Latzel-Auseinandersetzung
Man lese einmal diesen Artikel! http://www.idea.de/nachrichten/detail/frei-kirchen/detail/der-streit-um-evangelikalen-pastor-latzel-geht-weiter-89597.html
Man darf nur den Islam kritisieren, wenn man die Kirche auch kritisiert… – ich hatte das Thema gestern. Doch warum? Das ist natürlich ein netter Stil, aber Atheisten dürfen Christen nur kritisieren, wenn sie sich selbst kritisieren? Man darf Putin nur kritisieren, wenn man den Westen kritisiert, Medien dürfen nur kritisieren, wenn sie sich selbst kritisieren, CDU darf SPD nur kritisieren, wenn sie sich selbst kritisiert? Klasse!
Und: Einer legt biblische Texte aus – und dann wirft ein anderer Ausleger / Auslegerin diesem vor, die Deutungshoheit zu beanspruchen und macht ja damit gerade dasselbe! Klasse!
Oder: Wo kann der nur studiert haben! = Der ist ja nicht gebrieft! Klasse!
Und: Der ist Fundamentalist – mit dem kann man nicht reden – was ja gerade diese Herrschaften in ihrer geballten Kraft der Gegnerschaft gegen Latzel beweisen.
Da ich viele dieser Professoren kenne – muss ich mich natürlich auch kritisieren, denn ich habe gelernt, dass man den anderen nur kritisieren darf, wenn man sich selbst kritisiert – tun sie es selbst? Egal. Also kritisiere ich mich: Ich habe immer Unrecht, denn ich habe sie kritisiert.
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Es wird – und das ist eine gute Nachricht – kein Disziplinarverfahren gegen den Pfarrer geben: http://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/kirche/detailansicht/aktuell/kein-disziplinarverfahren-gegen-pastor-latzel-91066/
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Berühmte Muslime + Koran Hermeneutik
Berühmte Muslime waren:
Ibn Sina – Avicenna (+1037) – er war Allroundwissenschaftler, der die islamische Mystik beeinflusste und die europäische Medizin und als Aristoteliker auch die Philosophie: http://de.wikipedia.org/wiki/Avicenna Wobei ich vorsichtig bin, seine Sicht über alles zu stellen, ich schrieb schon einmal darüber. Unsere mitteleuropäische Medizin hat unterschiedliche Traditionen. Und man darf nicht vergessen, dass großes Wissen aus der griechischen Antike über Byzanz zu uns nach Mitteleuropa gekommen ist. Ist das schon genug untersucht worden?
Ibn Rushd Averroes (+1198) – wenn man wirklich begründet sagen will, dass der Islam zu Europa gehört, dann wäre dieser einzigartige Name zu nennen: http://de.wikipedia.org/wiki/Avicenna Er war Philosoph, Kommentator aristotelischer Schriften. Allerdings hat er in muslimischen Kreisen so seine Feinde gehabt, sodass Werke von ihm verbrannt wurden. Er versuchte zu begründen, warum der Koran das Denken erlaubt – mit Hilfe des Koran -, legte dann aber seinen Aristoteles untheologisch aus (Rückschluss aus dem genannten Artikel). Zu Averroes schrieb ich schon einmal: http://blog.wolfgangfenske.de/2011/07/05/ex-oriente-lux/ Aber was er erkannte und meines Erachtens so mancher freiere Muslim heute nicht erkennt: Eine neue KoranInterpretation hat nur Chancen von Muslimen angenommen zu werden, wenn sie aus dem Koran selbst her begründet wird. Alle anderen Maßstäbe (z.B. Aufklärung, Christentum, Humanes usw.) schaffen es nicht, über die Kreise von ein paar Liebhabern hinaus zu kommen, weil für Muslime der Koran Allahs Wort ist und für manche Rechtsschule (s.u.) die Ahadith mindestens genauso große Relevanz besitzen. Das heißt, die Interpretation muss aus dem Koran klipp und klar herzuleiten sein. Averroes hat es zwar versucht – aber das bedeutete noch nicht, dass er bei seinen Glaubensgenossen anerkannt war. Das heißt also: Der aristotelische Averroes-Islam gehört zu Europa – aber dann nur bedingt zur islamischen Welt.
Ahmad Al Ghazali (+1111) Er war ein Philosoph, der Theologie und Philosophie miteinander verband – die islamische Theologie aber vorordnete, sich dann dem mystischen Islam (Sufismus) zuwandte: http://de.wikipedia.org/wiki/Al-Ghaz%C4%81l%C4%AB Weitere bekannte Mystiker: Jalal ad-Din Rumi (+1273)
Al Idrisi (+1166) war Geograph und Kartograph, der die europäische Kartografie beeinflusste. Die Karten erstellte er unter anderem mit Hilfe von normannischen Seefahrern und Kaufleuten: http://de.wikipedia.org/wiki/Al-Idrisi Man darf sich allerdings von dieser Karte nicht zu viel versprechen. Er griff auf alte Karten aus der griechischen Tradition zurück – hatte gegenüber den europäischen Karten jedoch die Besonderheit, dass sie nicht theologisch eingebettet war. Ob diese Karte allerdings wirklich anders ist als die von der Beatushandschrift aus dem 10.-12. Jahrhundert, kann ich als Laie nicht erkennen: http://de.wikipedia.org/wiki/Beatus_(Buchmalerei)#mediaviewer/File:ApocalypseStSeverFolios45v46rWorldMap.jpg
Mohammad Ibn Idris asch-Schafii (768-820): Sunna ist in rechtlichen Fragen göttlich inspiriert (ich denke, er hat die anderen sunnitischen Rechtsschulen auch maßgeblich beeinflusst); unter den Rechtsschulen ist vor allem für die Gegenwart besonders bedeutsam: Mohammed Ibn-`Abd al-Wahhab (+1792), weil er in Saudi Arabien und Katar dominant ist und damit weltweit überall da, wo diese Länder im Islam mitmischen. Die schiitische Rechtsschule, die auf Ja´afar as Sadiq (+765) zurückgeht muss ebenso genannt werden.
Moderne berühmte – die Politiker wie Erdogan – lasse ich weg, ebenso die alten Kalifen. Genannt sei nur:
Nagib Machfus (Schriftsteller – erster muslimischer Nobelpreisträger für Literatur). Kurios ist das, was Abdus Salam passierte. Auch er ist ein islamischer Nobelpreisträger. Und so schrieb man auf sein Grabstein: Erster islamischer Nobelpreisträger. Da er allerdings der Ahmadiyya angehörte, strich man „islamischer“ – so dass er zum „ersten Nobelpreisträger“ mutierte http://de.wikipedia.org/wiki/Abdus_Salam . Auch wenn Ideologen sich selbst nicht für witzig halten – es wäre schade, wenn es sie nicht gäbe. Man hätte weniger zu lachen (freilich nur mit weinendem Auge, da sie vielfach sehr viel unmenschlichen Schaden anrichten).
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Kirchenasyl + Asylrecht
Kirchenasyl. Was ist das? http://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/detailansicht/aktuell/streit-ums-kirchenasyl-91069/
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Sehr gut! Wer das Asylrecht bewahren will, der muss es reformieren: http://www.welt.de/debatte/kommentare/article137438700/Asylrecht-machen-wir-uns-endlich-ehrlich.html Aber ob das angesichts der widerstrebenden Parteien möglich ist? Man muss wahrscheinlich irgendwie durchlavieren, weil die Lobbys zu stark sind und die Fans in den Medien diesen großen Raum geben würden, Meinung der Bevölkerung hin oder her, sinnvolle Politik hin oder her.
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Neue Deutsche – Übergangsdeutsche
Ich hatte gestern das Thema „Neue Deutsche“. Von Broder findet sich zu dem Thema ein Artikel hier: http://www.welt.de/kultur/article137358851/Vom-neuen-Deutschen-zum-Herkunftsdeutschen.html
Ich finde die Bezeichnung Übergangsdeutsche auch nicht schlecht. Das wird wahrscheinlich bei so manchem extremen Neudeutschen Grausen hervorrufen und den Vorwurf, ich sei ein altdeutscher Rassist. Und indem er sich als Neu Deutscher von den Alt Deutschen trennen will, ist er keiner? Neudeutsche sind nie Rassisten. das sind immer nur die Altdeutschen. Die Neudeutschen dürfen eigene Schwimmbäder, eigene Friedhöfe fordern, eigenes Essen, eigene Parteien, eigene Sozialorganisationen, eigene Kindergärten und Altenheime, eigene Arbeitsverträge mit Gebetszeiten – das ist alles nicht rassistisch. Rassistisch sind die Altdeutschen, die die Neudeutschen in all diese bestehenden Einrichtungen integrieren wollen.
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Diese Muslime brauchen wir
Der Beitrag wird getitelt: „Weshalb Deutschland Muslime braucht und Pegida nicht“ http://www.focus.de/finanzen/experten/gerhard_hain/zuwanderung-weshalb-deutschland-muslime-braucht-und-pegida-nicht_id_4468892.html
Man lese einmal dieses herzerfrischende Stück! Es taucht alles auf, was man heute so benötigt, um in die Medien zu kommen. Sogar die Aussage, wie der Islam sein soll, damit wir ihn wirtschaftlich benötigen: Kirchenkritik samt Steinigung im Alten Testament, die Aussage, alle Muslime wollen eigentlich Frieden, Pegida hat keine Ahnung vom christlichen Abendland… Oh, Mann, was soll man zu einem solchen Artikel sagen? Liebe Muslime, werdet so, wie der Experte Gerhard Hain euch möchte, dann wird alles gut: „Wir brauchen diese Muslime, weil sie in Deutschland als junge und aufgeschlossene Arbeitskräfte unseren Reichtum mit absichern helfen.“ Und: Was machen wir dann mit den alten Muslimen? Was machen wir mit denen, die unseren Reichtum nicht absichern helfen? Dann wird natürlich auch der Islam kritisiert, den wir wirtschaftlich nicht benötigen. Was für ein Artikel! Er ist es Wert, einen Aufstand in islamischen Ländern hervorzurufen, weil er Muslime für so beschränkt hält. Aber wahrscheinlich werden sie nur lauthals lachen.
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Diskussion um muslimische Schwimmbadzeiten: da wurde ein Integrationsrat gebildet – und der fordert nun für Muslime (!) getrennte Schwimmbadzeiten: http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/hitzige-debatte-um-gesonderte-baederzeiten-fuer-muslime-id10339583.html Bislang gab es so was nur für Muslima, und wurde mancherorts, so ich mit bekommen habe, dann doch wieder gestrichen, weil es zu teuer war und so gut wie nicht genutzt wurde. Denn damit sind ja weitere Maßnahmen verbunden gewesen, die auch im Artikel angesprochen wurden: Fenster müssen verhängt werden, es darf kein Bademeister anwesend sein – sondern eine Bademeisterin. Rassismus will unser Land nicht. Auch nicht von muslimischer Seite – wobei ich mir die Frage stelle, sind die Antragsteller Islamisten? Normale Muslime? Besonders fromme Muslime? Irgendwelche Muslime, die irgendwas Neues durchsetzen wollen, weil sie die Gesellschaft testen? Wie dem auch sei: Rassismus wollen wir nicht. Von keiner Seite. Hoffe ich.
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Islamisten + Atheisten + Kommunisten + Hinduextremisten
Oh, oh, da sagte einer „God bless America“ – und dann gab es Ärger. Atheisten gibt es nämlich, die mögen so etwas gar nicht hören: http://www.persecution.org/2015/02/12/florida-high-school-student-reprimanded-for-saying-god-bless-america/ Bekommt der Student, der das sagte, nun Peitschenhiebe? Nein. Aber Ärger. Und die Schule entschuldigt sich untertänigst.
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Bleiben wir bei Atheisten – ihr Kampf gegen eine Marienstatue – ihr Sieg – und ihre riesige Freude über den Sieg gegen die Marienstatue: http://www.katholisches.info/2015/02/13/frankreich-marienstatue-muss-weg-sie-verletzt-die-trennung-von-staat-und-kirche/
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Zu dem Atheisten, der die drei Menschen ermordete: http://www.katholisch.de/de/katholisch/themen/news/page_news.php?id=48675
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Wieder wurde in einer christlichen Schule in Neu Delhi randaliert: http://www.persecution.org/?p=64415
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Die indonesische Stadt, die Schülerinnen nur dann einen Abschluss ermöglichen wollte, wenn diese Jungfrauen sind, ruderte zurück – es gab massive Proteste weltweit und Imame sagten, das sei unislamisch. Ich finde allerdings die Begründung interessant. Sie wollten damit Mädchen Angst machen, damit sie die Jungs nicht an sie ranlassen. Die Stadt wollte damit die Jungs schützen. Ich möchte hier nicht wiedergeben, was ich in München von einem muslimischen Jungen hörte, wie muslimische Mädchen Jungfrauen bleiben können, ohne ihre sexualisierten Freunde zu verlieren. Wobei sich das jeder natürlich denken kann.
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Sieben Familien in Pakistan wollten nicht zum Islam konvertieren und verloren ihr zu Hause: http://www.persecution.org/?p=64410
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Angriffe auf christliche Dörfer im Libanon geplant: http://www.wnd.com/2015/02/isis-poised-to-attack-christian-towns/
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Christen fliehen aus Vietnam und suchen Asyl in Kambodscha: http://www.persecution.org/?p=64410
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Im Sudan haben Soldaten der Armee 221 Frauen und Mädchen systematisch vergewaltigt. Sie gingen von Haus zu Haus, verprügelten die Männer und vergewaltigten die Frauen und viele minderjährige Mädchen. http://www.focus.de/politik/ausland/innerhalb-von-36-stunden-sudanesische-armee-vergewaltigt-ueber-200-maedchen-und-frauen_id_4471739.html Was für eine kaputte Gesellschaft.
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Erdogan fordert von Obama eine Stellungnahme zu der Ermordung von drei Muslimen durch einen Atheisten, der einen Parkplatz wollte: http://www.spiegel.de/politik/ausland/ermordete-muslime-in-chapel-hill-erdogan-kritisiert-obama-a-1018244.html : Politiker seien verantwortlich für die Ereignisse in ihrem Land! Da lehnt sich Obama aber weit aus dem Fenster. Er ist verantwortlich für alles, was in der Türkei passiert? Vielleicht sollte man ihn einmal an das hier erinnern: http://dtj-online.de/tuerkei-malatya-christen-massaker-angeklagte-vorerst-frei-22013 Und: Haben Muslime nicht auch mal ganz selten vielleicht hier und da auch einen ermordet – und es hat Erdogan nicht gekümmert? Natürlich nicht. Denn in seinem Weltbild sind Muslime die töten keine Muslime – vermute ich, denn Islam = Frieden http://www.faz.net/aktuell/politik/was-die-anschlaege-von-paris-mit-dem-islam-zu-tun-haben-13362901.html Das einfache, aber propagandistisch wirksame Bild des Herrn E.
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In Libyen wurden 21 Christen von den Islamisten ermordet: http://www.jihadwatch.org/2015/02/libya-islamic-state-of-tripoli-murders-21-humiliated-followers-of-the-coptic-church-christianlivesmatter
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In Australien wurden Islamisten festgenommen, die vor hatten Menschen zu ermorden: http://www.jihadwatch.org/2015/02/australia-jihadis-threatened-to-be-striking-the-necks-of-blond-people
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Wieder ein armes Mädchen, das von den Boko Haram als Attentäterin missbraucht wurde und dabei 7 Menschen mit in den Tod riss (man kann da wohl kaum mehr von Selbstmordattentäter sprechen): http://www.jihadwatch.org/2015/02/nigeria-female-jihad-suicide-bomber-murders-7-at-crowded-market
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Sunniten haben in Pakistan die Moschee von Schiiten überfallen: 20 Tote: http://www.jihadwatch.org/2015/02/pakistan-sunni-muslims-attack-shiite-mosque-murder-at-least-20-people-muslimlivesmatter
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Warum dürfen Frauen in Saudi Arabien kein Auto fahren? Damit sie nicht vergewaltigt werden. Warum fahren Frauen im Westen Auto? Ihnen mache das nichts aus: http://www.focus.de/panorama/welt/keine-angst-vor-gewaltigung-saudi-historiker-schockt-mit-aeusserung-ueber-westliche-frauen_id_4472540.html Unsere muslimischen Zeitgenossen haben sehr viel zu tun, um ihre Glaubensbrüder davon zu überzeugen, dass die Welt anders ist, als sie es sich so denken. Und: Man kann sich vorstellen, dass manche Saudis das kalte Grausen bekommen, wenn sie von ihren religiösen Führern so einen Humbug erzählt bekommen. Nun ja, manche glauben es und wollen dann nach Europa?
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Deine Lücke
Geschichte eines unbekannten Autors: Die Lücke
Ein Christ habe geträumt, er sei gestorben. Die Engel hätten ihn in einen wunderschönen Tempel getragen. Doch der Tempel war nicht vollständig: Er enthielt eine Lücke. Die gefiel ihm nicht und er sagte zu dem Engel: Warum ist denn diese hässliche Lücke da? Da antwortete ihm der eine Engel, dass der Fragesteller die Lücke gemacht habe. Denn er sei dazu bestimmt gewesen, diese Lücke zu füllen – aber er habe immer anderes zu tun gehabt als das, was Gott von ihm wollte. Da erwachte der Mann und half munter in der Gemeinde mit, um seine Lücke zu füllen.
(Gefunden bei Karl-Heinz Teismann https://www.facebook.com/karlheinz.teismann?fref=nf)
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Diskussion
Diese Diskussion finde ich interessant. Wir christlich theologisch Gebildeten denken, die Menschen wollen nicht das Komplizierte des christlichen Glaubens hören – weil sie es nicht verstehen.
Aber es ist für Muslime wohl wichtig zu erfahren, was Christen glauben, sie setzen sich mit schwierigen Fragen auseinander – mit dem Eigentlichen des christlichen Glaubens. So Pierre Vogel.
Unsere Theologen kennen diese Diskussion nicht, von daher ist es gut, dass Menschen sie übernehmen und ihre Gaben einbringen. Mir wird beschämend bewusst: Dass wir als Theologen versagen.
Man meint hier, einen der frühen Christen zu hören – Johannes selbst vielleicht.
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Divestment Day + Luther Ausverkauf + Landwirtschaft + Marode Straßen
Die Wirtschaft scheint im Augenblick nur ein Thema zu kennen – zumindest so weit wir es in den Schlagzeilen verfolgen: Griechenland. Auch in dieser Hinsicht fand ich den Ausspruch der Kanzlerin wegweisend (sinngemäß laut Tagesschau): Bei Kompromissen muss man abwägen, ob sie mehr Vorteile oder Nachteile bringen und dann, wenn sie mehr Vorteile bringen, muss man diese auch ergreifen.
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Ansonsten steigen wohl die Aktien, weil der Ukraine Poker eher positiv angesehen wird – wobei das kann ganz schnell wieder runtergehen, weil er dann doch nicht mehr ganz so positiv gesehen wird.
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Da wir noch von fossiler Energie abhängig sind, werden sich hoffentlich die Geldgeber dem Divestment Day nicht anschließen: http://www.epo.de/index.php?option=com_content&view=article&id=11125:global-divestment-day-kein-geld-fuer-kohle-oel-und-gas&catid=58&Itemid=100198 Denn sie werden so viel Weitsicht haben, um zu sehen, dass eine Wirtschaft ohne Energie den Bach runter geht, auch wenn es noch so gut gemeint ist. Aber es scheint so, dass wider alles Erwarten die These, dass Strom aus der Steckdose kommt – warum benötigen wir dann die Kraftwerke – immer mehr Anhänger bekommt. Eine Gesinnungsethik (Wir sind die Guten) ohne Folge-Ethik, hat schon immer so manches Leid gebracht.
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Unser Landwirtschafts-System: Wachsen oder weichen – muss überdacht werden, weil es einmal die Landwirte in unserem Land schadet, zudem auch die Landwirtschaft in anderen Ländern: http://www.epo.de/index.php?option=com_content&view=article&id=11116:hunger-deutsche-export-landwirtschaft-ist-teil-des-problems&catid=14&Itemid=88
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Marode Straßen in unserem Land dürften ein massives wirtschaftliches Problem werden. http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/hessen/problem-maroder-strassen-und-bruecken-laut-adac-hausgemacht-13422539.html Welche Kosten bringt die Schließung der Schiersteiner Brücke der Wirtschaft? Es wird sicher extrem sein: Umwege, Staus, hinzu kommen die Umweltbelastungen… Daran wird deutlich, was kurzsichtige Politik alles anrichtet – und das betrifft nicht allein die Infrastruktur. Andere Probleme, die die Politik nicht angeht, habe ich zur Genüge im Blog.
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Martin Luther als Playmobil-Männchen war so schnell ausverkauft wie vor ihm keine Figur: innerhalb von 72 Stunden war sie ausverkauft. Im Vergleich dazu Dürer: innerhalb von drei Jahren: http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/playmobils-spielfigur-luther-nach-72-stunden-ausverkauft-13422707.html
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