Wirtschafts-Vorhersage

Dass meine Vorhersage so schnell realisiert werden soll, hätte ich nicht gedacht. Ich hatte vor ein paar Wochen von Minus-Zinsen gesprochen, die Bankkunden bekommen http://blog.wolfgangfenske.de/2013/11/09/eumachtgefuehl-einer-elite/ . Und was muss man lesen? Banken in den USA wollen für ihre Kunden Bearbeitungsgebühren einführen: http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/us-banken-drohen-sparern-mit-gebuehren-fuer-guthaben-a-935480.html

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Wenn Banken über die Stränge schlagen: http://www.focus.de/finanzen/news/banken-neue-vorwuerfe-gegen-rbs-mittelstaendler-ausgenommen_id_3428884.html?fbc=fb-fanpage-finanzen Banken sind keine Wohltätigkeitsvereine – aber wenn sie Menschen eines Landes schaden, wenn sie versuchen, die Politik unter ihre Macht zu pressen, wenn sie meinen, alles beherrschen zu können und zu wollen, dann müssen diese schwarzschafigen Geldhäuser von außen kontrolliert werden.

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Managergehälter: Auch wenn ein gewisser Jubel ausbricht und die Entscheidung der Schweizer so ausgegangen ist, dass Mangergehälter nicht gedeckelt werden sollen, so geht es doch weiterhin um die Frage der Gerechtigkeit, des Maßes. Es ist keine Neiddebatte – die lehne ich ab. Aber dennoch: Es gibt eine Maßlosigkeit, die auch eine Gesellschaft wie die unsre ablehnen sollte. Nicht, weil man neidisch ist – sondern weil es um ein klein bisschen Gerechtigkeit geht. Dass jede Kritik an zu hohen Gehältern als Neiddebatte bezeichnet wird, ist als Totschagsargument anzusehen, man kapselt sich damit gegen eine notwendige Diskussion ab. In einer Gesellschaft, in der alles diskutiert wird, darf auch ein solches Thema nicht zum Tabu erklärt werden. Vor allem, weil es Manager selbst auch nicht machen – zumindest nicht die, die verantwortlich denken und über ihr Geldsackel hinaus blicken: http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/chef-des-weltwirtschaftsforums-schwab-kritisiert-hohe-manager-gehaelter-a-878526.html Dazu auch: http://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article113735464/Gnadenlose-Abrechnung-mit-deutschem-Kapitalismus.html

Es wäre gut, wenn die Firmen selbst aus ihrer Verantwortung für das Gemeinwohl hier Antworten sucht und eine einheitliche Regelung finden würde. Ich denke nicht, dass man den Bock zum Gärtner macht, weil ich davon ausgehe – wie auch bei den Banken im Allgemeinen -, dass doch verantwortliches Denken noch für die meisten kein Fremdverhalten ist.

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