TTIP+Ceta

Es herrscht die Furcht davor, dass Staaten den Wünschen des Raubtierkapitalismus angepasst werden sollen, statt dass der Raubtierkapitalismus an die soziale Marktwirtschaft bzw. an den Wunsch der Menschen, menschlich behandelt zu werden, angepasst wird. Wir kämpfen dafür, dass die Menschen in den Schwellenländern bessere Arbeitsbedingungen bekommen sollen – leider kämpfen wir zu wenig dafür, aber so sollte es sein. Und dann geht es nicht an, dass wir den unsozialen Verhältnissen der Schwellenländer angepasst werden. Es soll angeblich nicht möglich sein. Aber damit es auch nicht möglich ist, müssen solche Verträge so hieb und stichfest sein, dass nicht irgend eine mit vielen Finanzmitteln ausgestattete Anwaltskanzlei irgendwelche Worte findet, die es dann erlauben, unser System zu zerstören. Von daher traue ich der EU nicht. Sie lässt sich über den Tisch ziehen, weil sie zu gutgläubig ist. Sie will unbedingt so einen Vertrag – und weil sie ihn unbedingt will, macht sie sich angreifbar und wird leichtsinnig.

Das Ziel sollte auch von der amerikanischen Bevölkerung sein, den Raubtierkapitalismus und die Ausbeutung zu zügeln. Freilich haben alle, die einen Job haben, Angst, sich für Gerechtigkeit einzusetzen, weil sie dann schnell auf der Straße landen könnten – es gibt ja unendlich viele Beispiele dafür, wie diese armen Menschen hausen müssen. Das schreckt ab und man hält lieber den Mund und tut fleißig so lange was, bis man selbst auf der Straße sitzt – und dann aber keine Kraft mehr hat aufzumucken bzw. auch nicht mehr gehört wird. Wer, dem es gut geht, will schon auf die Menschen der Straße hören?

Wenn es die Amerikaner nicht hinbekommen, ihre Gesellschaft gerechter und humaner zu gestalten – dann wollen wir zumindest nicht hinab gezogen werden. Von daher traue ich den TTIP-Gegnern mehr als denen, die die Verträge unbedingt in trockene Tücher bringen wollen. Das amerikanische System kann kein Vorbild für uns sein – und die amerikanischen Großkonzerne müssen in Europa europäische Regeln einhalten – und es wäre zu wünschen, die Amerikaner selbst würden dafür kämpfen. http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/handelsabkommen-ceta-und-ttip-eu-handelskommissar-provoziert-die-spd/10823508.html Ralf Stegner hat in dieser Hinsicht Recht: „Ohne diese Kernforderungen wird niemand die Zustimmung der Sozialdemokratie erreichen können, wobei uns schnurz ist, ob das Herr de Gucht oder der Kaiser von China anders sehen.“ Es ist schnurz, wer regiert – aber ob die SPD wirklich nicht umfallen wird?

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Rückblicke: Hooligans gegen Salafisten+MH17+Sinai

Nun haben die Hooligans erreicht, was sie wollen: Dass jeder über ihre Gefährlichkeit spricht – aber über die Islamisten kaum noch einer. Die sind ja in Deutschland nicht gewalttätig. Es gehört schon eine äußerst große Portion politischer Dummheit hinter diesen gewalttätigen Protesten, wobei ich eben diese mit denen vergleiche, was die schwarzen Blöcke der Linkschaoten anrichten. Aber es wird deutlich, dass diese Gruppen kontraproduktiv sind. Sie sind medial eine wunderbare Ablenkungsgruppe. Das, wogegen die Mehrheit demonstriert, wird nicht mehr wahrgenommen. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/hooligans-gegen-salafisten-in-koeln-dutzende-ermittlungsverfahren-a-999471.html Eine Gesellschaft muss sich vor Extremisten aller Couleur schützen, das sehen wir ja an dem Pakt mit Linksextremisten, den einige schließen, dass sie aus den Händen entgleiten können. Von daher ist ein Pakt mit Rechtsextremisten genauso Gesellschaft schädigend.

Kurz: Man darf sich nicht mit den Falschen verbrüdern und sollte einen klaren Kopf behalten: http://www.mz-web.de/politik/–salafisten-gegen-hooligans–in-koeln-rechte-,20642162,28860570.html Das gilt für Rechte, Linke, Muslime, Atheisten und Christen… Lieber miteinander für Menschlichkeit kämpfen. Das hat mehr Zukunft.

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Ein Interview zum Abschuss (?) der MH 17: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/mh17-ermittler-westerbeke-ueber-den-absturz-in-der-ukraine-a-999193.html

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Auf dem Sinai werden Militärgerichte installiert: http://www.spiegel.de/politik/ausland/aegypten-weitet-befugnisse-der-militaergerichte-auf-dem-sinai-aus-a-999506.html Wobei in dem Artikel auch von Islamisten auf dem Sinai gesprochen wird. Auch hier wird es sich vielfach um ganz normale Verbrecherbanden handeln, wobei die Grenze zwischen Verbrecherbande und gewalttätigen Islamisten sicher durchlässig ist.

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Nuhr – gegen Einschüchterungsversuche+Erika Steinbach

Westliche Künstler packen das heiße Eisen Islam selten an. Und wenn sie es anpacken, wie Nuhr, dann setzt es sogleich Einschüchterungsversuche: http://www.welt.de/politik/deutschland/article133658379/Einschuechterungversuche-erzeugen-Klima-der-Angst.html Sogar die Süddeutsche spricht von – man mag es kaum glauben: von Leitkultur! – und zur Leitkultur gehöre dass heilige Bücher nicht über sie gestellt werden: http://www.sueddeutsche.de/politik/meinungsfreiheit-und-demokratie-spott-ueber-gott-1.2191490 Diesen Artikel muss man sich golden anmalen und übers Schlafzimmerbett hängen. Es ist wichtig, dass sich alle Freiheit-liebenden Menschen für Nuhr stark machen, denn ich befürchte sonst werden die öffentlich-rechtlichen Medien schnell einknicken.

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Eine pakistanische Frau schreibt einen lesenswerten Text zur Frage des Islam und Freiheit und Frauen im Islam usw.: http://www.jihadwatch.org/2014/10/an-open-letter-to-ben-affleck-from-a-woman-born-and-raised-in-islam Es gilt, den falschen Islam, der Menschen knechtet, anzuprangern.

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An dieser Stelle sei noch einmal gesagt: Ich kritisiere den Islamismus dann, wenn er Verhaltensweisen an den Tag legt, die ich im Christentum und in unserer Gesellschaft genauso kritisieren würde. Ich lege an den Islam bzw. die Ausleger keinen anderen Maßstab an. Wollen Muslime wirklich integriert sein, wollen sie auf Augenhöhe ernst genommen werden? Wenn ja, dann müssen sie sich auch diese Kritik anhören und damit umgehen lernen. So einfach sind die Spielregeln in unserem Land bzw. im Westen. Man kann nicht verlangen, man will anerkannt sein, und gleichzeitig verlangen, in Watte gepackt zu werden. In Watte werden kleine Kinder und Säuglinge gepackt, Menschen, die hilfsbedürftig sind. Der Islam ist erwachsen, ist stark, er benötigt keine Leute, die ihn pampern. Und Menschen und Organisationen, die ihn pampern, die nehmen den Islam und die Muslime nicht ernst.

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Weil er bei der Flugzeugkontrolle gesagt hatte: Ich bin kein Muslim, wurde ein 75jähriger Mann als Rassist belangt. http://www.jihadwatch.org/2014/10/uk-75-year-old-man-charged-with-racially-aggravated-harassment-for-saying-im-not-muslim-at-airport-security-check

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Auch in den USA gibt es Versuche, die freie Meinungsäußerung zu beschneiden: http://www.jihadwatch.org/2014/10/uc-berkeley-muslim-students-launch-campaign-to-get-bill-maher-canceled-as-speaker-at-fall-commencement Man kann nur hoffen, dass God´s own country auch ein freies Land bleibt und nicht zum Angsthasen-Staat wird, der vor unfreien Menschen kuscht.

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Erika Steinbach soll gesagt haben, der Koran sei nicht menschenfreundlich – und dann heißt es, damit würde sie alle Muslime über einen Kamm scheren. Wenn die Muslime den Koran wörtlich nehmen, dann ist er auch nicht menschenfreundlich – die Leute, die sich darüber aufregen, sollten ihn nur einmal lesen. Er hat menschenfreundliche Stellen – ich schrieb es bereits – aber als Ganzes gesehen sind einzelne Suren eher der Gattung einer Kampfschrift zu vergleichen. Darum muss ja eine neue Koran-Hermeneutik in die Herzen und Köpfe gelangen, denn sonst haben eben die Islamisten in ihrer Koran-Rezeption Recht. Denn was sie sagen, steht ja drin bzw. in den Ahadith. Die saugen sich doch das alles nicht aus den Fingern. Nur müssen sie eine andere Koran-Lesart (sage ich einmal ein wenig unwissenschaftlich) erkennen, damit sie ihn nicht wörtlich nehmen. http://www.n-tv.de/politik/Steinbach-twittert-gegen-Muslime-article13845286.html Falls mir einer daraus einen Strick drehen will, lese das Kluge, was Ednan Aslan dazu zu sagen hat: http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/3875946/Aslan_Muslime-benotigen-Friedenskonzepte

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Große Naivität herrscht allerorten: http://www.wiesbadener-kurier.de/lokales/wiesbaden/nachrichten-wiesbaden/tuerkischer-rechtsextremismus-in-wiesbaden-stadtpolitik-gibt-sich-wieder-erstaunlich-nachsichtig-und-ignorant_14720118.htm

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Islamismus kann man nur mit Muslimen bekämpfen. http://www.welt.de/debatte/kommentare/article133673048/Islamismus-muss-man-gemeinsam-mit-Muslimen-bekaempfen.html Richtig. Die meisten scheinen sich aber noch zu zieren oder doch eher halbherzig zu sein. In islamischen Ländern, in denen der Islamismus regiert, kann man das verstehen. Aber bei uns? Und: Der Kampf gegen die Islamisten muss von Muslimen selbst ausgehen, soll er nachhaltig sein. Und da bin ich wieder bei meinem Lieblingsthema: Eine neue, humane Koran-Hermeneutik muss entwickelt werden.

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Türkei baut größte Moschee auf dem Balkan in Albanien. Warum wohl? http://kipa-apic.ch/index.php?pw=&na=0,0,0,0,d&ki=259937

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Christen haben Angst vor der ISIS an der Grenze zum Libanon:

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Boko-Haram im Südwesten?+Hexerei

Normalerweise operiert die Boko Haram im Nordwesten Nigerias. Soll sie nun tatsächlich auch im Südwesten agieren? Oder bin ich nicht auf dem Laufenden? http://www.spiegel.de/politik/ausland/nigeria-deutscher-mitarbeiter-einer-baufirma-erschossen-a-999512.html Denn es gibt in Nigeria auch eine Menge anderer Verbrecherbanden, die versuchen, an irgendwelche Gelder zu kommen. Und das möglicherweise auf den Philippinen gezahlte Lösegeld spricht sich herum.

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Wie geht es den Mädchen, die von Boko Haram entführt wurden? Sehr schlimm. Mädchen, die fliehen konnten, wurden von Human Rights Watch befragt: http://www.spiegel.de/politik/ausland/boko-haram-in-nigeria-noch-immer-hunderte-maedchen-entfuehrt-a-999436.html

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Wurde die Kurdin, die als Kämpferin gegen die ISIS in den Medien bekannt wurde, inzwischen gefangen genommen und geköpft? http://www.blick.ch/news/ausland/sie-verteidigte-kobane-gegen-is-terroristen-kurdenheldin-rehana-gefangen-und-gekoepft-id3226326.html

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Anschläge im Irak: http://www.spiegel.de/politik/ausland/is-im-irak-viele-tote-bei-anschlaegen-in-zurueckeroberter-stadt-a-999589.html Hier erfahren wir, dass die ISIS eine Stadt im Süden von Bagdad gehalten hatte. Bislang hieß es immer, die ISIS sei nur im Norden des Irak. So weit nördlich liegt Bagdad nun auch wieder nicht.

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Dass Islamisten in Uganda genauso versuchen, die Gesellschaft zu destabilisieren wie sie es in Tansania und Kenia… tun, ist inzwischen bekannt. Dass sie aber auch ihr Unwesen in den Kongo hineintragen, habe ich bislang nicht gewusst: http://www.jihadwatch.org/2014/10/congo-islamic-jihadists-murder-at-least-22-including-8-children

Dass die ISIS und ihre Erfolge die Islamisten in aller Welt motiviert und aktiviert und euphorisiert, ist bekannt. Aber dass auch welche aus Trinidad&Tobago ankommen, hatte ich nicht gewusst. http://www.jihadwatch.org/2014/10/several-muslims-from-trinidad-tobago-have-joined-the-islamic-state

Es hat etwas Gutes, wenn sie alle abhauen aus ihren Ländern und dort ihr Paradies suchen – man sollte sie noch dazu ermuntern. Nur das Zurückkommen – das sollte verhindert werden. So könnte man denken. Aber das ist ein Denken, das auf Kosten der armen Syrer und Iraker geht.

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In Indien wurde eine Frau wegen angeblicher Hexerei zu Tode geprügelt: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/inderin-wird-wegen-vorwurfs-der-hexerei-von-familie-zu-tode-gepruegelt-a-999503.html

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Herbstdahlienshow

Eine kleine Herbstdahlienshow:

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Auch ich manipuliere mit Bildern. Ich zeige nur die Exemplare, die besonders schön sind. Warum haben wir den Wunsch, Schönes zu sehen? Wir? Oder nur ich? Ich finde auch weniger vollkommene Exemplare schön. Aber Natur ist nicht nur schön – auch Dahlien sind es nicht. Wir wissen das. Dennoch lieben viele das Schöne, das Vollkommene, das Strahlende.

In den Nachrichten begegnen überwiegend negative Nachrichten. Wieder sind Menschen über andere Menschen hergefallen, haben sie zertreten, ausgebeutet, missachtet, verachtet, erniedrigt… Wir haben Interesse an negativen Nachrichten. Wir? Negative Nachrichten zeigen Gefahren an, vor denen wir uns schützen müssen. Sie befriedigen unsere Sensationslust. Oder wir sehen überall die Haare in der Suppe, um uns über andere zu überheben.

Wenn wir aber uns Menschen betrachten, dann gibt es auch viel Lächeln, Liebe, Gesang, Freude, Tröstung, Stärkung, Umsorgung, Lebenseinsatz, Vertrauen. Viel Schönes. Wir müssen all das nur sehen lernen – aber wir gehen darüber hinweg und sehen es – wenn wir es überhaupt sehen – als selbstverständlich an, obgleich es nicht selbstverständlich ist.

Dennoch haben viele Sehnsucht nach dem Schönen – als Ausgleich für unsere verletzte und verletzende Seele? Erinnerung an ein Gleichgewicht der Schöpfung?

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Diskussion über Evolution+Kakao

Das ist ein eigenartiger Artikel, dessen Hauptintention darin bestehen dürfte, dem „bibeltreue(n) Gegner des biologischen Gedankens“ zu sagen, dass sie sich über die Diskussion in der Wissenschaft nicht zu früh freuen sollten, denn die Diskussion um die Evolution könne die Wissenschaft stärken. Natürlich stärkt Diskussion die Wissenschaft – auch die Argumente, die bibeltreue Gegner, denn, wie man am Artikel sieht, versuchen sich die nicht bibeltreuen Wissenschaftler von den bibeltreuen schon im ersten Absatz abzugrenzen – womit ja auch Diskussion verbunden ist. Aber sonst? Was bringt der Artikel außer in ein paar Sätzen zu sagen, dass diskutiert wird und dass Goethe und Gen miteinander was zu tun haben? http://www.wissenschaft.de/home/-/journal_content/56/12054/4786836/Genetisch-kommt-nicht-von-Genen%2C-sondern-von-Goethe/

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Und was lernen wir sonst noch? Kakao ist gegen Altersdemenz: http://www.wissenschaft.de/leben-umwelt/medizin/-/journal_content/56/12054/4799750/Kakao-gegen-Altersdemenz%3F/ – Also: Nichts als Kakao trinken. Aber Vorsicht: Verstopfung droht!

Zudem erfahren wir, dass unser Hirn weiß, was wir essen sollten, denn es zählt die Kalorien mit – aber gerade das lässt uns kräftig futtern: http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-18153-2014-10-24.html War schon immer so: Werden wir Menschen vor etwas gewarnt, dann macht es am meisten Spaß.

Rauchen hingegen fördert Rheuma: http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-18150-2014-10-23.html

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Hund bekämpft Kobra

Auf facebook ist ein Videoclip zu sehen, auf dem gezeigt wird, dass ein Hund um eine Kobra herumtänzelt und genau beobachtet, um sie packen zu können. Ich habe den Film nicht ganz angeschaut, schließe aber aus den Kommentaren wie: Hätte nicht gedacht, dass ein kleiner Hund eine Kobra schafft, oder: Wow, was für eine lange Wurst, dass der Hund die Kobra besiegt hat.

Ich finde solche Filme abstoßend: a) diese Szenen sind ja gestellt. Wie viel Hunde sind schon gestorben? b) Wir versuchen den Kindern beizubringen: Quäle nie ein Tier zum Scherz, denn es spürt wie du den Schmerz – und dann kommen solche widerwärtigen Videos über Internet in die Wohnzimmer, in denen Menschen gerade das tun: Zum Scherz Tiere quälen – und dazu gehört auch die Schlange.

Übers Internet kommen Barbareien in die Wohnstuben über Tierquälereien (über Menschenquälereien sowieso), die Menschen verrohen oder die Verrohung wird mit solchen Filmchen bedient und gesteigert. Ich weiß natürlich, dass wir in unserem Kulturkreis nicht besser sind als die alten Römer, die ins Kolosseum strömten, um den Kampf zwischen Tieren und Menschen und Menschen und Menschen zuzusehen. Wir sind auch nicht besser als die Vorfahren, die zusammengelaufen sind, um zuzusehen, wie Menschen gehängt oder zerrissen werden. Wir sind auch nicht besser als die Menschen, die zum Steinigen zusammenlaufen oder mit steinigen. Das weiß ich. Aber man muss eine solche verrohte Welt nicht auch noch fördern.

Es gab vor ein paar Monaten den Film, in dem zu sehen war, wie eine Katze einen kleinen Jungen vor einem Hund rettet. Auch hier machte mich stutzig, dass so viel Kameras dabei gewesen waren. http://blog.wolfgangfenske.de/2014/05/16/katze-rettet-jungen/ Die Szene war irgendwie gestellt – wurde dabei das Kind gefährdet, nur um ein entsprechendes Video drehen zu können? http://www.noz.de/deutschland-welt/vermischtes/artikel/484990/ist-katze-rettet-kind-vor-hund-video-auf-youtube-eine-falschung

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Gender+Feminismus

Gender ist nicht mit Feminismus gleichzusetzen. Im Feminismus geht es um die gleichen Rechte von Mann und Frau. Da kann kein vernünftiger Mensch etwas gegen haben. Zudem wird unter gender auch verstanden, dass man z.B. den Arbeitsprozess den biologischen, psychologischen, soziologischen Unterschieden von Mann und Frau anpasst. Dagegen kann auch kein vernünftiger Mensch etwas haben, wenn es auch äußerst schwer sein dürfte, das bewerkstelligen zu können, da eben ja auch nicht alle Männer gleich sind bzw. alle Frauen gleich sind. Wie immer wieder Kritik an der Schule aufkommt, dass durch die Fülle an Lehrerinnen die Jungs nicht mehr zu ihrem recht kommen bzw. überhaupt die Schulstruktur mit der Betonung des braven, auf dem Stuhl klebenden Kindes den Jungen weniger angemessen ist als den Mädchen.

Bei Gender geht es darum, dass das Geschlecht nicht festgelegt ist, sondern von jedem festgelegt werden kann. Dass Männer im allgemeinen draufgängerisch seien, und Frauen ruhiger – das sei zum Beispiel nicht von der Natur festgelegt, sondern von der Gesellschaft. Mädchen spielen halt lieber mit Puppen und Jungs mit Autos. Natürlich gibt es Ausnahmen – so bin ich auch eine gewesen: Ich habe lieber mit Puppen gespielt – und gleichzeitig mit Freuden Indianer. Dass dem Genderdenken alle wissenschaftlichen Untersuchungen widersprechen, von den unterschiedlichen Hirngrößen bis hin zur Milch, die Jungs und Mädchen unterschiedlich bekommen, das spielt in der Genderitis keine Rolle. Denn die biologische Sexualität ist mit der Psyche und dem soziologischen Sichverorten engstens verbunden. Man kann den Menschen nicht zerreißen in Biologie, Psychologie, Soziologie. Zudem widerspricht Gender auch den Ansätzen der Homovertreter. Diese wollen, dass die Gesellschaft anerkennt, dass Homosexualität wie auch immer angeborene ist und nicht allein gesellschaftlich bedingt. Ginge es nach Gender, sind die Homos wie die Heteros selbst für ihre Geschlechtlichkeit verantwortlich. Gender hat auch nichts damit zu tun, dass man Toleranz anderen Geschlechtsvariationen gegenüber übt. Das ist eine Selbstverständlichkeit, die auch ohne die Gender-Ideologie eingehalten werden muss.

Als Genderitis könnte man die Idee bezeichnen, die manche Frauen zu Beginn der Frauenbewegung bewegte: Auch die Frau darf wie Männer rauchen, Hosen anziehen, Gewehre schwingen – kurz: männlich sein… Aber das ist kein Fortschritt, sondern Rückschritt. Fortschritt dürfte höchstens sein, dass Männer lernen, auch Frauenkleider anzuziehen – wie man es zumindest Jungs im Lehrplan von Baden- Württemberg zutraut, damit sie wissen, wie es ist, Frau zu sein. (Sorry: Wieder Sarkasmus!)

Fortschritt ist: Wenn Menschen als Mann und Frau und mit welcher sexuellen Prägung auch immer, die sein dürfen, die sie sind, mit gleichen Rechten und Pflichten – aber Frau darf Frau sein, Mann darf Mann sein usw. Alles andere ist ein Herumdoktern an der Psyche des Menschen – und dagegen habe ich was.  http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/interview-mit-juergen-von-der-lippe-frauenquote-und-gender-scheisse-a-999349.html

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