Journalistenmorde durch Mafia + Feigheit + Kameruns Präsident

Wenn das stimmt, dass wieder ein Journalist und seine Freundin durch die Mafia ermordet wurden, weil sie etwas aufgedeckt haben, dann ist das ein äußerst schrilles Alarmzeichen: Wie sicher fühlt sich die Mafia in manchen Ländern, dass sie es wagt, Menschen beiseite zu räumen, die ihr nahe kommen? Diese Einschüchterungsversuche sind äußerst schlimm – und es bleibt zu hoffen, dass sich keiner davon einschüchtern lässt, sondern mutige Menschen die Herausforderung annehmen. Die Mafia ist ein übles Etwas im sozialen Miteinander. Politikern und anderen Menschen der Öffentlichkeit (auch Sicherheitskräfte…), die darin verstrickt sein sollten, sollten unbedingt die Handschellen angelegt werden – aber es wird wohl wieder ein Tuch des Schweigens über die Taten gelegt werden. Allerdings hörte ich, dass in der Slowakei Journalisten äußerst mutig sind und sich jetzt erst recht mit dem Thema beschäftigen wollen. Politiker usw. die darin verstrickt sind – kann man ihnen den Mut zutrauen, sich öffentlich zu erklären, ihre Mitarbeit zu bekennen und ihren Kampf gegen diese Übel anzuleiten? Wohl kaum. Denn wer sich mit dem Teufel verbündet, ist schwach und feige. Sonst würde er sich ihm nicht ausliefern. Oder?

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Der Präsident von Kamerun soll eine Unmenge Geld, das dem Land gehört, für eigene Zwecke ausgegeben haben: http://www.achgut.com/artikel/paul_biya_zweiter_von_rechts_65_millionen_dollar_reisespesen

Wann beginnen sich solche Potentaten eigentlich zu schämen? Und was macht die UN, um dem „Sich-Schämen“ nachzuhelfen?

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