Schicksal+Gott

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Schicksal ist ein Zusammenspiel von Gott und gegengöttlichen Mächten, von Natur, Viren, Gene, von Menschen und Individuum, von Nahrungsmittel und Technik, Momenten und Zeiträumen – und die Art und Weise, wie man in der Lage ist, das, was auf einen zukommt, zu verarbeiten, auf- und anzunehmen.

Das Schicksal ist keine Person, im Sinne von: “Das Schicksal meint es gut/schlecht. Es meint gar nichts. Es ist das, was auf uns zukommt – und dem wir standhalten bzw. begegnen müssen.

Nehmen wir unser Leben aus Gottes Hand, dann kann uns das Schicksal nicht unterkriegen, weil wir uns Gott anbefehlen. Auch wenn wir Gottes Wirken nicht verstehen, so fühlen wir uns nicht einem zufälligen, blinden Schicksal ausgeliefert, sondern können uns trotz aller Widerwärtigkeiten in Gottes Hand bergen – und bekommen vielleicht Kraft, uns in Gottes Hand auch geborgen zu fühlen.

Wenn wir uns in Gottes Hand wissen, dann haben wir immer eine Zukunft. Dem Schicksal ausgeliefert, können wir ans Ende kommen. Liefern wir uns Gott aus, haben wir immer Zukunft: hier auf der Erde oder in seiner Vollkommenheit.

Wir haben eine Zukunft, in der er alle Tränen abwischen wird. Nicht nur Tränen des Schmerzes, der Traurigkeit, sondern auch Tränen des Zornes und der Angst, der Einsamkeit, des rast- und ratlosen Fragens.

Das Schicksal ist wie eine kalte Mauer: Es ist Schluss.

Gott ist wie ein warmer Körper, der uns in Empfang nimmt: Es geht weiter in ihm, in seiner Liebe.

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