Kriminelle + Mord ohne Folgen für Täter + Kurioses Ereignis + Die Gesellschaft verroht?

Sechs Männer belästigten zwei Frauen. Vier Männer gingen dazwischen und wurden massivst verprügelt: http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.baden-wuerttemberg-bande-verfolgt-junge-frauen-und-verpruegelt-vier-maenner-brutal.f82fbb10-09eb-4780-a442-660156b260f7.html

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Sie bringen einen Jungen um – und man kann wirklich nicht herausfinden, wer ihn umgebracht hat? Das Ergebnis dieser Gerichtsverhandlung macht fassungslos. Nicht, dass aufgrund der Unsicherheit der Indizienlage der mutmaßliche Täter nicht verurteilt werden kann. Fassungslos macht, dass man einfach blutige Jacken irgendwie tauschen kann oder durch Umarmungen blutig werden (das kann man wirklich nicht herausfinden?) oder durch unterschiedliche „Zeugen“ die jeweils einen anderen nennen – der Strafe entgehen kann. Solche simplen Tricks ermöglichen es, die Justiz reinzulegen? Das ist es, was mich wirklich erschreckt. Denn wenn das einmal geklappt hat, dann wird es auch in Zukunft klappen. http://www.focus.de/regional/bonn/bonn-prozess-kurz-vor-dem-ende-wird-der-tod-von-niklas-17-nicht-gesuehnt_id_7021644.html

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Frau wurde bei Schießerei schwer verletzt, Mann wurde auch verletzt: http://www.n-tv.de/panorama/Frau-bei-Schiesserei-schwer-verletzt-article19807480.html

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Was schließen wir daraus: Der Innenminister hat Recht: Die Gesellschaft verroht. Die Gesellschaft?

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Frau rastet aus und springt auf einen Polizeiwagen. Als die Polizisten sie kontrollieren wollten, prügelte sie auf sie los. Als diese sie fesseln wollten, kamen ihre Helfer aus dem Milieu und versuchten sie zu befreien. Nur mit Verstärkung konnte sich die Polizei durchsetzen: http://www.focus.de/regional/koeln/koeln-am-ebertplatz-frau-springt-auf-fahrenden-streifenwagen-und-schlaegt-auf-polizisten-ein_id_7018549.html

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Mann soll eine Jugendliche in einem Krankenhaus in Hamburg belästigt haben: http://www.focus.de/regional/hamburg/in-hamburger-krankenhaus-mann-soll-15-jaehrige-patientin-sexuell-belaestigt-haben_id_7027034.html

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Jemen und Ostafrika und die UN + Venezuela

Vor kurzem hat die UN eine große Aktion gestartet: Hilfe für Ostafrika. Nirgends so viel Armut, Hunger, Krankheit, Verlorenheit wie in Ostafrika. Und jetzt hört man dieselben Worte mit Blick auf den Jemen. Ich finde es gut und wichtig, wenn man sich für die Menschen einsetzt. Was ich allerdings ärgerlich finde: Wenn diese emotionalen Aktionen als Ersatz dafür dienen sollen, das Versagen der UN zu kaschieren. Die Menschen leiden ja nicht, weil – wie Medien es immer wieder deutlich machen – weil es irgendwie Zufall ist, sie leiden, weil die Regierungen massivst versagen. Und die UN versagt, weil sie keine Mittel und Wege findet, diese kriminellen Regierungen und die jeweiligen Kriegspartner zur Raison zu rufen bzw. sie in die Wüste zu jagen. Das empfinde ich als so deprimierend. Und dass Deutschland nur 50 Millionen gibt – ich verstehe das. Das ist ein Goodwill-Geld – aber das Versagen der UN ist schrecklich. Findet der neue Chef Wege, die UN schlagkräftiger zu machen?

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Was Venezuela betrifft: Die Tagesschau sprach von den Auseinandersetzungen – und dann: Das Erdöl reichste Land – das ärmste Land… – aber nichts davon, dass die sozialistische Regierung dieses Land kaputt gewirtschaftet hat. Das ist auch menschengemacht. Das ist das Schlimme: Die vielen Menschen müssen leiden, weil die Regierung Venezuelas nicht nur unfähig ist, sie zerrt das ganze Land weiter in den ideologischen Abgrund.

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Israel Eklat? + Netanjahus Ideologie? + Siedlungspolitik und Existenzrecht Israels

Die Tagesschau berichtete nichts von dem, was ich im HR-Info gehört hatte: Die Regierung hat ein Treffen mit Israel im Mai wegen Terminschwierigkeiten abgesagt. Und in Israel vermutete man, dass das Druck sein sollte aufgrund der Siedlungspolitik. Und dass die Reaktion Netanjahus auch damit zusammenhängt: Wenn ihr nicht mit uns reden wollt, will ich es auch nicht.

Noch eine Anmerkung: Warum redet Gabriel gerade mit diesen Gruppen – und sagen wir: Nicht mit einer Gruppe orthodoxer Juden? Zufall, nichts als Zufall?

Der Linke Gabriel wollte mit linken Gruppen reden. Was wäre, wenn Israels Außenminister nach Deutschland käme und mit der AfD reden wolle? Nur ein kleiner bissiger Einwurf mit Blick auf die Eklatisten.

Hier finden wir die Aussage, dass die Ideologie Netanjahus Schuld an dem Eklat sei, die Ideologie, die in der Siedlungspolitik stehe. http://www.tagesschau.de/kommentar/gabriel-israel-105.html Nein: Es ist die Ideologie der Palästinenser – der muslimischen Palästinenser: Sie haben das Existenzrecht Israels noch nicht anerkannt – und damit blockieren sie alles. Juden werden in Israel  bleiben – damit sie immer ein Land haben, in das sie fliehen können, damit die Judenverfolgung nirgends auf der Welt mehr so schlimme Folgen haben wird wie in der Zeit des Nationalsozialismus (und anderer Pogrome in unserem land und in anderen Ländern). Und wenn Israel ohne die Zusicherung des Existenzrechtes ernsthaft verhandeln würde, würde es über seinen Untergang verhandeln. Man kann natürlich sagen: Die Anerkennung des Existenzrechts steht am Ende der Verhandlungen und Annäherungen. Aber das könnte man auch zu Israels Siedlungspolitik sagen. Zudem: Es ist extremistischer Islam, der verhindert, das Existenzrecht Israels auszusprechen. Denn da, wo Allah herrschte, muss er immer Herrscher bleiben – und wo Muslime in der Mehrheit sind, haben bislang andere Religionen und Atheisten selten gute Erfahrungen gemacht. Keiner kann glauben, dass es in Israel anders sein wird.

Was ich mich allerdings frage: Ist eine gewisse Lockerheit der israelischen Politik nicht etwas, was die Stabilität Israels mehr fördert? Andererseits muss ein Außenminister auch wissen, dass die innere Sicherheit für Israel überlebensnotwendig ist, und dass er, wenn er Gruppen besucht, die für große Teile Israels eben Aushöhlung der Sicherheit bedeuten, nicht auf Kuschelkurs stößt.

(Nachtrag: https://www.pro-medienmagazin.de/kommentar/2017/04/26/der-verunglimpfung-abgesagt/ )

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Als Christen leben

Wenn wir als Christen leben, fühlen sich andere angegriffen.

Sie fühlen sich in Frage gestellt:

ihre Weltanschauung, ihre Religion, ihren Lebensstil.

Das macht sie aggressiv.

Das gilt auch für Christen, die sehen,

dass andere Christen anderer Meinung sind als sie selber.

Als Christ leben heißt dann:

Vergeben, ihnen die Schuld vergeben.

Lieben lernen – auch wenn die Liebe arg strapaziert wird.

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Inklusion + Migrationsschüler + Dazulernen und Vergebung / Diskursethik

Inklusion – aber der Staat muss viel dazu tun: http://www.zeit.de/gesellschaft/schule/2017-04/inklusion-verband-bildung-erziehung-kinder-verhaltensauffaelligkeit

Mit vielen Kindern wird es gelingen – man muss aber auch bedenken, dass es Kinder gibt, mit denen es nicht gelingen wird. Da hilft auch kein Sonderpädagoge mehr in der Klasse.

Man muss die Möglichkeiten ausreizen, so gut es geht. Man muss aber auch einsehen, dass gut gemeint nicht immer gut gemacht ist.

Gut, dass man nach euphorischen Anfängen beginnt, die Realität mit in den Blick zu nehmen:

Der Umgang mit gehandicapten Kindern sei „eine Riesenherausforderung für die Schulen – über die gesamte Republik hinweg“, betonte Beckmann.

Ich fände es gut, wenn die Inklusions-Anstrengungen auch dazu führen würden, dass die Schüler, die sowieso schon an den Schulen sind, besser betreut werden könnten: übergroße Klassen sollten der Vergangenheit angehören. Wenn man schon viel Geld in die Hand nimmt, sollte man das auch gleich erledigen: Keine Klasse größer als ca. 20 Kinder.

Der VBE vertritt bundesweit rund 140.000 Pädagogen. Er stützt sich auf eine neue Expertise des Berliner Professors für Psychoanalytische Pädagogik, Bernd Ahrbeck, zum Förderbedarf von Kindern mit emotional-sozialen Entwicklungsstörungen (ESE). Ahrbeck fordert, Schüler müssten „stark individualisiert und personell gebunden unterstützt werden“. Derzeit werde ihre Lage aber „oft trivialisiert, etwa als verhaltensoriginell oder herausfordernd“, sagte der Wissenschaftler der dpa. Er hält die Idee der Inklusion deshalb nicht für gescheitert. Eine intensivpädagogische Betreuung könne „auch an Regelschulen gelingen – wenn die dazu dringend benötigten Rahmenbedingungen bereitgestellt werden.“

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Auch Bildungsministerin Wanka lernt – soweit ich das richtig interpretiere – dazu http://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/gesellschaft/id_80958206/wanka-fordert-senkung-des-migrantenanteils-in-schulklassen.html:

 „Klar ist aber, dass der Anteil von Kindern mit und ohne Migrationshintergrund möglichst ausgewogen sein muss.“

Anders lautete es noch vor ein paar Jahren https://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/infoline_nt/thema_nt/article147634562/Bildungsministerin-Wanka-gegen-Migrantenquote-in-Schulen.html :

In der Debatte über die Integration von Flüchtlingskindern hat sich Bundesbildungsministerin Johanna Wanka gegen eine «Migrantenquote» für Schulklassen ausgesprochen.

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Dazulernen – wie heißt es so schön: Man wird alt wie eine Kuh und lernt noch immer dazu. Das ist das Gute – auch am Alter: Man lernt dazu, man denkt nach, man denkt um, man bekommt neue Ansätze und Intentionen. Das ist auch die Grundlage der Diskursethik: Man geht davon aus – und nutzt das für die Ethik – , dass Argumente dazu beitragen, dass Menschen ihre Meinung ändern. Dass dem so ist, ist kein Manko, im Gegenteil, das gehört zu uns Menschen, wenn wir wach sind, dazu.

Und so muss ich das auch für mich in Anspruch nehmen. Auch ich habe im Blog schon so manches geäußert, was ich im Nachhinein durch die Jahre aufgrund neuer Argumente so nicht mehr sagen würde – geschweige denn denke. Es gab inzwischen bessere Argumente – oder ich muss sagen: Ich habe inzwischen die Argumente anderer besser verstanden.

Ich hatte mal den Satz von Churchill im Blog:

Wer mit 20 kein Kommunist ist, hat kein Herz, wer mit 30 noch einer ist, hat keinen Verstand.

Man denkt also um. Aber: Man kann mit 50 wieder Kommunist werden… Warum nicht? Warum sollte man das Alter von einem Umdenken ausschließen? Ich kenne so manche alten Menschen, die offen sind für alles, was ihnen an Neuem begegnet, die skeptisch sind angesichts des Neuen, sich aber auch überzeugen lassen, wenn die Argumente gut sind. Wer nicht mehr lernt, nicht mehr bereit ist umzudenken, der erstarrt.

Das bedeutet aber auch, dass man andere Menschen nicht an einmal geäußerte Meinungen fesseln darf. Man muss akzeptieren, dass das Hirn eines jeden Menschen in Bewegung ist. Und es sind die auch schon in der Jugend starren Ideologen, die das anderen Menschen nicht mehr zugestehen. Sie fesseln sie an die alten Meinungen. Das spricht aber nicht gegen diejenigen, die noch fit sind im Hirn, das spricht gegen die erstarrten Ideologen, wie alt auch immer sie sein mögen.

Vergebung ist ein wichtiges Wort, auf dem eine gut gelingende Gesellschaft gründet. Anderen vergeben können zeugt von Größe. Gibt es in dieser Hinsicht viele „Große“ in unserem Land?

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Verlogene Empörung + Personalausweis scharf stellen + Jugendliche und Smartphones

In dem Beitrag „Verlogene Empörung“ geht es um das Attentat auf die BVB-Spieler – die Empörung darüber, dass der Beschuldigte das aus Gewinnsucht gemacht habe – aber dass die Wirtschaft entsprechend agiert, wird ohne Empörung aufgenommen. http://www.nachdenkseiten.de/?p=37997

Stimmt das, was in dem Artikel dargelegt wird?

Stimmt auch das Beispiel, dass man die Lebensversicherungen anderer aufkaufen kann, die Prämien bezahlt – darauf hofft, dass er möglichst bald stirbt, damit man dann die Lebensversicherung ausbezahlt bekommt? Stimmt das, dass aufgrund des Handels mit Lebensmitteln, Menschen verhungern? Was ich mich auch immer Frage: Auf dem Höhepunkt der Finanzkrise hat man die faulen Kredite aufgekauft – und in einer „Bad Bank“ untergebracht. Was ist eigentlich aus diesen geworden?

Am 17.10.2011 schrieb ich:

Ich habe zwar von Wirtschaft keine Ahnung, frage mich aber, ob das Bankenbashing richtig ist. Warum? Das Problem sind alle Staaten, die über ihre Verhältnisse leben. Und dazu gehört auch Deutschland. Wer leiht denn Deutschland das Geld, das es über die Verhältnisse ausgibt? Die Banken. Und was wäre, wenn die Banken auf einmal all ihr Geld zurück haben wollten? Mord und Totschlag. Die Politiker wissen, dass sie die Blasen am Leben erhalten müssen. Denn ohne das Kunstwerk Blase würde alles schnellstens den Bach runtergehen. Die Spekulationen können nur wenig zurückgefahren werden – denn dann gäbe es keine Renten mehr usw. usw.  Das Einzige, was hilft, ist dass die Staaten nicht mehr Geld ausgeben als produziert wird. Und dass das möglich ist, glaubt nicht einmal das Kind, das im Sandkasten an Passanten Sandkuchen verkauft.

(Nachtrag: Interessante Infos von Thomas Fischer: http://www.zeit.de/gesellschaft/2017-04/kriminalitaet-habgier-fischer-im-recht/seite-6 )

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Der Personalausweis soll scharf gestellt werden: http://www.spiegel.de/netzwelt/web/startmenue-der-netzwelt-newsletter-der-perso-soll-scharf-geschaltet-werden-a-1144571.html Die elD-Funktion soll automatisch eingeschaltet werden, nicht wie bislang freiwillig.

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Jugendliche und das Smartphone: eine Untersuchung zu dem Thema: http://www.spektrum.de/news/schaden-smartphones-unserer-jugend/1448525

Ein sehr interessanter Beitrag, wie dieser Ausschnitt zeigt:

Unerwünschte Gewalt- und Sexerfahrungen sowie Mobbing sind also reale Bedrohungen, wenn Kinder und Jugendliche Smartphones nutzen. Einen noch viel größeren Stellenwert im Alltag haben aber Karin Knop zufolge zwei Faktoren, die fast alle Besitzer eines Handys kennen: ständige Ablenkung sowie die Angst, etwas zu verpassen. Für Letzteres hat sich das Akronym „FoMO“ etabliert (von englisch: „Fear of Missing Out“). Für Jugendliche sei es schon immer wichtig gewesen, zu wissen, was ihre Freunde gerade unternehmen, erläutert Knop. Wenn aber die Angst, von Treffen oder Unterhaltungen ausgeschlossen zu werden, überhandnehme, neigten Heranwachsende dazu, viel zu häufig und unbeherrscht ihr Smartphone zu nutzen.

Das wichtigste ist, Selbstregulation zu lernen. Was das ist? Siehe den Artikel.

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Schreiber zu Kritik am Moscheereport + Bundespräsident und AfD + Wahre muslimische Märtyrer

Schreiber nimmt Stellung zu Kritiken am Moscheereport: http://www.bento.de/politik/moscheereport-hier-antwortet-constantin-schreiber-auf-die-kritik-an-inside-islam-1327222/

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Fleischhauer fragt sich, warum der Bundespräsident, dem nach eigenem Bekunden Demokratie besonders am Herzen liegt, sich nicht zu den Verhältnissen in Köln um den AfD Parteitag geäußert hat: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/afd-parteitag-in-koeln-jagdszenen-am-rhein-kolumne-a-1144504.html Man beachte unbedingt die Kommentare!

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Ich hatte vor kurzem schon einmal auf den Fall hingewiesen: Ein muslimischer Student wurde gelyncht – angeblich wegen Blasphemie: https://www.igfm.de/news/article/muslimische-geistliche-rechtfertigen-lynchmord-an-pakistanischem-studenten/ Pakistan rutscht immer mehr in die islamistische, islamextremistische Anarchie. Mögen die mutigen Menschen, die es auch dort gibt, nicht den Mut verlieren. http://blog.wolfgangfenske.de/2017/04/22/kirchen-in-russland-orthodoxe-kirche-christen-in-indonesien-imame-fordern-exemplarische-hinrichtung-lynchmord-an-saekularem-muslim-christ-teenager-in-aegypten-ermordet/

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Frankreich Wahl + Kriminelle Zuwanderer + Türkei will Geld von den bösen Deutschen? + UN und Saudis

Wenn Macron nicht in der Lage sein wird, die dringenden gesellschaftlichen Probleme Frankreichs zu minimieren, dann wird, wie die Linke sagte, das Problem mit der FN nur hinausgeschoben. Und ob ihm das gelingen wird, das wird in den nächsten Jahren spannend zu sehen, denn er hat, wie ich im Radio hörte, keine Hausmacht. Die Parlamentswahlen stehen vor der Tür. Welche Partei wird dann gewinnen? Wer wird sich, auch gegen den Präsidenten, profilieren wollen, schon mit Blick auf die nächsten Wahlen? Ich sehe die Freude unserer Politiker – aber es ist Freude darüber, dass ein Problem weitergeschoben wurde – in der Hoffnung, dass es sich dann irgendwann von selber auflöst. Ich freue mich allerdings mit den westlichen Gesellschaften. Ich glaube nicht, dass der FN die Lösung der Probleme gewesen wäre, die Partei wäre nur ein großes Problem mehr gewesen (wie es so klug heißt). Sie kann allerdings jetzt zur Lösung der Probleme beitragen, indem sie immer wieder auf wunde Punkte hinweist und Lösungen einfordert.

Sicher ist Macron noch nicht gewählt worden. Aber wenn nichts Außergewöhnliches passiert, wird er gewinnen. Frankreich ist ja im allgemeinen eher links als rechts.

Was ich mich frage: Weiß inzwischen eigentlich jemand, was Macron will, welche Positionen er in dringenden Fragen einnimmt, wie er Probleme lösen will? Oder ist er einfach nur ein Sonnyboy, dem die Herzen zufliegen – in der Hoffnung, dass er die eigenen Projektionen erfüllt?

Auf jeden Fall: Die Linken sind sauer, weil ihr Genosse Melenchon nicht gewählt wurde, der mit 19,6% an vierter Stelle steht: http://www.nachdenkseiten.de/?p=37989

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Soll man kriminellen Zuwanderern wirklich Geld geben, damit sie freiwillig wieder gehen? http://www.focus.de/politik/deutschland/kriminalstatistik-2016-warum-der-staat-bei-kriminellen-nordafrikanern-so-machtlos-ist_id_7020813.html Lockt man damit nicht weitere an? Interessant ist, dass hier so locker geredet wird – nach dem Motto: Sie kommen, haben keine Perspektive – und wissen das auch, bevor sie kommen, frischen ihr Taschengeld mit kriminellen Aktionen auf und da der Staat nichts machen kann, werden sie nach ein paar Jahren vielleicht zurückgeschickt und haben bis dann aber ein schönes Sümmchen auf dem Konto.

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Erst bringt Erdogan die gegenwärtigen Deutschen mit Nazis in Verbindung – und nun will die türkische Regierung wieder Geld: http://www.focus.de/politik/videos/tuerkei-in-finanzkrise-bei-g20-gipfel-vize-regierungschef-simsek-wirbt-um-deutsche-wirtschaftshilfe_id_7016578.html

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Die UN ist doch immer für Überraschungen gut: Die Saudis haben den Vorsitz der Kommission für Frauenrechte: https://de.europenews.dk/Das-ist-kein-Witz-Die-UN-waehlt-Saudi-Arabien-fuer-den-Vorsitz-der-Kommission-fuer-Frauenrechte-136420.html Das sind solche Propaganda-Stellen – wie geschaffen für solche Systeme.

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