Hawking: Hirn-Computer

Hawking soll gesagt haben: Ich sehe das Gehirn als einen Computer, der aufhört zu arbeiten, wenn seine Bestandteile versagen. Es gibt keinen Himmel oder Leben nach dem Tod für kaputte Computer. Das ist ein Märchen für Leute, die sich vor dem Dunklen fürchten.“

Hat Hawking das wirklich gesagt? Wenn das Hirn ein Computer ist – kann er/es dann so etwas von sich geben? Das würde ein Computer nie sagen. 

Zudem: Im Augenblick sagen Computer ja nur das, was ihnen programmiert wurde. Wer hat das denn in Hawkings Hirn-Computer programmiert?

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Reporter ohne Grenzen

Reporter ohne Grenzen nennt die Länder, in denen Reporter es sehr schwer haben. Und auch in Ländern Europas haben im Jahr 2018 Journalisten ihr Leben lassen müssen – und sehr viele sitzen in verschiedensten Ländern in Haft: https://www.reporter-ohne-grenzen.de/pressemitteilungen/meldung/weltweit-80-medienschaffende-getoetet/

Länder, in denen Reporter inhaftiert sind, nehmen es auch sonst mit Menschenrechten nicht so genau.

Kritik am Journalismus hat freilich nichts mit einer Gegnerschaft gegen Journalisten zu tun – so sie argumentativ ist, dient sie nur der Qualität des Journalismus. 

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Islamophobie-Forschung – Denunziationskunde

Hartes Urteil: https://www.cicero.de/innenpolitik/prozess-necla-kelek-lamya-kaddor-sodomie-islam-

Islamophobieforschung ist zu einem guten Teil Denunziationskunde…. 
Aber den Autoren ist geholfen; aus Texten werden Fördergelder, und aus Fördergeldern wieder neue Texte… 
Für Necla Kelek ist die jahrelange Verfolgung durch Kaddor, deren Ehemann und andere Kritiker jetzt hoffentlich beendet…

Dieser Beitrag zeigt, dass manche Medien ein grundlegendes Problem haben, weil sie einfach nachplappern – wenn es mit ihrer Weltsicht übereinstimmt.

Rühmend ist, dass der Spiegel die Reißleine gezogen hat. Aber die Gefahr sind nicht allein die vollkommenen Erfindungen, sondern auch Halbwahrheiten oder das Berufen auf Meinungen, die als Wahrheiten ausgegeben werden – wie man sieht. http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/der-fall-claas-relotius-wie-das-spiegel-sicherungssystem-an-grenzen-stiess-a-1244593.html 

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Berufspolitiker + Nichts geleistet

Es ist selten, aber dieses Mal finde ich Martenstein schräg: https://www.tagesspiegel.de/politik/martenstein-ueber-nahles-akk-merz-berufspolitiker-sind-das-problem-der-politik/23765978.html

Unser Land ist zu groß und bedeutungsvoll, als dass man die Politik Laien überlassen sollte. Man muss sich einarbeiten, man muss die Strukturen weltweit kennen lernen… – aber ja: Man muss Standpunkte entwickeln in der Partei-Diskussion – eben mit den Laien. Andere meinen, Politiker hätten in ihrem Leben nie was geleistet. Das ist Stuss. Das ist überheblicher Stuss. Die Leistung besteht in ihrer politischen Arbeit. Da Politik auch Kunst und Geschick ist, ist eine abgehobene Politik nicht Kennzeichen eines Menschen, der nie irgendwo angestellt war usw., sondern eines Menschen, der auch sonst Sensibilität vermissen lässt, sich in seiner Individual-Blase oder Gruppen-Blase ohne Berücksichtigung anderer Sauwohl fühlt.

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Fergus Falls und der Spiegel

Wenn man den Beitrag liest, dann hat man den Eindruck, dass der Reporter, der seine Kollegen und Leser vergackeiert hat, zu dem links-liberalen Mainstream wunderbar passte: alle sind beschränkt – außer die paar intelligenten Journalisten und ihr politisches Milieu: https://www.tagesschau.de/ausland/relotius-spiegel-101.html

Vorsichtig angedacht hatte ich diesen Gedanken, als ich den Beitrag vorher gelesen habe: http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/fall-claas-relotius-weisse-rose-ueberlebende-traute-lafrenz-betroffen-a-1244756.html

Vermutlich las man, was man lesen wollte und war entsprechend unvorsichtig. Aber sie sind ja noch dabei, das aufzuklären. Mein Gedanke könnte aber ein Tipp sein, die Grundlage der Anfälligkeit zu erkennen: Man lebt in seiner Blase – wer ihr entspricht, wird weniger kritisch rezipiert. Dann schaut man nicht auf die Fakten – man schaut auf die Meinung und Gesinnung.

(Nachtrag 1: https://www.tichyseinblick.de/meinungen/kujau-relotius-die-faelschungen-gehen-viel-weiter-als-vom-spiegel-zugegeben/

Nachtrag 2: Daran hatte ich gar nicht mehr gedacht – kann man allerdings nicht vergleichen, denn er hatte nur was vergessen: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/vosskuhle-portraet-der-sz-heribert-prantl-und-die-ethikwaechter-a-847807.html und: http://www.taz.de/!5087300/)

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Kongo + Vietnam

Kurz vor den Wahlen, in denen es um die Ablösung Kabilas geht, sind zahlreiche Wahlmaschinen durch ein Feuer zerstört worden: https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/tausende-wahlmaschinen-bei-brand-in-kongo-zerstoert-15940835.html

Die Wahl ist äußerst wichtig – und bringt hoffentlich, hoffentlich endlich Ruhe in das geschundene Land. Aber dazu müssen erst einmal die brutalen Milizen aus dem Ostkongo vertrieben werden.

Die Wahlen wurden um eine Woche verschoben.

*

Über Facebook agiert Vietnam gegen missliebige Journalisten: https://www.reporter-ohne-grenzen.de/pressemitteilungen/meldung/kritiker-ueber-facebook-verfolgt/

Nicht nur Vietnam hat missliebige Meinungen im Visier.

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Gott als Frage

Thomas Halík schreibt in: „Ich will, dass du bist: Über den Gott der Liebe“: „Ich bin zu der Überzeugung gelangt, dass Gott an uns nicht als Antwort herantritt, sondern als Frage.“ Im weiteren Verlauf weist er auf den Philosophen Kearney, der meinte, Gott trete an uns nicht als Faktum heran, sondern „als Möglichkeit, als Herausforderung, als Einladung und Aufforderung“.

Das hatte ich schon einmal ähnlich in den Glaubensdiskussionen https://glaubensdiskussion.wolfgangfenske.de/ formuliert, führt in der Prägnanz vermutlich weiter.

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Da ich in der vergangenen Woche kaum am Blog arbeiten konnte, gibt es wieder eine Art Wochenzusammenfassung.

Anstrengend

Einen Text, den ich aus der Anfangszeit meines Blogs entdeckt habe (2009):

Es gibt Menschen, die in einer Tour reden, reden, reden. Und wenn sie mal eine Pause machen, dann kann es passieren, dass man benebelt ist und gar nicht mehr weiß, was man selbst sagen wollte. Wenn einem das dann doch wieder ganz schnell eingefallen ist, weil der andere eben nur sehr kurz Atem holt, dann spricht man ein Wort – und dieses Wort führt das Gegenüber wieder zu ganz anderem pausenlosen Reden … Und zu dem Vorwurf, man habe für seine eigene Position ja keine Argumente. Neulich ritt mich mal der Schalk. Ich habe nicht zugehört, sondern immer überlegt: Was für ein Wort zu welchem Thema wirfst du schnell ein, wenn der andere Atem holt, und lässt ihn darüber referieren? Das macht auch solche Monologe interessant. Natürlich muss man da innerlich bereit sein, den anderen allen möglichen Blödsinn erzählen zu lassen, ohne ihn korrigieren zu wollen.

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Informationsgesellschaft versagt – Werbung übernimmt Information

Wir leben in einer Informationsgesellschaft. Man kann alles mögliche wissen – aber verweigert sich dem Wissen: https://www.christiantoday.com/article/jesus-disappearing-from-christmas-as-santa-takes-over/131218.htm

Werbung bekommt das Informationsmonopol. Jesus ist zu religiös – also verdrängt Santa den Glauben und fördert das Geschäft. Jesus war ja auch geschäftskritisch unterwegs. Fördert nicht gerade die Sympathie der Werber für ihn.

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