Blockbücher und Spruchbänder

Es wieder holt sich alles – heute gibt es Blogs und im 15. Jahrhundert gab es Blocks 😉

Blockbücher sind Bücher, die mit Hilfe von Holzplatten hergestellt wurden: https://de.wikipedia.org/wiki/Blockbuch

Ein Beispiel: https://www.bayerische-landesbibliothek-online.de//bamberg-blockbuecher.html

Der Druck war natürlich schwarz-weiß. Dann wurden sie mit der Hand koloriert. Bücher – obgleich sie keine Block-Bücher mehr waren – sind dann bis in die Neuzeit hinein nicht mehr koloriert worden, sondern der Schwarz-Weiß-Druck blieb so, war billiger und es ging schneller. (Farbdruck gab es wohl ab 1837 und setzte sich dann im 20. Jahrhundert langsam durch.)

Übrigens, auch eine Art Comics gab es im Mittelalter schon. Statt Spruchblasen nur Spruchbänder. Seit dem 12. Jahrhundert: https://dlf.uzh.ch/sites/khistglossar/2021/01/25/spruchband/ und http://www.allesfresser.eu/vom-spruchband-zur-sprechblase/

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Aus einem alten Buch: Kindersang . Heimatklang. Von ewigen Werten (Lesebuch AIII Neubearbeitung 1925 – Weitere Angaben sind nicht möglich, außer dass die Bilder zum Teil von dem berühmten Ludwig Richter stammen. Foto von Seite 110

Was schön ist: Kinder konnten in den Büchern selbst die Bilder kolorieren, wie es hier erkennbar ist – allerdings wohl eher lustlos:

Zu diesem Buch kann ich gar nichts sagen, außer, dass es eine Sammlung von Gedichten und anderen Texten beinhaltet. Dazu eben Bilder – diese abgebildeten Bilder sind auf den Seiten 76 und 77 zu finde. Es hat kein Cover und die ersten wie letzten Seiten fehlen.

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