Volker Beck legt Ämter nieder. Man sieht, wie sehr die Politik des Politikers mit dem Leben des jeweiligen Politikers verknüpft sein kann: http://www.focus.de/politik/deutschland/medienbericht-mit-drogen-erwischt-gruenen-politiker-volker-beck-will-aemter-niederlegen_id_5329300.html Ich habe im Blog häufig heftig gegen ihn argumentiert. Ich hoffe nun, er bekommt sein Leben wieder auf die Reihe.
Beck ist der größte Moralapostel der Grünen – so heißt es hier: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/volker-beck-nach-drogenfund-zukunft-bei-gruenen-ungewiss-a-1080314.html Aber was heißt bei Beck „Moral“? Er bastelt sich seine eigene Moral zurecht und an dieser misst er dann die anderen – darin ist er ein typischer Vertreter der Grünen Elite. Von daher schreibt er zu Recht auf seiner Seite: Ich bin immer für die Legalisierung der Drogen eingetreten. Wenn er für etwas eintritt und andere anderer Meinung sind, dann bekommen sie seine Privatmoral in Form von Angriffen massiv zu spüren.
Unabhängig von Beck stellt sich die Frage: Wenn Legalisierung von Drogen politisch gefordert wird – ist das wirklich gut? Man muss immer fragen: Wer fordert es und warum? Das geht auch mit Blick auf die Infragestellung anderer Traditionen: Warum fordert einer die Aufhebung der Traditionen – weil sie schlecht sind oder weil er selbst sein Leben gegen diese lebt und ein gutes Gewissen benötigt?
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