Name

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Der Name ist wichtig. Es ist wichtig den Namen eines Menschen zu kennen, wenn man mit ihm zu tun hat. Einen Namen zu nennen, knüpft ein Band zwischen Ich und Du. Wenn ein anderer Mensch meinen Namen sagt, dann kann es bedeuten: Ich kenne dich, ich mag dich, du bist mir wichtig. Und wenn ich den Namen eines anderen nenne, dann signalisiere ich ihm auch: Du bist mir so wichtig, dass ich dich bei deinem Namen nenne.

Für Christen ist der Name Jesus Christus äußerst wichtig. In diesem Namen will Gott erfahren werden. In diesem und durch diesen Namen will er angeredet werden. Die Bezeichnung Gott ist eine Allerweltsbezeichnung. Alle Religionen haben Gott und Götter.

Gott begegnet, so glauben wir Christen, in dem Namen Jesus. Und so können Christen, wie es bei Paulus heißt, den Namen des Herrn – also Jesus Christus – anrufen, ihn nennen. In ihm lässt Gott sich kennen und Vater nennen. Damit zeigt er uns, wie wichtig wir ihm sind. Und wir Christen zeigen Gott, wie sehr wir uns darüber freuen, dass wir ihn in diesem Namen begegnen. In Jesus Christus zeigt sich Gott persönlich, wir wissen, wer er ist und wie er ist.

Die Vater-Bezeichnung ist noch einmal persönlicher. Namen knüpfen Bänder zwischen Ich und Du. Die Vater-Bezeichnung verknüpft den Menschen und Gott immens fest, denn wie in einer Familie: Man nennt nicht jeden Vater, Mutter, Tochter, Sohn, Oma und Opa… Nicht unsere Väter-Erfahrungen definieren das Wort “Vater” für Gott, sondern das Gleichnis vom Verlorenen Sohn, , das Jesus erzählt hat (http://www.bibleserver.com/text/LUT/Lukas15), und das Gebet Vater-Unser (http://www.bibleserver.com/text/LUT/Matth%C3%A4us6), das Jesus gelehrt hat.

Schon seit dem 19. Jahrhundert ist bei manchen eine gewisse Scheu vor dem Namen Jesus zu sehen, weil er nicht interreligiös oder säkular genug ist. Über Gott lässt sich allgemeiner, sachlicher, philosophischer, metaphysischer reden. Die Nennung des Namens Jesus Christus ist immer schon Bekenntnis und darum wird er häufig vermieden. Das heißt: Wenn Christen sich scheuen, Gott in und durch Jesus Christus zu erkennen und zu nennen – was sagt das über uns Christen aus? Von welchem Gott reden wir dann?

Gott segne uns, dass wir ihn im Namen Jesu Christi ansprechen können.

Das bedeutet, dass wir uns in seinem Namen bergen, im Vertrauten leben können.

Das bedeutet, aus seiner Kraft heraus leben zu können, denn sein Name wurde über uns genannt.

Das bedeutet, in seinem Geist leben zu können, mit dem er uns füllt.

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Finanzierung des Kirchentages

Großereignisse haben keine guten Karten mehr – ob es die Olympischen Spiele sind, die Fußball-WM oder die Kirchentage – überall gibt es mächtige Gegner. Grund: Was das kostet! Alle sind froh, wenn das Großereignis da ist, weil es gesellschaftlich relevant ist und das alltägliche Einerlei durchbricht, aber keiner will es finanzieren. Die Städte wollen das Geld – aber nichts dafür ausgeben usw. Und so hat die Fifa Weichen gestellt, wenn sie die Fußball-EM auf viele europäische Länder verteilt. Denn dann gibt es keinen Ärger mit den Kritikern.

Was die Kirchen betrifft: Kirchentage gab es in neuerer Zeit immer. Kirchentage waren auch immer für unser Land wichtig, weil es viele Gespräche gibt, zwischen Politikern und nicht Politikern, zwischen den unterschiedlichsten Religionen und auch Atheisten: Man redet miteinander, tauscht Meinung und Ansichten aus. Von daher ist ein Kirchentag nie ein kircheninternes Ereignis, sondern eines, das gesellschaftspolitische Relevanz hat. Dass da Atheisten neidisch sind und am liebsten kein Geld geben wollen, ist auch klar.

Dennoch muss man sich überlegen, wie kann man die Veranstaltung billiger machen, denn viele Kommunen müssen ihr Geld anderweitig ausgeben, ob sinnvoll oder nicht, ob fehlgeplant oder nicht – das steht nicht zur Diskussion. Andererseits: Welche Vorgaben macht der Staat in allen möglichen Zusammenhängen, damit ein solches Großereignis stattfinden kann, die viel Geld kosten? Und: Auch wenn das Großereignis katholischerseits ein Laienereignis ist, so liegt es doch im Interesse der katholischen Kirche, dass es funktioniert, so dass hier sicher ein paar Euros mehr locker gemacht werden können.

In diesem kurzen Beitrag habe ich viele Interessen und Anti-Interessen zusammengeschaltet. Geld, atheistische Ideologie, Religion, Laien+Nichtlaienkirche, gesellschaftspolitisches Interesse, klamme Kommunen, Geld verschlingende Sicherheistmaßnahmen… All das muss also immer wieder austariert werden. Und es wäre Schade – und auch ein Armutszeugnis für unser reiches Land, wenn gesellschaftspolitisch relevante Großereignisse nicht mehr stattfinden könnten, weil die Bedenkenträger, Kleinkarierten und sonstigen alles Kreative und Außergewöhnliche ersticken.

Das zu dem Link: http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/katholikentage-millionen-zuschuesse-stossen-zunehmend-auf-kritik-a-991970.html

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Stolz, Christ zu sein

In Syrien sind Kreuze kein Schmuckstück, sondern Bekenntnis – vor allem auch darum, weil die ISIS sie von Kirchen reißt und Menschen deswegen tötet. Aber syrische und irakische Christen lassen sich nicht einschüchtern, sie sind stolz, Christen zu sein:

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Muslime gegen Hass

Diese Aktion ist schon gut, in der Muslime ihre Meinung gegen Terror aus dem Islam angingen. Ohne Frage. Und das soll auch nicht klein geredet werden.

Es war freilich äußerst geschickt von den Veranstaltern, das mit Protest gegen Angriffe auf Moscheen und gegen Rassismus (womit sicher der Rassismus der Deutschen gemeint ist) zu verbinden. Denn auf diese Weise konnten sie viele Muslime mobilisieren, die vielleicht sonst, wenn es nur gegen den islamischen Terrorismus (den es, wie man immer hört, nicht gibt) gegangen wäre, nicht gekommen wären – wie am Beispiel Frankreichs zu sehen war. Dann hätte man sagen können: Seht, die Untaten ihrer eigenen Gruppe interessieren sie nicht die Bohne. So aber haben sie wohl viele auf die Beine bekommen. Von daher hat dieser raffinierte Aktionstag ein Geschmäckle. http://www.bild.de/politik/inland/muslime/aufstand-der-muslime-gegen-isis-37732296.bild.html Und gerade das zeigt aber auch, dass sie ihren eigenen Glaubensbrüdern nicht viel zutrauen und wirft auf Muslime ein schlechtes Licht. Wären sie wirklich nicht gekommen ohne diesen Trick? Ich möchte hoffen: Sie wären gekommen auch dann, wenn es nur gegen den Islamisten Terror gegangen wäre.

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Oriana Fallaci+3. Weltkrieg und Plüschmentalität

Oriana Fallaci war eine bekannte Journalistin. In Rom wurde abgelehnt, eine Straße nach ihr zu benennen, weil sie geschrieben hatte, die muslimische Welt versuche, den Westen zu erobern: http://www.jihadwatch.org/2014/09/rome-nixes-naming-street-after-oriana-fallaci-because-she-wrote-that-the-muslim-world-is-attempting-to-conquer-the-west

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US-Soldaten in ihrem Zuhause töten, dazu fordert die ISIS Muslime in den USA auf. http://pamelageller.com/2014/09/the-islamic-state-calls-for-devout-muslims-in-america-to-go-to-homes-of-us-soldiers-slaughter-them.html/ Das werden sie kaum machen, aber dennoch hat so etwas seine Wirkung: Menschen werden verunsichert, Muslime werden darum ausgegrenzt, weil man ja nie weiß, wie das Gegenüber gesonnen ist – und das ist es, was die Terroristen erhoffen: diese Ausgegrenzten für ihre Machenschaften zu mobilisieren.

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Henryk Broder zu Deutschlands – ich sag es einmal so – rosaroter Plüschmentalität: http://www.welt.de/debatte/henryk-m-broder/article132385759/Hat-der-Dritte-Weltkrieg-vielleicht-schon-begonnen.html

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Sudan + Meriam Ibrahim

Seit Meriam Ibrahim mit Hilfe von Richtern aus dem Sudan fliehen konnte, geht es nun gegen diese mutigen Richter: http://www.jihadwatch.org/2014/09/attorneys-for-meriam-ibrahim-the-woman-sentenced-to-death-for-leaving-islam-barred-from-leaving-sudan Vor allem haben auch weitere Christen zu leiden – so der christliche Nuba-Stamm. Islamisten ziehen ihre Schlingen immer enger.

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Solidarität mit verfolgten Christen: http://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/detailansicht/aktuell/christenverfolgung-zeit-die-stimme-zu-erheben-89488/

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In Pakistan wurde ein Professor ermordet, der dafür bekannt war, zu bestimmten Fragen im Islam eine eigene Meinung zu vertreten: http://www.jihadwatch.org/2014/09/pakistani-academic-known-for-liberal-views-on-islam-and-accused-of-blasphemy-shot-dead Nicht nur die Namen ermordeter Christen sollte man sich merken, auch die Namen ermordeter Muslime, die Extrem-Muslimen nicht gepasst haben: Dr. Muhammad Shakil Auj.

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ISIS ist weiter auf dem Vormarsch – Kurden fliehen in die Türkei: http://www.spiegel.de/politik/ausland/islamischer-staat-45-000-syrische-kurden-in-die-tuerkei-gefluechtet-a-992738.html

Ich bin gespannt, ob es nach der Mekkawallfahrt noch ein Saudi Arabien gibt wie wir es kennen. Irgendwann werden die ISIS-Schläfer auch in diesem Land ihr Tribut fordern.

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Gratulation! Die Türkei konnte ihre Staatsangehörigen aus der Gewalt der ISIS befreien! Nun ist sie hoffentlich auch frei, der Gemeinschaft gegen die ISIS beizutreten. Was ich nicht verstehe: Warum fliehen so viele Kurden? Bislang konnten die Kurden doch in Syrien ihr Gebiet schützen – oder fehlen mir da Informationen? Oder sind die ISIS inzwischen so stark geworden, dass sich die Kurden nicht mehr verteidigen können? Nur am Rande: Dass die Türkei nun in der Anti-ISIS Koalition mitmachen, ist keine ausgemachte Sache: http://www.spiegel.de/politik/ausland/islamischer-staat-49-tuerkische-geiseln-wieder-frei-a-992812.html

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