Einbrechen+Sozialromantik

Einbrecher sein, ist auch nicht mehr das, was es einmal war. Es müsste eine Bürgerinitiative zur Bildung von Einbrechern gegründet werden, damit ihnen nicht das passiert, was diesen beiden passiert ist: http://www.recklinghaeuser-zeitung.de/nachrichten/region/Fahndung-Einbrecher-fotografieren-sich-selbst;art999,1103663,A Klauen sie einen PC, lassen sich von ihm fotografieren – und das Foto wird auf das Handy des Besitzers gesendet. Und nun hat die Polizei ein wunderschönes Fahndungsfoto.

Und das darf nicht sein. Man müsste ein Gesetz verabschieden: Blödheit darf nicht gegen den Angeklagten eingesetzt werden, oder: Einbrecher müssen vom Arbeitsamt technisch weitergebildet werden, damit so etwas nicht wieder passiert, oder: Ich würde einen runden Tisch einberufen – gegen rechts und für die soziale Unterstützung von Einbrechern. Vor allen Dingen sollte eine Bürgerinitiative fordern, dass diejenigen, die sich über diese selbstüberrumpelnden Menschen lustig machen, vor den Kadi zitiert werden – und nicht unter Lebenslänglich davonkommen, vielleicht sogar ausgewiesen werden, wenn es Deutsche sind.

Und wenn das ein Fake ist, das zwei Unschuldige in die Pfanne hauen soll, dann – ja dann bleibt mir die Spucke weg.

*

Sozialromantische Urteile: Zur Strafe Döner essen: http://www.welt.de/debatte/kommentare/article119809922/Zur-Strafe-nach-Kreuzberg-zum-Doeneressen.html Apropos: Wahrscheinlich darf man nur zum Döneressen verurteilt werden, wenn es nicht gerade ein Veggie-Day ist. Dann gibt’s nur die Zwiebeln. Das wäre echt Strafe – und widerspricht den Menschenrechten, wegen Körperverletzung… – vielleicht erfüllt die Verpflichtung, einen Döner zu essen, schon diesen Straftatbestand – für manche, zB Veganer…

Impressum
auf www.wolfgangfenske.de