das ist, dass nun diese linksliberalen Kräfte ihre politische Meinung so stark hochheben, dass eine Kritik daran bedeuten würde, die EU zu zerstören. Was für eine Panik sie ergreift, dabei handelt es sich nur um einen normalen Vorgang. Indem sie nun so ein Weltuntergangsszenario beschreiben, versetzen sie den Teil der Bevölkerung in Angst und Schrecken, der an ihren Lippen hängt und leicht hysterisierbar ist. Untergangsszenarien sind vollkommen unnötig, es sei denn, sie klammern so sehr an ihren Sitzen fest, dass eben die Demokratie darunter leidet und unterzugehen droht. Geschichte ist Wandel, ist Bewegung, ist Wellenbewegung – ist keine Erstarrung. Röttgen und co. können beruhigt sein – in 50 Jahren sieht es wieder ganz anders aus.
Aber noch einmal grundsätzlich: Wenn Menschen mit der Richtung einer bestimmten politischen Gruppierung und Gesinnung nicht einverstanden sind, dann suchen sie sich eben – Alternativen mag ich nicht sagen, um nicht politisch was anzudeuten, was ich nicht andeuten will – andere Wege. Das wird zum Beispiel auch hieran sichtbar: http://www.kathtube.com/player.php?id=42268 Marsch für das Leben in den USA – viele sind einfach nicht damit einverstanden, dass Menschenrechte gegenüber Ungeborenen so massiv mit Füßen getreten werden – und das in einer Zeit, in der das gar nicht mehr in dem Ausmaß nötig wäre.
Mike Pence auf dem Marsch fürs Leben: http://www.kath.net/news/58317: „Eine Nation, die nicht zum Leben steht, wird es nicht lange geben.“ – Er hat recht – aber das gilt auch für das Thema Folter (was ich gestern angesprochen habe).
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Apropos Österreich: Kuriose FakeNews: Er klatschte nicht – tat es aber doch: http://www.erstaunlich.at/index.php?option=com_content&view=article&id=4714%3Aapplaus-verweigerung-von-hc-strache-ist-eine-falschmeldung&catid=1%3Aerstaunliches Man beachte auch das Vokabular!
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Natürlich ist es ein Konjunkturprogramm, wenn viele Flüchtlinge und Migranten zu uns kommen und darum viel ausgegeben werden muss. Da zweifelt kein Mensch dran – und immer wieder wird das positiv hervorgehoben. http://www.focus.de/finanzen/videos/fast-20-milliarden-euro-diw-experte-fluechtlingskosten-sind-konjunkturprogramm-fuer-deutschland_id_6556397.html
Was diese Aussagen vom Konjunkturprogramm nicht beinhalten: Was kosten die Menschen, die nicht integriert werden können? Und so werden auch die Steuergelder, die für viele dieser Menschen Jahr für Jahr ausgegeben werden müssen, Konjunkturprogramm bedeuten. Von daher sollen wir auch sämtlichen HartzIV Empfängern dankbar sein: Sie kurbeln die Konjunktur an.
Aber warum hat der Staat nicht schon vor Jahren den HartzIV Empfängern mehr Geld gegeben zur Ankurbelung des Konjunkturprogramms? Weil es eben Steuergelder sind, weil es Gelder sind, die andere mit Mühe erwirtschaftet haben.
Der Staat könnte ja sagen: Liebe Leute: ich schenke Euch Geld, was Ihr wollt – es fördert die Konjunktur. Aber so einfach ist die Rechnung nicht. Und das sollten uns auch solche Jubelartikel nicht vorenthalten.
Zudem: Was mich an diesen ganzen sinnlos gebundenen Geldern ärgert: Sie hätten alle sehr gut ausgegeben werden können, um die wahren Flüchtlinge in den Lagern zu unterstützen, damit sie nicht nach Europa fliehen müssen, sondern in der Nähe ihres Heimatlandes bleiben können. Man hätte die Gabe der Gelder ja an Bedingungen knüpfen können: Kauft deutsche Produkte, die man dann dort in den Geschäften deponiert, damit das wie ein Konjunkturprogramm wirkt.
Was das kostet, die Migranten abzuschieben! Diese Gelder würden deren Heimatländern viel bedeuten – die nun sinnlos ausgegeben werden. Diese Gelder wurden zurückgehalten – und nun jubelt man, weil man gezwungen ist, sie sinnlos auszugeben? Das ist kurios.
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Wir benötigen auf allen Ebenen Menschen mit Zivilcourage. Hier geht es um Menschen, die in der Lebensmittelindustrie arbeiten. Lebensmittelbetrug darf nicht sein: http://www.spiegel.de/gesundheit/ernaehrung/lebensmittelfaelschungen-fuer-verbraucher-kaum-erkennbar-a-1131794.html
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Es ist wichtig, dass eingefahrene Strukturen durchleuchtet werden – das betrifft auch die Entwicklungshilfe: http://www.achgut.com/artikel/entwicklungshilfe-leaks_ein_irrer_filz
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Das betrifft auch die Entwicklungshilfe. Denn auf vielen Gebieten hat man das Gefühl, dass Experten in den jeweiligen Ministerien und den angegliederten Bereichen darauf aus sind, sich und ihren Arbeitsplatz dadurch zu sichern, dass ständig Neues durch die Welt getrieben wird, ohne Sinn und Verstand. Die jeweiligen ausführenden Organe an der Basis werden ständig mit irgendwelchen Modernisierungen beschäftigt, die letztendlich für den Aktenordner sind – die dann nach ein paar Jahrzehnten beim Ausmisten weggeworfen werden.
Der Bürokratismus bläht sich selbst immer mehr auf. Aber das ist auch klar: Keiner will sagen, dass seine Arbeit im Grunde überflüssig ist, keiner will seine Existenzsicherung verlieren. Anderseits merkt jeder: Irgendwann geht das nicht weiter. Die überbeschäftigten Menschen an der Basis sind erschöpft und werden rebellieren, weil sie von den unterbeschäftigten Büromenschen ständig neue Aufträge bekommen. Und dann greift der Bürokratenschutz ein und wird die Rebellierenden sanktionieren. Und wieder geschieht nichts, das die Missstände abstellt. Es bedarf guter Vorgesetzter, die sehen, wo Arbeitsplätze gestrichen werden können – und die es dann auch tun. Aber bitte nicht wieder in den Sozialberufen und bei der Polizei…! Ich frage mich zum Beispiel: Kann die jetzige Lage nicht genutzt werden, um sinnvolle Maßnahmen einzuleiten? Man benötigt viele Mitarbeiter in der BAMF – kann man da nicht aus anderen Büros Menschen abziehen, die nur sich selbst beschäftigen – um es bissig zu sagen – und sie dort einsetzen? Beamte müssen flexibel sein – und somit wäre das doch möglich.
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Eine mutige Soldatin hat sadistische Handlungen in einer Kaserne aufgedeckt: http://www.focus.de/politik/deutschland/bundeswehr-skandal-interne-ermittler-enthuellen-sadistische-sex-rituale-bei-der-kampfretter-ausbildung_id_6556819.html
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Ich finde, es ist spannend zu beobachten: Am Anfang freute man sich riesig über Schulz. Und ich dachte schon, er wird nun hochgepuscht. Nun kommen endlich kritischere, fragendere Artikel. Wer ist eigentlich Schulz, kann er das, was er soll…? Zum Beispiel: http://www.focus.de/politik/deutschland/fietz-am-freitag/fietz-am-freitag-die-spd-leidet-an-sich-selbst-und-kann-deshalb-ihre-vorsitzenden-nicht-schaetzen_id_6555942.html
Nun bin ich gespannt – was geschieht, je näher die Wahlen rücken.
Wenn schon Gabriel kritisiert wurde, weil er impulsiv war – wie sehr wird es Schulz werden? Oder gar nicht, weil es gute Impulsive gibt und nicht gute Impulsive? Wer was ist, das entscheiden die Mega-Medien.
Ich habe den Begriff Mega-Medien kreiert, weil ich immer mehr beobachte, dass lokale Zeitungen anders zu beurteilen sind als überregionale Medien (Tagesschau, Heute, Spiegel, Stern, FAZ, SZ…). Und für diese überregionalen Medien ist der Begriff Mega-Medien passend, weil sie mehr Auswirkungen haben als die Lokalzeitungen – zumindest gefühlt.
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Bill Clinton darf das sagen – Trump darf es nicht sagen:
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Die Verantwortlich für die Gedenkstätte Buchenwald haben Höcke wegen seiner Rede von einer Gedenkveranstaltung ausgeschlossen: http://www.thueringen24.de/weimar/article209415085/Hoecke-muss-Buchenwald-verlassen-Gedenkstaette-verweigert-Zutritt.html
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Gorbatschow fordert von Trump und Putin, sich auf eine Resolution gegen Krieg zu einigen: http://www.focus.de/politik/videos/wir-muessen-aus-dieser-situation-ausbrechen-ex-praesident-michail-gorbatschow-hat-eine-dringende-nachricht-an-putin-und-trump_id_6555186.html
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Auffällig ist, dass MegaMedien nicht erkennen wollen, dass das militärische Abenteurertum nicht von Russland ausgegangen ist, sondern von der Nato: http://www.focus.de/politik/experten/umland/westen-russland-beziehung-welche-konsequenzen-haette-eine-moegliche-washingtoner-akzeptanz-der-krimannexion-russlands-fuer-die-internationale-ordnung_id_6547182.html Aber wie in unserer Propaganda häufig zu erkennen: Was die einen machen ist gut – was die anderen machen ist schlecht. Was der Westen macht ist immer gut, was die Linkskliberalen machen, das ist immer gut…
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Obama und die Seinen haben viel verschlafen: http://www.focus.de/politik/videos/umstrittenes-gebiet-arktis-trumps-arktis-strategie-wird-die-usa-russland-aufholen_id_6551759.html Die Ölförderung in der Arktis muss nicht zu einer militärischen Eskalation führen – die Arktis ist groß. Man muss ja nicht gerade die Fühler in den Teil stecken, der dicht an Russland liegt bzw. die Russen müssen die Fühler nicht dicht an den Teil ausstrecken, der an Kanada und den USA liegt. Leider sagt der Bericht nicht, wo die Russen ihre Häfen usw. gebaut haben. Dann könnte man alles besser einordnen. Nun ja, vielleicht kommt jetzt doch bald die neue Eiszeit – dann ist die Arktis wieder verschlossen, die gelder waren vergeblich ausgegeben – und Obama hatte doch Recht.
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Ein möglicher Islamist wurde inhaftiert: http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2017-01/halle-fluechtling-haftbefehl-gefaehrder-terrorverdacht
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In Somalia hat eine Al-Schabab Miliz ein Friedenscamp angegriffen, in dem kenianische Soldaten arbeiten: http://www.spiegel.de/politik/ausland/terrorangriff-in-somalia-kenias-armee-und-schabab-melden-dutzende-opfer-a-1132094.html
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Im Gaza streiken Menschen gegen die unzumutbaren Zustände. Die Hamas geht gegen die Streikenden mit Folter vor, wie in einem HR-Info Beitrag gesagt wurde. Manche Palästinenser wollen dort die Hamas weghaben – und sind so mutig, trotz dieser Folterungen gegen diese Foltertruppe Hamas zu demonstrieren. Und was macht die EU? Statt nun diese Demonstranten zu unterstützen, beschuldigen sie Israel: http://www.audiatur-online.ch/2017/01/27/parlamentarische-versammlung-des-europarates-macht-israel-fuer-humanitaere-lage-in-gaza-verantwortlich/
Und was wird die UN machen? Ich hatte gefordert, dass man die Hamas absetzt – und die brutale ideologische Regierung durch neutrale Menschen ersetzt, um dieses geschundene Stück Erde wieder aufzubauen. Ich weiß, das ist naiv – aber man versuchte das ja auch mit Assad, von daher: Warum auch nicht mit der Hamas? Der Gaza ist zwar kleiner – aber militarisierter und ideologisierter, zudem hat diese Bande in der Regierung viele Fans in Europa, den USA – und in den islamischen Staaten.
Man sollte aber zumindest aufhören, diese Extremisten mit vielen Geldern zu unterstützen und an der Macht zu halten. Man sollte, wenn man schon zu feige ist, gegen die Hamas zu argumentieren, wenigstens die Demonstrierenden lobend erwähnen – aber über diese Demonstrationen habe ich bis auf HR-Info noch nirgendwo etwas gelesen. Will man sie verschweigen?
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Unsere mitteleuropäischen Regierungen sind einfach naiv: http://info-direkt.eu/2017/01/25/foerdert-oevp-naehe-zur-muslimbruderschaft/ Es muss genauestens hingeschaut werden, wer mit Steuergeldern unterstützt wird – sonst nähren wie die Nattern an unserem Busen.
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Interessant finde ich diesen Beitrag von Eylem Özdemir-Rinke: „Meine traurige Türkei“ http://www.zeit.de/kultur/2017-01/tuerkei-eu-recep-tayyip-erdogan-akp-praesidialsystem-10nach8 Interessant darum, weil dort gesagt wird, dass vielleicht eine Aussetzung des Handels mit der Türkei Erdogan zur Besinnung bringen würde. Vor ein paar Monaten?/Jahren? habe ich noch die Aussage kritisieren müssen: Wir müssen den Handel mit Erdogan und den Zutritt der Türkei zur EU forcieren, damit die Politik Erdogans besser wird. Wir können alle von Glück sagen, dass die damaligen Leute nicht zum Zuge kamen, die eine EU-Mitgliedschaft der Türkei so massiv forderten und förderten. Sie haben damals schon all diese negativen Vorzeichen nicht gesehen – nicht sehen wollen. Sie gab es. Erdogan hat seine Politik nicht geändert. Er hatte zwischendurch mal eine EU-freundlichere Phase – aber auch die Zeit vor dieser Phase muss beachtet werden. Das haben die Befürworter damals nicht erkannt.
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Türkei droht Griechenland mit der Aufkündigung des Flüchtlingspaktes; http://www.spiegel.de/politik/ausland/tuerkei-droht-griechenland-mit-aufkuendigung-von-fluechtlingsabkommen-a-1132120.html Ich dachte, der sei mit der EU geschlossen worden. Aber das ist den Drohern wahrscheinlich egal. Hauptsache, man kann irgendwie versuchen, die anderen zu erpressen.
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Aber die EU hat wieder ein spannenderes Thema als Türkei, Gaza, Flüchtlinge usw. usw. usw.: Buntstifte – Buntstiftverbot: http://www.focus.de/politik/ausland/eu-kommission-bruessel-kinder-duerfen-kuenftig-nicht-mehr-mit-bleihaltigen-buntstiften-malen_id_6556665.html Da sind die EUler wieder in ihrem Element. Da haben sie was zu sagen – und die Bevölkerung? Nun ja. Egal. (Grundsätzlich natürlich gut – aber immer diese Übertreibungen!)
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Der Begriff, der zunächst einmal darlegen sollte, was die Grundlage des christlichen Glaubens ist, das Fundament, wurde von christlichen Gegnern erfolgreich umgeprägt: Wer auf diesen Fundamenten beharrt, ist nicht positiv einzuordnen, sondern negativ. Warum? Er ist Hinterwäldler, er geht nicht mit der Zeit, ist unzeitgemäß, ist unmodern, kapiert nicht, dass die Erde keine Scheibe mehr ist, dass das Christentum nur eine Religion unter anderen ist, usw. usw. usw. Eminent christliches Gedankengut und Verhalten wird als fundamentalistisch bezeichnet. Das heißt: Alle frühen Christen würden Fundamentalisten im negativen Sinn sein. Ebenso die Christen, die um ihres Glaubens Willen heute ihr Leben lassen – alles Fundamentalisten, nicht fähig, sich den modernen Zeiten anzupassen.
Das finde ich interessant: Er ist ein Begriff geworden, der die scharfe Auseinandersetzung innerhalb der Christen zeigt und auch sichtbar werden lässt, dass die Fundamentalisten nicht mehr nur auf biblische Grundlagen beharren, sondern dass die modernen christlichen Fundamentalisten alles tun, um ihren Brüdern und Schwestern zu verdeutlichen, dass sie nichts taugen, wenn sie sich auf die Bibel berufen.
Und so schlagen sich Christen dann gegenseitig: Die einen sagen Kind des Fundamentalismus, die anderen sagen: Kind der Hölle.
Wer sich als Christ mit dem Thema beschäftigt, sollte es nicht dazu verwenden, anderen Christen ans Bein zu pinkeln, sondern jeglichen Fundamentalismus in unserer Gesellschaft in den Blick zu bekommen. Und Fundamentalismus negativ bedeutet für mich heute, wie in den letzten Tagen schon gesagt:
Menschen reden nicht mehr miteinander, sie respektieren nicht, dass andere andere Meinungen haben können, sie erniedrigen die Meinung anderer und es gibt Bestrebungen, sie zum Schweigen zu bringen. Und das nicht mit Argumenten, sondern indem man ihnen Raum nimmt: Auftreten in der Öffentlichkeit verhindert (Diskussionen, Bücher), Totschlagbegriffe verwendet, um sie lächerlich zu machen, sie öffentlich demütigt, ohne, dass sie sich wehren können, einzelne Aussagen verallgemeinern, sie verantwortlich dafür machen, dass Christen verfolgt werden, dass der christliche Glaube “verwässert” wird…
Wir Christen haben miteinander zu leben – nicht gegeneinander. Wir müssen einen Interpretationsfreiraum lassen – und für unsere Meinung werben. Die gute und richtige wird sich auf lange Sicht gesehen durchsetzen. Wir müssen auch in dieser Hinsicht die Bitte des Vater Unsers ernst nehmen:
Vergib uns unsere Schuld – wie auch wir vergeben denen, die an uns schuldig geworden sind.
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Emma wird 40 Jahre alt – Alice Schwarzer sagt noch immer ihre Meinung: https://www.berlinjournal.biz/alice-schwarzer-islambild-angela-merkel/
Die Feministin Alice Schwarzer hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ein falsches und verharmlosendes Islambild vorgeworfen. Viele Migranten kämen aus Gesellschaften, in denen Frauen rechtlos seien. „Kanzlerin Merkel hat die politische Dimension des politisierten Islam nicht begriffen“, sagte Schwarzer im Interview mit der Neuen Osnabrücker Zeitung. Die Bundeskanzlerin verwechsle ihn mit dem Islam als Religion.
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Eine Journalistin aus Afghanistan berichtet über ihre Arbeit – auch im Vergleich zu Deutschland: http://www.spiegel.de/lebenundlernen/job/afghanische-journalistin-in-deutschland-ploetzlich-ohne-gefahr-a-1126309.html
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Der Artikel https://www.berlinjournal.biz/martin-schulz-spd-arbeiterpartei/ ist ganz schön bissig:
Zwar hatte Martin Schulz noch nie ein Regierungsamt inne. Er verfügt aber über reichhaltige Erfahrungen als Bürgermeister seiner Heimatstadt Würselen in Nordrhein-Westfalen und als Chef der Sozialistischen Fraktion im EU-Parlament.
Und der folgende Satz:
Zwar hat weder ein rot-rot-grünes Bündnis noch eine Ampel-Koalition mit FDP und Grünen in aktuellen Umfragen eine Mehrheit. Und auch in einer Großen Koalition mit den Unionsparteien wäre die SPD derzeit der kleinere Partner. Doch Martin Schulz hat einen Plan: „Wenn wir Sozis den Menschen zeigen, dass wir an sie denken, dann gewinnen wir die Wahl.“
Ich denke, man darf Schulz nicht unterschätzen – er hat eine ziemlich aggressive Rhetorik. Zumindest: Er kann das.
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