Kirche steht drauf – aber auch drin?

Das gibt Probleme, wenn Kirche draufsteht – aber drin nichts von Kirche zu entdecken ist. Das gilt für Krankenhäuser, Kindertagesstätte… – aber auch Gottesdienste. Zu diesem Komplex: https://www.welt.de/debatte/kommentare/article181519700/Was-in-Gottes-Namen-ist-der-eigentliche-Auftrag-der-katholischen-Kirche.html

Ich würde aber sagen, dass man als Kirche entsprechendes soziales Engagement nicht aufgeben sollte, sondern im Gegenteil: Es aus dem Glauben heraus wieder innovativ angehen sollte.

„Christlich“ zu sein ist kein Label, sondern eine Aufgabe, ein Anspruch.

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2 Antworten auf „Kirche steht drauf – aber auch drin?“

  1. „Christlich“ zu sein ist kein Label, sondern eine Aufgabe, ein Anspruch.
    In der Tat ist es kein Label, denn auf welcher Flasche wollte man es auch befestigen, da niemand eindeutig definieren kann, was unter „christlich“ überhaupt zu verstehen ist: er wird immer wieder auf andere treffen, die nicht nur die Schwerpunkte anders setzen wollen, sondern sogar in fundamentalen Fragen völlig anderer Meinung sind.

    Allen Anschein nach, wollte Ihr Gott in Wirklichkeit nicht „Vielfalt“, sondern er war einfach unfähig, Einigkeit in grundsätzlichen Dingen herzustellen, höchstwahrscheinblich mangels eigener Existenz.

    Es aus dem Glauben heraus wieder innovativ angehen sollte.
    Gibt es ein Beispiel, wo Kirche jemals „innovativ“ tätig war und nicht nur reaktionär alte Machtansprüche mit Zähnen und Klauen verteidigt hat?

    1. Ja, ja, hab verstanden: Flasche…
      *
      Es lässt sich immer wieder bewundern, wie weit ein krasses schwarz-weiß Denken führt.
      *
      Kirche innovativ: Natürlich waren Christen nicht innovativ. Waren sie große Komponisten (soli Deo gloria), so wären sie es (so die gängigen Interpretationen) auch ohne den Glauben gewesen. Waren sie wunderbare Architekten – sie wären es auch ohne ihren Glauben gewesen. Waren sie große Maler, Schriftsteller usw. – wären sie alles auch ohne ihren Glauben gewesen. Klöster mit ihren Innovationen, Unis… – alles wäre auch ohne den christlichen Glauben gewesen. „Wäre“ – ist es aber nicht.

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