Islam+Terror

Im Islam gibt es nichts, dass Terrorakte rechtfertigt – sagte Cameron nach dem Mord an den Soldaten http://www.jihadwatch.org/2013/06/cameron-on-london-jihad-murder-there-is-nothing-in-islam-that-justifies-acts-of-terror.html Auf dieser Seite wird gezeigt, wie sehr Terror im Koran verwurzelt ist. Von daher sollte ein Premierminister doch vorsichtiger reden. Freilich muss er so reden, um die Angegriffenen zu beruhigen und potentielle Angreifer zum Nachdenken zu bringen. Freilich: Vom Koran her ist Terror zu rechtfertigen. Und das ist ja auch das große Problem der freieren Muslime bzw. der Muslime, die Terror ablehnen. Sie müssen den Koran anders interpretieren als ihre gewalttätigen Glaubensgenossen. Während die Gewalttäter Zitate isolieren, versuchen die Nicht-Gewalttäter, den Kontext zu berücksichtigen bzw. auch nur zu zitieren – aber die guten, angenehmen Stellen. Was ist nun der Geist des Koran? Darüber mögen sich Muslime in aller Welt streiten.

Blair sagt, was Cameron höchstens denken darf: http://europenews.dk/de/node/68220

Kommen wir zurück zum Thema Koran: Nun mag natürlich wieder jemand sagen: Aber die Bibel! Nun, wie wir zumindest aus christlicher Sicht sagen können: Wir sollten als Nachfolger Jesu das AT mit dem Vorzeichen des NT lesen. Bei dieser Aussage stehen natürlich sämtlichen historisch Arbeitenden die Haare zu Berge. Aber es geht mir nicht um Historisch-Kritische Exegese, sondern um praktizierten Glauben – und da wäre es besser, diesen Aspekt des Vorzeichens zu berücksichtigen.

Ja, aber auch im NT gibt es böse Stellen! Ja, eine. Das Schwertwort – das wir kaum mehr richtig verstehen können, weil es so isoliert ist (metaphorisch? ironisch? kaum ein ernstzunehmender Mensch meint, damit sage Jesus tatsächlich, dass die paar Jünger Schwerter nehmen sollen, um die Römische Großmacht anzugreifen – das unterstellt Jesus eine ganz gehörige Portion politischer Blödheit). Manchen fällt noch die Apokalypse ein. Aber: Apokalypse wie auch andere Texte sagen: Nicht der fehlbare Mensch schwingt das Schwert – sondern Gott wird Gerechtigkeit durchsetzen.

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