No-Mo-Pho-bie

Nomophobie bedeutet: No Mobile Phone Phobia https://de.wikipedia.org/

Es geht um die Angst, dass man auf einmal ohne sein Smartphone dasteht oder dass es ausfallen könnte. Man kann in depressive Stimmung fallen, Angstzustände haben allein durch den Gedanken daran; oder eine Art Sucht nach seinem Smartphone führt zu Stress, Schweißausbrüchen und Zittern.

Aber das liegt nicht nur am Smartphone, sondern auch an der Angst, von seinen sozialen Kontakten abgeschnitten zu sein. Schlechte Netzverbindungen, leerer Akku – all das fördert Momente der Nomophobie.

Das kann das private Leben und das Arbeitsleben beeinträchtigen: Bei der Arbeit sucht man süchtig die privaten Kontakte, bei dem privaten Leben lässt man sich süchtig von Arbeitsinfos beeinträchtigen.

Kurz: Der Mensch ist ständig irgendwie hin und her gerissen. Er kann sich nicht auf irgendwas einlassen. Und wenn das Objekt dann auf einmal ausfällt, das mein Leben bestimmt, dann kommt Panik auf.

Und das ist viel schlimmer als das:

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Terror und die türkische Regierung + SZ loben + Suspendierung Corbyns + Linksextreme + Salafistische Szene in D + Rassismus + Zur Corona-Debatte + Mensch denkt, Gott lenkt + RegierungsMedien + Naturzerstörung und Pandemie

Hat die türkische Regierung doch noch die Kurve in die zivile Gesellschaft bekommen. Sie verurteilt den neuerlichen islamistischen Mord an drei Franzosen in einer Kirche in Nizza: https://www.tagesschau.de/ausland/frankreich-angriffe-islamismus-101.html

Zu dem Terror – die Feigheit dieser Terroristen ist doch immer wieder erstaunlich: https://www.tagesschau.de/ausland/nizza-messer-attacke-entsetzen-109.html

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Da muss ich wieder einmal zur SZ sagen: Wow! Da veröffentlicht sie doch noch mal was, was man schon lange erwartet hat: https://www.sueddeutsche.de/meinung/frankreich-nizza-terror-islamismus-1.5098674

Doch Frankreich ist kein Provokateur, es wurde von fanatischen Mördern ins Visier genommen. Es ist irritierend, wie viele wegsehen.

Im Augenblick darf hier und da mal wieder die politische Vernunft mit Blick auf Islamismus ein wenig leuchten, bevor sie wieder ins dunkle Verlies derer gesperrt wird, die die Welt lieber rosarot malen.

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Da hat sich Corbyn ein Bein für seine Partei ausgerissen – nun wird er wegen Antisemitismus suspendiert. So geht es. Und der Laie fragt sich: warum nicht schon früher? War doch alles längst bekannt? Ach so, man brauchte also erst einmal einen Untersuchungsbericht. Oder? Man benötigte wahrscheinlich eher den Hoffnungsträger, Antisemitismus hin oder her. Müsste also die Partei sich selbst suspendieren?: https://www.spiegel.de/politik/ausland/grossbritannien-labour-suspendiert-ex-parteichef-jeremy-corbyn-antisemitismus-vorwuerfe

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Linksextreme Bedrohung: https://www.spiegel.de/politik/deutschland/drohschreiben-gegen-politiker-zwei-mutmassliche-linksextremisten-gefasst-a-c71a8602-5ab8-4f3c-afd8-585218058533

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Über den momentanen Zustand der salafistischen Szene in unserem Land: https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/salafisten-in-deutschland-schrumpft-die-szene-laengst-17018325.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

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Hamed Abdel-Samad zum Thema Rassismus: https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/interview-hamed-abdel-samad-ich-war-damals-charlie-ich-bin-immer-noch-charlie

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Zur Corona-Debatte: https://www.nzz.ch/international/der-deutsche-bundestag-streitet-ueber-merkels-corona-politik – und den undemokratischen Geist erkennt: https://www.tagesspiegel.de/politik/neue-corona-regeln-der-lockdown-light-atmet-einen-undemokratischen-geist/26567648.html

Im Augenblick findet in unserem Land ein großes Ringen darum statt, welcher Weg richtig ist. Alle wollen Gesundheit, alle wollen den Wohlstand bewahren, alle wollen für die Menschen unseres Landes das beste. Zu einer Demokratie gehört es, den guten Willen anderer vorauszusetzen und miteinander argumentativ zu ringen, ohne dass man dem anderen Dummheit, üble Gesinnung, usw. usw. als Totschlag-Argument unterstellt. Dieses Ringen wird noch lange weiter gehen. Möge es ein Ringen miteinander und nicht gegeneinander sein.

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Der alte Herr sagte: Der Mensch denkt – Gott lenkt. Und was der Mensch denkt, halte ich zurzeit für Unfug.

Es liegt eine depressive Stimmung auf vielen. Das hängt damit zusammen, dass kaum einer glaubt, dass diese augenblicklichen Corona-Maßnahmen letztlich in die Zukunft weisen.

Da wird dann das Weihnachtsgeschäft golden vor Augen gemalt – aber wer glaubt daran? Wir werden von einem Lockdown in den nächsten rutschen, bis dem Staat das Geld ausgeht.

Es sei denn, das Virus gibt vorher auf. Aber das glaubt auch kaum einer.

Was also weist in die Zukunft?

Nur die Hoffnung auf einen Impfstoff?

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Schon interessant, wie unsere Medien mit den Meinungen umgehen, die keine Politik der eisernen Faust bevorzugen: https://www.spiegel.de/politik/deutschland/bodo-ramelow-koalitionspartner-spd-und-gruene-ruegen-thueringer-ministerpraesident

Ich finde das Thema Corona vor allem spannend, weil es zeigt, wie schnell die politische Landschaft verrutscht; die Flaggschiffe der Demokratie – sind sie es noch? Bin gespannt, wie man das alles in der Nach-Corona-Zeit beurteilen wird.

Eine launige Darlegung aus anderer Perspektive: https://www.spiegel.de/panorama/justiz/corona-krise-alexander-gauland-igor-levit-deutschland-ist-muede-vor-aufregung

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Das zeichnet sich in letzter Zeit immer stärker ab, die Klima- und Umweltfrage mit dem Thema Pandemie zu verknüpfen. Hier ist es die Umweltministerin: https://www.tagesschau.de/ausland/un-naturzerstoerung-pandemie-101.html

Wenn wir in die Vergangenheit sehen, dann war es vielfach der Kontakt von Menschen und Wildtieren, die zu Ausbrüchen und dadurch zu einer besseren Immunabwehr führten. Aber das ist nichts Neues. Seit Mensch und Tier in Kontakt sind, vor allem auch, als Menschen begannen sesshaft zu werden und Tiere zu domestizieren, gab es das. Es gibt noch viele Völker, die darauf angewiesen sind, das Wild, das sie jagen, zu essen bzw. Wild zu jagen, um etwas zu essen zu haben. Ich habe es noch nicht gesehen, aber angeblich sind die Märkte Asiens und Afrikas voll davon. Wenn keine Nahrungs-Alternative entwickelt wird, dann wird dem so bleiben. Umweltfragen hin oder oder.

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Geschichte

Was ist Geschichte?

Der Versuch der Selbstverwirklichung des Menschen ohne Gott.

Was ist Geschichte?

Der Versuch Gottes, Menschen den guten Weg durch die Geschichte zu weisen.

Der Widerstand von uns Menschen gegen Gottes Willen ist groß.

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Corona

Die pauschale Schließung von Gaststätten halte ich für überzogen. Wenn kein Alkohol ausgeschenkt wird, die Abstände eingehalten werden, warmes Essen serviert wird… – gab es nachweislich irgendwo dadurch ein Problem? Schließung von Fitness-Studios kann ich verstehen – wobei die Frage ist: Ist das Virus irgendwo nachweislich durch Fitness-Studios verbreitet worden?

Die Aussage, die man in der Tagesschau hören konnte – man müsse das machen, weil man nicht mehr alle Kontakte nachverfolgen kann, sind eher seltsam. Seit März geht man Kontakten nach. Und seitdem ist nichts erkannt worden? Wie laut Tagesschau auch die Ärzte anklingen lassen: Lieber gefährdete Menschen gezielt schützen – wahrscheinlich, weil Kontaktverfolgungen eher weniger erfolgreich waren, das heißt: dass ein bestimmter Ort (Gaststätten, Fitnessstudios usw.), der Regeln eingehalten hat, als solcher kein Hotspot war.

Wo stecken sich also die Menschen an? Welche Bedingungen gibt es, dass Superspreader viele anstecken? Gibt es dazu irgendwelche Untersuchungen? Wenn ja, wurden diese berücksichtigt?

Wie angesichts der ersten Welle schon geschrieben: Politiker sind nicht zu beneiden, dass sie verantwortlich Entscheidungen treffen müssen. Aber sie müssen logisch sein, damit man sie einsehen kann. Und manches ist nicht einzusehen. Zum Beispiel auch das Beherbergungsverbot, oder, wenn es wieder dazu kommen sollte: Schlangen vor Läden. warum sollen auch Bereiche unter dieses Verdikt fallen, die keine Corona-Probleme haben?

Vor allem muss das berücksichtigt werden, weil man wohl noch eine Zeitlang mit dem Virus leben muss und die Bevölkerung nicht immer wieder zurückgesetzt werden kann.

Mich würde interessieren: Was hat Frankreich, was haben Belgien, Niederlande falsch gemacht? Wo waren die Hotspots, die Superspreader? Lassen die sich wirklich nicht stärker und schneller lokalisieren? Warum sind es in Deutschland lange Zeit gerade: Offenbach, Frankfurt, Hamm, usw. gewesen? Das hat doch Gründe. Zufall? Zufall ist kein wissenschaftliches Argument.

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Nachtrag 1: Schön, dass EKD-Bedford-Strohm mit Blick auf Corona gegen pauschale Kirchenschließungen ist. Weitere Aspekte klingen auch gut: https://www.tagesschau.de/inland/ekd-bedford-strohm-113.html

Nachtrag 2: Spannend ist die Diskussion der Kommentatoren: https://meta.tagesschau.de/id/147423/regierungserklaerung-mit-tumulten

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Stimmt das?: Geschäftsgeheimnis + Ehrenpflegas + Erdogans Eroberungen + Links und Islamismus + Qatar-Skandal

Stimmt das? 1: Alles, was sich um den Corona-Test dreht, ist in Berlin – nur in Berlin? – Geschäftsgeheimnis? https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/was-testet-der-corona-test-der-berliner-senat-hat-keine-ahnung

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Stimmt das? 2: Dass das Familienministerium weder Jugendliche ernst nimmt – und den Pflegeberuf durch den Kakao zieht? https://www.tichyseinblick.de/feuilleton/ehrenpflegas-die-lustige-anleitung-zum-staatsknete-abzocken

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Stimmt das? 3: Erdogans Eroberungen: Erst übereignet er sich die christliche Hagia Sophia als Moschee – und schon vorher ist Erdogan nicht gerade durch Christen tolerante Politik aufgefallen. Dann versucht er mit Aserbeidschan, die Christen aus Bergkarabach/Armenien zu vertreiben. Dann schickt er machthungrig Schiffe in ein Gebiet, das Griechenland gehört, allerdings umstritten ist. Dann versucht er Muslime in Ablehnung von Religions- und Meinungsfreiheit gegen Frankreich aufzubringen. Weil man ihm nicht half, Syrien zu erobern, versucht er wenigstens seine Aggro-Mannen dadurch zu befriedigen, dass er über andere mehr oder weniger wehrlose Bereiche herfällt. Hat das Struktur – oder ist das alles Zufall?

Ich muss allerdings sagen: Das, was man jetzt von Charlie Hebdo hören muss, dass ist auf der anderen Seite inakzeptabel. Das ist kleinliche Rache, die Öl ins Feuer gießt, wo kein Öl ins Feuer gegossen werden sollte. Standhalten: Ja. Sich Sultanen, Tyrannen und anderen anmaßenden Typen nicht unterordnen: Ja. Wahrheit sagen und Kritik üben: Ja. Aber auf solch primitivem Böhmermann-Niveau (mit Blick auf das Gedicht): Nein. Die sachliche Auseinandersetzung ist zu gefährlich, als dass man Kriegs-Nebenschauplätze eröffnet. https://www.spiegel.de/politik/ausland/tuerkei-recep-tayyip-erdogan-bezeichnet-charlie-hebdo-als-obszoen

Das wäre ja noch schöner:

Der Großimam von Kairo, Ahmed al-Tajib, forderte derweil von der internationalen Gemeinschaft eine Gesetzgebung, die die Diskriminierung von Muslimen unter Strafe stellt.

Da kann man dann sich schon vorstellen, dass ein Nichtmuslim gar nichts mehr über den Islam sagen darf, weil alles irgendwie als diskriminierend angesehen werden kann. Kennen wir auch von anderen Themen, die unsere Zeitgenossen bewegen. Ein Aufschrei der Empörung über dieses und jenes – nur weil einer davon gesprochen hat, der es nicht hätte ansprechen dürfen, weil er in die ganz unterste Kategorie menschlicher Gesellschaft eingeordnet wird – also einer, der nicht alles mitmacht, was lautstarke Mehrheiten, Minderheiten und sonst welche Gruppen vorgeben. https://www.spiegel.de/politik/ausland/hoert-auf-uns-zu-verletzen-a-c89326df-7dfb-42e1-9fcf-2517fdd95911

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Es ist möglich, dass es Bücher Linker zum Thema Islamismus gibt. Das Problem ist wieder einmal wohl nicht, dass sich die Wissenschaft – wie es ihre Aufgabe ist – neutral dieses Themas annimmt. Das Problem ist, dass der Bevölkerung kritische Wissenschaft vorenthalten wird: https://www.spiegel.de/politik/deutschland/islamistischer-terror-links-wird-nichts-verschwiegen-a-e3b922b1-a512-4f88-81ad-789b78d8e191

Wäre nicht das erste Mal, dass man sagt: Das erforschen wir – aber bloß nichts der Bevölkerung darüber sagen, das könnte die „nicht wir“ unterstützen. Zudem mussten islamkritische Stimmen mit massiver Kritik linker Medien rechnen. Haben sie nicht, was der Artikel im anderen Sinn anspricht, vor lauter Kampf gegen „antimuslimischen Rassismus“ öffentlich-medial nur leise vom Islamismus geflüstert? Und so endet der Beitrag wieder mit Blick auf „antimuslimischen Rassismus“. Damit wird wieder relativiert. Es geht nicht darum, Rassismus zu negieren. Aber es geht darum, dass man auch ohne jegliche Relativierungen sagt, was Sache ist. Man kann anderes ständig lesen: Islam macht… – aber auch die Kirchen… oder ähnlich. Das sind rhetorische Muster, die eine sachliche Kritik nicht aufkommen lassen. Sie verstecken sie hinter irgendwelche andere Themen.

Zudem sei angemerkt: Es geht in der Diskussion nicht allein um die islamistische Szene in Deutschland. Soweit ich sehe sind die im Beitrag als Gegenbeispiel genannten Namen hier engagiert. Es geht um Islamismus als Ideologie im Zusammenhang mit dem real existierenden Islam. Oder ist das schon rassistisch?

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In Qatar wurde an einem Flughafen ein ausgesetzter Säugling entdeckt. Daraufhin wurden Flugzeugpassagierinnen gynäkologisch zwangsuntersucht: https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet/passagierinnen-in-qatar-zwangsuntersucht-17024233.html

Das ist ein Skandal. Rechtlich kann man sich wahrscheinlich noch nicht einmal dagegen wehren, weil Unrecht – oder sagen wir es diplomatischer, kultursensibler: – anderes Recht im Lande herrschen.

Aber was kann man daran sehen – auch wenn man sich nachträglich entschuldigt hat? Die Frau als Individuum zählt nicht. Betrifft nicht nur Katar.

Das Schlimme auch: Man kann dagegen nichts tun. Man ist den Staatskräften hilflos ausgeliefert. Man muss etwas über sich ergehen lassen, was man nicht will – und zwar in dem sensibelsten Bereich. Ebenso die Männer in den Flugzeugen: Man muss hilflos mit ansehen, dass die Frauen herausgeholt werden.

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