Den Allzutoleranten fehlt eine Strategie gegen Ideologen

Eine Elite will etwas durchpressen – gegen die Bevölkerung, gegen die Tradition, gegen die Kultur – das ahnt man, wenn man das hier liest: http://www.idea.de/politik/detail/spd-papier-kuenftig-praegen-auch-muslime-deutschland-92873.html

Es ist alles so schön bunt hier – aber dass das ein eminentes Gesellschaftsexperiment ist, das vollkommen nach hinten losgehen kann, das wird gar nicht in den Blick genommen. Wenn man schon jetzt nicht bereit ist, den Islamisten und Extrem-Muslimen, denen, die unserer Kultur einen anderen Stempel aufdrücken wollen, ein „Nein!“ zuzurufen, wie will man das können, wenn sich die Lage verschärft? Wir stehen alle vor dem Problem, Israel, Europa, die USA, Indonesien… – mit schönen Worten verhindert man nicht, dass Menschen, die unversöhnlich sind, versuchen, die Macht zu übernehmen. Schöne, salbungsvolle Worte sind keine Strategie, sie sind ein Ausliefern an unversöhnliche Ideologen.

Zu sagen: Alle Menschen sind lieb und nett, wenn wir sie nur christlich oder aufgeklärt umarmen, zeigt, dass man von Menschen nichts verstanden hat. Und man kann nicht von einem ganzen Volk verlangen, dass es sich tolerant selbst aufopfert.

Wer jetzt nicht entsprechende Vorzeichen setzt und Grenzen festlegt, sondern nur von alles so schön bunt und tolerant hier faselt, dem wird das ganze, wenn er es denn noch erleben sollte, unter der Hand zerbröseln. Wie es jetzt den armen Schweden unter der Hand zerbröselt, weil sie einfach ihre Ideologie wichtiger nahmen als die Realität. Wer bürgerkriegsähnliche Zustände vermeiden will, der sollte Realitätssinn zeigen: Toleranz ja, aber in diesen von unserer Kultur, vom Grundgesetz bestimmten Grenzen.

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