Islamische Welt und Fortschritt

Der erste Teil den man auf spiegel+ lesen kann, klingt verheißungsvoll. Nicht immer die übliche Melodie: Der Islam war so toll im Mittelalter… – sondern: Er war aufgrund seiner Eroberungszüge reich und hat manches von den eroberten Kulturen aufgenommen.

Oder auch die Aussage wird zurückgewiesen, die man immer wieder lesen kann: Die bösen Kreuzzügler… Hier heißt es, dass die Kreuzzüge in der islamischen Welt keine größeren Spuren hinterlassen haben. Wie auch. Haben sie doch selbst die halbe Welt erobert und mit Krieg überzogen, da war der kleine Kampf in diesen Jahrhunderten eben nur Kikifax. Das wird freilich von den Europäern aus der Klamottenkiste der Geschichte hervorgeholt, weil sich die Europäer als Zentrum der Welt ansehen, und damit eben die gegenwärtige Situation begründen wollen: Weil die Christen vor ca. 1000 Jahren so übel waren, sind die islamischen Staaten heute so aggressiv. Wer war also Schuld an der Gegenwart? Die Christen. Und was ist mit den Expansionismus der Briten, Franzosen – kurz der Kolonialismus – usw., der seitdem stattgefunden hat und für die islamischen Staaten äußerst deprimierend war? Darüber spricht kaum einer.

Der Schwerpunkt des Beitrags liegt auf der Wirtschaft.

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