Was im Land so abgeht + Impfgerechtigkeit + Internationaler Strafgerichtshof + Fürchtet Richter Wissenschaft?

Was im Land so abgeht

Interview mit Heribert Prantl: Fast ganz seiner Meinung! Thema: Einschränkung der Grundrechte: https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/heribert-prantl-ich-hoffe-dass-die-gesellschaft-aufwacht-li.136339

Impfgerechtigkeit

Nach den schönen Worten von der gerechten Verteilung der Impfungen folgt die harte Realität: https://www.tagesschau.de/ausland/afrika/suedafrika-impfungen-101.html

Fürchtet Richter Wissenschaft?

Mit Blick auf die Glyphosat-Bayer Klagen: Fürchtet der zuständige Richter wissenschaftliche Erkenntnisse? https://www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/glyphosat-275.html

Kriegsverbrechen – Palästinensergebiete

Ich hoffe, sie decken die Verbrechen der Hamas und all deren Steigbügelhalter auf. Ansonsten ist das wieder einmal nur eine Propagandaaktion gegen Israel: https://www.tagesschau.de/ausland/internationaler-strafgerichtshof-palaestinensergebiete-101.html

Fühlen sie sich auch zuständig für die Kriegsverbrechen im Jemen? Wenn man einmal anfängt aufzuzählen, kann man gar nicht mehr aufhören. Da haben sie was zu tun. Aber – man kann ja mal mit Israel anfangen. Steht sowieso immer im Fokus und von daher tut man im Grunde niemandem weh. Israel ist Verurteilungen gewöhnt: https://www.israelnetz.com/politik-wirtschaft/politik/2019/11/18/un-ausschuss-verabschiedet-acht-resolutionen-gegen-israel/

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Beten – Erhörung

Einer klagte: Ich bete und bete – aber Gott antwortet mir nicht. Da sagte der Heilige: Hast du eigentlich schon einmal auf Gott gehört? In der Bibel heißt es: Jesus verbrachte die ganze Nacht im Gebet vor Gott. Das heißt wohl nicht, dass er die ganze Nacht wie ein Plaudertäschchen geredet hat, sondern still geworden ist, auf Gott in seinem Herzen, seiner Seele, seinem Denken gelauscht hat.

„Ich ließ meine Seele ruhig werden und still; wie ein kleines Kind bei der Mutter ist meine Seele still in mir.“ heißt es im Psalm 131, 2.

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Ein Interview mit Sloterdijk über Religion und Religiöses + Einsatz gegen Sklaverei + Zensur von Historikern + Sputnik V

Interview mit Sloterdijk

Ein Interview mit Sloterdijk über Religion und Religiöses: https://www.reflab.ch/man-hatte-immer-das-gefuehl-dass-es-nach-oben-hin-weitergeht/

Einsatz gegen Sklaverei

Einsatz gegen gegenwärtige Sklaverei: https://ijm-deutschland.de/mitmachen

Zensur unter Historikern

Spannend, das zu lesen: Es geht darum, dass in einer Zeitschrift für Historiker ein wesentlicher Absatz gestrichen wurde: https://hubertus-knabe.de/anetta-kahane-und-der-geschichtslehrerverband/ Das zeigt zugleich, dass ein Historiker meint, er müsse einen anderen korrigieren. Er kann nicht stehen lassen, was der andere schrieb. Wissenschaftlich?

Sputnik V

Interessant: Erst medial verspottet – dann ein Hoffnungsträger?: https://www.tagesschau.de/ausland/asien/impfstoff-russland-sputnik-wirksamkeit-101.html Hoffentlich ist es bei anderen nicht umgekehrt: Erst hoch gelobt und viel verbreitet – und dann ein Reinfall.

Geschäfte öffnen

Inzwischen fragen sich immer mehr: Was steckt eigentlich hinter den Ansteckungszahlen. Altenheime oder Geschäfte? Krankenhäuser oder Restaurants? … Der Handel fordert keine Verlängerung des Lockdown: https://www.tagesschau.de/inland/bund-laender-gipfel-im-februar-101.html

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Licht Gottes

Wenn Gott uns mit seiner Liebe anstrahlt,

dann können wir wachsen,

dann wird unser Kleinmut kleiner,

dann wird unsere seelische Schönheit größer:

Niedertracht, den anderen und sich selbst an Schuld fesseln, Arroganz, Habsucht, Neid, Menschen-Verachtung, bewusstes Missverstehen verschwinden –

und wir können uns dem Licht Gottes entgegenstrecken.

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Putins Angst + Liefert Erdogan-Türkei Uiguren an China aus? + Myanmar + Femizid in Wiesbaden

Putins Angst

Ich dachte (fast) immer, Putin hätte keine Angst und säße fest im Sattel. Aber die Reaktionen gegen die Opposition zeigen: Er hat Angst – und das ist ein gefährlicher Ratgeber. Souverän alle Herausforderungen annehmen – das würde ein vollkommen anderes Bild abgeben. https://www.tagesschau.de/ausland/asien/russland-nawalny-125.html

Liefert Erdogan-Türkei Uiguren an China aus?

Der Artikel hinterlässt den Eindruck als würde die Erdogan-Türkei Uiguren an China ausliefern – und bekommt dafür Corona-Impfstoff: https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/brief-aus-istanbul/brief-aus-istanbul-corona-impfungen-in-der-tuerkei-17174526.html

Der Artikel ist äußerst heftig – Menschenrechte und Erdogan sind nicht kompatibel.

Myanmar

Auch in Myanmar werden die Uhren zurückgedreht: Militär putschte. Dabei dachte ich immer, die ziehen sowieso die Fäden im Hintergrund. Nun wollen sie sie wohl deutlicher ziehen: https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/myanmar-dreht-politisch-die-uhren-zurueck-17176224.html

Femizid in Wiesbaden

Unter Femizid verstehe ich eine Gewalttat gegen Frauen, weil sie Frauen sind. Aber liegt hier nicht eine Gewalttat vor, die aus einer Beziehungskrise her kommt? Ich denke, da sollte man schon unterscheiden. Das ist kein Streit um Worte angesichts einer brutalen Tat. Zu trennen ist, denke ich, wichtig, damit das, was das Brutale am Femizid ist, besser herausgearbeitet werden kann: https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/region-und-hessen/bluttat-in-wiesbaden-ermittler-gehen-von-familiendrama-aus-17176060.html

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Onkel Toms Hütte

Ich habe das Buch von Harriet Beecher Stowe: Onkel Toms Hütte gelesen. Im Internet sah ich dann, dass es neben Heidi und anderen Kinderbüchern zu den beliebtesten Kinderbüchern gehören soll. Da frage ich mich: Kinderbuch? Ich meine, ich hätte das schon einmal als Jugendlicher gelesen – aber ob ich damals irgendwas verstanden habe? Erinnern kann ich mich nicht mehr. Kinderbuch? Wirklich? Die Schilderungen der Sklaverei, die brutalem Auswüchse, die Versuche tapferer Menschen, der Unmenschlichkeit etwas entgegenzustellen – und zwar den christlichen Glauben?

Ich muss sagen, trotz aller Kritik an dem Werk: Es ist beeindruckend. Aus den verschiedensten Perspektiven werden Menschen dargestellt, die mit der Sklaverei zu tun haben. Gottlose, die zuschlagen und Gewalt als Mittel sehen. Äußerst brutale egoistische Kirchgänger, die ihre Sklaven scheuchen und kein Herz für sie haben, Spötter, die ein Herz für Sklaven haben, aber halbherzig die Sklaverei unterstützen, Christen, die entlaufenen Sklaven freundlich helfen und den gefährlichen Weg in die Freiheit mit ihnen gehen. Daneben die unterschiedlichsten Verhaltensweisen von Sklaven: Die, die einfach klaglos arbeiten, diejenigen, die Freiheit suchen, aber auch die, die ihre Mitsklaven äußerst grausam unterdrücken und die, die kriecherisch und devot sind… Sie schildert ganz massiv die Gefühle der Erniedrigten – und das scheint manchen ein zu gefühliges Buch zu sein. Aber das muss man aus der damaligen Zeit heraus lesen, in der viele dachten, Sklaven seien keine richtigen Menschen, sie hätten kein Gefühl, keine Seele. Dagegen kämpft das Buch an. Es versucht Gefühle für die fühlenden Menschen hervorzurufen. Ein Gefühlsspiegel sozusagen.

Und dann ist da Onkel Tom. Irgendwo, irgendwann hatte ich einmal gelesen, dass die Figur des Onkel Tom massiv kritisiert und auch lächerlich gemacht wird. Tom ist Sklave. Er ist ein Mann des Glaubens, der in all diesen Grausamkeiten seinen Glauben tapfer lebt. Er ist ein Musterbeispiel für das, was Jesus an Feindesliebe lehrt. Er wird erniedrigt, gehasst, geschlagen – aber er unterläuft das Ganze mit Freundlichkeit, mit Glauben, mit Vergebung.

Wie devot ist das denn!? Unterwürfig und entmenschlicht! Mögen all die hitzköpfigen und coolen Menschen im gemütlichen Deutschland denken, die das Buch in ihrer warmen Stube lesen – und wahrscheinlich aufgrund ihrer Begrenztheit nicht verstehen – und sich sagen: Er muss zurückschlagen! Er muss gegen die Bestialitäten ankämpfen! Vielleicht sollten diese Gegenwarts-Beschränkten bedenken: Er ist allein. Und allein kann er nichts ausrichten. Dann sollte er eben Revolutionen anzetteln! Und wie, liebe in warmen Zimmern Sitzende? Er, der Mann, der mühsam lesen lernt, es sich selbst mühsam beigebracht hat mit Hilfe eines kleinen Mädchens, das selbst gerade lesen lernte? Zudem: Die Autorin schildert Realitäten, lehnt sich an reale Personen an – und es gab keine Realität, die eine Revolution zuwege gebracht hatte. Es gab viele Aufstände, die allesamt blutig endeten.

Tom verändert dadurch, dass er auf diese Weise seinen Glauben lebt, Menschen. Und darin ist er den Kämpfern Gandhi wie Martin Luther King vorangegangen. Man muss die Gewalt und die Gewalttäter unterlaufen. Anders als diese hatte er aber keine Chance, viele Menschen auf diesem Weg mitzunehmen, um dann die strukturelle Gewalt zu bekämpfen. Er lebte in seiner Autorin 100 Jahre vorher, er lebte in einer ganz anderen Zeit und Situation.  

Und dann das Spannende: Das Buch von Harriet Beecher Stowe ist so ein friedfertiges Buch. Es hat die Herzen der Menschen aufgerüttelt. So sehr, dass Lincoln laut (angezweifelter) Erinnerung der Familie gesagt hat: Sie sind also die kleine Frau, deren Buch diesen großen Krieg verursacht hat? (Angesprochen ist der Kampf der Nordstaaten der USA gegen die Südstaaten, die von Sklavenhaltern dominiert waren.) Auch wenn das Buch natürlich nicht den Kampf hervorrief, so hat es doch durch die große Auflage und Verbreitung die Menschen gegen die Sklaverei eingenommen. (Mit anderen Büchern zusammen.)

Es gab, in der Zeit, als sie das Buch geschrieben hat, massive Angriffe gegen Abolitionisten. Es war also schon mutig, mit so einem Buch Stellung bezogen zu haben. Das es nicht unbedingt Sympathien hervorrief ist klar.

Sie nennt ja im Buch selbst „den angeborenen Widerwillen des Schlechten gegen das Gute!“

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