Gott

Im Religionsunterricht wurde von Gott als Vater gesprochen. Eine Mutter hat äußerst heftig reagiert. Das würde die Tochter verunsichern, das sei unerhört, Gott als Vater zu bezeichnen usw. Wie empörte Eltern halt so sind, wenn sie ihr Unverständnis kundtun.

Die „Vater“ – abba: Väterchen-Anrede für Gott haben wir von Jesus übernommen. Vater unser – unser Abba. Zu Bezeichnungen für Gott:

>Gott wird also mit verschiedenen Begriffen „erfasst“ – wobei jeder weiß, dass der Begriff stimmt, aber nicht die Fülle Gottes erfassen kann. Kurz: Es kann nicht gesagt werden, dass Gott kein „Vater“ ist, aber er durchbricht das, was wir unter „Vater“ verstehen. Er ist als „irdischer“ Vater nicht zu fassen (er ist nicht begrenzt, enttäuschend wie menschliche Väter es sind) – aber gleichzeitig ist er doch „Vater“, denn diese Bezeichnung erfasst viele Menschen. Er ist als Vater präsent, schenkt Geborgenheit, Wegweisung. Kurz: Eine Metapher ist als solche Wirksam, auch wenn sie nicht rational erfasst wird.< https://evangelische-religion.de/ReligionNeu/sprache-des-glaubens-gleichnisse/

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