Kirche und Staat

Eine Debatte darüber fordert Alois Glück: http://www.zdk.de/veroeffentlichungen/pressemeldungen/detail/ZdK-Praesident-Glueck-fordert-offensive-Debatte-ueber-Rolle-der-Kirche-in-Gesellschaft-und-Staat-785i/ Kirchen haben sich da nicht zu verstecken – sie müssen im Grunde nur verdeutlichen, wie alles kam, wie es zurzeit aussieht und welche Konsequenzen eine irrationale Änderung nach sich ziehen würde. Denn meiner Erfahrung nach haben die meisten unserer Mitbürger keine Ahnung von Geschichte – keine Ahnung davon, was Kirchen in der Gegenwart alles leisten – und auch keinen blassen Schimmer davon, was es bedeuten würde, wenn sich Kirchen aus allem herausziehen würden. Sie können nichts dafür. Aber Kirchen können etwas dafür, wenn sie alles mögliche wichtiger nehmen als die gesellschaftspolitisch Bildung in eigener Sache. Das ehrt sie natürlich, denn man soll ja nicht um sich selbst kreisen. Aber um der anderen und der Gesellschaft willen ist es nicht unwichtig, einfach zu informieren.

Die meisten dürften denken: Kirche = Pfarrer = die haben nicht viel zu tun, sondern nur am Sonntag Morgen zu predigen. Ach ja, und ein paar verstorbene Leute unter die Erde zu bringen. Ansonsten: Halten sie zwanghaft an einem verstaubten Glauben fest, den niemand mehr ernst nehmen kann. Nun, liebe Leserinnen und Leser, die Ihr Christen seid – wenn Ihr darüber ein gewisses Unwohlsein empfindet: Tut etwas dagegen, indem Ihr andere informiert. Mein Blog versucht es.

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