Liebe und Glauben im Internet

Kann man Liebe zwischen zwei Menschen in Social Media angemessen zur Sprache bringen?

Eher nicht.

Kann man die Liebe von Gott und Mensch im Internet angemessen zur Sprache bringen?

Eher nicht.

Beiden fehlt die persönliche Begegnung, die Nähe, die „Körperlichkeit“, alles, was damit zusammenhängt. Wahrhaftigkeit.

Aber was kann das Internet leisten?

Man kann Liebe zur Sprache bringen, versuchen, die richtigen Worte für sie zu finden, Worte zu finden, in denen Geliebte sich wiederfinden, die sie weitergeben können, um ihre Liebe dann auch im Internet auszudrücken.

Das ist wie mit Gedichten, die die Liebe besingen. Sie können mein Gefühl zur Sprache bringen, ausdrücken – und ich kann sie dann dem geliebten Menschen zukommen lassen, damit er weiß, was ich spüre, empfinde. Gedichte allein können  meine Liebe nicht dem anderen zueignen. Sie bleiben dann leere Worte.

Entsprechend auch Glaubensworte. Sie sind leer, wenn sie von meiner persönlichen Beziehung losgelöst gelesen werden. Liebeslieder ohne Liebe sind bunte gaukelnde Luftballons, die man mit wenigen sarkastischen Nadelstichen zerplatzen lassen kann. Wenn sie aber auf ein liebendes Herz treffen, sind sie Welt. Entsprechend auch Glaubensworte.

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Der Blog wird in der nächsten Woche sehr unregelmäßig gestaltet werden.

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