Mitleid mit B. + Flintas protestieren gegen Rassismus + Schande Afghanistan + Alarmismus + Erd-Hypochonder

Mitleid mit Baerbock

Wenn übertrieben wird mit Anklagen, dann kann es sein, dass wir eine grüne Mitleidskanzlerin bekommen werden. Alle mitleidigen wählen aus Trotz die arme Frau B. über die alle Bösen Rechten und Männer und ewig gestrigen (wahrscheinlich sind sie identisch) herfallen. Wurde schon einmal ein weltpolitisch gesehen nicht unwichtiges Land von einer Mitleidskanzlerin geführt? Ich vermute einmal, dass sie auch nicht gerne Mitleidskanzlerin wäre, sondern um der Sache Willen gewählt werden möchte.

Flintas protestieren gegen Rassismus

Was sind FLINTAS? Man lernt ja nie aus, es sind Frauen, Lesben, inter, nicht-binäre, Trans-Personen. Lesben sind keine Frauen? Ich weiß, ich bin dumm und ignorant. Eigentlich müsste „Frauen“ durch cis ersetzt werden, das hieße dann CLINTAS. Egal, darum geht es nicht. Es geht darum, dass eine österreichische Zeitung nach der Vergewaltigung und dem Einflößen von Ekstasy von der Ermordung einer 13jährigen Jugendlichen durch Zugereiste berichtet hat. Das fanden sie wohl nicht so gut – den Bericht: https://www.focus.de/panorama/welt/angeblich-rassistische-berichterstattung-linke-aktivisten-stuermen-oesterreichisches-nachrichtenportal_id_13479497.html

Unterstützer aus Afghanistan unterstützen

Es wäre gut, den Unterstützern aus Afghanistan zu helfen. Das habe ich schon vor Jahren angesprochen. Allerdings: Es ist nicht gut, sie alle herzuholen, sie irgendwo als Gruppe in einer Stadt einzuquartieren. Dann haben wir bald französische Verhältnisse. Dort hat man nach dem Krieg die algerischen Unterstützer auch geholt – und jetzt die finanziell und moralisch außer Rand und Band geratenen Teile der französischen Gesellschaft. Menschen, die herkommen, müssen massivst unterstützt werden. Und wie sieht es mit all den Helfern und Helferinnen aus, die keine Stimme haben, die sie erheben können?

Und was ist mit all denen, die sich auf den Westen verlassen haben, die westliche Kultur gut fanden, die westliche Sprachen lernen, Mädchen und Frauen, die sich bilden wollen? Wir lassen sie alle allein. Es ist eine Schande. Es ist eine. Diese lässt sich nicht wegeuphorisieren.

Alarmismus

Früher lebte man so in den Tag, dann sah man schwarze Wolken und sagte: Oh, es kommt ein Gewitter auf! Heute wird man überall gewarnt: Warnung vor schwerem Gewitter. Macht man sein Handy an, klickt man auf Facebook…: Warnung vor schwerem Gewitter. Dann regnet es irgendwann, mal mehr mal weniger – das war´s dann. Oder man klickt seine WetterApp des Vertrauens bei schönstem Sonnenschein an – was zeigt sie? Es regnet. Oh, sagt man sich, ich darf jetzt nicht raus, es regnet bei Sonnenschein.

Erd-Hypochonder

Es ist ein Segen, dass man so viel auf der Erde messen und entdecken kann. Aber es ist kein Segen, dass man auf jeglichen kleinen Hicks der Natur schaut und dann Panik bekommt. Die Erde „lebt“! Und weil sie lebt, weil sie Natur ist, ist sie nichts, das am Konstruktionstisch von uns Menschen wie ein Rädchenwerk so konstruiert wurde, dass im Idealfall alles reibungslos geölt ineinanderläuft. Leben bedeutet auch sich anpassen können an Veränderungen. Welche Gattung sich an den neu gegebenen Lebensverhältnissen anpasst – so habe ich irgendwie mal in Bio oder so gelernt – der hat Chancen zu überleben. So ist Natur. Kein Grund, bei jeder kleinen vermeintlichen Veränderung in Panik zu geraten. Oder hat man sich auf wissenschaftlicher Ebene inzwischen auf anderes geeinigt. Man beruft sich ja ständig auf Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Ich weiß, das sind dann die von dem anderen Fachbereich.

Das sei gegen Erd-Hypochonder gesagt. Das soll nicht bedeuten, nicht verantwortungsvoll mit der Erde umzugehen. Das fordert schon die biblische Schöpfungsgeschichte. Das ungelöste und wahrscheinlich moralisch unlösbare Hauptproblem, das ich sehe: die Menge an Menschen.

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