Versagen der Kirchen in Corona-Zeit + Drogen

Wer meinen Blog liest, weiß, dass ich das auch von Anfang an beklage: http://www.kath.net/news/72742

Es muss eine Aufarbeitung folgen: Was haben wir falsch gemacht – damit wir in Zukunft besser handeln. Keine Bauchbepinselung: Wir haben alles gut gemacht. Nein, haben wir als Kirche in Corona-Zeit nicht.

Ich möchte jedoch nicht, wie der Artikel, so pauschal das verwerfen, was gemacht wurde – eben von Ortsgemeinden. Und darin zeigt sich ja Kirche: in den Gemeinden vor Ort. Sie müssen aktiv werden, wenn die Führung versagt – vor allem, weil es, plakativ gesagt, in der evangelischen Kirche ja keine Führung gibt – theologisch offiziell. Soweit ich beobachten konnte, wurde vielerorts vieles gemacht – freilich immer abhängig von den jeweiligen Menschen und deren Kapazitäten.

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Auch Drogen tragen dazu bei, dass sich unsere Gesellschaft selbst immense Probleme bereitet: https://www.tagesschau.de/inland/drogenkriminalitaet-103.html

Wenn Gott verjagt wird, kommen nicht nur Gespenster, sondern auch andere Zerstörer.

Von Geibel kommt wohl der Satz:

Glaube, dem die Tür versagt,
steigt als Aberglaub‘ ins Fenster.
Wenn die Götter ihr verjagt,
kommen die Gespenster.

Oder doch Uhland? https://www.nzz.ch/article9II7V-1.239895

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