Trump und auswandern + Medien

Wenn Trump verliert – wird er vielleicht auswandern müssen. Hat er wohl gesagt: <>

Das schrieb ich vor ein paar Tagen schon: <>

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Apropos auswandern: Wie sich doch alles wiederholt. Wieder kündigen einige an, auswandern zu wollen, wenn Trump siegt – eine Info, die gierig aufgegriffen wird. Aber: Wie viele sind eigentlich nach der Wahl Trumps, wie medial groß angekündigt, ausgewandert? <>

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Dass die New York Times zur Abwahl von Trump auffordert, weil er ohne Integrität sei, stellt sich die Frage nach der journalistischen Integrität der NYT <>

Es ist irgendwie alles so Déjà-vu-mäßig. Wird es auch ein Déjà-vu sein, wenn Trump dann doch wieder gewählt wurde?

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Ich finde unsere Medien interessant: Es liegt nahe für politische Gegner den Wählern zu signalisieren: Die Mehrheit eurer Gruppe ist für uns. Dieses durchsichtige Schauspiel erkennen wir sogar in unseren Medien: Die Mehrheit der Senioren ist nicht mehr für Trump; alte Wähler Trumps werden ihn nicht mehr wählen; Republikaner wenden sich von Trump ab… Das ist durchsichtige Parteipolitik, soziopsychologischer Trick. Warum bringen unsere Medien allenthalben solche Infos, die keine sind, sondern nur Parteipropaganda? Wir wählen doch nicht! Zudem ist es nicht die Aufgabe seriöser Medien, Parteipolitik zu treiben.

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Viele hoffen, dass Trump nicht mehr gewählt wird. Vor allem aber: die chinesische Regierung. Die Iraner dürften auch hoffen.

Egal, wer hofft oder nicht. Die Zerrissenheit der Menschen in den USA dürfte durch eine Wieder- oder Abwahl von Trump nicht geringer werden, weil es eine weltanschauliche Auseinandersetzung ist – wie an unseren Medien zu sehen – und keine parteipolitische. Aber ich wüsste immer noch gerne, wer die kommende Präsidentin Harris ist (voraussichtlich). Über sie hört man weniger als über Frau Barrett. Warum?

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Die Demokraten sind sehr gespalten. Wie die Republikaner. Die Republikaner sind aber wohl eher nicht weltanschaulich gespalten, während die Demokraten das sind. Ich fand interessant wie eine unterlegene Präsidentschaftskandidatin ihre Hoffnungen auf Biden setzt, weil er die Marihuanapolitik lockert, dann kamen erst andere Themen, die sich mit Biden ändern werden. Biden selbst weiß das sicher noch nicht, was er alles ändern wird. Dafür werden die Linken der Partei schon sorgen – so Trump: https://www.tagesschau.de/ausland/uswahl2020/uswahl2020-biden-demokraten-linke-101.html Von daher ist es auch wichtig: wer ist die kommende Präsidentin Harris? Eher eine traditionell orientierte Bidenerin oder eine, die dem linken Flügel zuzuordnen ist – in welchem Grad?

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Ich werde nicht so viel trumpen wie unsere Medien es tun. Ich befürchte, wir kommen, was die USA betrifft, vom Regen in die Traufe – oder von der Traufe in den Regen.

Nachtrag: Das klare Wort eines katholischen Priesters:

Eine Gegenposition – damit schließe ich den US-Wahlkampf in meinem Blog ab.

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