Islamisten+Freinde des Islam+Fünf Journalisten hingerichtet

Man kann kaum noch all die Meldungen aufnehmen – so ist verständlich, dass hier eine Auflistung der aktuellen Ereignisse stattfindet: http://www.focus.de/politik/ausland/krise-in-der-arabischen-welt/is-terror-im-news-ticker-usa-schicken-1500-weitere-soldaten-in-den-irak_id_4260824.html?fbc=fb-fanpage-politik Man beachte die Worte Kauders, der islamischen Staaten Intoleranz gegenüber anderen Religionen vorwirft.

Ob der Kalif durch einen Bombenangriff getötet wurde – das steht zurzeit noch nicht fest. Ebenso gibt es zu Kobane unterschiedliche Informationen. Manche sehen die Stadt in der Hand der ISIS, manche sehen, dass sie sich halten kann.

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„Ein Islam, der derartige Freunde hat, braucht ihn tatsächlich niemanden mehr, der ihn schlecht macht“ – diesen Satz formuliert einer, der aufgrund eines harmlosen Witzes (Beim nächsten Ramadan lieber mit Salat fasten als mit Salfisten“) viel Ärger bekommen hat: http://www.theeuropean.de/hasso-mansfeld/9205-extreme-debatte-zum-thema-muslimischer-extremismus

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Was war das? Ein Deutsch-Tunesier klaut ein Auto, rast in eine Tankstelle, rennt auf die Autobahn und wird von einem Auto erfasst und schwer verletzt: http://www.bild.de/regional/frankfurt/frankfurt-am-main/auto-kracht-in-tankstelle-38492416.bild.html Es kann ganz banale Gründe haben: Panik und Umgang mit Technik (das entwendete Auto war nicht sein Ding). Ich bin auf die Untersuchungen gespannt.

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In Mosul hat die ISIS fünf Journalistinnen und Journalisten hingerichtet: Christiane Amanpour, Spencer Ackerman, Niraj Warikoo, Jennifer Fermino, Corinne Lestch, Bob Smietana http://www.jihadwatch.org/2014/11/islamic-state-murders-five-journalists-in-mosul

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Der Mensch lebt nicht vom Brot allein

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Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von dem, was Gott ihm sagt – Matthäus Kapitel 4 – in Aufnahme eines Textes aus dem 5. Buch Mose.

Wenn man diese Stichworte “Ein Mensch lebt nicht vom Brot allein” auf youtube eingibt, werden einem im Wesentlichen Veralberungen angeboten: nicht vom Brot allein, sondern vom Schnitzel, von der Kartoffel, von Kuchen, von Drogen, Rosen, Bildung usw. usw.

Die göttliche Tiefe dieses Satzes lädt dazu ein, verballhornt zu werden – aber nur so lange, bis der Mensch irgendwann merkt, dass sein Leben das Wesentliche verloren hat: Tiefgang. Er schippert auf der Oberfläche herum mit seinen kleinen lustigen Veralberungsbötchen – und wenn dann der Sturm des Lebens kommt, dann kommt er nicht mehr klar. Dann werden Gott und Menschen beschuldigt, das Schicksal wird angeklagt, die Ärzte, die Pfarrer, die Ehepartner und Kinder – doch keiner kann mehr helfen, man isoliert und verkrampft sich in seinem Zorn, in seiner Depression, seinem bitteren Sarkasmus, in Gleichgültigkeit. Das muss natürlich nicht sein. Man kann auch, wenn das Lebensbötchen zu kippen anfängt, aufbrausen, horrend lachen und in eine Art Größenwahnsinnsrausch versinken – allerdings ist das, soweit ich mitbekommen habe, nur theoretisch der Fall. Normalerweise wird der Mensch im Lebenssturm ganz klein und verbittert und resigniert und hofft, dass das Bötchen nicht kentert.

Und manchen kommt dann vielleicht in den Sinn: Es gibt Wichtigeres als alles, was mir bislang wichtig gewesen ist. Und man macht sich auf die Suche, weil man ahnt, es gibt etwas, aber nicht weiß, wo man suchen muss.

Ich wünsche Segen Euch, dass ihr zur rechten Zeit dieses Wort bekommt, bevor ihr verhungert seid – trotz der Äußerlichkeiten und Oberflächlichkeiten, die nicht nähren, sondern nur größeren Hunger bereiten.

Ich wünsche Euch Segen, dass Ihr satt werdet von dem Wort Gottes, dass Ihr Mut und Kraft bekommt, Freude und Dankbarkeit.

Ich wünsche Segen Euch, dass ihr dieses stärkende Brot esst, bevor die Stürme des Lebens kommen, damit ihr sie überlebt in Glaube, Hoffnung und Liebe.

Ich wünsche Euch sehr, dass Ihr merkt, wie wichtig es ist, sich in Gottes Wort zu betten, seinen Liebesbrief an uns zu lesen lernen, damit wir ruhig werden und frei, gelassen in ihm – wie Geliebte, die das Leben mit ganz anderen Augen ansehen.

Ich wünsche es uns.

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Spenden an christliche Werke nehmen zu

Im Vergleich zum vorangegangenen Jahr haben Spenden an christliche Werke stark zugenommen: http://www.idea.de/nachrichten/detail/thema-des-tages/artikel/spenden-christliche-werke-legen-teils-stark-zu-82988.html : Christoffel Blindenmission, World Vision, Brot für die Welt, Kindernothilfe, Geschenke der Hoffnung usw.

Die Stiftung Hilfe für Menschen in Not drängt darauf, Afrika intensiver zu unterstützen: http://www.idea.de/nachrichten/detail/thema-des-tages/artikel/in-afrika-entscheidet-sich-die-zukunft-der-welt-82981.html

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Briten und Religion

Wenn diese Studie nicht wieder mal von denen geprägt wird, die sie in Auftrag gegeben haben – nach dem Motto: traue keiner Studie, die du nicht selbst gefälscht hast – haben die christlichen Briten eine ganze Menge zu tun, um hier Gegenakzente zu setzen. http://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/detailansicht/aktuell/studie-briten-gegen-traditionelle-religion-90020/ Ich kann mir aber, ehrlich gesagt, nicht vorstellen, dass diese Studie wirklich die britische Gesellschaft widerspiegelt.  Nur 19% der 55-64 Jährigen sollen tatsächlich glauben, dass Religion mehr Gutes als Schlechtes bewirke? Dann besteht ja noch Hoffnung, denn von den 18-24 Jährigen sind es 30%. 55% sollen der Meinung sein, Atheisten seien moralischere Menschen als Gläubige.

Die Studie war von der linksliberalen Huffington-Post in Auftrag gegeben.

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Eigene Schule

Eltern, die ihre Kinder selbst unterrichten wollen, machen sich strafbar, das hat das Bundesverfassungsgericht entschieden. Die Schlinge zieht sich zu, die Gesellschaft wird immer staatslastiger und unflexibler. Individualisten wird nur dann Raum gegeben, wenn sie im Mainstream Individualisten sind. Was vor ein paar Jahren noch klappte – klappt nun nicht mehr. Begründung, die ich im Radio hörte: Parallelstrukturen sollten nicht errichtet werden können. Die paar christlichen Eltern, die ihre Kinder privat unterrichten wollen, mit dem Wort Parallelstruktur zu versehen, ist schon äußerst eigenartig. Nur: Es sind nicht die christlichen Eltern, die wahrscheinlich im Visier standen, sondern die Möglichkeit, dass vielleicht dann auch muslimische Eltern kommen und sagen: Wir wollen unsere Kinder auch selbst beschulen – Folge: Die bestehende muslimische Parallelstruktur würde verstärkt werden. Und das finde ich fatal: Dass an dieser Stelle die paar Eltern leiden müssen und in ihrer Freiheit eingeschränkt werden, weil der Staat im Grunde ganz andere Leute im Visier hat. Und wie man weiß, haben die christlichen Eltern ihre Kinder nicht schlecht unterrichtet. Inakzeptabel ist auch die Aussage, wer seine Kinder nicht zur Schule schicke, verletze seine Fürsorge- oder Erziehungspflicht gröblich. Das kann man diesen Eltern nicht vorwerfen, das wäre eher der Fall, wenn Eltern mit ihren Kindern nicht mehr klar kommen oder aus dem Milieu kommen, in denen Kinder den Eltern egal sind – das kann man christlichen Eltern in der Regel wirklich nicht vorwerfen – und wenn dem so sein sollte, dass christliche Eltern wirklich versagen, dann muss man als Staat natürlich darauf reagieren und hat auch alle Möglichkeiten. Aber pauschal solche Aussagen zu machen, halte ich gelinde gesagt für unangemessen. http://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/detailansicht/aktuell/urteil-schulverweigerer-machen-sich-strafbar-90035/

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Bordell und Kirche

Das Verwaltungsgericht in München hat nichts dagegen, dass ein Bordell in einem Haus eingerichtet wird, in dem eine Freikirche seit Jahren ihre Gemeinderäume hat. Sogar ein gemeinsamer Zugang soll möglich sein. http://kath.net/news/48190

Ich hätte als Gemeinde nichts dagegen, wenn eine starke Missionierungsanstrengung nicht von einem entsprechenden Gericht untersagt werden sollte. Was natürlich auch möglich ist – heute traut man so manchen Leuten alles zu.

Liebe Gemeinde: Jesus hat sicher so manche Frau auf glitschigem Weg davon abgehalten zu fallen – und Paulus hat den Männern die Leviten gelesen, die zur Prostituierten gegangen sind. Da lässt sich doch sicher so manches in die Wege leiten. Es gibt ja Christen, die im Rotlichtmilieu tätig sind – vielleicht kann man diese als Ratgeber heranholen.

Und wenn das Gericht oder ein anderes etwas dagegen haben sollte, dann muss man ihm das berühmte Wort des Petrus entgegenhalten: Glaubt ihr, dass es Recht ist, euch mehr zu gehorchen als Gott?

Und dann kann es sein, dass den Christen das Gemeindehaus genommen wird. Wie gesagt: Manchen traut man heute alles zu.

Aber auch da gibt es ein großes Vorbild: Paulus. Er hat massiv Ärger bekommen, als er eine Frau, die auf anderer Weise von Männern ausgenutzt wurde, deren Fängen entrissen und Würde gegeben hat. Er kam ins Gefängnis und wurde vorher ausgepeitscht. Auspeitschen ist heute in unseren Breiten noch nicht drin (es sei denn medial) – aber ins Gefängnis kommen, weil man auf christliche Art Widerstand leistet, ist auch bei uns möglich, denke ich.

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Übergriffige Sexualpädagogik

Gut, dass auch der Missbrauchsbeauftragte der Regierung auf die Pläne mancher Länder eingeht, eine übergriffige Sexualpädagogik zu installieren. http://kath.net/news/48185 Diese „überschreite `eindeutig die persönlichen Grenzen von Mädchen und Jungen´“ und, was ich auch immer sage: „Rörig betonte, dass die Sexualpädagogik Kindern und Jugendlichen `altersangemessen und entwicklungssensibel Wissen über Sexualität vermitteln´ solle. Schamgefühl und Intimität der Kinder und Jugendlichen müssten dabei jederzeit respektiert werden.“ Und man müsse klar zwischen der Sexualität von Kindern und Jugendlichen und Erwachsenen unterscheiden.

Ich hätte wohl noch härter gesprochen, denn das, was da vorgelegt wird, ist eine Vereinnahmung dieses Themas durch Ideologen, von denen man nicht unbedingt weiß, welche Probleme sie auf diesem Gebiet selbst haben. Ob das üble Unterstellung ist, weiß ich nicht, denn man kann nicht Dinge aufs Tapet bringen, die so vollkommen an pädagogischen Erkenntnissen vorbei gehen, nur weil man meint, das sei modern und man müsse die Kinder bzw. die Gesellschaft umerziehen. Ich hatte schon vor längerer Zeit Zitate aus einem dieser Baden-Württemberg-Versuche. Krass.

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Islamisten-Minderheit+ Koran Hermeneutik 11

Sind diese Islamisten eine Minderheit? Wenn ja: Wie lange?

Wenn Mazyek nicht versteht, dass eine neue Koran- und Ahadith-Hermeneutik durchgesetzt werden muss, dann wird diese Islamisten-Gruppe keine Minderheit bleiben – vorausgesetzt ist, dass sie noch eine sind.

In letzter Zeit beobachtet man immer häufiger, dass Islamkritiker, die ein scharfes Wort aus dem Koran zitieren, als solche bezeichnet werden, die wie islamische Fundamentalisten vorgehen. Doch Muslime sagen immer, das, was der Koran sagt, muss ausgeführt werden. Man muss sich an Mohammed als Vorbild halten. Wenn man das in einer besonderen Art und Weise tut, dann muss man ja auch begründen können, warum man mache Worte für relevant hält und andere wiederum nicht. Und das würde ich gerne einmal von Mazyek hören, wie er der staunenden Glaubensgemeinschaft sagt, welchen Maßstab er anwendet – im Gegensatz zu den Islamisten. Woher er diesen Maßstab hat. Warum er meint, diesen anlegen zu müssen. Die Ahmadiyyas die haben einen Maßstab, die sind hier nicht gemeint. Sie lesen den Koran und Ahadith aus der Perspektive ihrer Leitfigur. Aber die Sunniten, die sich nicht als Fundamentalisten ansehen, welche Maßstäbe haben sie?

Soweit ich sehe, wird um den heißen Brei herumgeredet – und man wagt kein offenes Bekenntnis. Freilich bringt das Schwierigkeiten mit sich, die Karten offen auf den Tisch zu legen – ein Khorchide kann ein Lied davon singen, wie viele andere auch.

Aber ohne diese neue Hermeneutik auf den Tisch zu legen, kann Mazyek so viel reden wie er will, kann er den Kritikern vorwerfen was er will – es hat kein Hand und Fuß. Er spricht von Fehlinterpretationen des Koran durch die Fundamentalisten – aber warum interpretieren sie ihn falsch und er richtig? Und diese Aussage: „Es gibt vereinzelt Verse, die bei einer fundamentalistischen Lesart als Gewaltaufruf missbraucht werden könnten“ – ist vollkommen unverständlich. „Vereinzelte“? Wie meint er das? Man schaue einmal das hier: http://de.knowquran.org/koran/gewalt/

Diese Aussage, dass eine neue Hermeneutik gefunden werden muss – gilt nicht allein für Mazyek, sondern für alle freier denkenden Muslime, die einen Maßstab anlegen, aber verschweigen, welcher das ist. Es ist eine Willkür-Hermeneutik. Die mag der normale Muslim haben – aber die Denkenden unter ihnen müssen diesen auf den Tisch legen, damit die Islamistenszene wirklich trocken gelegt werden kann. Ohne eine neue Hermeneutik geht das nicht.

Zu sagen, man müsse das tun, was der Koran sagt und Mohammed als Vorbild folgen – und gleichzeitig sagen, diejenigen, die das tun, sind islamistische Fundamentalisten, ist wenig durchdacht.

Ich beziehe mich hiermit auf das, was wir im Focus  45/15 Seite 35 im Interview mit Mazyek finden. Das, was Necla Kelek schreibt (Focus Seiten 34f.), das gibt eher die Realität wieder als das geschönte Reden Mazyeks. Necla Kelek hofft auf einen muslimischen Moses Mendelssohn, der Muslime auf neue Wege bringen kann. Sie nennt auch ihren Maßstab: Menschenrechte im europäischen Sinn. Sie befürchtet aber, dass es zwischen Muslimen, die diesen Maßstab haben und Muslimen, die versuchen, das Alte zu bewahren, heiß hergehen wird.

Wie kommt Mazyek auf die Zahl, dass 99% der Muslime die ISIS ablehnen?

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