Christen in Deutschland

Interessante Zahlen – vor allem die Unterscheidung zwischen praktizierenden und nicht praktizierenden Christen: https://www.welt.de/politik/deutschland/article176794385/Studie-zu-religioeser-Einstellung-Christen-lehnen-Muslime-eher-ab-als-Nichtglaeubige.html

Ca. 71% identifizieren sich in unserem Land mit dem „Christentum“ – 49% üben den Glauben nicht aus, 22% ja. Knapp 25% sehen sich als nicht religiös an. Ich finde diese Zahlen insofern auch sehr interessant, weil es hier nicht nur um Westdeutschland geht, sondern um Deutschland. Die bisherige Frage nach der konfessionellen Bindung, die ich neulich im Blog hatte, zeigt somit ein falsches Bild. Richtiger ist nicht die Frage nach der Konfession, sondern die nach dem religiösen Zugehörigkeitsgefühl. Allerdings werden diejenigen, die sich nicht dem Christentum zugehörig fühlen, als Konfessionslose bezeichnet – was irreführend ist. (Wobei auch hier gesagt werden muss: Es handelt sich um eine Studie.)

Übrigens entspricht das auch meiner Erfahrung, ich habe das wiederholt geschrieben, dass etwa 70% derer, die aus der Kirche ausgetreten sind, bei Beerdigungen religiöse Bezüge haben wollen (in einem westlichen Bundesland).

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