Selbstjustiz+Rauswurf

In Mexiko greifen immer mehr Dörfer zur Selbstjustiz, um sich gegen die gewalt der Drogen- und Erpresserkartelle zu wehren. http://www.spiegel.de/panorama/justiz/buergerwehren-kaempfen-in-mexiko-gegen-die-drogenkartelle-a-913820.html

Man muss nun allerdings zweierlei hoffen: Einmal, dass sie tapfer und am Leben bleiben – und zum anderen, dass sie nun nicht selbst zu einer gesellschaftlichen Bedrohung werden. Interessant, dass spiegel-online das so kritiklos darstellt. Aber wenn man sich vorstellt, was dieses Dorf – damit die einzelnen Menschen und Familien zu ertragen hatte, ist schlimm.

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„Illegal im Königreich? Geh nach Hause oder ins Gefängnis! Wir helfen Ihnen, freiwillig nach Hause zurückzukehren, ohne dass Sie Angst vor Festnahmen oder Haft haben müssen“ – eine Aktion des britischen Innenministeriums: http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/europa/grossbritannien-geh-nach-hause-oder-ins-gefaengnis-12312636.html Freilich ist diese Aktion nicht unumstritten – auch innerhalb der Regierung nicht. Diese Kampagne muss damit rechnen, dass a) Illegale Angst vor Festnahmen haben bzw. b) sich in GB nicht wohl fühlen. Da es aber vielen sicher besser geht als in ihren Heimatländern bin ich gespannt, ob diese Aktion ein Erfolg sein wird. Hatten nicht die Schweizer jedem Rückkehrwilligen schon einmal Geld geboten? was ist eigentlich daraus geworden? Sicher haben viele das Geld genommen und sind dann wieder gekommen. Kann ich mir zumindest vorstellen. Aber im Ernst: Was ist daraus geworden? Ich selbst meine eher, man sollte als Bewohner eine konzertierte Aktion zur Integration forcieren. Wie sich die oben genannte Bürgerwehr in Mexiko zusammentat, um Verbrecher zu vertreiben, sollte es doch auch möglich sein, dass sich gut meinende Menschen zusammentun, um diesen Menschen im Land eine Zukunft zu geben – und den Staat dazu bringen, stärker die Grenzen zu kontrollieren, wenn man sieht, dass die Gesellschaft mit so viel Zustrom überfordert ist.

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