Kirche und Unverständnis

Wie die Technik vom „dümmsten anzunehmenden User“ ausgehen muss – und dieser User äußerst bedeutsam ist – so muss auch die Kirche immer wieder neu lernen, dass ihre Sprache nicht verstanden wird. Es handelt sich wie immer um Soziolekt, um die Sprache einer Gruppe, das ist ganz natürlich so. Aber sie muss auch immer wieder versuchen, den Soziolekt so umzuformulieren, dass andere auch verstehen. Unabhängig von Kirche – aber auf die Technik bezogen: http://www.sueddeutsche.de/karriere/entwicklung-von-geraeten-denken-wie-ein-mensch-1.3467362

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Gesellschaft und psychische Erkrankungen + Träume der Altersforschung + Schütteltrauma + Muskelsucht

Über die Gesellschaft im Umgang mit psychisch Erkrankten http://www.tageswoche.ch/de/2017_16/basel/747770/:

Raten Sie Ihren Patienten denn dazu, sich zu outen?

Das ist eine schwierige Frage. Stigmatisierung kommt nicht immer nur von aussen, es gibt auch Selbst-Stigmatisierung. Die Patienten empfinden sich selbst als krank, minderwertig oder schuldig und sprechen oft nur mit ausgewählten Vertrauenspersonen über ihre Situation. Es ist eine Einzelfallentscheidung, wie offen man mit der eigenen Erkrankung umgeht. Das Ziel wäre es ja, dass man die Umgebungsbedingungen so verändert, dass es für die Betroffenen kein Nachteil mehr ist, sich zu öffnen. Das ist für unterschiedliche Krankheitsbilder unterschiedlich gut gelungen. Eine Depression oder ein Burn-out zu haben, ist zum Beispiel relativ gut akzeptiert in der Gesellschaft, während andere Krankheiten leider weniger Akzeptanz erfahren.

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Die Altersforschung glaubt, einen Durchbruch erzielen zu können. Der Beitrag spricht vom Urknall der Altersforsung: http://www.zeit.de/2017/17/altern-jugend-blut-forschung-unsterblichkeit

Ich, der kleine Dorftheologe rate: Mit der Begrenzung des Lebens klarzukommen – führt in Ewigkeit weiter.

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Dass ein Bluttest Schütteltrauma erkennen lassen könnte – das wäre gut, um Misshandlungen von Babys einschränken zu können: http://bazonline.ch/wissen/medizin-und-psychologie/bluttest-erkennt-schuetteltrauma-bei-babys/story/31685552

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Muskelsucht – männliches Gegenstück zur Magersucht: https://dradiowissen.de/beitrag/muskelsucht-nebenwirkungen-eines-schoenheitsideals

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Patrioten kehren heim

Patrioten kehren heim: Diejenigen, die unsere Nation und Gesellschaft, unser Deutschland vor der AfD retten wollen.

Die vor der AfD-Retter waren nicht besonders viel – gerade mal zwischen 5-10.000+, wenn man den Aussagen der Medien trauen kann. Köln hat bekanntlich ein paar mehr Einwohner, Deutschland noch mehr – aber egal, vielleicht wollen dann doch nicht so viele Patrioten Deutschland vor der AfD retten, wie die Anti-AfD-Patrioten so dachten – und sehen die AfD als Teil demokratischer Prozesse in unserer Gesellschaft. Man kann, auch hier, wenn man den Medien glauben darf, ein großes Lob aussprechen: nur wenig verletzte Polizisten, zwei Versuche, Polizeiwagen in Brand zu stecken. Hier und da flog mal was durch die Gegend – also weniger schlimm als gedacht. Dafür sollte man unbedingt der Polizei Dank sagen, die im Vorfeld wohl sehr viel geleistet hat. Vielleicht auch manchen der beteiligten Organisationen, die Aggressionen binden und kanalisieren halfen.

Und manche Bürger flohen übrigens aus der Innenstadt, statt patriotisch auszuharren – und manche der 5-10.000+ Demonstranten demonstrierten gar nicht gegen die AfD, sondern für: Mitmenschlichkeit, Offenheit, gegenseitigem Respekt: http://www.focus.de/politik/deutschland/afd-parteitag-im-news-ticker-angespannte-lage-in-koeln-sturm-auf-afd-hotel-in-der-nacht-befuerchtet_id_7005746.html Und einer sagte sogar: Auch die AfD habe das Recht, einen Parteitag abzuhalten: https://www.welt.de/politik/deutschland/article163917440/In-Koeln-Deutz-brennen-Reifen-spaeter-noch-ein-Auto.html

(Nachtrag: http://www.express.de/koeln/bilanz-es-war-der-groesste-einsatz-in-der-geschichte-der-koelner-polizei-26749810 )

Und die anderen Patrioten arbeiten heute am Sonntag weiter daran, ins tiefe Rechts abzurutschen, nachdem Frauke Petrys Ansatz – sagen wir mal so: –  vertrieben worden ist?

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Ich wage es + Wachsam sein

Ich wage es einmal wieder, eine Seite zu nennen, die in unseren Breiten keinen guten Ruf hat – weil sie Propaganda verbreiten soll, was ja unsere Medien überhaupt nicht machen, auch nicht die ganzen Faktenüberprüfer. Sauber und rein führen sie in die Wahrheit ein – reine Wahrheit, nichts als die Wahrheit. Anders diese Seite: https://deutsch.rt.com/gesellschaft/49522-propaganda-phalanx-und-michael-lueders/

Spannend in diesem Zusammenhang auch das: Die russische Kampagne, die Wahl in Frankreich zu stören, fiel aus. Aber: Keine Entwarnung! Es gibt eine Strategie: http://faktenfinder.tagesschau.de/frankreich-wahl-russland-101.html

Für eine erfolgreiche Kampagne vor der ersten Runde der Präsidentschaftswahl in Frankreich gibt es seit Mitte Februar in der Tat keine sichtbaren Anzeichen mehr. Eine mittel- und langfristige Strategie mit dem Einsatz von Soft-Power-Instrumenten wie Think Tanks und Medien ist aber sichtbar. „Der Kreml hat die Mittel, um mittelfristig weiter die öffentliche Meinung in Frankreich zu beeinflussen. Dies wird sicher keine Probleme bereiten, aber es wird die Spaltung und die Unzufriedenheit gegenüber der Regierung und der EU verschärfen“, sagt Vaissié.

Das heißt also: Überall da, wo Menschen nicht mit dem Handeln der Regierungen einverstanden sind, muss man Putin hinter vermuten?

Das lässt eine Strategie unserer westlichen Think-Tanks vermuten. Diffamierungen sind damit Tür und Tor geöffnet.

Das heißt für Otto Normalverbraucher: Nach allen Seiten wachsam sein. Auch Faktenfinder sind nur Menschen.

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Debatten-Kultur und Kirche + Politischer Gebrauch des Kreuzes

Mir wird das Wort Debatten-Kultur immer wichtiger.

Meine Frage ist es:

Tragen Kirchen dazu bei, dass wir an dieser Stelle die Kultur weiterentwickeln oder tragen sie dazu bei, sie mit Füßen zu treten?

An dieser Stelle sollten wir Christen immer fragen: Schließen wir Türen oder öffnen wir Türen für den politischen Gegner, den theologischen, philosophischen Gegner?

Wir haben mit Mühe den interreligiösen Dialog gelernt – können wir auch wieder lernen, den Dialog zwischen den politischen Lagern im Land zu führen?

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Eine Anmerkung zu unseren Kölner Christen: Man kann nicht einerseits missbilligen, dass rechte Gruppen das Kreuz für politische Statements verwenden und es dann selber tun. Quod licet Iovi non licet bovi – gilt nicht in Kirchens.

Wenn ich recht sehe, soll auch gegen die AfD in Kirchen gebetet werden. Wenn diese Info stimmt, dann ist das Missbrauch des Gebetes. Martin Luther King und seine Demonstranten haben auch während einer Demonstration gebetet. Aber sie waren Opfer. Diese Gebetschristen Kölns sind – wenn so etwas stattfinden sollte – eher Opfer politischer Hysterie.

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Akzeptanz der EU und Wohlstand + Debattenkultur + Allschuldiges Deutschland

Die Akzeptanz der EU hängt mit Wohlstandsversprechen zusammen: https://www.wirtschaftsforum.de/interviews/was-nutzen-uns-die-exporterfolge-wenn-sie-nicht-zu-mehr-wohlstand-bei-uns-fuehren/die-akzeptanz-der-eu-basiert-vor-allem-auch-auf-dem-wohlstandsversprechen/

Das ist es auch, was ich befürchte: Wenn unsre Wirtschaft zu lahmen beginnt, dann geht es auch bei uns drunter und drüber. Die Frage ist: Sorgen wir mit den jetzigen fetten Jahren für magere Jahre vor? http://www.bibel-online.net/buch/luther_1912/1_mose/41/ Wie kann unsere Gesellschaft Zeiten durchstehen – ohne Zerrissenheiten, Zerwürfnisse, Anarchismus, Chaos – die schwer sind? Wir sollten jetzt schon

Debattenkultur einüben, die zuhört statt niederschreit,

das Miteinander statt das Gegeneinander,

die Gesprächsbereitschaft statt Abschottung vom politischen Gegner,

teilen von Gütern,

und kluge, sehr kluge Bevölkerungspolitik.

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Ein Beitrag zu der Aussage, dass die Deutschen an allem Schuld sind – und sich auch als Allschuldige fühlen: https://www.welt.de/debatte/kommentare/article163873639/Dass-wir-an-allem-schuld-sein-sollen-zeigt-nur-unseren-Erfolg.html

Ich hatte auch einen Schuldbeitrag: http://blog.wolfgangfenske.de/2017/03/14/schuld-der-christen-schuld-von-nichtchristen/ Allerdings mit Blick auf die Kirchen:

Überheblichkeit der Kirche zeigt sich auch darin, wenn sie meint, für alles und jeden verantwortlich zu sein und auch für alle stellvertretend die Schuld bekennen zu müssen. Was ist, wenn einer das nicht will? Wenn er seine Schuld selbst tragen will? Wenn er nicht einsieht, dass er schuldig geworden ist? Alle dem eigenen Schuldbewusstsein einordnen zu wollen, ist, wie gesagt, überheblich und wird dem Menschen in seiner Vielfalt nicht gerecht.

Dass auch der Beitrag religiöse Komponenten hinter dem Alle Schuld den Deutschen sieht:

Spätestens an diesem Punkt taucht ein sehr protestantischer Schuldstolz auf, der auch eine paternalisierende Geste aufweist. Die Eigenverantwortung der Schuldigen wird eingebremst zugunsten der Schuldfähigkeit der mächtigen Deutschen. Diese Selbstbeschuldigungen sind nur auf den ersten Blick demütig, sie sind vor allem hochmütig den vermeintlichen Opfern gegenüber.

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Kirchen in Russland / Orthodoxe Kirche + Christen in Indonesien + Imame fordern exemplarische Hinrichtung + Lynchmord an säkularem Muslim + Christ-Teenager in Ägypten ermordet

Ich schrieb am 13. Juli 2016:

>Das sehe ich auch immer wieder mit Misstrauen: Die Orthodoxe Kirche in Russland nimmt eine Rolle ein, die gefährlich ist. Aus der Geschichte heraus ist das verständlich, denn die Orthodoxe Kirche ist eng mit den jeweiligen Staaten verbandelt, wenn sie nicht im Laufe der Geschichte an den Rand gedrängt wurde. Aber dass die Orthodoxe Kirche Russlands nicht durch ihre Geschichte gelernt hat, dass die Knechtung eines Volkes durch die Kirche schlecht ist, halte ich für ein großes Übel, das irgendwann wieder brutal auf diese Kirche zurückfallen kann. Nach dem Fall der Sowjetunion hätte sie die Möglichkeit gehabt, eine wahrhaft ökumenische Kirche in Russland zu ermöglichen. Aber sie geht den Weg des Nationalismus und der Macht. Wie gesagt: Das entspricht der Vergangenheit der Orthodoxen Kirche, nicht aber – zumindest was dieses Gebaren betrifft – dem Evangelium Jesu Christi.

Damit sei nicht in Abrede gestellt, dass die Orthodoxe Kirche in ihrer Tradition sehr viel zur Kirche beigetragen hat, die großen Theologen haben tiefe Gedanken gehabt, die Gemeinden haben eine große Frömmigkeit, die Kunst – Musik, Literatur, Gemälde – geben vielfach den Glauben in einer großartigen Dimension wieder, die uns im Westen, vor allem in der protestantischen Kirche verloren gegangen ist. Darum habe ich hin und wieder auch Ausdrücke des Glaubens der Orthodoxen Kirchen in meinem Blog. Aber diese Dominanz der Kirche, zumindest derer, die der politischen Elite zugehören, können einmal als faules Fundament angesehen werden, das das wunderbare Gebäude zum Einsturz bringt. http://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/kirche/detailansicht/aktuell/russland-evangelisieren-nur-mit-erlaubnis-96791/

Putin muss mit der Orthodoxen Kirche angebandelt bleiben, denn er hat es in seinem Land nicht leicht. Die Kirche puffert so manches ab, was sich an Aggressionen gegen die Regierung aufstauen kann. Von daher ist klar, dass er die Nähe zur Orthodoxen Kirche sucht. Aber die Orthodoxe Kirche sollte sich nicht in Gefangenschaft der Politik begeben.

Am 27.11.2013 schrieb ich:

Die russisch orthodoxe Kirche versucht wieder, ihre Macht zurückzuerobern: http://www.kath.net/news/43842 Das macht geschwisterlich gesehen keinen Sinn, sondern ist eher hinderlich, wenn sich einer aufspielt – wie in dem Evangelium gesagt wird: Die Jünger stritten sich, wer der größte sei… http://www.kath.net/news/43864 Es ist eine sehr kleinkarierte und provinzielle Haltung, die dahinter steckt. So haben auch andere christliche Konfessionen in Russland mit Schwierigkeiten zu rechnen, weil die orthodoxen Brüder und Schwestern sehr neidisch auf alle sind. Neid und Ausgrenzung gehören nicht zu den großen Tugenden unseres christlichen Glaubens.

Und im August desselben Jahres schrieb ich:

Immer wieder merkt man, wie unsere orthodoxen Brüdern und Schwestern doch so ihre eigene Schiene fahren – und immer wieder wird leider auch deutlich, dass sie niemanden neben sich dulden. So auch in Griechenland: http://www.idea.de/detail/glaube/detail/griechenland-bibelverteilaktion-stoesst-auf-widerstand-25514.html Statt sich zu freuen, dass Bibeln verteilt werden – nein. Das mag man nicht. Ein entsprechendes Bild auch in anderen orthodox geprägten Staaten: Andere Christen werden als Gefahr angesehen, auch wenn sie dazu beitragen, glaubensfremde Menschen zu Christus zu führen. Diese Geschwister haben an dieser Stelle noch eine Menge vom Freiheitsgeist Jesu zu lernen. Dass ich mich ihnen vielfach nahe fühle, dass werden meine Blogleser schon erfahren haben. Aber manches ist nicht gut. Ein solches Machtgebaren steht Christen nicht gut an.

Das zeigt, dass das, was den Zeugen Jehovas in Russland geschieht, ganz im Duktus der dortigen Politik liegt: https://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/weltweit/2017/04/21/die-zeugen-jehovas-gehorchen-gott-mehr-als-putin/ Zudem kennen wir das auch aus anderen Bereichen unserer Erde: Wo Religionsfreiheit eingeschränkt ist, ist auch Pressefreiheit eingeschränkt – und umgekehrt.

Im April 2012 schrieb ich im Zusammenhang der Orthodoxen Kirche einen Satz, der mir noch immer gefällt:

Wer sich aufbläst, muss die Nadel fürchten. 

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In Indonesien unterlag der christliche Gouverneur bei der Wahl – und muss nun eine Verurteilung fürchen. Was hat er getan? Angeblich hat er sich abfällig über den Koran geäußert. Was hat er gesagt? Er hatte Politiker kritisert, die meinten, man dürfe sich als Muslim nicht von Ungläubigen regieren lassen https://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/weltweit/2017/04/20/christ-unterliegt-bei-gouverneurswahl-in-jakarta/

Aber positiv zu bewerten ist, dass für ihn ca. 42% der Bevölkerung gestimmt haben dürften (das amtliche Endergebnis steht noch aus). Der Sieger soll gemäßigter Muslim sein – hoffentlich trägt er dazu bei, dass Indonesien nicht den Extremisten in die Hände fällt.

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Imame in Pakistan fordern die exemplarische Hinrichtung der Christin Asia Bibi, damit die Lage beruhigt wird: http://www.kath.net/news/59294 Eine Christin soll Opfer werden, damit Muslime miteinander auskommen können? Was für ein Wahnsinn. Das zeigt, was für eine archaische Religion der Islam für manche Leute ist.

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In Pakistan wurde ein säkularer Muslim zu Tode geprügelt und getreten: http://www.kathpress.at/goto/meldung/1495467/ngo-verbreitung-des-islamismus-in-pakistan-erschreckend

Ich habe schon wiederholt meine Bewunderung für Muslime in Pakistan ausgesprochen, die es wagen, ihre eigene Meinung zu vertreten. Wie viele sind in den letzten Jahren ermordet worden! https://www.facebook.com/Pakistan-For-All-306237509513944/

Treten Euro-Muslime eigentlich für ihre liberalen Glaubensgenossen weltweit ein? Wahrscheinlich eher nicht – sie haben mit den Auseinandersetzungen mit traditionsorientierten Muslimen im EU-Land genug zu tun. Und unsere traditionsorientierten Moscheeverbände? Treten sie für ihre liberalen Glaubensgenossen weltweit ein? Ich befürchte, dass auch die freieren Muslime weltweit eher allein gelassen werden.

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In Ägypten wurde ein christlicher Teenager ermordet: https://www.opendoors.de/nachrichten/aktuelle-meldungen/aegypten-christlicher-teenager-ermordet

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Straftaten stark gestiegen + Malmö = Chicago Schwedens + Kein Platz

Laut Bild ist Kriminalität 2016 um 6,37% gestiegen: gestiegen sind Mord, Vergewaltigungen und sexuelle Nötigungen, Rauschgiftkriminalität.

Am 24.3. schrieb ich:

Man bekämpft Straftaten nicht, indem man veraltete Statistiken neuen entgegenstellt.

weil jemand mit Zahlen von 2015 gejubelt hatte, dass anders als die bösen Rechten sagen, Kriminalität nicht gestiegen sei.

Die Steigerungen wundert niemanden, der die Informationen der Medien beobachtet. Mal sehen, wann jetzt die Zahlen wieder relativiert werden.

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Nun, so langsam wird auch in den größeren Medien immer wieder einmal das Problem Schwedens benannt. Hier am Beispiel Malmös – das Chicago Schwedens: http://www.focus.de/politik/ausland/kriminalitaet-in-schweden-kein-einziger-fall-aufgeklaert-morde-auf-offener-strasse-versetzen-malmoe-in-angst_id_7003413.html?utm_campaign=facebook-focus-online-politik&ts=201704211844 – und gleichzeitig verharmlost und man kann es verstehen: schöngeredet: Der eigentliche Gegner sind diejenigen, die Malmö schlecht reden? Wenn man den Text liest, dann erkennt man, unter welch einem Druck ein Teil der Bevölkerung steht, aufgrund des Milieus: Ein Jugendlicher wollte keinen Polizeischutz trotz Bedrohung – und wurde dann ermordet.

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Einer sollte in Abschiebehaft – aber die war überfüllt, man musste ihn laufen lassen: http://www.focus.de/politik/deutschland/vorfall-in-leverkusen-kein-platz-in-der-abschiebehaft-polizei-muss-straftaeter-laufen-lassen_id_6998732.html

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