Gottesbeweis – Geist Gottes vertrauen

Es gibt keinen Gottesbeweis.

Dass Jesus der Christus ist, das ist erst von der Auferstehung her erkennbar. Aber die Auferstehung selbst ist nicht greifbar.

Um das erkennen zu können, muss man durch das Wunder des Glaubens geöffnete Augen bekommen haben.

Wenn man diese hat, dann kann man auch hinter der Schöpfung den Schöpfer erkennen bzw. die Natur als Schöpfung Gottes ehren.

Was kann man als Mensch machen? Nichts? Man kann Gottes Spuren suchen, man kann Gott auf der Spur bleiben.

Wo beginnen? Mit Jesus Christus, mit dem Evangelium, mit dem Gebet, mit der Gemeinschaft der Gemeinde, mit der Hinwendung zum Mitmenschen…

Dem Geist Gottes in uns vertrauen, dass er uns zu seiner Zeit zu einer bewusst wahrgenommenen Begegnung mit Gott führt.

*

Die Weisen aus dem Morgenland
folgten dem sonderbaren Stern Gottes.
Sie wussten nichts: nur der Stern!
Was erwartet sie?
Wer erwartet sie?
Wo werden sie erwartet?

Sie zogen los – in Hoffnung.
Sie zogen los – dem Stern hinterher,
der Spur, die Gott gelegt hat.
Sie zogen los wie Abraham.

Sie zogen los – in der Hoffnung,
die Strapazen sind nicht umsonst,
die Hoffnung wird nicht enttäuscht,
sie werden nicht zum Spott vor Götter und Menschen.
sich vor sich selbst blamieren – ein Alptraum.

Sie ließen sich auf Unglaubliches ein:
Und dann?
Kein Herrscher, keine Herrlichkeit, keine Macht!
Nicht ein Schnipsel des Erwarteten.
Nur ein Kind in der Futterkrippe,
in einem Stall geboren.
Mehr nicht.
Alles vergeblich?
Selbstverspottung steigt in ihnen.

Mehr nicht?
Der Geist Gottes in ihnen öffnete ihr Herz.
Sie fanden in dem „Mehr-Nicht“ Gott.
Sie gaben, was sie hatten und beteten an.
Sie zogen wieder heim.
Als veränderte Menschen.

Gott handelt unerwartet.
Aber es ist Gott, der handelt.

Datenschutzerklärung: https://www.wolfgangfenske.de/ ; http://blumenwieserich.tumblr.com/

Der Blog wird voraussichtlich erst am Montag wieder bestückt werden.