Die Bibel ist ein Phänomen: Zahlen dazu: https://www.pro-medienmagazin.de/kultur/buecher/2017/02/08/die-bibel-als-bestseller-und-andere-rekorde/
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Weltwahrnehmung – ein Lernprozess: Kritik hat das Ziel, Missstände zu verbessern
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Vegetarier leben länger – nicht, weil sie kein Fleisch essen: Sie haben insgesamt einen gesünderen Lebensstil: http://www.focus.de/gesundheit/videos/ueberraschende-erkenntnis-studie-zeigt-vegetarier-leben-laenger-aber-nicht-weil-sie-auf-fleisch-verzichten_id_6603989.html
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Das kann doch nur ein Scherz sein – oder? Weil eine Veganerin gegen das Glockenspiel mit der Melodie Fuchs du hast die Gans gestohlen… ist, wurde es zeitweise (?) aus dem Repertoire genommen? Witzig finde ich auch die Aussage, sie hat sich als Veganerin über das Lied geärgert – aber es wurde nicht aus ideologischen Gründen herausgenommen http://www.focus.de/regional/hessen/limburg-an-der-lahn-nach-protest-von-veganerin-buergermeister-stellt-glockenspiel-lied-ein_id_6617322.html
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Ich versuche zu verstehen, warum die Proteste gegen die Protest-Kunst in Dresden so heftig sind. Vermutlich sind es mal wieder nur Einzelne (nur 100!), die so tun, als seien sie viele – und das, indem man möglichst radikal und rigide auftritt. Aber was bezwecken sie damit – wenn es sich denn nicht einfach nur um emotional Empörte handelt, sondern um eine Gruppenveranstaltung? http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/dirk-hilbert-verteidigt-mahnmahl-zur-bombardierung-von-dresden-14864118.html Aufmerksamkeit zu erheischen, vermute ich. Man kann ja dagegen sein, dass das Erinnern an die Opfer von Dresden mit dem Schlachtfeld Syrien verbunden wird. Aber das kann man ja auch leise tun und muss es nicht als Kampfansage gegen Andersdenkende nutzen, die meinen, sie müssten Dresden und Syrien miteinander verknüpfen, weil es in Syrien derzeit so schlimm zugeht.
Das ist heute das Hauptmerkmal so mancher, die sich ideologisch an gesellschaftspolitischen „Diskussionen“ beteiligen. Und je rigider sie vorgehen, desto gewisser sind sie sich der Abwehrhaltung anderer Aktivisten. Und so schaukeln sie sich gegenseitig hoch, die Extremisten. Wenigen gibt man medial viel Raum – möglicherweise dazu noch aufbauschend. Schreckt man damit vor diesen Ideologen ab – oder verschafft man ihnen dadurch erst recht Publicity?
Wie kann sich eine Gesellschaft davor schützen, dass sich Ideologen von rechts und links gegenseitig aufschaukeln? Ich denke, das wird die große Diskussion der Zukunft sein. Denn Verschweigen hilft ja nichts. Die Menschen der Mitte geraten immer mehr zwischen die Mühlsteine der linken und rechten Extremisten.
Über Parteigrenzen hinweg muss man sich gegenseitig vor solchen Ideologen schützen. Wir haben das Phänomen, dass die Extremisten sich gegenseitig unterstützen, schützen, sich die Bälle zuwerfen. Aber die Menschen der Mitte sind bald wie die Gnu-Herden: Sie tun sie nichts, um Gefährdeten zu helfen, sondern schauen nur blöde zu, wie Einzelne gerissen werden. Die Mitte-Menschen müssen einander Partei übergreifend schützen – damit die Demokratie nicht in die Fänge der Extremisten gerät.
Die augenblickliche Situation unserer Gesellschaft lässt mich ziemlich ratlos zurück – eben weil ich sehe, dass Extremisten sich gegenseitig hochschaukeln – und Mitte-Menschen in ihren Sog hineinziehen.
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Noch eine Anmerkung: Auch wenn die Busse in Syrien von einer IslamistenGruppe aufgestellt worden sein sollten, um wen oder was auch immer zu schützen – und wenn sie hier keine Parteinahme für Islamisten sein sollen, sondern die Inspiration für ein eindrucksvolles Kunstwerk, das an Opfer, die geschützt werden sollten, erinnern soll, dann sollte man das tolerieren. Der Zeitpunkt mag unklug sein, weil er den Ernst der Erinnerung an die Opfer Dresdens nimmt – aber kann es nicht auch sein, dass es den Blick auf die Opfer wieder deutlicher ins Bewusstsein ruft? Dass auf diese Weise die ritualisierte Erinnerung aufgewertet wird? Muss man das als Verdrängung der eigenen Geschichte sehen?
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Zahlen zur Kriminalität werden vorgelegt: https://www.welt.de/regionales/hamburg/article161906621/Neun-Prozent-der-Tatverdaechtigen-sind-Fluechtlinge.html
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Merkel plant eine massive Rückführung von Asylbewerbern: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/angela-merkel-will-zahl-der-abschiebungen-mit-16-punkte-plan-erhoehen-a-1133615.html
Ich bezweifle, dass das so durchgesetzt werden kann – aber es ist wahrscheinlich eine Verhandlungsbasis.
Mein Problem, das ich im Zusammenhang der Rückführung von abgelehnten Asylbewerbern habe: Man sollte unbedingt berücksichtigen, dass nicht Menschen abgeschoben werden, die integriert sind bzw. diejenigen, die deutlich erkennen lassen, dass sie den Willen zur Integration haben, indem sie die Sprache erlernt haben, Bereitschaft zeigen, sich um einen Job zu kümmern, sich mit einheimischen Gruppen (Sport, Kirche…) arrangieren… Was ich bislang erlebt habe, ist eben das, dass es Zugereiste gibt, die sich wirklich hineinstürzen und froh sind, hier zu sein, die schauen, wie man sich hier verhält und sich entsprechend verhalten wollen – und eben andere, die sich um gar nichts bemühen und alles mehr oder weniger lustlos und fordernd über sich ergehen lassen. Die Erstgenannten sollten unbedingt eine Chance bekommen. Auch wenn meine folgende Aussage wahrscheinlich bissige Reaktionen zur Folge haben wird: Zugereiste, die bereit sind, sich zu integrieren, können wirklich eine Bereicherung für unser Land sein. Von daher sollte das Bamf mit den Menschen vor Ort zusammenarbeiten, um solche erkennen zu können. Ein stures Vorgehen nach Papieren und Formularen sollte unbedingt vermieden werden.
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(Nachtrag: Am 8.2. war der Gebetstag gegen Menschenhandel: https://www.domradio.de/themen/soziales/2017-02-08/schwester-ackermann-zum-gebetstag-gegen-menschenhandel )
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Das wäre wirklich nicht hilfreich, was sich der Herr Mengozzi vorstellt: http://www.focus.de/politik/ausland/kampf-gegen-schleuser-eu-anwalt-will-humanitaere-visa-fuer-fluechtlinge-dann-explodiert-eine-bombe_id_6615027.html
Es wäre wunderschön, wenn das klappen würde. Aber das klappt nicht. Eher würde die EU auseinander fallen, als dass an dieser Stelle alle Länder mitmachen würden. Der EuGH würde seine Autorität einbüßen. Selbst das, was wir wieder zu hören bekommen, könnte wie ein Spaltpilz wirken: Die EU-Länder, die keine Flüchtlinge aufnehmen, müssen zu solidarischem Handeln gezwungen werden, so heißt es. Auch das wäre sehr gut – nur das ist unrealistisch. Vollkommen unrealistisch. Realistischer wäre es, was ich gestern sarkastisch angeführt habe, gleich alle Flüchtlinge nach Deutschland zu schleusen. Diese Zeit, andere zu zwingen, ist vorbei – die Menschen sind aufgewacht.
Le Pen (Frankreich), Wilders (Niederlande), AfD (Deutschland), Fünf Sterne/Grillo (Italien), Fortschrittspartei (Norwegen), Orban (Ungarn), Szydlo (Polen), Strache (Österreich), Schwedendemokraten, Dänische Volkspartei – das sind ja nicht irgendwelche kleinen Länder in Europa, das sind Länder mit Gewicht – und diese Länder sollen vollends gespalten werden?
Die Zeit, dass man die Träume von einer schönen Welt dadurch realisiert, dass man allen Menschen die Möglichkeit gibt, in unseren weitgehend funktionierenden Ländern Zuflucht finden zu lassen, sind vorbei. Wir sollten Strategien finden, den Menschen vor Ort zu helfen. Die Regierungen müssen eine kluge Flüchtlingspolitik betreiben. Eine Spaltung Europas kann nur extremistischen Kräften in die Hände spielen. Ein zerkleinertes Europa wäre gefundenes Fressen für alle möglichen, die nur darauf warten, dass sich Europa zerfleischt. Das Schlimme ist, dass viele, die human denken, an dieser Selbstzerfleischung Europas teilhaben, weil sie politisch unfähig sind, Kompromisse zu schließen, die die Realität abbilden. In ihrer humanen Dickköpfigkeit wollen sie mit dem Kopf durch die Wand. Das ist gefährlich. Äußerst gefährlich. Es wäre schön, wenn ich mich irren würde.
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Hat Putin wirklich Angst vor der Opposition? http://www.spiegel.de/politik/ausland/alexej-nawalny-neues-urteil-gegen-kritiker-von-wladimir-putin-a-1133739.html Hat er eine solche Angst nötig? Wenn die Opposition die Macht hätte, ihn vom Thron zu stoßen, es aber nur juristisch verhindert wird, bedeutet das, dass es im Land mächtig rumort. Und das wiederum bedeutet, dass Russland auf längere Sicht unberechenbar ist. Da ich aber Putins Thron für verhältnismäßig sicher halte, hat er die Unterdrückung der Opposition nicht nötig. Oder gibt es in Russland Seilschaften, die eine freie Meinungsäußerung verhindern, weil sie meinen, damit Putin gefallen zu wollen? Seilschaften in den Sicherheitskräften, in der Justiz, in Medien… Was ich gehört habe: Russland ist Russland. Russland hat nie eine freie Gesellschaft erlebt – nicht unter den Zaren, nicht unter den kommunistischen Zaren, und nach der kurzen Zeit der relativen Freiheit unter Gorbatschow/Jelzin kann es auch keine demokratischen Fäden spinnen, weil das Volk dazu einfach nicht in der Lage ist. Ich denke, Putin ist so stark, dass, wenn er und die Seinen wollten, dass ein langsamer und geordneter Übergang in die Demokratie möglich wäre. Und da wäre ein solcher Oppositionsführer sicher geeignet, ihn wie die anderen (Rechts: Schirinowski; liberal: Jawlinski) auf den Weg in eine russische Demokratie einzubinden, statt sie zu bekämpfen.
Eine Frage zu Nawalny habe ich freilich: Er gilt als nationalistischer Politiker, der erst 2016 seine Kandidatur angemeldet hat (oder habe ich etwas nicht mehr richtig in Erinnerung?). Wird er im Westen nur aufgebauscht? Er ist wohl nicht als Politiker ein Dorn im Auge bestimmter Kreise, sondern weil er gegen Korruption ankämpft. Und als solcher muss er natürlich medial vom Westen aus so gut es geht geschützt werden – wenn dem so ist.
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Ayaan Hirsi Ali fordert, nicht nur einreisende Islamisten zu stoppen, sondern schon innerhalb der Grenzen der USA die islamistische Ideologie zu bekämpfen: http://www.focus.de/politik/videos/islamistischer-terror-trumps-einreisestopp-geht-islamkritikerin-ayaan-hirsi-ali-nicht-weit-genug_id_6615582.html
Die Islamkritikerin plädiert für Anhörungen im Kongress, um das wahre Ausmaß der Bedrohung festzustellen. „Solange wir nicht erkennen, dass diese Ideologie schon in unserer Mitte angekommen ist, so lange werden wir all unsere Energie in hitzigen Debatten über Dekrete verschwenden“, sagt Ayaan Hirsi Ali. „Was wir dagegen brauchen, ist kühle umfassende Gesetzgebung.“
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Ist es Taktik, dass Trump riskiert, vor Gericht zu verlieren, damit er denen, die ihn wählten, zeigen kann, dass sein Kampf gegen das politische Establishment hart ist und mit der Unterstützung seiner Wähler massiv weitergeführt werden muss? Ist Trump so ein Taktiker? Sind Menschen im Hintergrund solche Taktiker, dass sie Scheitern einkalkulieren, um daraus Kapital zu schlagen? http://www.focus.de/politik/experten/jaeger/kalkuliertes-scheitern-gericht-kassiert-einreisestopp-trump-hat-trotzdem-gewonnen_id_6612746.html
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Der PresseRat prüft das SiegelCover: Verletzung des Pressekodex? https://www.pro-medienmagazin.de/medien/journalismus/2017/02/08/presserat-prueft-spiegel-cover/ Wie ich die Presselandschaft im Augenblick so sehe, muss der Spiegel keine Mahnung befürchten. Journalisten werden durch die politischen Propagandisten unter ihnen leider mit runter gezogen.
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Das beobachte ich auch http://cicero.de/berliner-republik/politik-und-medien-die-angst-vor-der-schlagzeile :
Tabea Rößner war früher Journalistin und sitzt heute für die Grünen im Bundestag. Immer öfter beobachtet sie, wie Aussagen von Politikern für eine knackige Überschrift verkürzt und verfälscht werden. Das schade sowohl den Medien als auch der Debatte
Und: Sehr gut! – der Beitrag sollte unbedingt ganz gelesen werden!
Von den derzeitigen Mechanismen in den Medien profitieren vor allem diejenigen, die schnell dem Affen Zucker geben und sich nicht um die Wahrheit und die Folgen kümmern: die Populisten mit der schnellen These, der krassen Forderung oder dem provokanten Tweet. Populisten von links und rechts nutzen die Macht der Provokation, um sich im Gespräch zu halten. Auf der Strecke bleibt die fundierte, unaufgeregte Sachpolitik, denn eine differenzierte Meinung ist wenig schlagzeilentauglich. Wenn aber nur noch die Meister der steilen These das Tagesgeschäft beherrschen, schürt das ein Klima von Zank und Zorn in diesem Land. Und daran kann eigentlich niemandem gelegen sein.
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Gott ist zumindest einmal da, wo er als Gott erfahren wird.
Paulus spricht von Christen als Ort, in dem Gott in seinem Geist gegenwärtig ist. Jesus Christus, so hat die frühe Gemeinde erfahren, ist an dem Ort gegenwärtig, an dem Menschen im Namen Jesu zusammen sind.
Wo ist Gott in der Welt?
Diese Frage interessiert letztlich niemanden wirklich, denn die Gottesabwesenheit wird durch den Menschen in seiner “Seele” erfahren. Diese Gottesabwesenheit macht ihn traurig, schwermütig, irritiert. Nicht, ob er irgendwo jenseits des Sternenzeltes wohnt oder nicht wohnt, in der Unendlichkeit des Raumes, hinter dem Raum des Universums, im religiösen Himmel…
Wo ist Gott in der Welt? Für Glaubende überall.
Die Tonwellen, die als Musik im Radio zu hören sind, sind überall. Magnetismus, Elektrizität, Gravitation; Quantenverschränkung… – sind überall.
Wer nach dem Wo ist Gott fragt, fragt nach dem Wer ist Gott. Um nicht missverstanden zu werden: Gott ist nicht nur eine oder viele Energien. Er ist das wollende, das ansprechbare liebende DU. Und er ist mehr. Er ist Gott.
Wo ist dieses wollende, ansprechbare, liebende DU – Gott?
Hier, im Klang des Wortes. Auch hier.
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Manchen Menschen muss man heute wieder die einfachsten Dinge buchstabieren:
Wenn man sagt: Der Mensch unterscheidet sich in vielem vom Tier – dann heißt das nicht, dass man Tiere verachtet.
Wenn man sagt: Meine Religion unterscheidet sich in vielem von Deiner – dann heißt das nicht, dass man die des anderen verachtet.
Wenn man sagt: Meine politische Einstellung unterscheidet sich in vielem von Deiner – dann heißt das nicht, dass ich Dich fertig machen will.
Wenn man sagt: Mann und Frau unterscheiden sich – dann heißt das nicht, dass damit Ungerechtigkeit verbunden sein darf.
Wenn man sagt: Die Erde unterscheidet sich in vielem von anderen Planeten – dann heißt das nicht, dass man andere Planeten missachtet.
Das alles heißt nur: Ich freue mich an dem, was ich habe, was mich ausmacht – dass ich bin. Das alles heißt aber auch: Wenn andere Dir gegenüber Unrecht tun, dann stehe ich trotz Differenzen auf Deiner Seite.
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Wenn ein Krankenhaus Abtreibungen durchführt, spricht das für eine höhere Qualität des Krankenhauses? Kann ein Krankenhaus zu Abtreibungen gezwungen werden? Nein. Wo finden wir also Gesetzesbruch? http://www.spiegel.de/gesundheit/schwangerschaft/dannenberg-chefarzt-lehnt-abtreibungen-aus-religioesen-gruenden-ab-a-1133494.html Dass ProFamilia wettert, ist klar. Aber dass eine SPD Gesundheitsministerin droht – gegen das Gesetz! – dann sollte man mal nachhaken. Was Rückschritt ist, das bestimmen heutzutage diejenigen, die auch sagen, was Fortschritt ist und von anderen verlangen, ihre Sicht von Fortschritt zu teilen. Von daher: Ideologisch bedingt.
Die Konzernleitung rudert zurück – und sucht einen Kompromiss: http://www.spiegel.de/gesundheit/schwangerschaft/dannenberg-capio-konzern-widerruft-chefarzt-anordnung-zu-abtreibungen-a-1133581.html Sie sieht wahrscheinlich ihren guten Ruf gefährdet. Die Gefährdung des guten Rufes ist damit verbunden, dass man keine Ungeborenen abtreibt. In was für einer die Ungeborenen verachtenden Welt leben wir!
Ab wann beginnt der Mensch? Ab der Verschmelzung von Samen- und Eizelle. Diese Diskussion wird immer geführt werden müssen – so lange es Christen gibt. Und sie wird auch geführt werden, so lange Eltern sich freuen: Wir bekommen ein Baby! – sobald sie von diesem glücklichen Ereignis erfahren. Denn dass das Ungeborene ein Baby, ein Menschenkind ist, ist nicht abhängig davon, ob man es will oder nicht.
(Nachtrag: 9.2.2017: Gilt das Gesetz noch? http://www.idea.de/menschenrechte/detail/streit-um-abtreibung-christlicher-chefarzt-wird-die-klinik-verlassen-99850.html – und ebenso der Klinikleiter muss Konsequenzen tragen. Und: https://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/gesellschaft/2017/02/09/allianz-abtreibung-darf-kein-normalfall-werden/ :
Die Debatte um die Vorgänge in der Elbe-Jeetzel-Klinik in Dannenberg müssten die „längst überfällige Überprüfung einläuten, die das Bundesverfassungsgericht in seinem berühmten Urteil vom Mai 1993″ gefordert habe. In der damaligen Entscheidung hatte das Bundesverfassungsgericht festgestellt, dass der Schwangerschaftsabbruch für die ganze Dauer der Schwangerschaft grundsätzlich als Unrecht angesehen werden muss. Nach der sogenannte Fristenregelung bleibt innerhalb der ersten zwölf Wochen ein Abbruch einer Schwangerschaft nach Teilnahme an einem Beratungsgespräch rechtswidrig, aber straflos. Nach Ansicht der Unterzeichner „ist entgegen der Rechtslage die Abtreibungsmentalität so fest in unserem Volk verankert, dass jedes Nein dagegen zu einer öffentlichen Entrüstung führt“.
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