Plusdeutsche+Kampf gegen Feuerwehr+Asyl-Gesetz

Migranten seien Plusdeutsche: http://www.rundschau-online.de/koeln/brandanschlag-von-solingen–migranten-sind-plus-deutsche-,15185496,23534628.html Und wer sind Minusdeutsche? Klar, alle, die gegenüber den selbsternannten Plusdeutschen ein gewisses Unbehagen hegen. Bevor wir also zu Plus- oder Minusdeutschen gehören, sind wir doch lieber ganz normale Deutsche, die mit den Plus- und Minusdeutschen munter ihren Alltag leben. Und manchmal denkt man dann doch an den Satz: Hochmut kommt vor dem Fall.

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In der taz! Necla Kelek über Muslimverbände, die den Rassismusbegriff bagatellisieren, weil Kritik am Islam als Rassismus interpretiert wird… – und daraus Kapital schlagen: Wir sind Opfer in Deutschland… http://www.taz.de/!31846/

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Schon wieder hindern Zugereiste die Feuerwehr an den notwendigen Hilfsarbeiten. http://www.derwesten.de/staedte/nachrichten-aus-herne-und-wanne-eickel/feuerwehrmaenner-in-herne-wurden-waehrend-unwetter-angegriffen-id8125981.html Dieses Mal nur mit dem kuriosen Vorwurf: Sie würde die Deutschen bevorzugen.

Da kommt also die Feuerwehr in den Augen dieser Menschen zu spät – und dann hindern sie diese auch noch an der Arbeit. Was für ein schizophrener Verein!

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Wird eigentlich darauf geschaut, wer diesen Hungerstreik organisiert? http://www.focus.de/politik/deutschland/tid-32082/asylsuchende-wollen-bleiberecht-erzwingen-hungerstreik-in-muenchen-behoerden-verantwortlich-fuer-unser-leben_aid_1028286.html?fb_pid=1372407608471954&fbc=fb-fanpage-Politik Wir kennen das doch schon aus Wien usw., dass da ganz massiv politische Gruppen dahinterstehen, die das Interesse haben, das Asylgesetz auf Kosten dieser Menschen und des Staates auszuhöhlen.

Und den Münchenern Zugereisten geht es nicht um Verhandlungen usw. Von daher ist es kein Wunder, dass diese die Vermittlungsversuche ablehnen. Wir kennen das ganze Getue doch schon aus anderen Fällen. Es geht wohl nur um Publicity mit Ziel, das Asylgesetz zu brechen. Inzwischen wurde das Hungercamp geräumt: http://www.sueddeutsche.de/muenchen/hungerstreik-camp-in-muenchen-geraeumt-im-namen-des-staates-1.1708845

Aber dennoch sollte alles immer wieder überprüft werden. Gibt es bessere Möglichkeiten als das gegenwärtige Asylgesetz? Gibt es Möglichkeiten, dass Menschen aus anderen Ländern, die zu uns kommen, untergebracht werden können, so, dass es auch für unsere Gesellschaft gut wäre? Ich denke, hier wären die Kirchen und NGOs gefragt, nicht nur vom Staat zu fordern, sondern auch eine Art Patenschaft für Menschen anzubieten, die zu uns kommen: Kirchengemeinden sind für die Eingliederung der Neuankömmlinge, Asylsuchende usw. mit verantwortlich. Sie übernehmen Patenschaften, die den Neuankömmlingen ermöglichen, die Sprache zu lernen, Kontakte mit Einheimischen zu bekommen, Tätigkeiten ermöglichen, Kinder betreuen. Ich weiß: Utopisch. Aber wenn kein neues Engagement in Sicht ist, kann der Staat auch nicht mehr machen. Denn die Menschen, die neu zu uns kommen, einfach sich selbst zu überlassen, wäre unmenschlich. Und alles Sozialarbeitern überlassen würde zu teuer werden.

Ich glaube nämlich nicht, auch wenn ich es gerne glauben würde, dass unsere deutschen Mitbürger „besser“ wären als unsere Nachbarn aus Tschechien: Diese hier greifen Roma und andere Stämme an http://www.welt.de/politik/ausland/article117583688/Neonazis-stuermen-Wohnviertel-um-Roma-zu-lynchen.html Es macht keinen Sinn, Menschen einfach ein Haus zur Verfügung zu stellen und zu sagen: Wir nehmen euch alle gerne auf – während die Bürger dagegen angehen. Es macht auch keinen Sinn, eine Willkommenskultur herbeireden zu wollen, wenn die Menschen, die gekommen sind, die Gesellschaft aufmischen. Es müssen geordnete Bahnen gefunden werden, die sowohl für die Einheimischen als auch die Zukommenden zumutbar sind. Am Rande: Könnt Ihr Euch noch an das Video neulich erinnern, in dem gezeigt wurde, dass Sinti/Roma-Frauen und Männer eine junge Frau zusammenschlagen? Das lässt – wie damals gesagt – auch normale Bürger nicht einfach kalt. Manche Konflikte kann man mit ein wenig Menschenkenntnis schon voraussehen.

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