Uni-Bestechung + Schul-Tricks

Jeder, der normal ist, will für sein Kind das Beste.

Auch Schulen und Hochschulen wollen den ihnen anvertrauten Kindern die beste Ausbildung geben.

Wenn der Staat/die Gesellschaft nicht in der Lage ist, dem Nachwuchs die beste Ausbildung zu bieten, wer kann es Eltern wie Schule verdenken, dass sie Geld und Tricks einsetzen, um diese zu erlangen?

Neben dem Thema Bestechung sollte etwas anderes intensiv diskutiert werden: Was läuft falsch, dass wir unseren Schülerinnen und Schülern nicht das beste bieten?

Nicht nur in den USA – auch bei uns läuft vieles falsch, sodass Menschen, die Tricks anwenden können, sie auch anwenden.

Was muss geändert werden? Digitalisierung schön und gut, wenn die Reparatur der Geräte gewährleistet ist, wenn Verantwortliche dafür freigestellt werden. Was unsere Schulen benötigen, das sind:

a) kleinere Klassen,

b) Klassen, in denen 4/5 deutsch sprechende Kinder täglich zusammen leben, damit die 1/5, die kaum die Sprache beherrschen, besser integriert werden können,

c) entstresste Lehrer – das heißt auch psychologische Beratung und Hilfestellung – auch für Schulleitungen,

d) Sozialarbeiter, die sich der Kids annehmen, die kaum sozialisierbar sind,

e) in Notfällen neben dem Lehrer auch einen Betreuer in die Klasse setzen.

Digitalisierung als Bildungsinitiative zu verkaufen – das kommt Marktschreiern gleich, die etwas anpreisen, alle kaufens emotionalisiert, aber kaum einer gebrauchts (richtig) – wenn die Bedingungen nicht stimmen.

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Nachtrag: http://www.spiegel.de/lebenundlernen/uni/betrugsskandal-an-us-unis-die-spur-fuehrt-zum-fussballtrainer-a-1258215.html