Nord Stream

Ich denke, es stellen sich vier einfache Fragen:

a) Benötigen wir das Gas aus Russland? – Woher bekommen wir es sonst und von wem werden wir abhängig?

b) Wurden Verträge geschlossen?

c) Ist die Ukraine verlässlich? – In der Vergangenheit war es manchmal recht kompliziert.

d) Rechnet es sich?

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/nord-stream-2-eu-kommission-will-mit-russland-ueber-pipeline-verhandeln-a-1155279.html

Die Frage:

e) Fallen wir damit den Russland-Sanktionen nicht in den Rücken? – diese Frage ist obsolet. Es geht nicht um Russland, sondern um unsere Wirtschaft. Besser wäre es allerdings, Nord Stream mit einem Gesamtkonzept zum Thema Ukraine zu verbinden. Wie sich mir ein solches darstellt, habe ich schon häufig dargelegt (Ukraine = neutral und Föderalisierung…).

Hier habe ich weitere Infos entdeckt: http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/nord-stream-wie-die-usa-gegen-die-ostseepipeline-kaempfen-a-1154901.html

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Studien überprüfen + Missbrauchte Wissenschaft

Ich habe im Blog wiederholt gefordert, dass man nur solche Studien medial in den Fokus rücken sollte, die von unabhängigen Wissenschaftern überprüft wurden. Damit kann man den Schindluder, der mit Studien auch verbunden werden kann, vermeiden. Hierzu gibt es ein Interview mit einem Medizin-Nobelpreisträger. Er berichtet, dass eine Studie zu einem Ergebnis gekommen sei, die trotz fünfmaligen Versuchen nicht bestätigt werden konnte. Als der Forscher damit konfrontiert wurde, soll er gesagt haben: Bei unserem sechsten Versuch habe es geklappt. http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/nobelpreistraeger-randy-schekman-kritisiert-science-und-nature-a-1154483.html

Es gibt Forscher, die ein Ziel haben – und nun versuchen sie, dieses Ziel unbedingt mit welchen Mitteln auch immer zu erreichen. Das ist Missbrauch der Wissenschaft. (Natürlich kommt es auf den Forschungszweig und das Ziel an.) Die Wissenschaft muss Wege finden, Missbrauch der Wissenschaft einzudämmen. Und dazu gehört es auch, Schwarze Schafe, die Fake Studien erstellen oder veröffentlichen, als solche auch zu bezeichnen. Es geht um die Seriosität von Forschung und Wissenschaft. Der Beitrag des Medizin Nobelpreisträgers betraf eine medizinische Studie. Bei soziologischen Studien sieht es nicht anders aus. Im Gegenteil. Man misstraut natürlich Studien, die von Firmen selbst betreut und finanziert werden. Man sollte aber nicht blauäugig Studien trauen, die von so genannten freien Instituten erstellt wurden. Sie haben vielfach auch ein Interesse an dem Ergebnis.

Als ethisches Kriterium, um möglichst neutral Stellung nehmen zu können, gilt: Man muss sich mit Blick auf das Thema seiner eigenen persönlichen Betroffenheit und gesellschaftspolitischen Einstellung usw. bewusst sein. Und diese sollte man einer Studie voranstellen. Welches Interesse habe ich daran, diese Studie zu erstellen, welches Interesse habe ich am Ergebnis, in welchen politischen Kreisen bewege ich mich… Widerspricht das Ergebnis meinem eigenen Interesse.

Am besten wäre es, wenn Menschen mit gegensätzlichen Positionen streitbar gemeinsam eine Studie erstellen und leiten. Solchen Ergebnissen kann man eher trauen als anderen.

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Neue Zeiten in der Badekultur + Hund heiraten

In der Schwimmbadkultur sind neue Zeiten angebrochen: https://www.welt.de/politik/deutschland/article166035644/Musliminnen-aergern-sich-ueber-maennliche-Bademeister.html Andere Kulturen – andere Sitten…

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Andere Länder – andere Sitten auch in Indien: Ein Mädchen musste einen Hund heiraten, um einen Fluch abzuwenden: http://www.focus.de/panorama/welt/gegen-boesen-fluch-indisches-maedchen-heiratet-einen-hund_id_4111348.html Nun wartet sie auf den Tod des Hundes, damit sie dann einen Mann heiraten darf.

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Ehe für alle + Ehe für alle… – wörtlich genommen + Maas-Gesetz

Arme Grüne, arme SPD – jetzt hat ihnen Merkel den Rang abgelaufen – und nun müssen sie wieder sagen: Wir waren es! Hallo, Leute, wir waren es! Für mich wird es nun spannend zu sehen: Hatte diese Fragestellung überhaupt einen Einfluss auf das Verhalten der Bürger mit Blick auf die Wahlen? War es wirklich so wichtig, es in den Wahlkampf einzubringen – oder ist es im Grunde nur hochgeschaukelt worden von den üblichen Gruppen, um daraus ein Politikum zu machen?

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Vorsicht! Karikierung eines bewusst herbei geführten Missverständnisses:

Haben jetzt alle Einsamen einen Anspruch auf Ehe – denn es wurde ja das Gesetz Ehe für alle beschlossen. Ich möchte auch endlich einen Ehepartner, sagte das einsame Mütterchen Abends vor dem Fernsehen und das einsame Väterchen sagte Gleiches und dachte gleich an jemandem. Und die vielen Menschen mit sexuellen Sonderwünschen – die man gar nicht alle aufzählen kann – auch sie sind freudig gestimmt, denn Ehe für alle bedeutet das nicht: Ehe für alle?

Und so werden doch die SPD, die Grünen, die FDP, die Merkels alle werden sie nun dankbare Wählerstimmen bekommen, weil sie alle eine Ehe bekommen werden. Nein, Merkel nicht. Die hat dagegen gestimmt! Aber: Bis zu den Wahlen geht noch so manche Woche ins Land und es wird Ernüchterung einkehren in den Herzen der Einsamen: Das Gesetz wurde zwar beschlossen, so dämmert es ihnen, aber nicht für sie. Und dann werden alle Einsamen, denen keine Ehe angeboten wurde, wieder Merkel wählen, weil sie von den leeren Versprechungen der Grünen, der SPD und der FDP enttäuscht sind.

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Dass die Ehe für alle möglicherweise Verfassungswidrig ist – wen interessiert das noch? Diesen Herrn: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/ehe-fuer-alle-ex-verfassungsrichter-hans-juergen-papier-haelt-sie-fuer-verfassungswidrig-a-1155215.html Andere auch. Aber die sind egal, wenn bestimmte Gruppen es so wollen, werden diese Bedenken einfach überfahren. Gesetz hin, Gesetz her – was interessiert es, wenn bestimmte Teile der Medien und der Politik es nicht interessiert? Man muss nur Mehrheiten irgendwie zusammen bekommen. Oder wurde das letzte Wort noch nicht gesprochen?

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Zum Thema Ehe für alle noch eine Mitteilung der Deutschen Bischofskonferenz: http://www.dbk.de/nc/presse/details/?presseid=3424 und ein Interview mit Bischof Heiner Koch: http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/ehe-fuer-alle-erzbischof-heiner-koch-erklaert-die-sicht-der-katholischen-kirche-a-1155301.html

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Das MaasGesetz schränkt nicht die Meinungsfreiheit ein, es ist die Voraussetzung dafür – so Maas. Mancher Politiker kennzeichnet sich dadurch aus, dass er Übles schön reden kann. Dieser Beitrag, der das Maas-Gesetz positiv beurteilt, hat zum Abschluss einen Passus, der interessant ist:

In Wahrheit weiß nämlich noch niemand, was das Gesetz bewirken wird. Weder jene, die Alarm schlagen, noch Maas‘ eigene Leute, die auch erst einmal etwas ratlos vor der konkreten Umsetzung stehen.

Sagt dieser Satz nicht alles – warum sowas nicht gemacht werden darf?

Übrigens ist doch schön zu sehen, dass diese Meinungsfreiheits Einschränkung oder sagen wir Meinungsfreiheits Voraussetzung für Journalisten nicht gilt. Was hat man damit erreicht? Widerstand wurde stärker gebrochen: Gilt doch für uns nicht! Was die nichtorganisierten und nicht kontrollierten Bürger sagen – das ist muss gedeckelt werden.

Ich denke, Karlsruhe sollte an das Gesetz, das mit heißer Nadel gestrickt wurde und noch vor der Bundestagswahl unbedingt durch den Bundestag gepresst werden sollte, ran und der Politik ein paar wertvolle Tipps geben.

Das MeinungsFreiheitsEinschränkungsGesetz ist ja auch nur Folge der Angst der Parteien, dass die bösen Russen vor der Wahl FakeNews schicken könnten. Das wurde zumindest anfänglich als Begründung genannt, obgleich sie absurd ist. Aber diese Angst wird auch den einen oder anderen Bundestagsabgeordneten bestimmt haben.

Dass Hass aus dem Netz verschwinden muss usw. – daran besteht kein Zweifel. Und ich sehe auch Verbesserungen in der jetzigen Version – obgleich ich juristisch nicht versiert bin. Aber ist das optimal – um Missbrauch zu verhindern und um Einschränkung der Meinungsfreiheit zu vermeiden? Ich bin immer noch der Meinung, dass nicht privaten Gruppen diese Aufgabe zugeschustert werden darf. Es ist eine Frage von Gerichten. Und dass wir genügend Richter haben, sich darum zu kümmern, sollte eine vornehmliche Aufgabe des Justizministeriums sein, soweit das zu zu seinem Aufgabenbereich gehört. Wie diffizil das ganze ist, zeigt der Fall Böhmermann, der die Gerichte beschäftigte.

Man hört gar nichts mehr von der Kahane-Truppe!

Was ich spannend finde ist, dass es nur Netzwerke mit mehr als 2 Millionen registrierten Nutzern gelten soll, wie der oben genannte Spon-Beitrag sagt. Das verstehe ich ehrlich gesagt nicht. Würde ich nur verstehen, wenn es darum ginge, Geld von den Anbietern abzuknöpfen – und nur die großen haben sehr viel Geld. Aber so eine schnöde Begründung wäre für einen Staat wie dem unseren ein Armutszeugnis.

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Beide Gesetze: Ehe für alle und das Meinungseinschränkungsgesetz zeigen, wie der Bundestag auch ticken kann, wenn Emotionen die Entscheidungen beeinflussen. Und davor wird einem, wie auch immer man zu den jeweiligen Gesetzen steht, Angst und Bange. Es sind emotionalisierte Zeitgeist-Entscheidungen.

 

G20 und Linksextremisten + Salman reist mit Thron – Stilles Örtchen + Nato-Maulwurf + Europarat – Bestechung?

G20 schweißt die „linke Szene“ zusammen, heißt es hier: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/linke-szene-protestiert-gegen-g20-in-hamburg-das-werden-polizeifestspiele-a-1154639.html Und sie werden in ihrem Kampf gegen die Polizisten zusammengeschweißt. So heißtr es dort auch.

Die Polizisten sind diejenigen, die für die Demokratie stehen.

Die Polizisten müssen den Kopf für uns hinhalten – gegen Extremisten, die große Teile unserer Gesellschaft samt Medien und große Teil de der Politik verharmlosen. Statt den Kampf gegen Rechtsextremist und Islamisten auf Linksextremisten gleichermaßen zu führen, haben Letztgenannte immer noch einen Bonus – das sind die Guten, nicht weil sie gegen Islamisten sind, sondern gegen Rechtsextremisten. Manche scheinen aus dem Nationalsozialismus gelernt zu haben, aber nicht aus der kommunistischen Katastrophe, die nicht nur die Nation überzog, sondern die Welt. Mit Abermillionen Toten in der Sowjetunion – und ihren Satellitenstaaten, in China und seinen Satellitenstaaten, in Südamerika die ganzen GuerillaGruppen, in Afrika Staaten, die sich in den kommunistischen Kampf geworfen haben, von denen bis heute weltweit noch ein paar Relikte vorhanden sind: Nordkorea, Eritrea, Venezuela, Kuba…

Hoffen wir, dass es auch unter Linksextremisten Menschen gibt, die beruhigend auf die heißspornigen Genossen einwirken.

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Ob dagegen nicht wieder prozessiert wird? Die Polizeiführung ist humorvoll: http://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Polizei-Ja-zu-Protestcamp-aber-ohne-Betten,gipfeltreffen492.html Sie will das Wir-Gefühl verhindern: Gemeinsam essen, vegane Würstchen grillen, schlafen, plaudern, planen, Randale machen, demonstrieren…

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König Salman von Saudi Arabien soll angeblich mit seinem Thron nach Hamburg reisen. Ich hätte ihm mein Stilles Örtchen leihen können, wenn die Hamburger so was nicht haben sollten: http://www.spiegel.de/reise/staedte/g20-gipfel-vier-jahreszeiten-chef-ingo-peters-koenig-salman-reist-mit-thron-a-1155249.html

Reist er wirklich mit Thron? Es gibt viele Gerüchte: http://faktenfinder.tagesschau.de/inland/geruechte-g20-kamele-101.html

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Ein Maulwurf soll Geheimpapiere der Nato an Russland weiter gegeben haben: http://www.tagesschau.de/ausland/spionage-russland-101.html

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Aserbeidschan soll Europarats-Abgeordnete bestechen – wohl nicht nur Aserbeidschan – sondern am beispiel von Aserbeidschan wird das dargestellt: http://www.tagesschau.de/ausland/europarat-111.html

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Anpassen und nachfolgen

Wer sich den Menschen anpasst,

ist ein Angepasster

und kann sie nicht verändern helfen.

 

Wer mit der Zeit geht,

ist ein Mitläufer

und kann ihr nicht widerstehen.

 

Wer Jesus Christus folgt,

ist ein Kind Gottes

und hilft Menschen, Gottes Willen zu erkennen.

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