Hier wird der jüdische Siebenarmige Leuchter durch ein neues Symbol ersetzt. Und allem, was alte Symbole ersetzen soll, ist mit Misstrauen zu begegnen. Sie hätten auch 10 Kerzen nehmen können oder 5 oder Kieselsteine bunt bemalt oder Blätter, Zweige… – was weiß ich und dazu Aufbauendes schreiben können. Hier wird durch den Raub eines Symbols etwas mit Bedeutung gefüllt, das überhaupt noch keine Bedeutung hat. Und zudem scheint es mir rassistisch zu sein – trotz der schönen, erhebenden Worte, die es dazu gibt: http://education.nationalgeographic.org/thisday/dec26/first-kwanzaa-celebrated/
Tja, mit dem Grundgesetz ist das so´n Ding. Wenn es nicht passt – wird es zurecht gebogen oder: Huch, das soll da drin stehen? Glaub ich nicht. (Alexander Kissler und Claudia Roth.)
Interessant, dass sich Die Zeit so auf Putin-Bashing eingeschossen hat. Alle Naselang kommen solche und ähnliche Artikel: http://www.zeit.de/politik/ausland/2015-12/russland-wladimir-putin-kreml-russophobie Eigenartig. Wer ist die federführende Kraft dahinter? Warum? Man kann Putin nicht mögen – aber den Westen ständig reinzuwaschen, das ist für eine unabhängige Zeitung schon kurios. Und denjenigen, die nicht so einseitig sind, ständig Unkenntnis vorzuwerfen, ist durchsichtig und noch kurioser. Alle sind blöd, nur ich bin es nicht. Diese Rhetorik durchschaut man so langsam. Warum wird sie noch angewendet?
In der Tagesschau um 20:00 Uhr – nichts darüber. Wir durften aber von einer empörten Journalistin erfahren, dass Polizisten in Chikago zwei Schwarze erschossen haben. Ist natürlich schlimm – aber warum bringen sie nichts über die Polizistin?
Kritisieren darf den Islam nur der Muslim. Ansonsten ist es Stimmungsmache gegen den Islam. Und diese Frau gibt Islamunterricht an einer öffentlichen Schule? Man kann sie verstehen, irgendwie muss sie sich ja bei ihrer Religionsgemeinschaft Liebkindmachen… Sie hat versucht, sich glorreich zu emanzipieren, aber nun… – leider.
Ausnahmen aber wohl nicht für folgende Schwerst-Kriminelle: 350 Hiebe+12 Jahre Gefängnis+ Todesstrafe für einen Mann, der zu Hause Wein herstellte. Und dabei hatte Mohammed ja nichts gegen Wein, sorry, Allah. Wenn einer trunken ist…
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Auf Korsika wurde eine Moschee verwüstet. Ich brachte die Info. Ich hätte auch gern gewusst, was der Verwüstung vorausgegangen ist. Hier erfährt man es endlich: Im Einwandererviertel haben Leute Feuer gelegt, um Feuerwehrleute und andere in einen Hinterhalt zu locken, um sie dann mit Stangen und Baseballschlägern anzugreifen. Wer auch immer die Vermummten waren – das war der Auslöser von Menschen auf Korsika, gegen die eingewanderten Muslime vorzugehen. http://www.krone.at/Welt/Tagelange_anti-arabische_Proteste_auf_Korsika-Paris_beunruhigt-Story-488635
Bald wird keiner mehr von ihm reden. Das dachte man damals. Ist Jesus von Nazareth hingerichtet, wird er in der Geschichte versinken, wie jeder vor ihm und jeder nach ihm. Er hat keine Schlachten gewonnen, hat keinen großartigen philosophischen Systemen Bücher gewidmet. Nichts deutete darauf hin, dass man noch von ihm reden würde. Ein paar Alte vielleicht würden sich vor ihrem Sterben daran erinnern, dass es einmal diesen Namen gab. Und wie jeder Name wird er mit den letzten, die ihn kannten, verhallen. So dachte man. Und so dachten Gegner 2000 Jahre lang.
Aber der Name hat noch immer Klang, er hat Macht, die Welt zu verändern, Menschen neu zu machen. Christen glauben, er blieb nicht im Grab, Gott hat ihn auferweckt.
Nun versuchte man die Anhänger dieses Mannes zu beseitigen. Doch immer wieder sprach einer diesen Namen aus und entzündete Herzen, Sinne und Verstand. Und der Auferweckte erwies seine Macht durch seine Brüder und Schwestern. Verfolger wurden zu Liebende.
Als mancher merkte, er könne seinen Namen nicht beseitigen, versuchte er ihn umzuinterpretieren. Er sei ein ganz anderer gewesen, als die Bibel berichtet.
Man versuchte ihn nach allen Regeln der Kunst in menschlichem Sinne zu erhöhen (Prophet, ja, der war er, aber das war es dann auch).
Man versuchte ihn zu erniedrigen (ja, allein sein Anliegen ist es, das weiter lebt).
Man versuchte ihn nach seinem eigenen Bilde zu gestalten, Zeiten versuchten es, Herrscher, Denker, Gaukler versuchten es.
Man versuchte ihn zu ersetzen, sich selbst an seine Stelle zu setzen, politisch zu missbrauchen.
Manche sind ängstlich und denken voller Liebe: Was ist, wenn er ein Trugbild ist? Was ist, wenn er im Grabe blieb? Was ist, wenn er gar nicht war? Und sie verkümmern – und man möchte ihnen sagen: Scha
ut hin, schaut nur genau hin!
Manche versuchen ihn zu missbrauchen: Mit dem Christus-“X” erzeugen sie ein Feeling, das man mit Christus verband, aber nun mit einem kapitalistisch vereinnahmten X verbinden will. Viel Gefühl beim Weihnachtseinkauf.
Manche verkündeten vorzeitig seinen Tod – keiner wird mehr von ihm reden, in modernen Zeiten Roms, in modernen Zeiten der Aufklärung, in modernen Zeiten des Kommunismus, in modernen Zeiten des Nationalsozialismus, in modernsten Zeiten des Atheismus…
Doch Jesus Christus steht über diesen Versuchen und zeigt sich immer wieder:
Ich bin, der ich bin da.
Bald wird keiner mehr von ihm reden? Gibt es ein Land auf der Erde, in dem sein Name heute nicht erklingt? Ein Land, in dem nicht ein Mensch in der Nachfolge lebt? Voller Liebe, voller Hoffnung, voller Glaube.
Islamistische und kommunistische Herrscher müssten schon jeden Menschen ermorden, um wirklich sicher zu sein, dass sie ihn zum Schweigen gebracht haben – und dann wird er sie ergreifen und sie werden selbst zu seinen Boten.
Eine interessante Diskussion zwischen Mosebach und Graf. Hier finden wir eine interessante Diskussion zwischen Mosebach und Graf und dazwischen dann den Redakteur. Zeitweise scheint es dem Nichteingeweihten so zu laufen, als würden sie aneinander vorbeireden. Dann treffen sie sich mal und zack – es geht wieder aneinander vorbei. Beide zusammen bilden den Stil, den wir – ich sage es mit einem Augenzwinkern – im Johannesevangelium vorliegen haben. Es geht um Reflexion – um Theologie und Religion – gelebter Glaube.
Julian Nida-Rümelin / Peter Sloterdijk werden angesprochen – aber es können noch manch andere genannt werden – wollen die Religion zähmen. Das hängt damit zusammen, dass sie a) meinen, das Christentum sei von der Aufklärung gezähmt worden, und b) der Islam sei eben noch nicht gezähmt worden und müsse gezähmt werden.
Mosebach bezeichnet das als Josephinismus – das heißt Kaiser Joseph versuchte die gesamte Gesellschaft unter Verwaltung des Staates zu stellen. Nida-Rümelin wollte die gesamte Gesellschaft nicht wie Joseph unter staatliche Verwaltung stellen, sondern unter die Leitkultur des Humanismus. Doch das hilft nicht, so zu recht Graf. Sondern innerhalb des Islam muss eine Diskussion aufbrechen. Wenn sie nicht kommt, dann kann man von Außen noch so viel Humanismus in westlicher Couleur über den Islam ausschütten, er wird sich nicht verändern.
Weitere interessante Aspekte werden in einem munteren Hin und Her ohne roten Faden angesprochen.
Interessant fand ich den Hinweis, dass viele Christen die muslimischen UN-Lager meiden, weil sie unter Übergriffen zu leiden haben. Dazu passt auch, was ich neulich las, dass die UN überwiegend Muslime zur Flucht aus den Lagern verhilft. Aus diesem Grund sind nur ca. 1% der Flüchtlinge Christen.
Von daher: Christliche Organisationen, die den Christen vor Ort helfen, so gut sie können, müssen von Europa und Amerika aus unterstützt werden. Wo die staatlichen Organisationen versagen – dazu gehört für mich auch die UN – da müssen die Bürger massiv eingreifen. Wie im Beitrag zu erfahren ist, kommen auch hilfsbedürftige Muslime zu den Christen.
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Es ist schön, wenn überall berichtet wird, dass Muslime Christen schützten, wie in Kenia vor kurzem. Aber diese Nachrichten werden überall verbreitet – doch wird diese Nachricht auch verbreitet, in der Muslime in einer Gemeinde in Uganda einen Pastor ermordeten, dann den Leichnam ins Wasser warfen? http://www.christianophobie.fr/breves/ouganda-un-pasteur-decapite-par-un-musulman#.Vn5XrBXhChc
Ich würde noch hinzufügen: An diesem Tag merkt man, dass man zur Ruhe kommt – aber schon wieder unruhig wird, weil das der letzte Ruhetag ist (freilich in diesem Jahr nicht).