Urlaub + Kulturelle Missverständnisse

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Wir Menschen im sicheren Mitteleuropa haben verlernt, Gefahren abschätzen zu können, wenn wir in Länder fahren, die von anderen Kulturen und Naturen geprägt werden.

Wir kennen hier weder grob ungezügelte Menschen, bemerken nicht, dass wir kulturelle Missverständnisse hervorrufen oder auf kulturelle Gepflogenheiten reinfallen können, noch kennen wir Gefahren, die durch die Tierwelt hervorgerufen werden. Mir ist als abschreckendes Beispiel immer die Touristin vor Augen, die sich wenige Meter vor einem Nashorn fotografieren ließ – und dann von dem Tier aufgespießt wurde. Oder das Paar, das von Händlern in Ägypten so sehr bedrängt wurde, dass die Frau hysterische Weinkrämpfe bekam.

In Ländern, in denen Menschen nur in Gruppen agieren, und man als Individuum von anderen isoliert wird, sollte man äußerst vorsichtig und gewarnt sein. Kulturelle Missverständnisse kommen auch leicht auf, wenn man die sozialen Hierarchien und Gewalten und Gepflogenheiten nicht gut kennt. Das merken auch diejenigen, die zu uns kommen.

Wenn einer eine Reise tut, dann wird er sehr viel lernen – denn reisen ist schön. Ich liebe zum Beispiel die Geräusche des Urwaldes. Wie heißt es so schön: Man darf alles an Eindrücken mitnehmen, nur keine Koffer, die einem Menschen in die Hand drücken.

Ich möchte einen Spruch abändern: Geht mit Gott, aber geht –> Geht, aber geht mit Gott. Und: Habt eine gute Zeit!

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Industrie 4.0

„Intelligente Maschinen“ – sie können ein Problem für Länder werden, in denen bislang billig produziert wurde, da sie die Produktion noch billiger machen: http://www.focus.de/finanzen/news/vierte-industrielle-revolution-profitiert-deutsche-industrie-von-asiens-angst-vor-arbeitsplatzverlust_id_5640599.html

Die Hoffnung wird sein, dass diese Maschinen so teuer sind, dass die Produktion mit Hilfe der Menschen immer noch billiger bleibt.

Aber es wird deutlich, dass sich auf dem Arbeitsmarkt wirklich etwas ändern kann. Damit die Arbeit in diesen Ländern billiger bleibt, werden die Menschen noch mehr ausgebeutet werden, letztlich entlassen, was die Kaufkraft mindert. Von daher sollte auch von der Industrie ein Umdenken stattfinden, wie sie schon Ford umgesetzt hatte: Wer mehr verdient, kann auch mehr kaufen. Gibt es Bildungsprojekte, die von den Firmen in den armen Ländern unterstützt werden? Warum sind Bio- und Bewegungsprofile von Mitarbeitern wichtig – wenn man ihnen sowieso zu wenig Geld an die Hand gibt?  Ich muss gestehen, dass diese Fragen vielleicht meine Ahnungslosigkeit widerspiegeln.

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Verrat

Judas verriet Jesus Christus mit einem Kuss. Dieser Mann ermordete eine / seine(?) Frau, indem er sie umarmte. http://www.focus.de/regional/rheinland-pfalz/dahn-polizei-20-jaehrige-frau-durch-messerstich-getoetet_id_5639320.html Zu welchen grausamen Taten der Mensch fähig ist, zeigt sich nicht nur auf der großen politischen Bühne, zum Beispiel der IS, sondern eben auch auf dieser zwischenmenschlichen Ebene. Das weiß man, aber es erschüttert mich doch immer wieder.

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Kultur genießen – aber ablehnen + Muslime sind spannend

Verhältnismäßig viele Türken genießen unsere Kultur – lehnen sie aber ab. 32% sollen sich angeblich nach einer Gesellschaftsordnung wie zur Zeit Mohammeds sehnen. Kann das wirklich sein? Was stellen sie sich darunter vor? Saudi Arabien als Wunschland türkischer Muslime? Karawanen…? Eigenartig. Zudem: Diese eigenartige Spannung wurde schon häufig thematisiert: Man geht in ein freies Land, liebt die Freiheit, bekämpft wie aber. Was geht in solchen Menschen vor? Daran ist aus meiner Sicht die Ideologie erkennbar, die der Islam mit sich bringt. Islam ist eine Religion, in der die Gemeinschaft das Individuum kontrolliert. Man mag Freiheit – aber indem man sie mag, weiß man, dass man gegen die Religion denkt. Von daher muss man das, was man mag, bekämpfen.

Ca. 40% sollen meinen, dass sich die heutigen Probleme nur mit dem Islam lösen würden – was der Aussage entspricht, die ich gestern von dem pakistanischen Wissenschaftler hatte, der meint, der Islam können nie weiter kommen, weil er Probleme mit dem Problemverursacher lösen will.

47% sehen islamische Gesetze als wichtiger an als staatliche Gesetze (positiv, wenn man so will: das sagen nur noch 36% der 2. und 3. Generation).

83% werden wütend, wenn nach einem Terroranschlag der Verdacht auf Muslime fällt. Warum werden sie nicht über die terroristischen Muslime wütend? Wenn sie massivst gegen den Terror in eigenen reihen angehen würden, würde auch der Verdacht irgendwann nicht mehr auf die Muslime fallen. Wie viel Prozent nachgewiesenen Terrors werden von Menschen verübt, die sich als Muslime bezeichnen? Aber das wissen sie. Von daher suchen Muslime wie wir Menschen insgesamt zur Rechtfertigung eben Sündenböcke. Statt sich selbst zu hinterfragen.

3/4 plädieren für ein Verbot von Medien, die die Gefühle tiefreligiöser Menschen verletzen. Also sind so viele noch nicht in unserer Demokratie angelangt – nicht integriert.

20% meinen, man sollte den Islam mit Gewalt verteidigen, wobei 7% meinen, die Verbreitung des Islam mit Gewalt sei gerechtfertigt. Diese Zahl finde ich erschreckend, denn wir sehen am Islam weltweit, dass auch schon die Ablehnung des Islam für den eigenen Glauben manche dazu führt, gewalttätig zu werden, weil die Ungläubigen den Islam angreifen. Und das hieße, dass eine solche Interpretation bei 20% auf den vergifteten Boden fallen und Giftfrüchte bringen könnte.

Und was sagen all diese Zahlen zur Frage: Wie lange wird es dauern, bis die Neuankömmlinge integriert sind? Werden sie sich noch integrieren müssen – oder haben sie es geschafft, unsere freie Gesellschaft mehrheitlich unfrei zu machen, so dass die wenigen Freien keine Chance mehr haben, außer nach Polen oder Ungarn zu flüchten?

Weitere interessante Zahlen findet man hier: http://www.welt.de/politik/deutschland/article156269271/Islam-Gebote-stehen-ueber-dem-Gesetz-findet-fast-die-Haelfte.html

Faschistisches Potential – Neue Mitte Studie (Oliver Decker)

Dieser Beitrag stellt die neue Mitte-Studie vor und interviewt dazu Oliver Decker. http://www.cicero.de/berliner-republik/rechtsextremismus-es-gibt-einen-extremismus-der-mitte Es geht unter anderem darum, dass sich der Hass der Gesellschaft auf wechselnde Personengruppen richtet. Zudem wird auch über den Faschismus gesprochen, das heißt, kurz gesagt, Menschen wollen sich einer autoritären Struktur unterordnen. Das hat ja unter anderem Ulrich Beck herausgearbeitet, dass Menschen der Moderne nicht mit der Freiheit klar kommen, sich darum auch eben unterschiedlichsten autoritären Gruppen zuordnen. Mit Franz Werfel schon viele Jahrzehnte vorher gesagt: Die Kinder des Nihilismus sind mit dem Nihilismus des Vaters nicht zufrieden, sondern ordnen sich dem Nationalismus, Kommunismus, Nationalsozialismus, Faschismus unter. Ebenso gab es Zeiten, in denen man sich religiösen Sekten unterordnete usw. All das ist im Grunde nicht neu. Ich würde in dieser Diskussion einen Aspekt einbringen, den ich so noch nicht gefunden habe: Wie sieht es aus mit dem Utilitarismus? Wieweit hat er faschistoide Grundzüge? Oder: Wie sieht es aus mit dem ideologischen Liberalismus, der alle einer Meinung unterwirft und wer sie nicht vertritt, der wird als Rassist, Faschist, Christ usw. bezeichnet? Und den utilitaristischen Gedanken finde ich immer stärker vertreten – auch aufgrund unseres kapitalistischen Systems. Zudem politisch wirksam ist jedoch der ideologische Liberalismus (Political Correctness). Dazu benötigt man keine autoritative Person, aber man unterwirft sich einer bestimmten in der Gesellschaft virulenten Ideologie. (Und meine Frage, die ich vorsichtig stellen möchte: Welcher Weltanschauung haben sich die Leiter der Studie untergeordnet?)

Diese alten Betonungen von Nationalsozialismus, Faschismus usw., das kommt irgendwie alles so aus dem Dunstkreis der DDR. Aber andere -ismen sind am Werk, die heute viel relevanter sind, aber von vielen wohl noch gar nicht wahrgenommen wurden.

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Dass diese Studie – wie auch in den Jahren zuvor – eher belanglos ist, wird hier ausgesprochen: http://www.deutschlandfunk.de/studie-die-enthemmte-mitte-politologe-haelt-mitte-studie.694.de.html?dram%3Aarticle_id=357314 Dass diese Studie aus Leipzig interessengeleitet sei – das zu hören freut mich, weil ich diesen Eindruck schon seit Jahren hege.

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Islam – voll schwul

Wieder ein Artikel über Homosexualität im Islam. Aber er sagt wenigstens nicht, dass die Feindschaft gegen Homosexualität aus dem Westen kommt, sondern er erwähnt die Ahadith. http://blog.wolfgangfenske.de/2016/06/14/orlando-massaker-und-christen-homosexualitaet-und-islam/ Und von da aus gesehen ist er richtig. Interessant fand ich den Vergleich: „Historiker  vergleichen die Stellung von schwulen in islamischen Gesellschaften  über Jahrhunderte mit der Rolle der Frau. Ähnlich wie sich Frauen in der Öffentlichkeit zurückhalten und ihre Reize verhüllen sollten, mussten sich auch Homosexuelle verhalten.“ Und dass der Mangel an Frau dazu führt, dass viele junge Männer eben sexuelle Erstkontakte mit Männern haben.

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Islam-Apologeten und Islamisten-Relativierer

Genau, das ist es, was Kissler mal wieder sehr gekonnt darlegt: „Wer Gefahren nicht bennent, spielt Gefährdern in die Hände. Der Islamismus bedroht uns alle.“ http://www.cicero.de/weltbuehne/attentate-von-paris-und-orlando-das-hat-mit-dem-islam-zu-tun

Diesen Text möchte man allen diesen Apologeten und Relativierern unters Kopfkissen legen – nachdem sie es gelesen haben!

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Lasten-Träger

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Einer sagte zum Heiligen: ich soll die Last des anderen tragen? Ich habe mit meiner ja schon genug zu tun.

Oh, sagte der Heilige, wenn du die Last des anderen mittragen willst, schaffst du es auch. Es ist ein Wunder: Jesus Christus hilft dir, beides zu tragen. Je mehr du von anderen trägst, desto mehr wunderst du dich über die Kraft.

Einer antwortete: Schön und gut, die Theorie. Ich half einmal und bin schier dran zerbrochen.

Ja, sagte der Heilige. Ich auch. Bis ich merkte: Ich wollte alles alleine tragen. Dann habe ich im Gebet immer wieder alles Jesus aufgelastet. Seitdem bin ich freier. Ich bin nicht für den anderen verantwortlich. Ich helfe seine Lasten nur bis zu Jesus Christus zu tragen.

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