Martin Luther King

Am 4. April 1968 wurde Martin Luther King erschossen: http://www.deutschlandfunk.de/todestag-von-martin-luther-king-seine-botschaft-ist.1773.de.html

Am 25.8.2013 schrieb ich:

Jahrestag der großen Rede des Pastors Martin Luther King: Ich habe einen Traum. In den Tagesthemen habe ich einen Ausschnitt gehört: Nicht mehr aufgrund seiner Hautfarbe, sondern aufgrund seines Charakters soll der Mensch beurteilt werden. Heute würde mancher das als diskriminierend ansehen, wenn der gute Charakter in den Vordergrund gestellt wird, denn es diskriminiert Menschen mit schlechtem Charakter. Heute würden manche es als diskriminierend ansehen, wenn ein Mensch mit einer bestimmten Hautfarbe mit schlechtem Charakter als einer bezeichnet würde, der einen schlechten Charakter hat. Ob sich Martin Luther King vorgestellt haben könnte, dass sein Traum dermaßen durcheinandergewirbelt wird? Es gibt Menschen jeglicher Hautfarbe mit schlechtem Charakter und mit gutem Charakter und natürlich solchen, bei denen der Charakter wechselt wie bei einem Chamäleon die Farbe. Aber manche Menschen wollen das gar nicht hören – und schreien gleich: Rassismus! Wie dem auch sei: Als Jugendlicher habe ich das Buch von Coretta Scott King über ihren Mann verschlungen. Es hat mich auch stark geprägt. … Martin Luther King ist mit Mahatma Gandhi einer der ganz Großen des letzten Jahrhunderts.

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Evolution life? + Irrtum in der Wissenschaft + Konservative Studenten

Mit Evolution ist Anpassung verbunden. Das erkennt man doch überall, nicht nur bei dem neu entdeckten Fisch. Aber die harte Evolution, dass sich durch Mutationen neue Spezies bilden – das kann man doch an diesem Fisch-Beispiel auch nicht erkennen – zumindest wird das nicht gesagt: http://www.tagesschau.de/inland/hoehlenfisch-105.html

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Der Mensch kann irren – auch wenn er noch so logisch denkt…: http://www.3sat.de/page/?source=/scobel/191658/index.html

Das bedeutet für mich auch immer: Wie gehen wir miteinander um, wenn wir das wissen? Wie gehen wir mit uns selbst um? Nachsichtiger?

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„Warum die besten Studenten konservativ sind“: http://www.zeit.de/campus/2017-04/universitaet-konservativsein-studenten-jung-konservativ

Und nachdem die Veranstaltung (sc. durch Linke) gesprengt wurde, rufen die Rechten: Einschränkung der Meinungsfreiheit! Ihr habt wohl Angst vor unseren Argumenten! So liefert man der Gegenseite nur argumentative Munition. Deshalb ist der konservative Student kein Aktivist, er beherrscht den öffentlichen Raum nicht mit Geschrei, sondern Gesprächen. Er findet den Herrn von der AfD nicht super, aber er will ihn lieber mit Argumenten bekämpfen als mit Transparent und Böllern.

Das Folgende steht nicht im Text – gibt aber das Leben wieder: Und was sagen dann bestimmte Linke zu diesem konservativen Studenten, Linke die nicht argumentieren können? Der Konservative verharmlose die AfD. Für diese Linken gibt es nur „entweder-oder“: Entweder einer macht Geschrei und Remmidemmi gegen die AfD oder er ist für die AfD. Und was macht dann der konservative Student? Er lacht sich eins ins Fäustchen und denkt sich: Lern erst mal sachlich und differenziert zu argumentieren, linker Bursche! Und was sagt dann der linke Bursche? Bist wohl Nazi, Antisemit, Frauenfeind, Fremdenfeind, Schwulenhasser! Genossen, bekämpft ihn! Es gibt aber auch denkende Genossen. Und was machen die? Sie finden den schwarz-weiß-malenden Genossen sonderbar – unterstützen ihn aber? Kann man jeden gebrauchen im ideologischen Kampf?

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Antisemitismus und Islam + Probleme unter den Teppich kehren

Über Antisemitismus und Islam: http://cicero.de/berliner-republik/antisemitismus-und-homophobie-terror-im-kleinen Terrorangriffe übertönen unspektakuläre Angriffe auf die Zivilgesellschaft.

Zu dem Tema auch eine Umfrage unter Jugendlichen: https://causa.tagesspiegel.de/gesellschaft/antisemitismus-unter-muslimen/muslimische-jugendliche-haben-haeufiger-antisemitische-einstellungen-als-deutschsstaemmige.html

Um noch einmal den Vorstoß aus der CDU aufzugreifen: Der Islam muss diskutiert werden. Aber das wird wohl alles wieder schnell unter dem Teppich verschwinden. Irgendwann hebt der Teppich ab.

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Manager-Gehälter + Regierung und politischer Meinungskampf + Steinmeier und Soros-Uni + Sozialbetrug

ManagerGehälter: http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/gehaelter-deutsche-vorstandschefs-verdienen-bis-zu-190-mal-so-viel-wie-angestellte-a-1141729.html

Dazu schrieb ich 2013 – also vor Schulz:

Managergehälter: Auch wenn ein gewisser Jubel ausbricht und die Entscheidung der Schweizer so ausgegangen ist, dass Managergehälter nicht gedeckelt werden sollen, so geht es doch weiterhin um die Frage der Gerechtigkeit, des Maßes. Es ist keine Neiddebatte – die lehne ich ab. Aber dennoch: Es gibt eine Maßlosigkeit, die auch eine Gesellschaft wie die unsre ablehnen sollte. Nicht, weil man neidisch ist – sondern weil es um ein klein bisschen Gerechtigkeit geht. Dass jede Kritik an zu hohen Gehältern als Neiddebatte bezeichnet wird, ist als Totschlagargument anzusehen, man kapselt sich damit gegen eine notwendige Diskussion ab. In einer Gesellschaft, in der alles diskutiert wird, darf auch ein solches Thema nicht zum Tabu erklärt werden. Vor allem, weil es Manager selbst auch nicht machen – zumindest nicht die, die verantwortlich denken und über ihr Geldsäckel hinaus blicken… Es wäre gut, wenn die Firmen selbst aus ihrer Verantwortung für das Gemeinwohl hier Antworten suchen und eine einheitliche Regelung finden würden. Ich denke nicht, dass man den Bock zum Gärtner macht, weil ich davon ausgehe – wie auch bei den Banken im Allgemeinen -, dass doch verantwortliches Denken noch für die meisten kein fremdes Verhalten ist.

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Dürfen Minister ihr Ministerium für politischen Meinungskampf gegen andere Parteien nutzen? Wanka zu AfD und das Bundesverfassungsgericht: http://www.focus.de/politik/deutschland/rote-karte-sollte-der-afd-gezeigt-werden-bildungsministerin-wanka-muss-wegen-afd-schelte-vors-verfassungsgericht_id_6891560.html

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Steinmeier sollte seine Hände nicht für die Soros-Uni ins Feuer legen – er wird sie sich massiv verbrennen. Nur weil die ungarische Regierung gegen diese Soros-Universität ist, muss man nicht dafür sein: http://www.tagesschau.de/ausland/ungarn-uni-ceu-101.html Soros, der seine Milliarden auf unrechte Weise gemacht hat, geistert schon seit 2011 durch meinen Blog.

Ob der Ungarn-Uni-Chef bei der amerikanischen Regierung einen Fürsprecher finden wird? Soros ist auch ein erbitterter Gegner von Trump – denn er hat seine Zöglingin Clinton nicht durchboxen können. Der amerikanische Wähler war so gemein, nicht nach der SorosPfeife zu tanzen. Und Orban tanzt auch nicht nach der SorosPfeife. Das wird ihm weitere heftige Gegner einbringen.

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Österreich hat nicht nur – wie gestern im Blog genannt – mit gefälschten Führerscheinen zu tun, sondern auch mit einem massiven Sozialbetrug: http://www.krone.at/oesterreich/gewaltiger-sozialbetrug-600000-e-cards-weg-nur-wenige-geprueft-story-562709 Zur E-Card: https://de.wikipedia.org/wiki/E-card_(Chipkarte)

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Afrikas reiche Länder + Ghanas Reichtum

Afrikas reiche Länder? Nigeria? http://www.tagesschau.de/ausland/hungerkrise-101.html Ist Nigeria reich? Es gibt reiche Menschen in Nigeria usw. – und viele von ihnen sind reich, weil sie sich nicht um andere scheren, soweit ich es mitbekommen habe. Aber wenn Nigeria als Land reich wäre, dann sähe es anders aus in dem Land. Nicht nur im Norden. Aber gut, dass Afrikaner sehen, man muss solidarischer sein. Rein theoretisch solidarischer sein.

Wie der Beitrag sagt, gibt es Probleme, vor denen Hilfsorganisationen stehen: Korruption. Gespendeter Reissack liegt auf dem Markt und wird zum Verkauf angeboten…

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Ghana dürfte also zu den aufstrebenden Ländern zählen, die kritisiert werden, weil sie nicht genug gegen die Dürre tun. Aber wenn man ein wenig hinter die glänzende Kulisse blickt, sieht es schon ganz anders aus. Diese Länder benötigen selbst dringend das Geld – einerseits. Andererseits:

Volker Seitz über Ghana mit seinen 110 Ministern: http://www.achgut.com/artikel/braucht_ghana_110_minister

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Nichts desto trotz: https://www.aktion-deutschland-hilft.de/

Ein Spruch, den ich als Jugendlicher gelesen habe:

Man kann nicht allen helfen, sagt der Engherzige – und hilft keinem.

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Abendlied: Abendrot-wie schön ist deine Welt

Ein Teil des Textes:

O wie schön ist deine Welt,
Vater, wenn sie golden strahlet!
Wenn dein Glanz herniederfällt
Und den Staub mit Schimmer malet,
Wenn das Rot, das in der Wolke blinkt,
In mein stilles Fenster sinkt!
Könnt ich klagen, könnt ich zagen?
Irre sein an dir und mir?
Nein, ich will im Busen tragen
Deinen Himmel schon allhier.
Und dies Herz, eh‘ es zusammenbricht,
|: Trinkt noch Glut und schlürft noch Licht.

http://www.musicanet.org/robokopp/Lieder/abendrot.html

Gottes Licht

Wir können nicht das Licht sein.

Wir haben Fehler, wir haben Ängste und Sorgen,

wir wissen nicht was gut ist – und was gut ist, kann falsch sein.

Wir sind gebrechlich, anfällig, nicht so, wie wir sein wollen.

Auch wenn wir noch so schön, so klug, so gut, so gesund und mutig sind:

Wir können nicht das Licht sein.

Was wir können:

Wie wir sind, gebrochen Gottes Licht reflektieren.

EU + Kultur Europas

Diese Sicht, die hier vertreten wird, ist nicht meine: http://bazonline.ch/ausland/europa/die-eu-ist-am-scheideweg/story/22603554

Ich denke, man muss einen Mittelweg finden zwischen Zentralismus und Regionalismus. Das, was wir nach dem Brexit immer wieder hören: mehr Zentralismus! Und das ist nicht gut. Zentralismus führt dazu, dass die Staaten abspringen (siehe Großbritannien), weil den Staaten Dinge aufgezwungen werden, die der Bevölkerung – und die demokratisch gewählten Regierungen rechne ich zum „Willen“ der Bevölkerung – übel aufstoßen.

Den Kampf gegen demokratisch gewählte Regierungen, wenn sie den Brüsseler Zentralisten nicht passen, können wir zurzeit ja an Ungarn und Polen erkennen. Das ist der falsche Weg.

Wir kommen an der EU nicht mehr vorbei. Das ist aus meiner Sicht nicht resignativ gesagt, sondern es ist gut, dass dem so ist. Aber die jetzige Politikergeneration, die an der Macht ist, muss aufpassen, dass sie aufgrund ihrer Sehnsucht nach Zentralismus nicht alles zerstört. Dann bedeutet EU nicht Chance, Frieden, Kraft – sondern Chaos, Frust, Krise für Europa. (Das Kursive gibt Worte eines Werbeblättchens für die EU wieder, das von der Bundesregierung herausgegeben wurde.

Der erste Satz dieses Werbeblättchens ist ideologische Propaganda – das muss jeder zugeben, auch ein EU Bejubler:

Europa wird 60…

Europa wird 60? Europa? Die EU wird 60!

Europa – seit dem 5. Jahrhundert vor Christus (Herodot) die Landmasse – im Gegensatz zu Asien. Die Stämme, die Europa besiedelten, bekamen eine intensivere vereinheitlichte Kultur durch das Christentum, das jüdische, griechische und römische Kultur adaptierte. Und so wuchs es immer stärker als ein Kulturraum zusammen – erinnert sei an das Heilige Römische Reich Deutscher Nation. An die großen Leistungen Karls des Großen, der Mönche/Nonnen, der Ottonen, der Päpste und vieler, vieler Philosophen, Theologen, Künstler, Wissenschaftler, Herrscher… Osteuropa gehört dazu – auch wenn sich die christliche Kultur gespalten hat. Ebenso hat das protestantische NordEuropa und das katholische SüdEuropa so manche Unterschiede. Aber gerade auch im Vergleich mit anderen Kulturen erkennt man die Besonderheit seiner eigenen Kultur – die dann durch die Aufklärung und alles, was damit zusammenhängt, noch einmal einen neuen Impetus bekommen hat.

Natürlich, um die Kritiker, denen das Wasser wieder im Mund zusammenläuft, zu befrieden: mit Kultur ist nicht verbunden, dass alles nur Friede, Freude, Eierkuchen ist – Kultur hat auch ihre dunklen Seiten und Zeiten – auch unsere: und so gehören zum Europa der Vergangenheit auch der Antisemitismus, der Nationalismus, der Kommunismus; Kreuzzüge und Hexenverbrennungen gehörten auch zu Europas Kultur – aber Kriege und Hexenvernichtung finden wir auch in anderen Kulturen, während dieser starke Antisemitismus, Nationalismus, Nationalsozialismus, Kommunismus von Europa ausgehend Menschen in der Welt geprägt haben und bis heute noch immer einige tumbe Europäer bestimmen. Ebenso gehören Abtreibungen zu den dunklen Kapiteln europäischer Kultur wie der ungebändigte Kapitalismus und liberalistische Extreme. Zur Kultur gehört auch: Wie gehen wir mit dem, was Mensch und Umwelt in der Vergangenheit schädigte, um? Was lernen wir aus der Vergangenheit?

Aufgrund der notwendigen Apologie habe ich die guten Seiten unserer Kultur nicht genannt. Ich möchte nur sagen: Menschenrechte – mit ihren ganzen Freiheiten und Rechten des Individuums, Kunst in den vielfältigsten Ausprägungen, Wissenschaft und Technik…

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