Das Gute sehen

Das Gute sehen lernen, zwischen den Menschen.

Das Lachen, die Freude, die Gemeinschaft, das Singen.

Menschen reichen einander die Hand, gehen miteinander schwere Wege,
sie tragen einander die Last, sorgen sich um andere und kümmern sich. Menschen schließen Frieden, versuchen es miteinander neu, vergeben. Menschen sprechen einander gute Worte zu, streicheln Trost, nehmen in den Arm.

Sie setzen sich ein für die Gesellschaft, für ihr gutes Fortbestehen,
für Demokratie, Meinungsfreiheit, für Menschenwürde, Recht, Gerechtigkeit und Liebe, sie opfern Zeit, Geld, Kraft, Gedanken und Gesundheit –
und backen anderen Kuchen.

Das Gute sehen lernen – seht es, Freunde, das Herz entkrampft sich, das Hirn wird freier, die Seele leicht.

Das Gute sehen – ohne das Böse aus den Augen zu lassen – damit man weiß:
Wofür man kämpft.

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Bienensterben + Ehrliche Naturschützer

Es mögen Gifte mit dazu beitragen, dass Bienen sterben. Aber man muss doch immer ein ganzes Paket an Möglichkeiten mit einbeziehen: Milben, schlechte Wetterbedingungen, Hunger im Sommer, weil zu wenigen wilden Blühpflanzen Raum gegeben wird, und wohl auch bestimmte Pflanzenzüchtungen, die Nahrung vorgaukeln, aber nichts bieten. Zudem: Welchen Stressen sind die Bienen ausgesetzt – auch dadurch, dass man sie ständig zählt, um ihrem Stock herumschlawänzelt? (Sorry, der kleine Seitenhieb musste sein.) Aber: Man stresst sie auch, indem man sie mit Wespen verwechselt jagt und tötet.

Die Konzentration auf eines dieser Dinge finde ich irreführend. Sie mag Menschen hysterisieren und manipulieren – aber ich finde, das steht wohlmeinenden Naturschützern nicht gut zu Gesicht. Natürlich kann man nichts gegen schlechtes Wetter machen – aber man kann Menschen emotionalisieren, um gegen irgendwelche Gifte zu unterschreiben, die Politiker und Firmen unter Druck setzen sollen. Das sind profane üble Machtspielchen. Man gibt den Menschen zwar das Gefühl, etwas Gutes getan zu haben: Welt gerettet. Aber das ist sektiererisch.

Auch die irreführenden Aussagen, die Menschen ängstigen, dass ohne Bienen die Blumen und Bäume nicht mehr befruchtet werden würden und es bald keine Äpfel mehr gäbe – das sollte man unterlassen, weil das einfach nicht stimmt. Es gibt so viele Insekten, die bestäuben, Tag und Nacht, Bienen tragen nur einen Bruchteil dazu bei. Was allerdings stimmt: Wir hätten keinen Honig mehr. Das mit der Befruchtung der Blüten stimmt vielleicht für die großen Plantagen, die man mit gezielt hingestellten Bienenstöcken befruchten lässt. Aber auch dann wäre es nicht verallgemeinerbar., weil man andere Tiere wohl vorher mit Giften vertrieben hat.

Und nun kommt man auf die Idee, vom Insektensterben zu sprechen. Ich kann das nicht beobachten. Es gibt mal Jahre, da gibt es weniger, mal Jahre, da gibt es mehr. Es gibt Jahre, da gibt es eine Spezies weniger – und andere, da gibt es wieder mehr. Und es ist auch lokal unterschiedlich. Das muss man in der Berichterstattung berücksichtigen, um keine Panik anzufachen. Genauso mit den Vögeln. Diese Rhythmen kennt man in der Wissenschaft – und sollte sie auch nicht dem Otto Normalverbraucher vorenthalten. Viele kennen die Natur ja nur noch aus der Konserve oder vom kleinen Sonntagsspaziergang. Von daher sind die Menschen angewiesen auf ehrliche Berichterstattung.

Diese Apokalyptisierung durch Menschen, die es gut meinen, sind insgesamt übel. Sie heizen die Menschen auf – und das ohne Grund – eben, weil es Fake News sind.

Was es nach meinen Beobachtungen in unserem Raum, seit Jahren weniger gibt, sind wirklich: Rebhühner. Alle anderen Vögel hatten 2017 bislang ein gutes Jahr – ich sehe so viele, wie schon lange nicht mehr. Ich vermute auch, dass es zumindest in diesem Jahr weniger Schmetterlinge (außer Kohlweißlinge) gibt – dafür beobachte ich mehr Fliegen: Schmeißfliegen und die großen schwarzen Brummer, deren Name mir nicht geläufig ist. Wespen dürfte es in diesem Jahr wohl weniger geben – weil es in unserem Bereich zu heiß und trocken war – aber vielleicht haben sie ja noch nachgeholt. Sie haben fleißigst Wasser gesammelt – aber ob das geholfen hat?

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Elektro-Autos von der Post

Da kann man natürlich nichts gegen sagen: Die Post hat ein eigenes Elektro-Auto entwickelt. Tagsüber fahren sie herum und nachts werden sie angestöpselt. Das ist ideal. Wenn denn, wenn denn die Ökobilanz von Elektroautos gut ist – aber zumindest befreien sie die Städte von Schadstoffen und man den Eindruck hat, sie seien besser: http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/post-street-scooter-diesel-skandal-heizt-interesse-an-elektro-transporter-an-a-1161865.html

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Mögliche Terrorangriffe + Türkei baut Mauern gegen PKK + Türkei Natoflughafen + Trump und Kim/Nordkorea

Wie kommt ein Mann aus Ruanda dazu, sich als Terrorist auszugeben? Er lebte übrigens in Belgien und seit ca. 8 Jahren in Deutschland. http://www.tagesschau.de/ausland/bruessel-verfolgungsjagd-101.html

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Paris: möglicher Auto-Angriff auf Soldaten – Fahrer ist auf der Flucht: http://www.tagesschau.de/ausland/frankreich-soldaten-103.html

… war auf der Flucht: http://www.tagesschau.de/ausland/frankreich-soldaten-107.html

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Vor zwei Tagen: möglicher Angriff auf den Eifelturm: http://www.tagesspiegel.de/politik/frankreich-angriff-am-eiffelturm-anti-terror-ermittler-uebernimmt/20152772.html

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Kein Terrorangriff oder so – Libyer greift in Leipzig eine Frau mit einem Messer an: https://www.welt.de/vermischtes/article167509884/Mann-attackiert-in-Leipzig-Frau-mit-Kuechenmesser.html und http://the-germanz.de/es-ist-ein-elend/

Werden wir jemals den Hintergrund erfahren?

Parallelen sehe ich, wenn kein privater Grund vorliegen sollte: http://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Messerangreifer-wollte-mehr-Menschen-toeten,barmbek344.html

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Die Türkei baut Mauern an der Grenze zum Iran und zu Syrien, um Schmuggler – vor allem aber PKKler abzuwehren. http://www.tagesschau.de/ausland/tuerkeiiran-grenze-101.html

Da schreit keiner auf? Vielleicht, wenn Trump sie finanzieren sollte.

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Mit den Linken halte ich die Regelung, dass Parlamentarier nur den NatoStützpunkt besuchen dürfen, wenn sie sich einer Nato-Delegation anschließen, für erneutes Einknicken gegenüber der Türkei. Es sei denn, man hat die türkische Regierung dadurch ausgehebelt und versucht in der Zwischenzeit eine richtige Lösung herbeizuführen. Aber das hat ein übles Geschmäckle: http://www.tagesschau.de/inland/konya-bundestagsabgeordnete-101.html

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Apropos Terrorregime in Nordkorea: Nun poltert man medial gegen den Polterer Trump. Nun denn. Vielleicht versteht ein Kim ja nur diese Sprache? Was eher wahrscheinlich ist: Er fühlt sich endlich wichtig genommen. Ist doch auch was. Vielleicht bringt ihn das zur Raison. Ich vermute, er möchte aus den Fußtapfen seiner vergöttlichten Vorfahren, indem er sich noch toller als Held gegen die ganze Welt aufpumpt. Mit dieser Analyse kann ich in keinem Punkt konform gehen: http://www.tagesschau.de/ausland/nordkorea-usa-107.html

Keiner wird Kims Nordkorea hinterherweinen. Alle wären froh, wenn der weg wäre. Die Wirtschaft wird sich freuen, statt auseinander zu fallen. Allerdings darf die USA keinen Anspruch auf das Land hegen. Das muss China überlassen bleiben. Wo die Atomwaffen der Nordkoreaner lagern: Man weiß vieles. Nicht alles. Aber man muss auch nicht alles wissen – Hauptsache, man weiß wo Kim ist. Und ob Nordkorea wirklich Unheil anrichten kann und will – ohne Kim? Die Grundlage muss bleiben: Alles gemeinsam mit China und Russland. Aber ich halte alles für Rhetorik, die versucht, diesem brutalen Kim einmal anders zu begegnen als mit „böser Bube, aber, aber…“. Obs klappt, wird sich zeigen.

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Atheisten und Mord

Selbst Atheisten trauen Atheisten eher einen Mord zu als einem echt religiösen Menschen. Das Ergebnis überrascht wohl jeden: http://www.focus.de/wissen/mensch/psychologie/tief-verankerte-vorurteile-selbst-atheisten-glauben-dass-atheisten-eher-morden-wuerden-als-glaeubige_id_7448355.html

Dieses Ergebnis finden manche nicht besonders gut – und darum gibt es eine Apologie zum Beispiel hier: http://www.sueddeutsche.de/wissen/psychologie-die-gottlosen-1.3619228

Zwei davon kann man schnell entkräften: Religionen mögen aus dem Grund entstanden sein, um Menschen zusammenzuführen – und anderen mit Argwohn zu begegnen – aber Jesus Christus bricht diese Sicht auf. Die andere Aussage: Gerade säkulare Gesellschaften seien besonders human – dazu bedenke man die religiöse Tradition der säkularen Gesellschaft. Gemeint sind damit wahrscheinlich europäische Staaten und Nordamerika. Was das mit dem Gespür der Säuglinge betrifft – das kann man auch anders interpretieren: Man hat ein Gespür dafür, wer mir das Überleben sichert. Das muss nichts mit Moral zu tun haben. Es müssen also andere Argumente dagegen gefunden werden. Aber der Atheismus ist ja noch ein Säugling im Gesamt der Menschengeschichte. Von daher gibt es noch Entwicklungs- und Argumentationspotential.

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