Pflichten für Asylanten + Organspende + Männerhorden – Grüne Praktiker + Migrationspakt

Asylanten müssen künftig intensiver mit den Behörden mitarbeiten: https://www.tagesschau.de/inland/bundestag-asylgesetz-101.html

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Ausnahmsweise stimme ich einmal Thomas Fischer zu – allerdings habe ich den letzten Satz des Beitrages nicht verstanden, musste als Seitenhieb aber wahrscheinlich sein: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/organspende-sterben-und-sterben-lassen-a-1237676.html

Die sogenannte „Widerspruchslösung“ ist eine – nach meiner Ansicht – tatsächlich und normativ absurde, illiberale und totalitär-paternalistische Konzeption: Wer nicht widerspricht, über dessen höchstpersönliche, unvertretbare Lebensfragen entscheidet eine „Verordnung zur Entnahme und Verwendung brauchbarer Organe“ in ihrer jeweils geltenden Fassung – also der Staat.

Und:

Der Mensch wird, nach bisheriger Auffassung, mit dem Eintritt des sogenannten „Hirntods“ noch nicht zu einer Sache, die dem Warenverkehr, dem Eigentumsrecht und gegebenenfalls dem Sachbeschädigungsschutz unterliegt.

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Es gibt Grüne, die die Realität wahrnehmen, dazu gehören Kretschmann und der Tübinger OB Palmer. Kretschmann sieht eine Gefahr in kriminellen Männerhorden. Das sehen eigentlich alle. Nur Kretschmann spricht das aus. Hoffentlich kommt nun die Diskussion darüber in Gang, wie man damit umgehen kann. Der Hinweis, dass sein Vorschlag juristisch nicht machbar sei – und dann nichts tun kann, kann ja nicht das letzte Wort sein. Dann muss man eben schauen, was machbar ist. Gefahren müssen abgewendet werden – und die Politik ist dafür verantwortlich (außer den grünen Grünen): http://www.spiegel.de/politik/deutschland/winfried-kretschmann-will-maennerhorden-in-die-pampa-schicken-a-1237739.html

Interessanterweise sehen jetzt die Grünen, dass er inhaltlich damit richtig liege, aber eine andere Wortwahl den Vorzug geben würden: https://www.tagesschau.de/inland/gruene-reaktionen-kretschmann-101.html

Die Grünen machen ja echt einen Wandel durch.

Übrigens: Männer dürfen von Männern als „Männerhorden“ sprechen.

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Zum Thema Migrationspakt fand ich ganz witzig: Er verpflichtet unser Land zu nichts – zudem tun wir sowieso schon, was darin steht – er verpflichtet andere, die sich nicht so sehr um Migranten kümmern.

Wer merkt den argumentativen Knackpunkt?

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