Nigeria

Ich habe gestern auf das Massaker der Islamisten an wehrlosen Menschen in Nigeria hingewiesen.

Auch wenn Christen in der Zentralafrikanischen Republik sich gegen die gewalttätigen Seleka-Gruppen wenden – von unseren Sendern immer als Christen bezeichnet – so machen sie doch nur das deutlich, was überall in der Welt passieren kann: Islamisten dringen besonders gewaltsam in ein Land ein, quälen und peinigen die Bevölkerung – und irgendwann schlägt die Bevölkerung zurück. Und davor haben auch alle in Nigeria Angst, dass sich die Christen, Animisten und andere des Landes einmal grausam rächen werden. Denn dann wären nicht nur die Islamisten die Opfer – die freuen sich ja darauf, endlich einmal Opfer sein zu dürfen – sondern all die anderen muslimischen Frauen und Kinder und wehrlosen Männer.

Christen sind leidensfähig. Aber das auch nur bis zu einem gewissen Grade – und dann bricht die dünne Schicht des Glaubens auseinander und die mühsam unterdrückten Triebe brechen hervor. Bei Einzelnen nicht, die versuchen dann, die Menschen zu beruhigen, sie an das Wesentliche des Christentums zu erinnern: Jesus Christus und seine Lehre. Aber das wird nichts helfen – und wie ein Tsunami wird sich die angestaute Quälerei entladen. Es sei denn, die Islamisten haben durch Brutalität sämtlichen Widerstand gebrochen.

Dass sie in der Vergangenheit nicht zimperlich waren, das sieht man ja in der gesamten Geschichte. Unsere gegenwärtige Geschichtsschreibung versucht natürlich, alles sehr harmlos zu gestalten: Der Islam verbreitete sich über Nordafrika so rasant, weil die Christen den Muslimen in freudiger Erregung zugeflogen sind. Er kam bis nach Indien, weil die Hindus und Buddhisten alles heimliche Islam-Fans waren.

Wieweit ist eigentlich die Forschung?

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